Tunneltour Silwingen 3 August

Hier jetzt ein paar Fotos der Tunneltour und ein kleiner Bericht!

Das Silwinger Tunnelportal ist etwa 400m von meinem Haus entfernt.
Dort wo die Mondorferstr in die Landstraße nach Biringen mündet, geht es nach ein paar Metern rechts in einen kleinen, mittlerweile verwilderten Weg, und wir stehen schon vor dem ersten Hindernis. Etliche abgesägte Äste, verschiedener Größe versperrend den Zugang. Nach dem man diese passiert hat geht man nach 20 Meter rechts neben dem Weg am Hang entlang. Man hat schon einen tollen blick von oben auf den ehemaligen Bahndamm und kann auch vorne den alten, verwilderten, aber noch Wasser führenden Fischweiher erkennen.
Es sind etwa 30 Meter den Hang hinunter. Und auch bei Trockenheit ist es ein wenig rutschig. Man kann sich an Bäumen und Ästen festhalten, muss aber schon aufpassen.
In etwa der Mitte des Hangs wird es merklich kühler. Was bei diesem Wetter eine reine Wohltat ist.
Unten angekommen befindet man sich auf dem Bahndamm. Die Wasserschächte rechts und links sind mittlerweile fast ganz versandet und Wasser steht überall.
Nach knapp 100 Meter durch eine mehr oder weniger zugewachsene und verwilderte Vegetation steht man vor dem Tunnelportal. Das Portal hat etwa eine Höhe von 7 bis 8 Meter.
Und ist mit einer Betonmauer in Höhe von 2,30 versperrt.
Früher wurde der Durchgang von einem vergitterten Tor versperrt, was aber sehr schnell aufgebrochen war.
Ein Durchgang verboten Schild der DB befindet sich an der Mauer, das auf Unfallgefahr hinweist.
Um die Betonmauer zu übersteigen hatten wir zwei Aluleitern dabei.
Die Mauer war schnell überwunden und wir befanden uns auf dem Schotterbett.
Von den Schienen ist schon lange nichts mehr zu sehen. Und Unrat befand sich auch keiner im vorderen Bereich des Portals.
Nach 100/150 Meter macht der Tunnel einen Knick und man erkennt den Ausgang in einiger Entfernung als hellen Punkt.
In einigem Abstand sind auf jeder Tunnelseite Nischen vorhanden, die als Schutz vor dem Zug dienten.
Wasser von der Decke und Kalkablagerungen in den Nischen sind im ganzen Tunnel vorhanden.
Die Decke ist aber noch komplett vorhanden und es fehlen keine Backsteine.
Etwa in der Mitte des Tunnels und schon auf französischem Gebiet steht man unter dem Abzugsschacht. Dort ist ein Bereich von 650 Meter französisch.
Früher als Kinder hat man noch ab und zu Schrauben der Gleisbefestigung gefunden, aber da scheint nicht mehr viel zu finden sein.
Kerzenreste, ein paar Blechdosen und Zigarettenschachteln zeugen von anderen Besuchern.
Dem Geisterzug sind wir nicht begegnet und auch sonst keinen außergewöhnlichen oder unheimlichen Vorkommnissen.
Nach dem Rückweg durch den Tunnel und dem Übersteigen der Mauer ging es dann an den aufstieg den steilen Hang hinauf. Man sollte sich bewusst sein das dieser nicht so einfach ist.

Der Silwinger Tunnel ist ein altes historisches Bauwerk das von der früheren Bahnlinie kündet und wird uns noch hoffentlich lange erhalten bleiben.
Betreten ist natürlich auf eigene Gefahr, bitte daran denken.

„1. Mondorfer Musiknacht mit Herz“ am 14 August 20 Uhr

Über 25 Jahre hat sich der maßgeblich zur Institution gewordene „Oldie-Abend“ als Musik- und Spendenveranstaltung einen Namen gemacht.

Und genau diesen Ruf wollen wir weiterführen, wohl wissend, dass die Fußstapfen, in die wir treten wollen, mächtig groß sind!

