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Bauernregeln – Wetterregeln, Hubertustag

Heute am 3 November ist Hubertustag.
Der Namenstag des heiligen Hubertus des Schutzheiligen der Jäger.

An diesem Tag finden alljährlich große Hubertusjagden und Hubertusmessen statt. Auch Reitjagden werden traditionell am Hubertustag durchgeführt.

Der Hubertustag wird unter Klerikern und Jägern auch scherzhaft Allerhasen genannt. In Verbindung mit den ersten beiden Novemberfeiertagen ist die Festfolge also Allerheiligen, Allerseelen und Allerhasen.
(Quelle: Wikipedia, Lizenz: GNU FDL)

Das Wetter war heute nicht zu kalt aber sehr windig und regnerisch.
Von Jägern und Jagenden war in unserer Gegend nichts zu sehen oder zu hören.

gruselig

Foto – die Früchte der Natur …

So sieht es vielfach die Tage aus.
Der Herbst liegt in der Luft man kann ihn förmlich riechen.

Die Früchte der Natur sind reichlich vorhanden.
Schlehen wie schon lange nicht mehr.
Haselnüsse und Brombeeren. …

Für die Schlehe ist zu feuchtes Wetter natürlich wieder tödlich und wird dann mit verschrumpelten Früchten enden.

Ob wir diese Pracht aber auch ernten können hängt mal wieder vom Wetter ab.
Das zu kühl und zu naß ist.
Und laut der Prognosen ist da noch nichts Gutes in Sicht.

haselnuesse
schlehen

 

Bauernregeln – Wetterregeln : Heute ist Siebenschläfer

Siebenschläfertag
Ein Lostag.
So wie das Wetter am Siebenschläfertag es sieben Wochen bleiben mag.
Nach heutigen Erkenntnissen sollte man eher die erste Juliwoche im Auge behalten.
Weil sich die Großwetterlage eher so entwickelt wie sie heute ist.
Also werden wir die nächste Zeit sehr wechselhaft erleben…


Regnet es am Siebenschläfertag, regnet es noch sieben Wochen nach.
Ist der Siebenschläfer naß, regnet’s ohne Unterlaß.
Wenn es am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.

Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, so regnets vier ganze Wochen.
Werden die sieben Schläfer naß, regnet’s noch lange Faß um Faß.
Ist Siebenschläfer ein Regentag, regnet’s noch sieben Wochen nach.
Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen so bleiben mag.
Wie’s Wetter am Siebenschläfertag, so der Juli werden mag.
Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, dann regnets ganze sieben Wochen lang.
Regnet’s am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.
Wie das Wetter am Siebenschläfertag sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt
Der Siebenschläferregen, der bringt dem Lande keinen Segen
Ist der Siebenschläfer naß, regnet es ohne Unterlaß
Siebenschläfer Regen – sieben Wochen Regen
Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag

Wetterregeln -Bauernregeln

Soll Feld und Garten wohl gedeih’n, dann braucht’s im Juni Sonnenschein;
Was im September soll geraten, das muss bereits im Juni braten
Ein warmer Juniregen kommt dem Bauer immer wohlgelegen.

 

Momentan haben wir den phänologischen Frühsommer: Im Frühsommer blüht Holunder, Robinie und der Roggen. Die Wiesen sind in Hochblüte.

Der phänologische Kalender richtet sich nach der Entwicklung gewisser Pflanzen in der Natur.
Folgende 10 phänologischen Jahreszeiten gibt es:
Vorfrühling, Erstfrühling,Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer,Spätsommer,Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und den Winter

 

Tag der Sonne

Heute ist Tag der Sonne.  3 Mai
Mit diesem Tag wird die Woche der Sonne eingleitet.
Die Sonne ist unverzichtbar für alles Leben auf der Erde.

Und mittlerweile wird die Sonnenenergie immer mehr für unsere Energieversorgung genutzt.
Sonnenenergie kostet nichts. Zum Beispiel wenn wir uns an den warmen Strahlen erwärmen.

Die Woche der Sonne die seit 2007 auch in Deutschland den Menschen die Energieversorgung durch Sonnenenergie nahe bringen soll wartet mit vielen Veranstaltungen rund ums Thema auf.
Weitere Informationen dazu findet man hier:
http://www.woche-der-sonne.de/

 

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Meteorologischer Frühlingsanfang

Der ist heute der meteorologische Frühlingsanfang.

Die Meteorologen führten ihn ein um jeweils drei Monate den Jahreszeiten zu zuordnen und bessere  Vergleichsmöglichkeiten gegeben sind.

Der Frühlingsanfang oder Frühlingsbeginn, also der Anfang der Jahreszeit Frühling, kann entweder astronomisch, meteorologisch oder phänologisch (nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen) bestimmt werden.
( http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlingsanfang )

Wir hatten oder haben den viert wärmsten Winter seit 1881 wie die Wetterstation Saar berichtet.
( https://www.facebook.com/WetterstationSaar )
Aber immer noch bestimmt herbstliches und nasses Wetter unser Klima.
Der Winter fällt dieses mal aus und auch der Schnee.

