Schlagwort-Archive: Vergangenes

Mundart Kolumne in der SZ

Nach dem Tode von Frau Dr. Edith Braun, die lange Zeit die Mundartsparte in der SZ betreute, gibt es nun wieder eine solche in der SZ.
Und zwar die Mundart-Kolumne unter dem Namen „Saarmòò“.
Seit Februar 2017.
Abwechselnd auf Rheinfränkisch und Moselfränkisch erscheinen Texte von 6 Autorinnen und Autoren : Karin Peter (mf), Karin Klee (mf), Gérard Carau (mf), Georg Fox (rf), Peter Eckert (rf) und Günther Hussong (rf).
(Quelle Gau und Griis )

De Sprooch gehiert zou us. Se därf net verlur génn.

Neues vom Bahn und Tunnelbau in Silwingen vor über 100 Jahren

Neues vom Bahn und Tunnelbau in Silwingen vor über 100 Jahren:
„aus einem Bericht der Merziger Volkszeitung vom 18. März 1911 hervorgeht, hatte ein italienischer Vorarbeiter namens Karl Pozzi versucht, den ihm vorgesetzten deutschen Schachtmeister Rieger zu erschießen.“
Mehr wird dann am Historischen Abend berichtet.

Alte Grabsteine … Kerfisch Sölwingen

damit ist unser Friedhof ( Silwingen ) nicht gerade gesegnet.
Wenn man da ins benachbarte Lothringen fährt, findet man auf den kleinsten Friedhöfen die schönsten Grabsteine und Monumente.
Aber diese Zeit ist vorbei.

Am Rande zwei alte Grabsteine die so zum Glück erhalten beiben.

 

Johannistag 23 Juni – Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum

Einer der wichtigsten magischen Tage des Jahres.

Der Johannistag (auch Johanni, Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni.

Wetterregeln:
Wenn Johannes ist geboren, gehen die langen Tage verloren
Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst man richten die Sensen.
Am Johannistag die ersten Kirch’ nach Hause trag.

Rhabarber sollte man nur bis zu diesem Tage ernten.

Das keltische Jahresfest LithaI das am Tag der Sommersonnenwende gefeiert wurde, wurde  von der  Kirche bekämpft und schließlich als Johannistag umgestaltet.

Das Johanniskraut das mit diesem Tage in einem besonderen Zusammenhang steht, sollte an diesem geerntet werden,
damit es eine besonders große Heilkraft erzielt.

Gedicht zum Johannistag von Johann Wolfgang von Goethe
Johannisfeuer sei unverwehrt,
die Freude nie verloren!
Besen werden immer stumpf gekehrt
und Jungens immer geboren.

Unbekannte Tierart im Hochwald entdeckt

Saarland.
Breaking News, oder so … !!!

Unbekannte Tierart im Hochwald entdeckt.

Am gestrigen Samstag wurde im saarländischen Hochwald eine neue unbekannte Tierart entdeckt.
Leider gelang das Foto mit dem Smartphone nicht, so das die Entdecker eine Zeichnung anfertigen ließen wie das Wesen ungefähr ausgesehen hat.

Es erinnert an eine Kreuzung zwischen einem Hirsch und einem Nashorn.
Das rasche Durchbrechen des Dickichts bereitete ihm keine große Mühe.
So das es sehr schnell entschwinden konnte.

Wo wurde das „Tier“ genau gesichtet.
Das kann von den Entdeckern auch nicht mehr so genau definiert werden.
Irgend wo im Bereich des keltischen Ringwalls von Otzenhausen und der Rheinlandpfälzischen Landesgrenze soll die Sichtung statt gefunden haben.

Wird nun ein Run auf das Gebiet um den Ringwall anbrechen?

Wetterregeln – Bauernregeln 4 Dezember Barbaratag

4. Dezember: St. Barbara
Auf Barbara die Sonne weicht, auf Lucia (13.12.) sie wiederum her schleicht.
Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.
Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.
Nach Barbara geht’s frosten an, kommt’s früher, ist nicht wohlgetan.
Zweige schneiden zu Sankt Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da.

