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Bundesverdienstorden des Bundespräsidenten für Georg Axt

Herzlichen Glückwunsch!

„Für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement in vielen Bereichen unserer Gesellschaft bekam Georg Axt aus Merzig-Silwingen am heutigen Donnerstag, 8. April 2021, von Innenminister Klaus Bouillon den Bundesverdienstorden des Bundespräsidenten überreicht.“

„‘Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern!‘ – dieses afrikanische Sprichwort passt perfekt zu unserem heutigen Anlass, denn Georg Axt hat Zeit seines Lebens viele ehrenamtliche Aufgaben übernommen, damit die Welt verändert und auch ein Stückchen besser gemacht“, sagte Minister Klaus Bouillon in seiner Laudatio.

Bereits seit sechs Jahrzehnten engagiert sich Georg Axt ehrenamtlich für das Allgemeinwohl. 1961 war er als Gemeindediener und Bote in der Kirchengemeinde tätig, trat 1972 in die Freiwillige Feuerwehr Silwingen und den Sportverein TUS Mondorf ein. In den 1980er Jahren bis in die 90er Jahre bewirtete Georg Axt gemeinsam mit seiner Ehefrau 12 Jahre lang das Vereinshaus des TUS Mondorf, kümmerte sich darüber hinaus ehrenamtlich um die Reinigung der Umkleiden, Duschen und Geräteräume. Seit 1979 ist der Merziger Mitglied im Pfarrgemeinderat von Mondorf-Silwingen, arbeitete aktiv an der Instandsetzung und -haltung der Silvinger Kapelle mit. Georg Axt ist Gründungsmitglied des SPD-Ortsvereins Mondorf-Silwingen, dem er seit 1977 angehört und abwechselnd das Amt des ersten und zweiten Vorsitzenden übernahm. Von 1979 bis 1989 und ab 1989 bis 2007 sowie von 2014 bis 2017 war Georg Axt Ortsvorsteher von Silwingen, saß von 1994 bis 2009 im Stadtrat der Stadt Merzig.

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Das Kreuz auf dem Nackberg

 
Am 29 Oktober 1933 wurde das Nackbergkreuz feierlich eingeweiht.
Es verdankt der religiösen Hochstimmung die 1933 anlässlich des von Papst Pius XI. ausgerufenen außerordentlichen Heiligen Jahres seine Entstehung, als Jubiläumskreuz. Das außerordentliche hl. Jahr wurde ausgerufen weil 1900 Jahre seit dem Tode Jesus am Kreuze vergangenen waren.
Im selben Jahr wurde die Heilig Rock Wallfahrt in Trier veranstaltet. Die 2 Millionen Menschen anlockte.
Die SA zeigte sich in Trier bei dieser wallfahrt von der besten Seite, wollte sie doch die Bevölkerung dadurch für den Nationalsozialismus noch mehr einnehmen.
Nach 1935 wurde von der NS jegliche Prozession zum Kreuz untersagt.
(Hilbringer Heimatbuch, Buch über die Pfarrkirche Hilbringen 1993, Jungwacht 1933: 99, Bistum Trier)

Die Silwinger Schutzhütte

Die Schutzhütte in Silwingen hinter dem Dorf beim Bolzplatz steht dort wie ein Muster ohne Wert. Früher oft genutzt und dann wegen gewisser „Differenzen“ eigentlich auf Eis gelegt.

Schade. Der Spielplatz dort soll auch weg kommen weil laut der Stadt Merzig  Silwingen wegen der geringen Einwohnerzahl nur einen Spielplatz benötigt wird. 

Ist möglicherweise ein Bild von Natur und Baum

Fleisch

Agustina Bazterrica: „Wie die Schweine“

In der engsten Interpretation geht es um die Fleischindustrie und unseren Umgang mit zwar weniger intelligenten, aber emotional hochkomplexen Lebewesen. Im weiteren Sinne geht es aber auch um ein menschenverachtendes Wirtschaftssystem, das die Ausbeutung auf die letztmögliche Spitze getrieben hat.

„Vor dem Übergang, aus dem die Romanwelt hervorgegangen ist, hat eine Pandemie sämtliche Nutztiere mit einem tödlichen Virus infiziert und ungenießbar gemacht. Doch die Lust auf Fleisch ist den Menschen geblieben, Kannibalismus war die logische Folge. Es wird aber auch mehr oder weniger offen darüber gemunkelt, dass es dieses Virus möglicherweise nie gegeben habe und dass der staatlich sanktionierte Kannibalismus in Wahrheit ein Mittel sei, die Überbevölkerung einzudämmen und die Gesellschaft unter Kontrolle zu halten.“

https://www.derstandard.de/story/2000122453855/agustina-bazterrica-wie-die-schweine?fbclid=IwAR3LhO_W_sVGydgi0yuuKgX2t1Z4plMI3hCN5jQCbXp5uZQfIWFzdyUz_50

Agustina Bazterrica: "Wie die Schweine"

Denkmalpflege im Saarland Jahresbericht 2013

Denkmalpflege im Saarland Jahresbericht 2013
Bedauerlich war der Teilverlust einer römischen Villa in der Ortslage von Silwingen. Bei Kanalbauarbeiten war ein römisches Gebäude angeschnitten worden. Das Landesdenkmalamt wurde darauf erst durch einen Heimatforscher aufmerksam, der auf einer Deponie im Erdaushub die römischen Relikte erkannt hatte. Eine Rückverfolgung dieser Erdmassen zu ihrem genauen Herkunftsort war leider nur noch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit möglich. Es dürfte sich um eine bereits 1911 vom Trierer Museum registrierte, nach den damaligen Fundstellenangaben nicht mehr genau lokalisierbare Villa handeln.
 
Ungefähre Lage ist bekannt. Wurde damals dem Bahnbau geopfert, wobei wenn es nicht zum Bahnbau gekommen wäre vielleicht keine Überreste der Villa entdeckt worden wären.

War Merzig im Mittelalter Stadt?

War Merzig im Mittelalter Stadt?
Die Antwort lautet nein.
Wobei es einen Sonderstatus gab, den aber nicht nur Merzig inne hatte.
Marktflecken, Freiheit … so wurde sie auch genannt.
Aber auch der Status der Siedlung an Saar und Seffersbach im frühsten Mittelalter ist nicht ganz geklärt. Das ist aber ein eigenes Thema.
Diese Frage der Stadtrechte wurde schon öfters kontrovers diskutiert.
Wobei es aber auch die Meinung gibt da die Geschichte der Stadt im Mittelalter bis jetzt vernachlässigt wurde.
Mir liegen einige Artikel zum Thema vor die von 1925 bis 1995 reichen.
Einige Artikel muss ich mir noch besorgen.
Und neuere Forschungen scheint es nicht zu geben.
Es erfordert noch einiges an Recherche und Vergleichen um die Fakten darzulegen.

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