Schlagwort-Archive: Saarland

Streuobstwiesen und alte Obstsorten

Streuobstwiesen werden immer seltener. Schuld war und ist auch die Landzusammenlegung die kleinere Felde und Wiesen verschwinden ließ.
Man will diese alte Kulturgut unserer Region erhalten und hat eine entsprechende Stelle eingerichtet.
Die Vielfalt unserer Obstsorten darf nicht verloren gehen.

Felix Ackermann ist neuer Streuobst-Koordinator im Saarland. Der 27-Jährige wird ab sofort die Pflege der Streuobst-Börse und die Beratung der Besitzer von Streuobstflächen übernehmen. Seit ihrer Einführung im Oktober 2014 hat sich die Stelle der Streuobst-Koordination bei dem Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz e.V. bewährt. Neben der Beratung von Flächenbesitzern, der Durchführung von Baumschnittkursen oder Tipps zu Pacht- und Kaufverträgen hilft die Koordinationsstelle auch bei der Beantragung von Förderanträgen für die Pflege von Obstbaumbeständen.

„Das Interesse an regional erzeugten Streuobstprodukten und den Streuobstwiesen wächst wieder. Es freut mich daher besonders, einen jungen und engagierten neuen Mitarbeiter gefunden zu haben, der sich für den Erhalt unserer saarländischen Streuobstflächen einsetzen wird“, sagt Umweltminister Reinhold Jost.

Im Saarland hat sich die Situation der Streuobstflächen verbessert. Durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden zurzeit 32.000 Bäume auf einer Fläche von etwa 480 ha gefördert. Allein in den Jahren 2015 und 2016 bewilligte das Ministerium 343.000 Euro für die Pflege von über 6.200 Obstbäumen. Insgesamt wurden für die laufende Förderperiode im saarländischen Entwicklungsplan (SEPL) 1,2 Mio. Euro für die Pflege der Obstbaumbestände bereitgestellt. Flankierend zu dieser Förderung erhalten Obst- und Gartenbauvereine finanzielle Unterstützung für den Erhalt ihrer Kelteranlagen. Bisher haben 58 Vereine diese Förderung in Anspruch genommen.

Um zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft mit verschiedenen Obstbäumen beizutragen, hat das Umweltministerium jetzt eine Broschüre „Apfel, Birne & Co“ mit 60 empfehlenswerten, heimischen Obstsorten veröffentlicht. Sie enthält nützliche Informationen rund um die regionaltypischen Sorten sowie Tipps zum Anbau und zur Pflege des eigenen Obstbaumes im Garten oder auf der Streuobstwiese.

„Mit gezielten Maßnahmen fördern wir die komplette regionale Wertschöpfungskette im Saarland. Von der Anpflanzung und Pflege der Obstbäume und Streuobstflächen bis hin zur Verwertung der Ernte in den Kelteranlagen unserer Obst- und Gartenbauvereine. Das ist ein unverzichtbarer Beitrag für den Erhalt unserer saarländischen Kultur und Lebensweise und ein unverzichtbarer Beitrag für den Erhalt der genetischen Vielfalt“, bewertet Jost die Fördermaßnahmen rund um das Thema Streuobst.

Die Stelle der Streuobst-Koordination wird zu 65 Prozent von den Landkreisen und dem Regionalverband und zu 35 Prozent vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert.

Die Broschüre „Apfel, Birne & Co – 60 heimische Obstsorten im Überblick“ ist kostenlos und kann in begrenzter Stückzahl beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bestellt werden: broschueren@umwelt.saarland.de.

Apfel, Birne & Co – 60 heimische Obstsorten im Überblick (PDF 2,32 MB)

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Zeichnung – Mispel – Houndsärsch

Der Houndsärsch, die Möschpel, die Mistel.
Vielleicht besser bekannt unter Hundsärsch.
Eine typische Pflanze des Saargaus die es leider nicht mehr so oft gibt.
Um so erfreulicher sie wächst noch wild., wenn auch eher selten.
Was hält einen dann ab einfach einen Mispelbaum in den Garten zu setzen?
Nichts

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Wiederstandskämpfer Willi Graf hingerichtet

Wiederstandskämpfer Willi Graf am 12 Okt 1943 hingerichtet

Willi Graf (* 2. Januar 1918 in Euskirchen-Kuchenheim; † 12. Oktober 1943 in München-Stadelheim)
war Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose.
Die Familie zog 1922 nach Saarbrücken, wo er nach der Volksschule das Ludwigsgymnasium besuchte-
1942 kam er als Mitglied der 2. Studentenkompanie der Mediziner in München mit der Weißen Rose in Kontakt. Graf wurde aktives Mitglied der Widerstandsgruppe. Er bewohnte zu dieser Zeit ein Zimmer in der Amalienstraße 95 im Stadtteil Maxvorstadt.[2]

