Schlagwort-Archive: Saarland

Foto Alt Ottweiler

30ziger Jahre . Aus Saarkalender 1934
Auf den Dächern schon die Stromleitungen zu sehen.
Wann in Ottweiler der erste Strom vorhanden war weiß ich nicht.
Bei uns in Merzig Silwingen gab es den ersten Strom 1914.

ottweiler1934saarkalender

Dazu paßt folgende meiner Zeichnungen. Die ich nach einer alten Abbildung aus einer alten Zeitschrift gemacht habe.
Leider ist nicht mehr zu erkennen von wann diese ist.
Aber auf jeden Fall älter als obiges Foto.
das sieht man an den Dächern und den nicht vorhandenen Stromleitungen

ottweiler01kl

Der Köllertaler Wald – die Lunge des Kohlegebietes …

.so hieß es früher.
Das Kohlegebiet hat seine Aktivitäten eingestellt. Den Wald als Sauerstoffspender und Erholungsgebiet gibt es aber immer noch.
Im Norden von der Ill, im Westen vom Köllerbach, im Osten vom Fischbach und der Saar im Süden begrenzt findet man dieses Waldgebiet.
Vom Saartal mit 190 Höhenmetern steigt es an bis zur Göttelbornerhöhe (444m). Für die umliegenden Kohletäler und die Orte an der Eisenhüttenstraße war dieser Wald die Lunge .
Das Neztbachtal steht unter Naturschutz.

Das Köllertal war über Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägt und galt einst als „Kornkammer“ der Fürsten zu Nassau-Saarbrücken.[3] Die Ortschaften waren kleine Bauerndörfer, die bis ins 19. Jahrhundert kaum mehr als fünfzig Einwohner hatten.[4]

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts führte die zunehmende Industrialisierung der Region zu einem radikalen Strukturwandel: Landwirtschaft wurde mehr und mehr zum Nebenerwerb („Bergmannsbauern“), denn die Kohlengruben im Köllertal (beispielsweise Dilsburg, Güchenbach, Grube Viktoria) oder an dessen Rand (wie Göttelborn, Holz, Von der Heydt , Luisenthal) und die Völklinger Hütte boten Arbeit und Lohn. Aus den umliegenden Gebieten (bis hin zu Hunsrück, Eifel und Pfalz) siedelten sich Menschen im Köllertal an, um in den Kohlengruben oder im Völklinger Eisenwerk zu arbeiten. Innerhalb weniger Jahrzehnte vervielfachte sich die Einwohnerzahl im Köllertal, und die kleinen Bauerndörfer wurden zu Bergarbeiter- und Industriearbeiter-Siedlungen, deren Wohngebiete zum Teil mit denen der Nachbarorte zusammenwuchsen.[3]

Gross Brauerei Riegelsberg
1987 wird der Braubetrieb eingestellt

Zwei Brauereien bestimmten die Gegend:
Die Grosswald Brauerei Eiweiler
1860 wurde in Eiweiler die Grosswald Brauerei gegründet
und ist bis heute in Familienbesitz

Und die Gross Brauerei Riegelsberg
deren Braubetrieb 1987 eingestellt wurde.

gross1

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6llertal
Heimat an der Saar 1962

köllertal

Angliederung des „Saarland“ an Preußen vor 200 Jahren

Vor zweihundert Jahren, am 30. November 1815, wurde das Saarland größtenteils an das Königreich Preußen angegliedert.
Durch einen offiziellen Festakt der preußischen Regierung wurde die feierliche Besitzergreifung Saarbrückens und der restlichen Saarorte durch Mathias Simon, den königlich-preußischen Kommissar, im Auftrag König Friedrich Wilhelms II. vollzogen.

