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Europatag in Luxemburg

Luxemburg soll nach dem Vorschlag der neuen Regierung einen zusätzlichen Feiertag bekommen.
Und zwar soll am 9 Mai, dem Europatag, an die europäischen Errungenschaften erinnert werden.
Der Gesetzentwurf soll noch dieses Jahr in Kraft treten.
Und die Anzahl der minimalen legalen Urlaubstage soll von 25 auf 26 steigen.

Na ja dann müssten die anderen europäischen Länder mit diesem Feiertag nach ziehen und damit die europäische Verbundenheit zu zeigen und dem Bürger näher zu bringen.



Bericht aus dem Bürgerarchiv Merzig und über die Archivsuche!

Gestern Abend war ich wieder im Merziger Bürgerarchiv.
Dieses mal habe ich die Zeitungen von 1913,1919 und 1905 durch sucht.

1913 geschah der Überfall mit Todesfolge an der Maria Kaas aus Silwingen.
Die entsprechenden Zeitungsartikel habe ich gefunden.
Ansonsten wurde in diesem Jahr über Silwingen nicht so viel berichtet.
Die Jahre des Tunnelbaus in Silwingen sind da ergiebiger. Das Jahr 1912 mit der Fertigstellung des Silwinger Tunnels bringt es daher mit sich das die „Goldgräberstimmung“ vorbei ist und die Massen, die Arbeiter weiter ziehen.

Das Jahr habe 1905 habe ich mir vorgenommen um vielleicht die Anzeige der Eröffnung des Gasthauses Ley (Baujahr 1905 ) zu finden.
Bis etwa Mitte des Jahres habe ich darüber nichts gefunden.
Und auch die Artikel über Silwingen sind wieder spärlich.

Dann wollte ich mal schauen was so vor 100 Jahren bei uns los war.
1919, also kurz nach dem 1. Weltkrieg lief die Merziger Volkszeitung auf Sparflamme.
4 Seiten der Umfang. Und meist nur Amtliches zu Lesen.
Wahrscheinlich wird das mit der Zeit aber wieder besser und ausführlicher.
Die Saarbrücker Zeitung könnte da mehr Aufschluss über das Geschehen der damaligen Zeit bringen

Aber wie ich zu erkennen glaube, war Silwingen immer schon ein Ort der mit der Presse
und der Berichterstattung nicht so viel am Hute hatte und hat.
Andere Orte und Vereine schreiben da viel mehr über ihre Tätigkeiten. Zum Beispiel auch Rückblicke über Veranstaltungen.

dav

Silwingen Milchsammelstelle

#Silwingen #Milchsammelstelle #Gefrieranlage #VIVO

Silwinger Milchsammelstelle-. Rechts unten die Gefrieranlage. Noch ist das VIVO Geschäft und die Treppe am Giebel die zu diesm führt nicht vorhanden. 1956. Thilo Plettenberg. Kreisheimatarchiv Museum Schloss Fellenberg.
Links der damalige Traktor der Fam. Hoffmann, wie mir Walter Hoffmann bestätigte.



Drei Königstag 6 Januar


In früheren Zeiten war der 6 Januar der Jahresbeginn.
Mit diesem Datum wurde das Ende des Winters verkündet.
Etwa ab den 4 Jahrhundert n Chr. wurde dieses alte Jahresfest durch die Erscheinung des Herrn christlich
. fest der „Epiphanie“ ersetzt.
Papst Innozenz XII. verlegte nach der Kalenderreform von Papst Gregor XIII. de Jahresbeginn vom 6 auf den 1 Januar.

Die Tradition des Dreikönigsingens, auch Sternsingen genannt, geht auf mittelalterliche Heischebräuche zurück, die früher genutzt wurden, um sich in der kalten Jahreszeit ein Zubrot und einen Zehrpfennig zu verdienen. Das Brauchtum wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts wiederbelebt und wird vorrangig in katholischen Gemeinden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol praktiziert.

Eine andere Wetterregel besagt das wenn es am Drei Königstag kein Eis gibt es am Pankratiustag am 12.5 weiß wäre. Wir werden es erleben …

Wetterregeln, Bauernregeln 21 Dezember

  1. Dezember: St. Thomas

Da am 21. Dezember die Wintersonnenwende ist, ist der Thomastag der kürzeste Tag des Jahres („Ab dem Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschrei“), dementsprechend ist die Nacht vom 20. auf den 21. Dezember, die Thomasnacht, die längste Nacht des Jahres. An diesem Tag erreicht die Sonne (in der Regel, manchmal fällt der Tag der Wintersonnenwende auf den 22.) ihren tiefsten Stand über dem Horizont im Jahreslauf.
Auch die Thomasnacht ist mit vielen Bräuchen und einigem Aberglauben verbunden. Hier konnten nach den Vorstellungen der Menschen die Geister besonders lange und intensiv wirksam werden.
Gackert am Thomastag der Hahn, kriegt de Magd einen Mann (alter Volksglaube_)
Wer in der Thomasnacht Silbermünzen im Waschbecken wäscht, dem geht das ganze Jahr das Geld nicht aus.

Umstritten ist, ob und in welcher Form die Germanen und andere Völker in Nordeuropa um die Wintersonnenwende das Julfest feierten.[1] Es wäre dann mit Feuer- und Lichtsymbolik zur Wintersonnenwende praktiziert worden.

Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahneschritt.
„Wenn’s St. Thomas dunkel war (also kein Mond schien) / gibt’s ein schönes neues Jahr.“
„St. Thomas bringt die längste Nacht, / weil er den kürzesten Tag gebracht.“ „Friert es am kürzesten Tag, / ist’s immer eine Plag.“

Museum Zimmer Seitert

Hier waren wir letzten Sonntag.
Eindrucksvolle riesige Bilder.

„Martin Zimmer aus Merzig-Hilbringen ist Kunstsammler aus Leidenschaft. Er beherbergt 130 Kunstwerke der sogenannten Neuen Wilden. Das sind Maler, die Ende der 1970er Jahre einen neoexpressionistischen Mal-Stil entwickelt haben – darunter auch Rainer Fetting. Jeden Sonntagnachmittag öffnet das Privatmuseum der ganz besonderen Art.“

Blick ins Museum
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Bild mit U-bahn und Berliner Mauer
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Weiter Blick ins Museum
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Ausstellung zum Thema Feuerwehr

Ausstellung zum Thema Feuerwehr  geplant …
Im Rahmen der Ausstellung Kunst und Kultur gemeinsam tragen – mit Künstlern aus der Region, Thema: Freiheit,
im Museum Schloss Fellenberg, wurde unter anderem gesagt das nächstes Jahr wieder eine Heimatkundliche Ausstellung zum Thema Feuerwehr veranstaltet werden soll.
Material über die Silwinger Feuerwehr ist einiges vorhanden. Also dürfte einer Materialeinreichung nichts im Wege stehen.

1. Advent

Heute ist der 1. Advent!

Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition auch das neue Kirchenjahr.
Die Adventszeit ist die Vorbereitung auf das weihnachtliche Fest.

Adventsbräuche bei uns:
Das Anbringen von Mistelzweigen an der Haustür.
Die Mistel zwar ein Parasit, aber doch eine immergrüne Pflanze, symbolisiert das unsterblich, unvergängliche.

Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen.
Ein neuerer Brauch, gibt es erst seid 1839.
Damals ließ der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808–1881) im Bettsaal des „Rauhen Hauses“ in Hamburg erstmals einen hölzernen Leuchter mit Kerzen aufstellen.
Viele Änderungen gab es seid damals bis zu unserem Adventskranz aus Tannenzweigen und vier Kerzen.

Adventskalender
Geht zurück auf verschiedene Bräuche die verbleibende Zeit bis Weihnachten abzuzählen.
er stammt aus dem evangelischen Umfeld.

Herrscht im Advent recht strenge Kält, / sie volle achtzehn Wochen hält.
Gibt’s Regen am Bibianatag, es noch vierzig Tage regnen mag.
Wenn’s regnet am Bibianatag, regnet’s 40 Tag und eine Woche danach.

Wein in Biringen …

Biringen wird Weinbaugebiet!
Nicht gerade, aber Alfred Hoffmann vom Hofgut Eichen in Biringen versucht den Wein wieder in unsere Region zu bringen.

Den ersten Wein in unserer Gegend brachten natürlich die Römer mit.
Nach dem Ende der römischen Macht verschwanden die Weinberge für lange Zeit.
Etwa um 1800 begann der Weinanbau an der Saar in Merzig und der Beckinger Gegend wieder.
Weinanbau im Saargau gab es bis ins vorige Jahrhundert hinein.
An der Nied kunden die ersten Sokumente um 1340 von Weinbergen.
Einer Statistik von 1836 wurde in 36 Gemeinden unseres Kreises Wein angebaut.
Darunter auch Fitten, Büdigen, Hilbringen, Mechern, Merzig, Mondorf, Silwingen, Wellingen und Weiler.

Etwa um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kam der Weinbau im Kreis Merzig ganz zum Erliegen.
Eine Reblausplage und ein verstärkter Obstanbau waren die Gründe.
Aber auch das die Menschen in der immer mehr aufkommenden Industrie ein besseres Einkommen fanden.
Und eine immer stärker werdende französisch Konkurrenz im Weinanbau.
Etwa um 1919 war dann endgültig Schluss mit dem Weinanbau in Merzig.
Die Anbaufläche verminderte sich für die Stadt Merzig im Jahre 1906 auf 92, bis 1909 auf 60, bis 1914 auf 50 und bis 1919 auf 25 Morgen.
Und seid 2009 gibt es wieder Wein aus Merzig. Am Kreuzberg.

https://www.kreuzberg-merzig.de/historie/


Quelle: Saarbrücker Zeitung 17.11.2018

Mittelalterlicher Adventmarkt um den Keramischen Weihnachtsbaum in Mettlach

Mittelalterlicher Adventmarkt um den Keramischen Weihnachtsbaum
30. November bis 2. Dezember 2018 Marktplatz mit Flair Mettlach
FR 14.00 – 22.00 Uhr, SA 11.00 – 22.00 Uhr, SO 11.00 – 20.00 Uhr

Herold, Marktleut, Gaukler, Musici, Barden, Spielleut und Feuerschau,
sowie – dem Herrn sei Dank – auch reichlich und lecker Speys und Trank!
So kommet herbei, laßet Euch Ohren, Gaumen und Kehlen verwöhnen und
leeret Eure Säckel auf dem Markte!


© MH = Michael Hoffmann

© MH = Michael Hoffmann