Tour de Kultur – Das Hilbringer Schlösschen

Tour de KulturDas Hilbringer Schlösschen
(Längerer Text)
Am Wochenende eine kleine Tour gemacht und zwar im Hilbringer Schloss.

Obwohl das Schlösschen wie es auch genannt wird, schon 275 Jahre dort steht war es immer der Öffentlichkeit verwehrt.
Und Mancher der von Merzig kommend auf die Kreuzung zu fährt mag es auch übersehen haben, das oben am Schlossberg alles überragende barocke Bauwerk.

Erbaut wurde es 1745 von Christian Kretschmar, einem deutschen Baumeisters des Barock.
An selber Stelle soll die „Burg“ der Ritter von Hilbringen“ gestanden haben. Bei der es sich wahrscheinlich eher um ein sogenanntes „Feste Haus“ handelte und das um 1733 abgerissen worden sein soll.

Die Lage des Bauwerkes ist an markanter Stelle von Hilbringen zu finden.
Am Schlossberg gelegen, gegenüber der Hilbringer Pfarrkirche und oberhalb der schon lange existierenden Wegekreuzung, deren Hauptweg von Merzig kommend in den Saargau und dessen Höhen hinauf führt bis weit ins Lothringer Hügelland.

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Amt Hilbringen

Silwingen hatte geschichtlich immer was mit Hilbringen zu tun.
Für mich ist oder war Hilbringen auch immer der Hauptverwaltungsort des Amtes Hilbringen.
Gewisse Erledigungen mußte man in Hilbringen erldeigen anstatt in Merzig.
Viele hatten z.B. Ihren Hausarzt hier.
Die Gebietsreform 1974, die dazu führte das das Amt Hilbringen auf gelöst wurde sollte bekannt sein.
Damit war das Amt Hilbringen Geschichte.
Zeitungsartikel: Gründung des Amtes Hilbringen. Quelle: Kreisheimatarchiv Merzig Museum Schloss Fellenberg

Am 1. Januar 1974 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Ballern, Besseringen, Bietzen, Brotdorf, Büdingen, Fitten, Harlingen, Hilbringen, Mechern, Menningen, Merchingen, Mondorf, Schwemlingen, Silwingen, Weiler und Wellingen in die Stadt Merzig eingegliedert.
Die Gemeinden Ballern, Büdingen, Fitten, Hilbringen, Mechern, Mondorf, Schwemlingen, Silwingen, Weiler und Wellingen gehörten vormals dem Amt oder der Bürgermeisterei Hilbringen an.
Wehingen-Bethingen und Tünsdorf die bis Ende 1973 auch zu Hilbringen gehörten kamen zur neu gegründeten Gemeinde Mettlach.

Ganz kurzzeitig war der Kreis Merzig vergrößert und die Orte
Biringen, Fremersdorf, Obersch, Fürweiler, Gerlfangen, Diersdorferhof kamen 1946 hin zu. Und wurden dem Amt Hilbringen zu gewiesen. Näheres muss noch erforscht werden.

Bild könnte enthalten: Text „Als Gründungsdatum darf der 1. 9. 1814 angesehen werden. Der mit die- sem Datum gegründete Amtsverband umfaßte die Orte Hilbringen, Mechern, Mondorf, Silwingen, Fitten, Ballern, mit den Ortsteilen Rech und Ripplin- gen, Schwemlingen, Weiler, Büdingen und Wellingen. Am 1. 1. 1953 wurden als weitere Orte Bethingen, Tünsdorf und Wehingen dem Amtsverband zu- geschlagen.“

Bild könnte enthalten: Text „Kreis Merzig vergröBert 1946 gehören zum Kreis Merzig die Losheim, Wadern und Weiskir- Bürgermeisteramtes Nonnweiler St. Wendel verwaltet. Weiterhin Merzig: die Orte Bethingen, Nohn, gen, ferner: Biringen, Fremersdorf, und Oberesch.“

Eröffnung des Haltepunkts Silwingen am 7.August 1936

07.08. Eröffnung des Haltepunkts Silwingen am 7.August 1936. Hausnummern von heute.
Plan aus dem Kreisarchiv Museum Schloss Fellenberg

49 dort wohne ich. Mein Uropa regte sich immer über die Bahnkunden auf die vom Zug kamen und dann sein Plumsklo, das rechts neben dem Haus stand, benutzten gerade wenn er sich dort hin begeben wollte. Irgend wann war es ihm dann zu viel und er warf es um und endlich kam eine Toilette in den Keller …

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Wegekreuze

Wegekreuze in unserer Gegend! Sehr viele Wegekreuze sind nicht in der Denkmalliste. Ebenso wenig werden alle Kreuze in einschlägigen Büchern gelistet. Es geht hier um Kreuze die noch vorhanden sind, aber auch um solche die leider nicht mehr existieren aber von denen wir den Standort noch wissen. Es geht um die Geschichte hinter diesen Kreuzen und Gedenksteinen. Beginnen wir mit Büdingen.

Bild könnte enthalten: Text „277,8 5 8 290 3 BÜDİNGEN 337,5 384,4 359,3 359.3 42 Heidwal 48 12,2 49 Hilbringer inger 350 Walr“

Alle 5 Kreuze noch vorhanden wie ich inzwischen erfahren habe.
In der Büdinger Denkmalliste:
Beschreibung des Landesdenkmalamts: Katzenberg 3, Flur 4, Flurstück 979/421, Wegekreuz, 1744 (Einzeldenkmal)