Nach dem Wiener Kongress fielen die größten Teile des heutigen Saarlandes an die Königreiche Preußen und Bayern, kleinere Teile an andere Staaten des Deutschen Bundes, nämlich das Fürstentum Lichtenberg mit St. Wendel an das Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld und das Fürstentum Birkenfeld an das Großherzogtum Oldenburg. Die preußischen Gebietsteile kamen zu dem neu gebildeten Regierungsbezirk Trier in der Provinz Großherzogtum Niederrhein, die 1822 in der Rheinprovinz aufging, die bayerischen Gebietsteile zum neu gebildeten Rheinkreis, seit 1835 Rheinpfalz genannt. Die Errungenschaften der Französischen Revolution blieben als Rheinisches Recht erhalten.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Steinkohlebergbau und die Eisen- und Stahlindustrie. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und der Schlacht bei Spichern vor den Toren Saarbrückens führte die Gründung des Deutschen Reiches und die Angliederung Elsaß-Lothringens zur Bildung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes bis zur französischen Grenze. An der Saar entstand das drittgrößte Schwerindustriegebiet des Deutschen Reiches, das als „Saarrevier“ und seit den 1890er Jahren meist als „Saargebiet“ bezeichnet wurde.[1]
( wikipedia.de)

http://www.villa-lessing.de/veranstaltungen/entscheidungsjahre-der-saar-1815193519551990/

saarland1952 saargebiet1919

Botanischer Garten des Saarlandes

Noch gibt es ihn den Botanischen Garten des Saarlandes.
Aber wie lange noch?
Er sollte auf jeden Fall erhalten bleiben.

“ Botanischer Garten in Gefahr – Ein Hilferuf

Liebe Gartenbesucher, unsere Universität hat im Rahmen der immensen Sparauflagen seitens des Landes beschlossen, Ihren Botanischen Garten durch eine Stellenwiederbesetzungssperre auslaufen zu lassen. Dieser Tod auf Raten wird im kommenden Jahr seinen Anfang nehmen, wenn wir aufgrund eines ersten Personalverlustes auf die Pflege eines großen Teiles unserer über 2.200 Arten zählenden Pflanzensammlung verzichten müssen. Durch die dann eklatante Unterbesetzung ist auch der übrige Pflanzenbestand in seiner Gesamtheit arg gefährdet.

Bitte helfen Sie uns, diese landesweit einzigartige Bildungsstätte in Sachen Kultur, Natur und Umwelt für die Saarländer zu erhalten. Zeigen Sie Ihren Protest bitte in den öffentlichen Medien und sozialen Foren! Werden Sie Mitglied in unserem Förderkreis!

Weitere Informationen unter dem Quicklink Historie/Aktuelle Situation, auf unserer Facebook-Seite und in den Auslagen in unserem Gewächshaus-Foyer.

zu finden auf folgender Seite:
http://www.uni-saarland.de/fak8/botgarten/

https://www.facebook.com/Botanischergarten.Saarland/

 

botanischer garten

Botanischer Garten der Universität des Saarlandes
Foto zur Verfügung gestellt von Hardy Alles

Vom Grenzstein zum Weltkulturerbe: GPS-Wegepunkte für kulturhistorische Ziele in der Großregion SarLorLux und Elsaß


Ruinen der „Wackenmühle“ an der Blies bei Sarreguemines /Saargemünd
heute „Parc et Musée des Techniques Faïencières“ (Fotos © J. Selmer)

Vom Grenzstein zum Weltkulturerbe: GPS-Wegepunkte für kulturhistorische Ziele in der Großregion SarLorLux und Elsaß