5. Dezember
Nach Barbara (4. Dezember) geht’s Frosten an, kommt’s früher, ist nicht wohlgetan.
Sankt Gerald, es wird kalt.

Nach einer alten Tradition werden am Barbaratag Zweige von einem Obstbaum (meist von einem Kirschbaum, einem Apfelbaum) oder einer Forsythie geschnitten und ins Wasser gestellt.[13] Diese Barbarazweige, in den Alpen Barbarabaum, sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit ein wenig Licht in die Wohnung bringen. Dies geht zurück auf einen Einzelzug der Legende: Auf dem Weg in das Gefängnis blieb Barbara mit ihrem Gewand an einem Zweig hängen. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_von_Nikomedien


Wikimedia Commons/KarlGruber

 

Sommersonnenwende

war gestern am 21  Juni.
Der längste Tag im Jahr. Ab sofort geht es wieder abwärts und die Tage werden wieder kürzer.
Und das Jahr ist in seiner zweiten Hälfte angekommen.

Zur Sommersonnenwende gibt es viel interessantes zu erfahren.
Zum Beispiel über das Johanneskraut und dessen Rolle in der christlichen Lehre und als Gegenstück des alten Götter und Naturglaubens.
Darüber berichtet Wolfgang Stein, Botanischer Garten der Universitär des Saarlandes.
Auf das Bild klicken und man kann die Informationen lesen

 

 

Vergangenes, Vergessenes Teil2 – Die Dörrmühle bei Mechern

Die Dörrmühle gehört zu den vergessenen, verschwunden Orten unserer Region.

Wolfgang Zenner aus Mechern hat schon damals 1981/82 Weitsicht bewiesen und kurz vor dem Abriss dieses alten historischen Gebäudes alles aufs Foto gebannt um es der Nachwelt wenigstens auf dem Bilde zu erhalten.

Mit dem Schulbus fuhren wir jeden Tag an diesen alten Gemäuern vorbei.
Ein gewisses Flair hatten sie damals schon für mich. Obwohl ich meine Liebe für das Alte, Vergangene noch nicht so richtig entdeckt hatte.

Die alten Gebäude waren teilweise baufällig. Und es wohnten sogar noch Leute darin.
Aber sie waren als ehemalige Mühle ein Kulturgut unserer Gegend.

Vorne zur Straße hin befand sich ein großer Platz. An den eine Raststätte grenzte. Diese war an ein altes Gebäude angebaut.
Damals gab es noch keine Autobahn nach Luxembourg. Die Autobahn endete bei Saarlouis/Dillingen.
Und der Verkehr wurde über die B48 (Bundesstraße) abgewickelt.
Raststätten waren besonders für die LKW Fahrer wichtig.

Später befand sich vor der Raststätte noch zeitweise eine Rostwurstbude.
Ende der siebzier Jahre wurde die Raststätte zu einem Nachtclub dem „Penthouse Night Club um funktioniert.
Schon Ludwig Harig, dem saarländischen Schriftsteller, war das“Penthouse“ eine Erwähnung wert. In seinem Buch „Die neue saarländische Freude“ schreibt er:“ Zwischen Mechern und Hilbringen an der E42 , die nach Luxembourg führt, liegt der „Penthouse Night Club“. Aber der weltmännische Reisende darf kein Penthouse und auch keinen Nachtclub erwarten, das ganze sieht eher nach einer schüchternen Verlegenheit aus. Drei Schritte entfernt steht ein Wegweiser, der nach Waldwisse und nach Mondorf zeigt. -wirklich: Das Saarland ist voller Gegensätze, aber die Gegensätze bilden keine Widersprüche.

Ein paar historische Daten über die Dörrmühle werde ich in einem anderen Beitrag darlegen.

