Wetterregeln, Bauernregeln Jakobstag 25 Juli

25. Juli: St. Jakobus, Jakobstag

Jakobus war einer der zwölf Apostel und der ältere Bruder des Hl.Johannes

Jacobi ist ein Lostag und ein wichtger für das kommende Wetter

Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind’s Winterblüten zu vielem Schnee.
Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält’ und Harm.
Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter.
Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.
Sankt Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot.
Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein.
Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben.
Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt.
Wenn Jakobi kommt heran, man den Roggen schneiden kann.
Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.
Am Jakobstag fällt die Noss auf einen Schlag
Der Jakobustag war früher ein Bauernfeiertag.
Es ist der Tag des Erntebeginns. Vor allem Weizen und Roggen werden jetzt geerntet.

Auf diesen Tag warten die Kinder sehnsüchtig.
Die Jakobsbiren werden reif, und nun ist nach ihrer Meinung alles Obst genießbar, sei es auch noch so grün.
Das Warten auf neues Obst hat ein Ende.

Zu Jakobi werden die ersten Äpfel reif, die man nach dem Namen des heiligen Jakobus”Jakobi-Äpfel” getauft hat.

Ebenso wird nach den ersten Frühkartoffeln, den “Jakobi-Erdäpfeln” oder “Jakobi-Kartoffeln”, gegraben.

Bis Jakobsdag solle man neues Brot neue Kartoffeln haben
Beeren die man an diesem Tage pflückt sollen gegen Durchfall helfen und werden Jakobsbeeren genannt.

Jakobus der Ältere ist unter anderem der Schutzpatron
der Schröter, der Arbeiter und der Äpfel und Feldfrüchte

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