Die GPS-Wegepunkt-Datei verweist auf Museen, Bau- und Bodendenkmale und andere, vor allem kulturgeschichtlich interessante Ziele in der Großregion Saarland, Lothringen, Elsaß (vor allem Département Bas-Rhin) und (noch ausstehend) Luxemburg. Die Aufnahme (mit einem Garmin Etrex Vista HCX Handgerät) erfolgt weitgehend unsystematisch und ist im Ergebnis in keiner Weise repräsentativ. Prioritäten gibt es nicht, aufgenommen werden sowohl interessant erscheinende, nicht denkmalgeschützte Objekte, oft eher unscheinbare Klein- und Flurdenkmale wie auch weithin bekannte, größere Museen und bedeutende Denkmalensembles.
Die noch recht überschaubare Sammlung steht erst am Anfang; die derzeitigen Schwerpunkte sind vor allem das südwestliche Saarland, der Südosten von Lothringen und das nördliche Elsaß bzw. ein Gebiet, dessen Ausdehnung ungefähr 50 km Luftlinie rund um die Zentren Saarbrücken als Landeshauptstadt des Saarlandes und Saargemünd (Sarreguemines) beträgt.
Die Anzahl der aufgenommenen Wegpunkte wächst fortlaufend und entsprechend werden auch die hier angebotenen Dateien in regelmäßigen Abständen aktualisiert. So verdichten sich einerseits die Wegepunkte im genannten Gebiet, andererseits kommen ständig etwas entferntere Punkte hinzu, die sich ein wenig außerhalb des erwähnten 50 km-Umkreises befinden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht naturgemäß nicht – diese wird angesichts des Umfangs des Angebots in der Großregion sicherlich niemals auch nur annähernd erreicht werden können.
In den Kommentaren zu den Wegepunkten sind neben einer Kurzansprache meist Internetlinks (URLs) angegeben, die nähere Informationen zum jeweiligen Objekt oder zum Ort liefern. Falls keine eigene Website zum Objekt vorhanden ist, wird auch hierbei zur Verringerung des Wartungsaufwands vorrangig auf den jeweils naheliegendsten Wikipedia-Beitrag verwiesen.
Bitte beachten Sie, daß die Wegepunkte zum Teil nur fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen sind und ebenso, daß die Höhenagaben nicht immer zuverlässig sind. Bitte beachten Sie weiterhin, daß die Wegepunkte sich auf Privatgelände befinden können und der Zutritt nicht oder nicht immer möglich und ggf. genehmigungspflichtig ist.

Die Wegepunkt-Datei liegt sowohl im Garmin GPS-Datenbankversion 3-Format (*.gdb) wie auch im GPS-eXchange-Format (*gpx) vor. Die Wegepunkte können u.a. von Google Earth angezeigt werden (GPX-Datei auf Festplatte speichern, dann in Google Earth Datei/Öffnen, Dateityp GPS). Nachfolgend eine unter Verwendung der Google Maps API angepasste Ansicht der aktuellen Wegepunkt-Datei über den GPS Visualizer:

Ebenso kann die Datei direkt z.B. in Garmin Mapsource / Trip & Waypoint-Manager oder in ähnliche Programmen anderer Hersteller (unter Windows z.B. G7ToWin – Infos auf Deutsch von Kowoma) eingelesen, bei Bedarf den eigenen Vorstellungen entsprechend angepaßt und – dies ist i.d.R. wohl das Wichtigste – in unterschiedlichste GPS-Geräte vom kleinen Handgerät für Fuß-, Fahrrad- und Bootswanderungen bis zum Straßen-Navigationsgerät für KfZ übertragen werden.
Sollte sich eine Konvertierung der Dateien in andere Formate als notwendig erweisen, bietet sich z.B. GPSBabel an. Die Fa. Topografix als Entwickler des GPX-Formats führt auf ihrer Website eine Liste der Anwendungen für das GPX-Format. Freie Karten mit weiteren Wegepunkten erhalten sie beim Open Street Map-Projekt (siehe dazu auch den Wikipedia-Beitrag), Tips zur Verwendung der Karten mit Garmin GPS-Empfängern hier.
Beachten Sie bei der Übertragung an das Endgerät, daß die Bezeichnungen und das Kommentarfeld zu den Wegpunkten geräteabhängig ggf. nur gekürzt (abgeschnitten) von den GPS-Empfängern übernommen und angezeigt werden. Teilweise sind in den GPS-Empfängern auch überhaupt keine Kommentarfelder vorgesehen. Ebenso werden nicht vorhandene, spezielle Kartensymbole durch Standardsymbole ersetzt. Sie können diese den Wegpunkten dann abhängig von den bei Ihnen auf dem Gerät bzw. in der PC-Software vorhandenen Kartensymbolen nach belieben neu zuweisen. Eine ergänzende Symbolsammlung für Garmin gibt es z.B. hier. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß die Wegepunkte z.B. mit dem Garmin POI-Loader in die POI (Points-of-Interest)-Datenbank der Garmin-Geräte übertragen werden können.