Dennoch sind wir mit mindestens dem selben Eifer dabei, das Erbe des Oldie-Abends in neuem Gewand weiterzuführen.

Wir freuen uns sehr, alle Bürger auch über die Landkreis-Grenzen hinaus zu unserer ersten Veranstaltung in dieser neuen Konstellation einzuladen und hoffen, dass wir mit toller Musik, viel Spaß und Freude viele Herzen erreichen werden, damit die Spenden viel Gutes tun können.

Ein ganz besonderes Event wird es sicherlich, wenn jeder seine Lieben – Familie oder/und Freunde – ebenfalls mitbringt.
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Ein paar Worte zum Hintergrund unserer Veranstaltung:

Mondorf ist gemeinsam mit Silwingen seit jeher eine Gemeinde, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, für wohltätige Zwecke zu sammeln.

In den letzten 25 Jahren wurden im Rahmen des Oldies-Abends knapp 130.000 Euro gesammelt, die für die verschiedensten gemeinnützigen Zwecke verteilt wurden. Zum größten Teil wurden damit Organisationen unterstützt, die es sich auf die Fahne geschrieben haben, Kindern zu helfen.

Auch dieses Jahr werden sich die beiden Gemeinden zusammentun und ein Fest in neuem Gewand präsentieren, welches am 14.08.2018 um 20 Uhr beginnen wird und sicher bis in die Morgenstunden für tolle Stimmung sorgen wird.

Das Orga-Team rund um den Ortsvorsteher Carsten Weber konnte die Jugend und damit das Jugendzentrum JuZ Mondorf für sich gewinnen, unter deren „Flagge“ die Veranstaltung künftig geführt wird.

Natürlich steht auch bei dieser Veranstaltung der Gedanke im Vordergrund, zu helfen.

Künftig werden wir jedes Jahr prüfen, welche Institution gefördert werden soll. Dadurch werden wir jährlich wechselnd eine andere Organisation unterstützen.

Den Vorzug bekommt, wer sich für bedürftige Menschen einsetzt. Kinder liegen dabei im Besonderen in unserem Fokus.

Dieses Jahr soll der Erlös an zwei Organisationen gehen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einmal Kindern die Möglichkeiten zu bieten, sich für die Zukunft besser zu wappnen. Denn Kinder sind unsere Zukunft.

Leider sieht genau diese Zukunft aber nicht immer rosig aus, für einige Menschen ist es schon eine Herausforderung, genügend auf dem Essenstisch zu haben. Genau da wollen wir eine Institution unterstützen, die es sich schon vor sehr langer Zeit zur Aufgabe gemacht hat, dafür zu sorgen, dass die schwächsten unserer Gesellschaft etwas zu Essen haben.

Hier also unsere diesjährigen Spendenempfänger:

– Lebenshilfe Merzig-Wadern/St.Wendel „Frühförderstelle“
– Tafel Merzig

Wir sehen uns alle am 14.08.2018 um 20 Uhr und freuen uns auf Dich und Deine Lieben!!!

das Orga-Team „1. Mondorfer Musiknacht mit Herz“

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Am Büffet

Im Saarland steht man nicht am Tresen oder der Theke sondern am Büffet.
Ausgesprochen wird es bei uns im Saargau: Büffee

Wenn ein Saarländer in eine Beiz ( Kneipe ) reinkommt dann geht sein erster Blick zum Büffet. Mal schauen wer da so rumsteht. Und wenn keines vorhanden ist dann befällt in eine gewisse Panik und er kommt er sich ganz verloren vor.
Sich einfach so alleine an einen Tisch setzen geht schon mal gar nicht.
Aber eigentlich gibt es im Saarland keine Kneipe ohne Theke.

Am Büffet wurde im Saarland immer schon Politik gemacht.
Aber nicht nur im Saarland.
Dort pulsiert das Leben.

Es gab doch auch mal das auch heute noch aktuelle Lied “ Der schönste Platz ist immer an der Theke“
Wo er Recht, hat er Recht. Der gute Mann.

