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Bauernregeln- Wetterregeln- Brauchtum 21 Dezember

21. Dezember: St. Thomas

Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt’s ein schönes neues Jahr.
Sankt Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.
Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahneschritt.
Friert’s am kürzesten Tag, ist’s immer eine Plag.

Offiziell ist der Gedenktag des Apostels Thomas der 3. Juli und zwar seit seit der Liturgiereform, im Jahr 1970. Vorher wurde der Thomastag am 21. Dezember begannen.

Aber im Volksmund wird weiterhin der 21. Dezember als Thomastag bezeichnet und die Nacht zum 21. Dezember als Thomasnacht.
Es ist als die längste Nacht des Jahres und wird auch in vielen Gebieten und Regionen als erste Rauhnacht angesehen. Ebenso wird die Zeitspanne der Rauhnächte regional verschieden ausgelegt.
Vor allem aber im Süden wird dieser Tag als erste Rauhnacht angesehen.

Unterschiedliches Brauchtum hat sich an diesem Tag in Deutschland entwickelt.
Schließlich galt der Thomastag auch als „Lostag“, ein Tag an dem man in die Zukunft schauen konnte.
Dem Volksglaube nach sollen in den Rauhnächten die Tore des Totenreichs und anderer Gefilde offen stehen und den dortigen Wesen den Zutritt zu unserer Welt gewähren.

Die Wilde Jagd angeführt von “Wotan” oder dem wilden Jäger zieht durch die Nächte …


„Odins wilde Jagd“ von Peter Nicolai Arbo (1872) Gemein frei …

Schneeverirrungen, Gehirnverdrehungen und andere Seltsamkeiten …

Heute morgen um halb fünf schon richtiger Schneefall. Die Hunde waren in ein paar Minuten weiß
Ist ja auch Winter, oder. Nach dem Kalender auf jeden Fall.
Und sind wir doch mal ehrlich, eigentlich haben wir die letzten Jahre, Jahrzehnte immer Winter gehabt.
Mal mehr mal weniger.
Obwohl wir um die Jahreswende richtig mildes Wetter hatten, konnte man doch davon ausgehen das es nicht so bleiben wird.
Aber manche Leute haben schon schon ihre Gartenmöbel auf die Terrassen gestellt.
Vielleicht sind Ihnen ja die für die Jahreszeit zu hohen Temperaturen ins Gehirn gestiegen.

Der Grund für die Jahreszeiten ist im Winkel und der Dauer der Sonneneinstrahlung zu finden.
Und nicht in der Entfernung. Im Januar befindet sich unser Planet am Sonnen nächsten Punkt.
Für Europa beträgt der Winkel im Sommer 60-65° und die Sonnenscheindauer in Mitteldeutschland (geographische Breite 50°)
16-17 Stunden, im Winter sind es hingegen 7-8 Stunden bei einem Winkel von nur 13 bis 18°.

Jahreszeiten99_DE2

http://de.wikipedia.org/ drawing by Horst Frank ,
Diese Datei und die Informationen unter dem roten Trennstrich werden aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons eingebunden.

Wie jeden Winter, und meist öfters das Thema Lüften und Heizen.
Die Temperaturen die da von Experten immer genannt werden sind mit einem Kaminofen eh nicht zu regeln.
Es kommt auch nicht nur auf die Temperatur auf dem Thermometer an sondern eher auf die Wohlfülltemperatur.
Diese kann je nach Wetterlage schwanken.
Zum Beispiel erscheint einem ein feucht, Kaltes Klima manchmal kälter als entsprechend tiefere Temperaturen.

Außerdem kostet mich das Heizen nicht sehr viel und wir regulieren unsere Temperatur selber.
Alte Häuser haben eh ein eigenes Lüftungsverfahren. man sollte da vorsichtig sein diese zu viel abzuschotten, sprich total Luftdicht zu machen.

Außer dem ist ein zu milder Januar nicht gerade förderlich fr die Natur und das Wachstum.
Das wußten schon unsere Altvorderen die noch abhängiger vom Wetter waren als wir heute:
Im Januar viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh.
St. Paulus kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein

Manch einer wird jetzt sagen was interessiert es mich ob die Fässer der Bauern gefüllt sind oder nicht.
Es ist leider so das wenn es eine geringere Ernte gibt die Lebensmittelpreise wieder steigen.
Und das merkt doch irgend wie Jeder im Geldbeutel. Oder?

 

… wird der Winter lang sich ziehen …

"Wenn die Bäume zweimal blühen, wird der Winter lang sich ziehen".


Solche und ähnliche Kalendersprüche treffen die letzten Tage alle zu. 

Wird also wieder nix mit "keinem Winter". Stört mich aber nicht, den die Jahreszeiten gehören halt dazu.
Die Natur zu überlisten wird dem Mensch nicht gelingen.

Hinter dem Bannholzerwald, oberhalb der Heppengreth.
Blick auf den französischen Wald.
Der alte Eisenbahntunnel steht im linken Waldbereich.

Wintermorgen – Endlich

Der schönste Wintertag bis Jetzt 🙂
Boden nicht matschig, Sonnenschein. Spazierengehen mit Hunden.
Endlich mal im Garten Bäume und Hecken beseitigen und schneiden und Feuer machen.

Meinte doch heute morgen bei SR1 Jemand das wäre heute morgen nicht so toll in der Kälte mit den Hunden rauszugehen.
Auf jeden Fall viel besser als bei 8+ und stömendem Regen und matschigem Boden.
Ich frag mich manchmal was die so im Kopf haben?

Alle Bilder wurden am alten Bahndamm gemacht.
Dieser verläuft von Mondorf nach Silwingen auf der alten Bahnstrecke Merzig – Bettsdorf.
Die Bahn befuhr diese Strecke von 1917 bis 1939.
Von Mondorf und Bettsdorf von 1941 bis 1944.
Der Haltepunkt Silwingen wurde 1936 eröffnet