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Weitere Bilder findet man hier:
https://picasaweb.google.com/www.Mechern.de/DorrmuhleMechernKurzVorDemAbriss

https://picasaweb.google.com/www.Mechern.de/DorrmuhleMechernInDen50erUnd60erJahren

Die Siersburg … Zeichnung

Die Burgruine auf dem Siersberg oberhalb des Ortes Siersburg kennen wir doch Alle.
Und wenn es nur vom alljährlichen Burgfest ist.

So hat sie früher ausgesehen die „Siersburg“. Inspiriert durch ein Gemälde im Dillinger Rathaus.

Ein „Urban Sketching“ der Vergangenheit.
Urban Sketching ( Diese Zeichnungen sind eine Aufzeichnung der Zeit und des Ortes. )ist das Skizzieren oder Zeichnen vor Ort.

siersburg

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Siersburg_%28Burg%29

 

Vergangenes, Vergessenes … Teil1 – Die alte Schulgasse in Silwingen

Silwingen etwa 1945-1955, meine Oma vor dem Gasthaus Ley.
Gegenüber unseres Hauses.

Zwischen dem Haus ganz rechts, jetzt Haupert Thomas, und dem Haus mit dem Motorrad davor,
sieht man sich ein kleines Häuschen dazwischen drängen.
Das war das Haus des Schweinehirt, Hiirt genannt.
Das Häuschen kannte ich auch noch. Es stand bis etwa Anfang der siebziger Jahre.
Einmal sind wir sogar mit einer Leiter dort zum Fenster eingestiegen.
Die Haustür war verschlossen.
Es standen noch vereinzelt Möbel darin.
Welche „Schätze“ haben wir damals dort liegen gelassen?

Das Haus mit dem Motorradfahrer davor, Pittern, hatte noch ein Plumpsklo am Schuppen.
Und unter dem Arm meiner Oma sieht man eine Treppe, die an einer Bruchsteinmauer hinausführt.
dort gelangte man in de Garten unterhalb des Hauses des Bruders meines Uropas. Des Schmiedemeisters Peter Weber.

Unterhalb befand sich die alte Schule.
Mit eingefallenem Dach. und einem großen Holzfass mit einer verwesenden Katze drin.
Diese Schule wurde benutzt nach dem die alte Schule auf dem Kapellenberg einen Bombenangriff zum Opfer gefallen war.

Dieses kleine Gässchen befand sich gegenüber dem Platz mit dem Kaschtenbahm/Kastanienbaum.
Unter dem Platz und unter dem Gässchen läuft die Bach aus der Heppengräth kommend durch.
Die Frage: Wann wurde diese Bach kanalisiert?
Zumindest mußte in früheren Zeiten Brücken über diese Bach geführt haben, weil sie ja mitten durchs Dorf führte.
Sie mündet in den Reinbach.

schweinehirt

historische Bilder …

Ein altes Bild von Silwingen.
Es hat leider ein sehr kleines Format.

Man kann auf alten Bildern oder Zeichnungen Interessantes entdecken, wenn man zu „Lesen“ vermag
Links oben ist die Kapelle zu sehen.
Den rechten Teil des Bildes dominiert ein großer Baum. Es handelt sich um eine Pappel. Diese wurde vor etwa 25 Jahren gefällt.
Sie stand an einem an unseren Garten angrenzende Wiese.
In der Mitte des Bildes ein wenig oberhalb des Weges sieht man ein Gebäude mit einem kleinen Turm. das ist das Feuerwehrhaus von Silwingen.
Das Feuerwehrhaus steht immer noch an diesem Ort.  Im Turm, der in das Gebäude integriert war, wurden die Schläuche zur Trocknung aufgehängt.

1977/78 wurde das Feuerwehrgerätehaus umgebaut und vergrößert. Der Turm wurde abgerissen. Davon habe ich auch noch ein Foto.
Und die Silwinger Feuerwehr bekam endlich ein neues Fahrzeug.