 Dann warten wir mal auf den astronomischen Frühlingsanfang der dieses Jahr auf den 20 März fällt.
Und hoffen das uns die Nässe dann so langsam verläßt.

Die ersten Frühlingsboten sind aber schon seit Tagen in unseren Gärten zu finden.

schneeglöckchen

Wetterregeln – Wetterregulierungen

Jeder kennt sie alte Bauern oder Wetterregeln.
Meist kommen sie in Reimform daher.
Auch mal lustig und absurd.

Bedenken sollte man aber das es früher keinen Wetterbericht gab. Und die Leute viel wetterabhängiger waren als wir heute.
Die Leute auf dem Land waren auf das angewiesen was sie anbauten. Sei es auf den Feldern oder im Garten oder um ihr Vieh zu versorgen.
Das Überleben der Familie war manchmal von der Voraussage des Wetters abhängig.

Die seid Generationen überlieferten Weisheiten in Reimform entstanden aus Beobachtungen auf einander folgender Umstände das Wetter und die Natur betreffen. aus denen man dann seine Rückschlüsse auf spätere Ereignisse zog.
Wichtig ist aber das man diese Wetterbregeln immer regional sehen sollte.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats.

Auf jeden sind sie das Ergebnis jahrhundertelanger Beobachtungen und Erfahrungen die die Menschen mit der Natur und dem Wetter gemacht haben.

Auch Tiere wurden zur Wetterprognose hinzu gezogen. Man beobachtete ihr Verhalten und konnte auf baldige Wetterverhältnisse schließen.
Das tiefe Fliegen der Schwalben signalisiert baldigen Regen. Die Insekten die den Schwalben als Nahrung dienen werden durch den tiefen Luftruck nach unten gedrückt. Und tiefer Luftdruck ist mit schlechtem Wetter verbunden.

Man sollte über altes Wissen nicht zu viel lächeln.
Unser Wetterbericht stimmt doch auch echt immer, oder?

Hier also ein paar Bauernregeln vom Ende des Dezember:

Dezember kalt mit Schnee, niemand sagt oh weh.
Ist der Dezember mild mit Regen, hat das nächste Jahr wenig Segen.
Ist der Dezember kalt, wird der Winter hart, aber der Frühling kommt bald.
Abendröte bei West, gibt dem Frost den Rest.
Wie der Dezember pfeift, so der Juni geigt.
Soll der Dezember den Bauern freuen, so muß er kalt und schneereich sein.
Wenns auf Weihnacht ist gelind, sich noch viel Kält einfind.

 

 

 

Allgemeine Wetterregeln für den Juli

Fängt der Juli mit Tröpfeln an,
wird man lange Regen han

Trübe Aussichten an den Hundstagen,
trübe Aussichten das restliche Jahr

Im Juli warmen Sonnenschein, 
macht alle Früchte reif und fein.

So golden im Juli die Sonne scheint, 
so golden sich der Roggen neigt.

Ohne Tau keinen Regen, 
so heißt es im Juli aller wegen.

2) Wenn Spinnen emsig weiben (weben) im Freien,
lässt sich lang Schönwetter prophezeien.

Scheint im Juli oft die Sonne,
ist´s für die Früchte wahre Wonne!

Regent es im Sommer kaum,
bleiben die Äpfel nicht am Baum.

Genauso wie der Juli war, 
wird nächstes Mal der Januar.

Wenn die Schwalben Ende Juli ziehen,
sie vor baldiger Kälte fliehen.

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Heute ist Siebenschläfer

Der Siebenschläfertag ist am 27. Juni und ein Gedenktag für die Sieben Schläfer von Ephesus. Die gleichnamige alte Bauernregel besitzt ihre Relevanz als Lostag jeweils etwa 10 Tage später um den 7. Juli, aufgrund der gregorianischen Kalenderreform.

Der Zeitraum des Siebenschläfertages bewegt sich  vom 27 Juni bis  7 Juli
Das Wetter an diesen Tagen konnte für die Großwetterlage des Sommers bestimmend sein.

Wetterregeln:

  • Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.
  • Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
  • Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
  • Wie’s Wetter am Siebenschläfertag, so der Juli werden mag.
  • Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, dann regnet’s ganze sieben Wochen.
  • Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.
  • Regnet’s am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.
  • Werden die sieben Schläfer nass, regnet’s noch lange Fass um Fass.
  • Der Siebenschläferregen, der bringt dem Lande keinen Segen.
  • Siebenschläfer Regen – sieben Wochen Regen.
  • Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.

http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenschl%C3%A4fertag

Hochwasserbericht der #Wetterstation Saar

Einen interessanten und ausführlichen Bericht zum Hochwasser über Pfingsten findet bei der Wetterstation Saar.

Unser Bereich des Saargaus hatte keine größeren Beeinträchtigungen durch das Wetter.
Feuerwehrsirenen waren auch keine zu hören, so das ich davon aus gehe das die Keller diesmal trocken bleiben.

Einzig die Straße neben dem Bannholzerwald oberhalb der Silwinger Kapelle lief das Wasser 5cm hoch über die Straße.