Am 18. Februar 1943 wurde Willi Graf zusammen mit seiner Schwester Anneliese in München festgenommen. Er wurde am 19. April 1943 wegen Hochverrats, Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung vom Volksgerichtshof unter Vorsitz Roland Freislers zum Tode verurteilt. Die Gestapo versuchte noch monatelang, Namen aus ihm herauszupressen. Graf wurde am 12. Oktober 1943 im Gefängnis Stadelheim mit dem Fallbeil enthauptet[3][4] und auf dem Friedhof am Perlacher Forst bestattet. 1946 wurden seine sterblichen Überreste nach Saarbrücken übergeführt und am 4. November auf dem Alten Friedhof St. Johann beigesetzt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Graf

Vortrag – Historischer Verein für die Saargegnd

Historischer Verein für die Saargegend

Einladung zu einem Vortrag in unserer Reihe „Kloster, Kriege, Kriminelle. Neue Forschungen zur Saargeschichte“

Eva Kübler, Die Evakuierung der Roten Zone 1939/40. Bruchstücke verschütteter Erinnerung
16.10.2016
18 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus Rammelfangen

Wissenswertes aus dem Saarland 002 – Sulzbachtalbrücke

Nicht die längste Autobahnbrücke im Saarland.
Dafür die zweitlängste ist die Sulzbachtalbrücke eine Talbrücke über das Sulzbachtal zwischen Sulzbach/Saar und Friedrichsthal. Länge 800 Meter

Der Viadukt ist eine Betonbalkenbrücke. Die Fahrbahn ist dreistreifig in beiden Richtungsfahrbahnen, die rechten Fahrbahnstreifen sind in Richtung des Autobahndreiecks als Beschleunigungs- bzw. Verzögerungsstreifen gekennzeichnet.

Die Brücke überquert die Nahetalbahn von Saarbrücken nach Bingen bzw. Gau-Algesheim zwischen den Bahnhöfen Sulzbach-Altenwald und Friedrichsthal (Saar).

https://de.wikipedia.org/wiki/Sulzbachtalbr%C3%BCcke_(Saarland)

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3c/Sulzbachtalviadukt.JPG/640px-Sulzbachtalviadukt.JPG

Description
Deutsch: Sulzbachtalviadukt zwischen Sulzbach-Altenwald und Friedrichsthal, Regionalverband Saarbrücken, Saarland
Date
Source Own work
Author atreyu

Literaturzeitschrift Paraple 31 erschienen

Insgesamt 50 Textbeiträge von 23 regionalen Autoren, davon 30 in Mundart, wurden für die neuste Ausgabe des Paraple, der Nummer 31 eingereicht.

Die dreisprachige Zeitschrift die halbjährlich er scheint wird vom Verein “Gau un Griis”, die Vereinigung für die Erhaltung und die Förderung der moselfränkischen Sprache, vorgelegt. Sie erscheint in Französisch, in Deutsch und in Platt.

Das Thema dieser Ausgabe:
„Drinnen und draußen“ – „Dedans et dehors“  – „Däbennen ónn däbaußen“ – „Drin nun druss“

 Fotos von Klaus Kerber aus Saarlouis runden das Ganze ab.

Mit einem kleinen Beitrag in Silwinger Platt bin ich darin auch vertreten.

paraple31

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Wissenswertes aus dem Saarland 001 – Eisenbahn

Bis 1904 war keine direkte Eisenbahnverbindung von Saarbrücken nach Homburg möglich.
Saarbrücken gehörte zur preußischen Rheinprovinz und Homburg zu Bayern, der bayrischen Pfalz.
Die Reisenden mußten in Homburg in einen Zug der bayrischen Staatseisenbahnen umsteigen.

Die Eröffnung des Streckenabschnitts Ludwigshafen – Neustadt fand am 11. Juni 1847 statt, der Abschnitt Homburg – Kaiserslautern folgte am 2. Juli 1848 und am 2. Dezember des Jahres die Durchbindung bis Frankenstein. Am 6. Juni des Folgejahres erreichte die Ludwigsbahn in westlicher Richtung Bexbach. Ab August 1849 war sie von Ludwigshafen über Neustadt, Kaiserslautern und Homburg bis Bexbach durchgängig befahrbar. 
Bereits am 20. Oktober 1850 folgte die Durchbindung zum preußischen Montanstandort Neunkirchen
  Ab dem 16. November 1852 war der durchgehende Verkehr bis Saarbrücken möglich.
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Mannheim%E2%80%93Saarbr%C3%BCcken
http://www.saarlandbilder.net/eisenbahn/geschichte.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Pf%C3%A4lzische_Ludwigsbahn

pfalz1900

 Quelle     
Otto Herkt:Allgemeiner Handatlas, Kameradschaft, Berlin 1900
Urheber bzw.
Nutzungsrechtinhaber Bernd Olbertz
Datum     1900
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Pfalz1900.jpg&filetimestamp=20070327170617&