 

Mangold

Gedeiht dieses Jahr trotz Trockenheit prächtig.
Wird natürlich gegossen.
Die Stangenbohnen sind dieses Jahr trotz Gießens sehr kümmerlich.

Mangold, auch römischer Kohl genannt
Mangolöd gehört zum Geschlecht der Runkelrüben und wird nicht allein in mannigfachen Varietäten als Zierpflanze, sondern auch ihrer Blätter und Wurzeln wegen als Gemüsepflanze angebaut, was namentlich im südlichen Deutschland geschieht.

Der Mangold wird erstmals im 13. Jh. genannt, ist aber etwa ab dem 16. Jh. allgem. gebräuchlich.

 

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Hitze, Trockenheit, Jahrtausend Sommer …

Für die Natur und das Leben auf der Erde sind alle Jahreszeiten wichtig. Leider gibt es aber zu viele extreme beim Wetter. Zu viel Wasser (Regen), zu viel Trockenheit etc.
Sommer sollte schon Sommer sein, aber man sollte auch daran denken das Viele unter zu viel Hitze auch leiden. Temperaturen tagsüber von 25-28 Grad und Nachts unter 20 würden auch reichen. Dann noch ab und zu nachts Regen und es wäre fast perfekt Aber der Mensch kann sich das Wetter nicht selbst machen, was auch gut so ist

altes Foto Gerlfangen …

es handelt sich nicht um Gerlfangen wurde mir von M. Jacobs aus Gerlfangen mit geteilt.
Er hat diese Information von einem Mitbüger erhalten der die früheren Ortsansichten kennt.

„Es könnte sich um einen Ort aus dem benachbarten Lothringen handeln. Vermutlich Schwerdorff. “

Vielen Dank für die Info

Et Saggi oder Marquis

Et Saggi oder Marquis. Mit Wicküler Bier. Wer kennt es noch? Natürlich von früher.Später wurde es dann von Gerd und Hannelore Glesius übernommen. So lange der alte Baustil erhalten blieb, mit den alten Fenstern und der alten Einrichten war es eine urige Kneipe. Als dann später die Fassade offener und neuer mit grö0ßeren Fenstern gestaltet wurde, gefiel es mir und vielen anderen nicht mehr dort.

Marmeladefabrik Fitten

Das Fitten eine Marmeladefabrik hatte, wußte ich.
Auch deren Standort.
Aber wie sie genau ausgesehen hat, davon hatte ich keine Ahnung.

Hier einige Bilder die die Marmeladefabrik und deren Standort in Fitten zeigen.

Bilder Mappen

Ich bin dabei ein paar Mappen zusammen zustellen. Diese werden alte Fotos mit Menschen enthalten. Um diese dann zu zu ordnen habe ich den Menschen Zahlen zu geordnet. Die Mappen werden zuerst an ältere Bürger gegeben und diese können dann mit der Benennung beginnen. Es wird auch versucht die Jahreszahl des Fotos zu ermitteln. Es wird aber dauern bis die erste Mappe fertig ist. Beispielfoto anbei. Die Fotos können dann natürlich auch als Kopie geordert werden.

1 Waldemar Schumacher, 2 Ignaz Garson, 3  isJoss aus Luxemburg,  4 Bruder von Thiel Albert,  5 Ley Michel, 6?, 7 Mutchen, 8 meine Mutter, 9 Britz Pit, 10 Dickmann Werner, 11 Walter Hoffmann, 12 Josef Urig Dirigent vom Männergesangsverein

SR 3 Bus in Silwingen

Es handelt sich um das GuMo-Mobil ein VW-Bus aus dem Jahr 1978.
Die Reporter Isabel Sonnabend und Uwe Jäger sind früh morgens in unserem Land unterwegs auf der Suche nach Reportagen.
Am 25 Juli war der Bus beim internationalen Workcamp am Oberescher Weiher.
Machte in Silwingen vor unserer Tür halt um die Reportage abzuschicken. Und mußte dazu das WLAN des Freistaates Silwingen benutzen.