Die Nebenflüsse der Saar wie Blies, Prims oder Iller waren aber schon heftiger betroffen.

Viele Bilder davon bei der Wetterstation Saar.

http://www.wetterstation-saar.de/Hochwasser.html

Das Wetter im Mai

ist sehr bescheiden bis jetzt.
Der 100 jährige Kalender prognostiziert ein durchwachsenes Jahr.
Und je nach dem wie sich die Wetterlage entwickelt können wir sogar mit einer sehr kalten zweiten Maihälfte rechnen.
Es wird sogar von Schnee bis in Lagen von 600m gemunkelt …

Und die #Eisheiligen haben auch wieder zu geschlagen.
Wie heißen die noch gleich? –
11.Mai: Mamertus, 12.Mai: Pankratius, 13.Mai: Servatius, 14.Mai: Bonifatius, 15.Mai: Sophie, 16.Mai: Johannes Nepomuk.

Je nach Region gibt es 3, 4 oder 5 Eisheilige.
Pankratius (12.5), Servatius (13.5) und Bonifatius (14.5) werden auch die “drei Gestrengen”, “Eismänner” oder die “gestrengen Herren” genannt.
Sie sind die eigentlichen Eisheiligen.
In Norddeutschland kommt noch Mamertus (11.5) und in Süddeutschland die “kalte Sophie” (15.5) dazu.

Pankraß und Servaz sind zwei schlimme Brüder, was der Frühling gebracht zerstören sie wieder.
Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.
Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost
Der heilige Mamerz hat von Eis ein Herz

Laut Volksglaube wird das milde Frühlingswetter erst nach der „kalten Sophie“ stabil.
Die Eisheiligen sind in Mitteleuropa meteorologische Witterungsregelfälle .
Die Annahme beruht auf jahrhundertealten Erfahrungen und Beobachtungen
Bei den Datumsangaben muss berücksichtigt werden, dass Papst Gregor XIII. den gregorianischen Kalender zwar schon 1582 einführte, in den nicht katholischen Gebieten Nord- und Mitteleuropas aber erst zwischen 1700 und 1752 flächendeckend auf die neue Zeitrechnung umgestellt wurde. Bei dieser Umstellung wurde z. B. in England der September 1752 um elf Tage verkürzt (auf den 2. September folgte unmittelbar der 14.).

Auf jeden Fall sollte der Hobbygärtner Mitte Mai die Wetterlage immer im Auge behalten. Und frostempfindliche Pflanzen und Sämereien vielleicht doch lieber ein wenig später nach draußen bringen. Ansonsten hilft nur ein Kälteschutz mit Vlies oder Tannenzweigen.

Eine liste mit frostempfindlichen Pflanzen:
http://www.garteln.com/frostempfindliche-pflanzen/

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisheilige

File:Phaseolus vulgaris.jpg
This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. Rainer Zenz

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Phänologischer Winter

Der phänologische Winter setzt ein wenn die Bäume ihr Laub verloren haben. 
Ungefähr ab Ende November/Anfang Dezember bis Ende Februar/Anfang März dauert die Phase der Vegetationsruhe

Neben den meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten gibt es auch noch die phänologischen. 
Phänologie unterteilt das Jahr in weitere Abschnitte und kennt zehn Jahreszeiten.

Phänologische Jahreszeiten Mitteleuropas:
Vorfrühling
Erstfrühling
Vollfrühling
Frühsommer
Hochsommer
S
pätsommer
Frühherbst
Vollherbst
Spätherbst
Winter

Die phänologischen Jahreszeiten richten sich in ihrer Einteilung nach lokal verschieden eintretenden Erscheinungsbildern in der Natur.

Jede dieser Jahreszeiten richtet sich nicht nach einem gleichen Datum, sondern nach den Veränderungen in der Natur. Darum gleicht kein phänologisches Jahr dem anderen.

1. Advent

Der 1. Advent kommt mit einer leichten Schneedecke.
Und die Temperaturen liegen unter Null Grad

"Fällt auf Eligius ein starker Wintertag, die Kälte noch vier Monate kommen mag"

So steht es im Kalender.
Auf jeden Fall ist es kälter als vor einem Jahr und Schnee hatten wir damals auch noch nicht.

Der Winter steht vor der Tür und wird auch kommen.
Richten wir uns ein wenig nach der Natur und nutzen die kalte Jahreszeit ein wenig zur Ruhe.
Aber der Mensch in seinem Streben nach immer mehr ist dazu nicht mehr fähig.

Gestern, am 1 Dezember war meteorologischer Winteranfang.

… wird der Winter lang sich ziehen …

"Wenn die Bäume zweimal blühen, wird der Winter lang sich ziehen".


Solche und ähnliche Kalendersprüche treffen die letzten Tage alle zu. 

Wird also wieder nix mit "keinem Winter". Stört mich aber nicht, den die Jahreszeiten gehören halt dazu.
Die Natur zu überlisten wird dem Mensch nicht gelingen.

Hinter dem Bannholzerwald, oberhalb der Heppengreth.
Blick auf den französischen Wald.
Der alte Eisenbahntunnel steht im linken Waldbereich.