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Allgemeine Wetterregeln für den Juli

Fängt der Juli mit Tröpfeln an,
wird man lange Regen han

Trübe Aussichten an den Hundstagen,
trübe Aussichten das restliche Jahr

Im Juli warmen Sonnenschein, 
macht alle Früchte reif und fein.

So golden im Juli die Sonne scheint, 
so golden sich der Roggen neigt.

Ohne Tau keinen Regen, 
so heißt es im Juli aller wegen.

2) Wenn Spinnen emsig weiben (weben) im Freien,
lässt sich lang Schönwetter prophezeien.

Scheint im Juli oft die Sonne,
ist´s für die Früchte wahre Wonne!

Regent es im Sommer kaum,
bleiben die Äpfel nicht am Baum.

Genauso wie der Juli war, 
wird nächstes Mal der Januar.

Wenn die Schwalben Ende Juli ziehen,
sie vor baldiger Kälte fliehen.

glockenbl

Heute ist Siebenschläfer

Der Siebenschläfertag ist am 27. Juni und ein Gedenktag für die Sieben Schläfer von Ephesus. Die gleichnamige alte Bauernregel besitzt ihre Relevanz als Lostag jeweils etwa 10 Tage später um den 7. Juli, aufgrund der gregorianischen Kalenderreform.

Der Zeitraum des Siebenschläfertages bewegt sich  vom 27 Juni bis  7 Juli
Das Wetter an diesen Tagen konnte für die Großwetterlage des Sommers bestimmend sein.

Wetterregeln:

  • Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.
  • Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
  • Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
  • Wie’s Wetter am Siebenschläfertag, so der Juli werden mag.
  • Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, dann regnet’s ganze sieben Wochen.
  • Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.
  • Regnet’s am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.
  • Werden die sieben Schläfer nass, regnet’s noch lange Fass um Fass.
  • Der Siebenschläferregen, der bringt dem Lande keinen Segen.
  • Siebenschläfer Regen – sieben Wochen Regen.
  • Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.

http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenschl%C3%A4fertag

Hochwasserbericht der #Wetterstation Saar

Einen interessanten und ausführlichen Bericht zum Hochwasser über Pfingsten findet bei der Wetterstation Saar.

Unser Bereich des Saargaus hatte keine größeren Beeinträchtigungen durch das Wetter.
Feuerwehrsirenen waren auch keine zu hören, so das ich davon aus gehe das die Keller diesmal trocken bleiben.

Einzig die Straße neben dem Bannholzerwald oberhalb der Silwinger Kapelle lief das Wasser 5cm hoch über die Straße.

Die Nebenflüsse der Saar wie Blies, Prims oder Iller waren aber schon heftiger betroffen.

Viele Bilder davon bei der Wetterstation Saar.

http://www.wetterstation-saar.de/Hochwasser.html

Das Wetter im Mai

ist sehr bescheiden bis jetzt.
Der 100 jährige Kalender prognostiziert ein durchwachsenes Jahr.
Und je nach dem wie sich die Wetterlage entwickelt können wir sogar mit einer sehr kalten zweiten Maihälfte rechnen.
Es wird sogar von Schnee bis in Lagen von 600m gemunkelt …

Und die #Eisheiligen haben auch wieder zu geschlagen.
Wie heißen die noch gleich? –
11.Mai: Mamertus, 12.Mai: Pankratius, 13.Mai: Servatius, 14.Mai: Bonifatius, 15.Mai: Sophie, 16.Mai: Johannes Nepomuk.

Je nach Region gibt es 3, 4 oder 5 Eisheilige.
Pankratius (12.5), Servatius (13.5) und Bonifatius (14.5) werden auch die “drei Gestrengen”, “Eismänner” oder die “gestrengen Herren” genannt.
Sie sind die eigentlichen Eisheiligen.
In Norddeutschland kommt noch Mamertus (11.5) und in Süddeutschland die “kalte Sophie” (15.5) dazu.

Pankraß und Servaz sind zwei schlimme Brüder, was der Frühling gebracht zerstören sie wieder.
Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.
Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost
Der heilige Mamerz hat von Eis ein Herz

Laut Volksglaube wird das milde Frühlingswetter erst nach der „kalten Sophie“ stabil.
Die Eisheiligen sind in Mitteleuropa meteorologische Witterungsregelfälle .
Die Annahme beruht auf jahrhundertealten Erfahrungen und Beobachtungen
Bei den Datumsangaben muss berücksichtigt werden, dass Papst Gregor XIII. den gregorianischen Kalender zwar schon 1582 einführte, in den nicht katholischen Gebieten Nord- und Mitteleuropas aber erst zwischen 1700 und 1752 flächendeckend auf die neue Zeitrechnung umgestellt wurde. Bei dieser Umstellung wurde z. B. in England der September 1752 um elf Tage verkürzt (auf den 2. September folgte unmittelbar der 14.).

Auf jeden Fall sollte der Hobbygärtner Mitte Mai die Wetterlage immer im Auge behalten. Und frostempfindliche Pflanzen und Sämereien vielleicht doch lieber ein wenig später nach draußen bringen. Ansonsten hilft nur ein Kälteschutz mit Vlies oder Tannenzweigen.

Eine liste mit frostempfindlichen Pflanzen:
http://www.garteln.com/frostempfindliche-pflanzen/

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisheilige

File:Phaseolus vulgaris.jpg
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Phänologischer Winter

Der phänologische Winter setzt ein wenn die Bäume ihr Laub verloren haben. 
Ungefähr ab Ende November/Anfang Dezember bis Ende Februar/Anfang März dauert die Phase der Vegetationsruhe

Neben den meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten gibt es auch noch die phänologischen. 
Phänologie unterteilt das Jahr in weitere Abschnitte und kennt zehn Jahreszeiten.

Phänologische Jahreszeiten Mitteleuropas:
Vorfrühling
Erstfrühling
Vollfrühling
Frühsommer
Hochsommer
S
pätsommer
Frühherbst
Vollherbst
Spätherbst
Winter

Die phänologischen Jahreszeiten richten sich in ihrer Einteilung nach lokal verschieden eintretenden Erscheinungsbildern in der Natur.

Jede dieser Jahreszeiten richtet sich nicht nach einem gleichen Datum, sondern nach den Veränderungen in der Natur. Darum gleicht kein phänologisches Jahr dem anderen.

1. Advent

Der 1. Advent kommt mit einer leichten Schneedecke.
Und die Temperaturen liegen unter Null Grad

"Fällt auf Eligius ein starker Wintertag, die Kälte noch vier Monate kommen mag"

So steht es im Kalender.
Auf jeden Fall ist es kälter als vor einem Jahr und Schnee hatten wir damals auch noch nicht.

Der Winter steht vor der Tür und wird auch kommen.
Richten wir uns ein wenig nach der Natur und nutzen die kalte Jahreszeit ein wenig zur Ruhe.
Aber der Mensch in seinem Streben nach immer mehr ist dazu nicht mehr fähig.

Gestern, am 1 Dezember war meteorologischer Winteranfang.

… wird der Winter lang sich ziehen …

"Wenn die Bäume zweimal blühen, wird der Winter lang sich ziehen".


Solche und ähnliche Kalendersprüche treffen die letzten Tage alle zu. 

Wird also wieder nix mit "keinem Winter". Stört mich aber nicht, den die Jahreszeiten gehören halt dazu.
Die Natur zu überlisten wird dem Mensch nicht gelingen.

Hinter dem Bannholzerwald, oberhalb der Heppengreth.
Blick auf den französischen Wald.
Der alte Eisenbahntunnel steht im linken Waldbereich.