 

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Saar-Polygon Ensdorf Eröffnung

ERINNERUNG AN 250 JAHRE BERGBAU: SAAR-POLYGON WIRD HEUTE ERÖFFNET

ENSDORF: Danke an Salvatore für dieses schöne Foto vom Sonnenuntergang am Saar-Polygon auf der Bergehalde Duhamel. Das zentrale Denkmal, das an das Ende von 250 Jahren Steinkoglebergbau im Saarland erinnert, wird heute feierlich eröffnet. Ab sofort kann man die 30 Meter hohe Skulptur, deren Idee von zwei Berliner Architekten stammt, auch begehen.

Neue Partei tritt zur Landtagswahl 2017 im Saarland an

 Am Samstagabend hat sich eine neue politische Partei mit dem Namen “Die Reformer” gegründet. Sie soll eine Alternative in der Mitte sein, weder Links noch Rechts.
Diese Gruppierung gibt es bereits seit Juli 2015 in Rheinland-Pfalz.
Die Partei sieht sich als  Alternative der Mitte. Sie will 2017 an
 der Landtagswahl teilnehmen.
 
http://www.die-reformer.de/programm/

 

Hiwwelhaus das älteste noch in seinem Ursprung erhaltene Bauernhaus des Saarlandes

 Das Hiwwelhaus („Hügelhaus“) ist das älteste noch in seiner Ursprünglichkeit erhaltene Bauernhaus des Saarlandes und stammt in seiner heutigen Form aus den Jahren 1711/12. In den Jahren 1995 bis 1998 wurde es durch die Gemeinde Marpingen saniert. Das Wohnhaus ist als bäuerliches Museum eingerichtet, im ehemaligen Stall wurde ein moderner Multifunktionssaal eingerichtet. Das Gebäude mit Satteldach ist ein Vorläufer des für die Region später typischen südwestdeutschen Einhauses mit Wohntrakt Scheune und Stall. Die Außenmauern des Wohnteils wurden aus massivem Sandstein gebaut, auf denen ein Fachwerk steht. Stall und Scheune sind Fachwerkkonstruktionen.

Vierter bergmännischer Flohmarkt am Sonntag, 4. September, im Erlebnisbergwerk Velsen.

Für Freunde und Sammler des Bergbaus interessant.
Vierter bergmännischer Flohmarkt am Sonntag, 4. September, im Erlebnisbergwerk Velsen. Zwischen 10 Uhr und 16 Uhr sind nicht nur Schätze aus den Zeiten von Koks und Kohle heiß begehrt, sondern es können auch ungebuchte Führungen im Erlebnisbergwerk Velsen gemacht werden. Einfach vorbei kommen. 
Händler aber auch Privatpersonen können sich noch kurzfristig melden. Email: info@erlebnisbergwerkvelsen.de oder mobil: 0176 56586013
Infos auch auf der Webseite: www.erlebnisbergwerkvelsen.de

Ausstellung Fellenberg Museum Merzig – Die alten Meister

Am Sonntag endet die Ausstellung. Also noch eine wenig Zeit sich die Bilder anzuschauen.
Eine musikalische Feier beendet die Ausstellung um 16 Uhr.

Zum Jubiläum des Landkreises präsentiert das Museum Schloss Fellenberg die Ausstellung „Alte Meister der Region“ vom 15 Juli bis 28 August.

Mit Werken von von Peter Becker, Walter Bernstein, Wilhelm Gattinger, Heinrich Jungschlaeger, Albert Kettenhofen, Franz Luy, Octavie de Lasalle von Louisenthal, Otto von Pidoll, Peter Sellen, Nikolaus Schmitt, Alois Thomé.

All die genannten Künstler haben sich in ihrem künstlerischen Wirken mit dem Landkreis, seiner Natur, seinen Ortschaften und Bauten auseinandergesetzt. Bilder in unterschiedlichen Techniken entstanden: Ölbilder und Aquarelle. Eine farbenfrohe Ansicht von Britten von dem Losheimer Maler Otto von Pidoll ist ebenso zu sehen, wie romantisch gemalte Ansichten des Saartals von dem Mettlacher Maler Wilhelm Gattinger. Er war Schüler des bekannten Frankfurter Landschafts- und Genremalers Peter Becker, der im Auftrag des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV, das Saaralbum erstellt hat. Im Saaralbum befinden sich u. a. ein Bild mit Blick auf die Saarschleife und eine Ansicht der barocken Mettlacher Abteigebäuden. Dieses Bild ist auch in der Ausstellung zu sehen.

Ausstellung die alten Meister

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