Jan Selmer, April 2008 (Text zuletzt aktualisiert im November 2010).
http://www.zeitensprung.de/gps-wayp.html

Die Wegepunkt-Datei
im Garmin GPS-Datenbankversion 3 – Format (*.gdb)
oder
im GPS-eXchange-Format (*.gpx)

(Die GPX-Datei bitte über das rechte Maustasten – Menü auf Datenträger speichern.
Achtung: die Dateiendung sollte .gpx sein.).

Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2014 – Umfang: 370 Wegepunkte.

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Stadtplan Merzig 1944

Aus Luftbildern der Amerikanischen Streitkräfte aus dem Jahr 1944 hat J. Nagel einen interaktiven Stadtplan von Merzig erstellt.

Man sieht den Zustand vor und nach dem Luftangriff vom 19.11.1944.
 Geschichte und Vergleich der Luftbilder vor und nach dem Luftangriff im November 1944.

Die Bilder sind aus dem Britischen Nationalarchiv.

http://merzig1944.blogspot.de/

Vor sechs Jahrzehnten, am 23. Oktober 1955, schufen die Saarländer in einer Volksabstimmung die Grundlage für ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland.

Vor sechs Jahrzehnten, am 23. Oktober 1955, schufen die Saarländer in einer Volksabstimmung die Grundlage für ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland.

Am 23. Oktober 1955 wurde schließlich nach einem heftig geführten Abstimmungskampf eine Volksbefragung[8] über die Zukunft des Landes durchgeführt, wobei 67,7 Prozent der Saarländer mit „Nein“ stimmten und sich damit gegen das Saarstatut entschieden. Das Saarstatut war die Vision des saarländischen Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann, der das Saarland zum ersten europäischen Territorium machen wollte. Die Planung ganzer Stadtteile in und um Saarbrücken, die die heute in Brüssel, Luxemburg und Straßburg befindlichen europäischen Institutionen aufnehmen sollten, war bereits angelaufen.

Das Ergebnis der Abstimmung werteten die politisch Verantwortlichen in den beteiligten Regierungen als Wunsch der Saarländer, sich der Bundesrepublik anzuschließen. Am 27. Oktober 1956 wurde in Luxemburg der Saarvertrag abgeschlossen, worauf das Gebiet am 1. Januar 1957 als zehntes Land (ohne West-Berlin) zur Bundesrepublik Deutschland kam (sogenannte kleine Wiedervereinigung).

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Saarlandes

Weitere Informationen aus der damaligen Zeit:
http://www.saar-nostalgie.de/Volksbefragung.htm

http://www.villa-lessing.de/veranstaltungen/entscheidungsjahre-der-saar-1815193519551990/

saarland1952

Erinnerungen über den Halberg und SR1 bei Facebook

Geschichten und Erinnerungen rund ums Funkhaus auf dem Halberg.
Die Facebook Gruppe für alle Freunde des saarländischen Rundfunks.

Das Radio hatte in meiner Kindheit ( 60ziger) Jahre noch einen viel größeren Stellenwert als heute. Auch in Bezug auf Informationen.
Damals besonders beliebt die Meldungen aus unserem Saarland.

https://www.facebook.com/groups/125260417821993/

HALBERG RADIO MEMORIES“ FOTOALBUM

http://www.sr-online.de/sronline/sr1/uebersicht/index.html

halberg

1955 – 2015, 60 Jahre Saar-Abstimmung

60 Jahre Saar-Abstimmung
Ein Mann, der polarisierte – in der Reihe „60 Jahre Saar-Abstimmung“ beschäftigt sich unser neueste Artikel mit dem Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann. „JoHo“ verfolgte die Europäisierung der Saar.

http://www.wochenspiegelonline.de/content/nachrichten/60-jahre-saar-abstimmung/article/johannes-hoffmann-ein-mann-der-polarisierte/