https://www.sr.de/sr/sr3/sendungen_a-z/guten_morgen/gumo_mobil/gumo_mobil_int_workcamp_oberesch100.html

 

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Alte Fotos – Silwingen Kastanienbaum – de Kaschtenbaam

Der Silwinger Kastanienbaum ist prägend für den „großen Platz“ im Dorf.
De Kaschtenbaam(Kastanienbaum) steht eigentlich immer schon dort.
Er muss um 1900 gepflanzt worden sein.
Das bestätigen mehrere Infos nach Aussagen früherer Silwinger.
Das genaue Datum werden wir wohl nie erfahren.

Und jeder verbindet andere Erinnerungen mit dem großen Baum am großen Platz.
Wir spielten dort Fußball oder Verstecken.
Die paar Fahrzeuge die dort vorüber fuhren störten nicht wesentlich. Mal ein Auto, mal ein Traktor der langsam vorbei tuckerte, das war nicht der Rede wert.
Und gerast wurde damals nicht nicht durchs Dorf.
Spielplätze suchte man noch vergebens, also suchten sich die Kinder ihren eigenen aus. Wenn man sich nicht rund um Silwingen in den Wäldern und an den Bächen herum trieb, war man öfters am großen Platz.  Und im Herbst wurden dort natürlich auch Kastanien gesammelt. Die am Boden liegenden Blättermengen störten uns Kinder nicht, vielleicht die Erwachsenen. Aber damals war auch das nicht so störend.
Erich Gantner aus Silwingen, Stoffels Erich, hat noch ein paar selbst fotografierte Bilder aus früheren Zeiten und unbekannten Ansichten um den „großen Platz“zur Verfügung gestellt, die ich hier präsentieren werde.

Irgend wann wird aber auch der große Baum, de Kaschtenbaam,  das Zeitliche segnen und verschwinden.
Das ist leider der Lauf der Dinge.
Vielleicht sollte dann eine Erinnerungstafel die zukünftigen Bewohner und Generationen daran erinnern.

saargeschichten 2.18

Die zweite Ausgabe für 2018 ist erschienen.
Mit folgenden Themen:
Harald Glaser: »Die Schattenseite des Erfindergeistes. Vor 90 Jahren kamen bei einer Hochofenexplosion in Völklingen 13 Arbeiter ums Leben.«

Joachim Conrad: »Näwe naus! – Ein saarländischer Volkssport am Beispiel dargestellt.«

Paul Burgard: »Pietistischer Geist und bürokratischer Staat. Vom Werden des Absolutismus: Im Leben eines hohen Saarbrücker Beamten spiegelt sich die Geschichte der saarländischen Fürstenzeit.« (Teil 1)

Stellungnahme der Kommission für Saarländische Landesgeschichte zur »Röder-Debatte«.

Hans Kirsch: »Erfolgreiche intervention. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal rettet zwei künstlerische Glaswände vor ihrer Zerstörung.«

Axel Buchholz: »Villa Davidson – das Geburtshaus des Rundfunks an der Saar.«

Regionalgeschichte im Unterricht, Veranstaltungen, Ausstellungen, Neue Publikationenen, Glosse.

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Siebenschläfer 27 Juni

 

Siebenschläfer von Paula Dehmel

Ihr Siebenschläfer in den Höhlen,
Reckt euch, streckt euch, aufgewacht!
Der Frühling leuchtet in den Himmel
Nach dieser ersten warmen Nacht!

Ja, schüttelt nur die dicken Zotteln
Und blinzelt in das blaue Licht;
Herr Gott, wer wird so langsam trotteln,
Ich lauf voraus, ich warte nicht.

Die Amsel übt schon ihre Lieder,
Ich sing sie mit, ich kann sie auch;
Und denkt euch nur, der blaue Flieder
Hat Knospen, und der Haselstrauch.

Der Teckel bellt vor lauter Wonne
Und wühlt die frische Erde um;
Na?! seid ihr noch nicht in der Sonne,
Ihr Siebenschläfer, faul und dumm?!