Volkstrauertag 19 November 2017

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen.

Der Ursprung des Volkstrauertages findet sich im Jahre 1919.
Er wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges vorgeschlagen .

Die Tradition des Volkstrauertages wurde nach Beendigung des zweiten Weltkrieges wieder in alter Form aufgenommen. Um den Volkstrauertag von dem Heldengedenktag abzugrenzen, wurde 1952 beschlossen, den Volkstrauertag an das Ende des Kirchenjahres zu legen, da diese Zeit theologisch durch die Themen Tod, Zeit, Ewigkeit und Gedenken dominiert. Ab da wurden wieder der Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht.

Zusätzlich zu der zentralen Gedenkstunde im Bundestag, finden in vielen anderen Bundesländern, Städten und Gemeinden Gedenkstunden und Kranzniederlegungen an den entsprechenden Stellen, meist an Friedhöfen statt.

Am Volkstrauertag werden die Flaggen auf Halbmast gesetzt, um Trauer auszudrücken.

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