Schlagwort-Archive: Saarland

Vom Grenzstein zum Weltkulturerbe: GPS-Wegepunkte für kulturhistorische Ziele in der Großregion SarLorLux und Elsaß


Ruinen der „Wackenmühle“ an der Blies bei Sarreguemines /Saargemünd
heute „Parc et Musée des Techniques Faïencières“ (Fotos © J. Selmer)

Vom Grenzstein zum Weltkulturerbe: GPS-Wegepunkte für kulturhistorische Ziele in der Großregion SarLorLux und Elsaß

Die GPS-Wegepunkt-Datei verweist auf Museen, Bau- und Bodendenkmale und andere, vor allem kulturgeschichtlich interessante Ziele in der Großregion Saarland, Lothringen, Elsaß (vor allem Département Bas-Rhin) und (noch ausstehend) Luxemburg. Die Aufnahme (mit einem Garmin Etrex Vista HCX Handgerät) erfolgt weitgehend unsystematisch und ist im Ergebnis in keiner Weise repräsentativ. Prioritäten gibt es nicht, aufgenommen werden sowohl interessant erscheinende, nicht denkmalgeschützte Objekte, oft eher unscheinbare Klein- und Flurdenkmale wie auch weithin bekannte, größere Museen und bedeutende Denkmalensembles.
Die noch recht überschaubare Sammlung steht erst am Anfang; die derzeitigen Schwerpunkte sind vor allem das südwestliche Saarland, der Südosten von Lothringen und das nördliche Elsaß bzw. ein Gebiet, dessen Ausdehnung ungefähr 50 km Luftlinie rund um die Zentren Saarbrücken als Landeshauptstadt des Saarlandes und Saargemünd (Sarreguemines) beträgt.
Die Anzahl der aufgenommenen Wegpunkte wächst fortlaufend und entsprechend werden auch die hier angebotenen Dateien in regelmäßigen Abständen aktualisiert. So verdichten sich einerseits die Wegepunkte im genannten Gebiet, andererseits kommen ständig etwas entferntere Punkte hinzu, die sich ein wenig außerhalb des erwähnten 50 km-Umkreises befinden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht naturgemäß nicht – diese wird angesichts des Umfangs des Angebots in der Großregion sicherlich niemals auch nur annähernd erreicht werden können.
In den Kommentaren zu den Wegepunkten sind neben einer Kurzansprache meist Internetlinks (URLs) angegeben, die nähere Informationen zum jeweiligen Objekt oder zum Ort liefern. Falls keine eigene Website zum Objekt vorhanden ist, wird auch hierbei zur Verringerung des Wartungsaufwands vorrangig auf den jeweils naheliegendsten Wikipedia-Beitrag verwiesen.
Bitte beachten Sie, daß die Wegepunkte zum Teil nur fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen sind und ebenso, daß die Höhenagaben nicht immer zuverlässig sind. Bitte beachten Sie weiterhin, daß die Wegepunkte sich auf Privatgelände befinden können und der Zutritt nicht oder nicht immer möglich und ggf. genehmigungspflichtig ist.

Die Wegepunkt-Datei liegt sowohl im Garmin GPS-Datenbankversion 3-Format (*.gdb) wie auch im GPS-eXchange-Format (*gpx) vor. Die Wegepunkte können u.a. von Google Earth angezeigt werden (GPX-Datei auf Festplatte speichern, dann in Google Earth Datei/Öffnen, Dateityp GPS). Nachfolgend eine unter Verwendung der Google Maps API angepasste Ansicht der aktuellen Wegepunkt-Datei über den GPS Visualizer:

Ebenso kann die Datei direkt z.B. in Garmin Mapsource / Trip & Waypoint-Manager oder in ähnliche Programmen anderer Hersteller (unter Windows z.B. G7ToWin – Infos auf Deutsch von Kowoma) eingelesen, bei Bedarf den eigenen Vorstellungen entsprechend angepaßt und – dies ist i.d.R. wohl das Wichtigste – in unterschiedlichste GPS-Geräte vom kleinen Handgerät für Fuß-, Fahrrad- und Bootswanderungen bis zum Straßen-Navigationsgerät für KfZ übertragen werden.
Sollte sich eine Konvertierung der Dateien in andere Formate als notwendig erweisen, bietet sich z.B. GPSBabel an. Die Fa. Topografix als Entwickler des GPX-Formats führt auf ihrer Website eine Liste der Anwendungen für das GPX-Format. Freie Karten mit weiteren Wegepunkten erhalten sie beim Open Street Map-Projekt (siehe dazu auch den Wikipedia-Beitrag), Tips zur Verwendung der Karten mit Garmin GPS-Empfängern hier.
Beachten Sie bei der Übertragung an das Endgerät, daß die Bezeichnungen und das Kommentarfeld zu den Wegpunkten geräteabhängig ggf. nur gekürzt (abgeschnitten) von den GPS-Empfängern übernommen und angezeigt werden. Teilweise sind in den GPS-Empfängern auch überhaupt keine Kommentarfelder vorgesehen. Ebenso werden nicht vorhandene, spezielle Kartensymbole durch Standardsymbole ersetzt. Sie können diese den Wegpunkten dann abhängig von den bei Ihnen auf dem Gerät bzw. in der PC-Software vorhandenen Kartensymbolen nach belieben neu zuweisen. Eine ergänzende Symbolsammlung für Garmin gibt es z.B. hier. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß die Wegepunkte z.B. mit dem Garmin POI-Loader in die POI (Points-of-Interest)-Datenbank der Garmin-Geräte übertragen werden können.

Jan Selmer, April 2008 (Text zuletzt aktualisiert im November 2010).
http://www.zeitensprung.de/gps-wayp.html

Die Wegepunkt-Datei
im Garmin GPS-Datenbankversion 3 – Format (*.gdb)
oder
im GPS-eXchange-Format (*.gpx)

(Die GPX-Datei bitte über das rechte Maustasten – Menü auf Datenträger speichern.
Achtung: die Dateiendung sollte .gpx sein.).

Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2014 – Umfang: 370 Wegepunkte.

——————————-

 Hinweise zum Urheberrecht und NutzungsbedingungenDiese Dokumentation ist im World-Wide-Web für den Online-Zugriff veröffentlicht, das Urheberrecht verbleibt aber bei dem Autor / der Autorin.

Das Abspeichern und Ausdrucken für den privaten Gebrauch sowie die Veröffentlichung von Zitaten (kurzen Ausschnitten) mit Angabe des Autors / der Autorin und der Quelle sind erlaubt.

Die Erstellung, die Verwendung und die nicht kommerzielle Weitergabe von Kopien der kompletten Dokumentation in elektronischer oder ausgedruckter Form sind erlaubt, wenn der Inhalt einschließlich der Autoren- / Autorinnen-Angabe unverändert bleibt und diese Urheberrecht-Information in deutlich lesbarer Form übernommen wird.

Die kommerzielle Nutzung, die Erstellung und Verbreitung von Bearbeitungen (veränderten, erweiterten, gekürzten oder übersetzten Versionen) sowie von Kopien im Internet bedürfen der Genehmigung durch den Autor / der Autorin.

Nutzungsbedingungen – Haftungsausschluß: Die Nutzung dieses Internetangebotes erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr. Ich übernehme keine wie auch immer geartete Gewährleistung für die Richtigkeit der veröffentlichten Informationen und hafte nicht für Schäden, die aus der Nutzung der bereitgestellten Programme, Dokumente und Informationen erfolgen.

 

Stadtplan Merzig 1944

Aus Luftbildern der Amerikanischen Streitkräfte aus dem Jahr 1944 hat J. Nagel einen interaktiven Stadtplan von Merzig erstellt.

Man sieht den Zustand vor und nach dem Luftangriff vom 19.11.1944.
 Geschichte und Vergleich der Luftbilder vor und nach dem Luftangriff im November 1944.

Die Bilder sind aus dem Britischen Nationalarchiv.

http://merzig1944.blogspot.de/

Vor sechs Jahrzehnten, am 23. Oktober 1955, schufen die Saarländer in einer Volksabstimmung die Grundlage für ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland.

Vor sechs Jahrzehnten, am 23. Oktober 1955, schufen die Saarländer in einer Volksabstimmung die Grundlage für ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland.

Am 23. Oktober 1955 wurde schließlich nach einem heftig geführten Abstimmungskampf eine Volksbefragung[8] über die Zukunft des Landes durchgeführt, wobei 67,7 Prozent der Saarländer mit „Nein“ stimmten und sich damit gegen das Saarstatut entschieden. Das Saarstatut war die Vision des saarländischen Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann, der das Saarland zum ersten europäischen Territorium machen wollte. Die Planung ganzer Stadtteile in und um Saarbrücken, die die heute in Brüssel, Luxemburg und Straßburg befindlichen europäischen Institutionen aufnehmen sollten, war bereits angelaufen.

Das Ergebnis der Abstimmung werteten die politisch Verantwortlichen in den beteiligten Regierungen als Wunsch der Saarländer, sich der Bundesrepublik anzuschließen. Am 27. Oktober 1956 wurde in Luxemburg der Saarvertrag abgeschlossen, worauf das Gebiet am 1. Januar 1957 als zehntes Land (ohne West-Berlin) zur Bundesrepublik Deutschland kam (sogenannte kleine Wiedervereinigung).

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Saarlandes

Weitere Informationen aus der damaligen Zeit:
http://www.saar-nostalgie.de/Volksbefragung.htm

http://www.villa-lessing.de/veranstaltungen/entscheidungsjahre-der-saar-1815193519551990/

saarland1952

Erinnerungen über den Halberg und SR1 bei Facebook

Geschichten und Erinnerungen rund ums Funkhaus auf dem Halberg.
Die Facebook Gruppe für alle Freunde des saarländischen Rundfunks.

Das Radio hatte in meiner Kindheit ( 60ziger) Jahre noch einen viel größeren Stellenwert als heute. Auch in Bezug auf Informationen.
Damals besonders beliebt die Meldungen aus unserem Saarland.

https://www.facebook.com/groups/125260417821993/

HALBERG RADIO MEMORIES“ FOTOALBUM

http://www.sr-online.de/sronline/sr1/uebersicht/index.html

halberg

1955 – 2015, 60 Jahre Saar-Abstimmung

60 Jahre Saar-Abstimmung
Ein Mann, der polarisierte – in der Reihe „60 Jahre Saar-Abstimmung“ beschäftigt sich unser neueste Artikel mit dem Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann. „JoHo“ verfolgte die Europäisierung der Saar.

http://www.wochenspiegelonline.de/content/nachrichten/60-jahre-saar-abstimmung/article/johannes-hoffmann-ein-mann-der-polarisierte/

Damals bis Heute. Saarland. Eine europäische Geschichte

Saarland. Eine europäische Geschichte.

Im Jahre 2015 jähren sich zwei bedeutende Jahrestage in der Geschichte des Saarlandes: der 80. Jahrestag des Saarreferendums vom 13. Januar 1935 und der 60. Jahrestag des Saarreferendums vom 23. Oktober 1955. Betrachtung finden neben der historischen Dimension auch die sich entwickelnde deutsch-französische Freundschaft sowie die spezifischen Rahmenbedingungen und Perspektiven des Saarlandes in Zusammenhang mit Frankreich, Luxemburg, der Großregion und Europa in seiner Gesamtheit.

Die Würdigung der Ereignisse zielt auf die europäische Dimension, die mit der Gründungs- und Etablierungsgeschichte wie auch mit der heutigen politischen Ausrichtung des Saarlandes verbunden war und ist. Auch die mentalitäts- und identitätsstiftende Wirkung dieser saarländischen Sondergeschichte soll dabei zum Ausdruck kommen.

Der europäische Leitgedanke zieht sich durch alle Elemente des Jubiläumsjahres 2015, das den Titel „Saarland. Eine europäische Geschichte“ trägt.

Zum Themenportal:
http://www.saarland.de/damals-heute.htm

damals bis heute