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Die Saar … Im Fluß der Zeit Saarpartie

Die Ausstellung präsentiert anhand historischer Fotos die Veränderungen der Saarbrücker Stadtmitte an und auf der Saar und vermitteln Einblicke in längst verflossene Zeiten.

Vom 12.07.2016 bis 18.10.2016
Stadtarchiv,Deutschherrnstraße 1,66117 Saarbrücken
www.saarbruecken.de/stadtarchiv

Die Saar (frz. la Sarre, lat. Saravus, lux. Sarr) ist ein Fluss in Frankreich (Lothringen, Elsass) und Deutschland (Saarland, Rheinland-Pfalz) und mit 235 Kilometern[1] Fließstrecke der längste Zufluss der Mosel. Das Einzugsgebiet ist 7.431 Quadratkilometer groß.
https://de.wikipedia.org/wiki/Saar

Decimus Magnus Ausonius, 4. Jahrhundert n. Chr.
„Kaum darf ich rühmen die Dhron, noch preis ich die seichte Lieser
und kann auch das Lob nicht singen des winzigen Salmbaches,
weil mir die Saar längst winkt im wogenrauschendem Kleide.
Schiffbar ist sie und langhin dehnte den Weg sie,
dass an der Kaiserpfalz sie müd zur Mosel sich bette.“

Steine an der Grenze

Zwei Steinskulpturen am Skulpturenweg „Steine an der Grenze“.
Auf der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland.

Stehen sie sich gegenüber oder stehen sie zusammen?
Als Feinde oder als Freunde?
Heute als Freunde …

Steine an der Grenze (Französisch: Menhirs de l’Europe) nennt sich eine Skulpturenstraße entlang der deutsch-französischen Grenze auf den Höhen des Saargaues. Sie bildet das deutsch-französische Pendant zu der nordsaarländischen „Straße der Skulpturen“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Steine_an_der_Grenze

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Auf dem Nack – Nackberg bei Hilbringen

Heute morgen waren wir mit den Hunden auf den „Nack“, den Nackberg oberhalb Hilbringens. Naturschutzgebiet, seltene Orchideen, Streuobstwiesen und ehemalige Gipsgruben findet man dort. Aber auch eine tolle Aussicht ins Saartal und den Särkov hinab.

Der neue Aussichtsturm auf der Cloef vom Nackberg aus gesehen

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Disteln auf dem Nackberg

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Merzig – Kreisel oder Ampel das ist hier die Frage …

Die Stadt Merzig und die ewige Misere der Verkehrsführung …
Ampel-Kreisel-Ampel!?
Das ewige Hin und Her  um den “ Helakreisel “ das Einfahrtstor nach Merzig
Wird ein Ampelsystem die Verkehrsführung dort erleichtern?
Unsere Nachbarländer bevorzugen definitiv den Kreisel.

Um den Bürgern einen Einblick in diese neuen Erkenntnisse zu geben, sind alle interessierten Bürger am Dienstag, 14. Juni, um 18.30 Uhr ins Bürgerhaus Besseringen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.
http://www.wochenspiegelonline.de/content/nachrichten/gemeinden/merzig/article/neues-vom-hela-kreisel/

Heiße Diskussionen sind dort sicher vorprogrammiert.

Den Bürger würde es sicher auch mal interessieren was diese ganzen jahrelang anhaltenden Gutachter und Beratertätigkeiten so koten.
Und die Änderung des Kreisels kostet auch wieder Geld was auch bei der Stadt Merzig knapp ist.

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Gedenktag zur Schlacht von Verdun

Heute findet ein Gedenktag an die Schlacht von Verdun vor 100 Jahren statt.
In der 300 Tage dauernden Schlacht fielen mehr als 300.000 Toten.
Als Zeichen der Versöhnung nehmen auch viertausend Jugendliche aus beiden Ländern an dem Gedenktag teil.
http://www.tagesschau.de/ausland/verdun-gedenken-101.html

Die Schlacht um Verdun war eine der bedeutendsten Schlachten des Ersten Weltkrieges an der Westfront zwischen Deutschland und Frankreich. Sie begann am 21. Februar 1916 mit einem Angriff deutscher Truppen auf die französische Stadt Verdun und ihre Befestigungen und endete am 19. Dezember 1916 ohne wesentliche Verschiebung des Frontverlaufs.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Verdun

Augenzeugenberichte zur Schlacht von Verdun
http://www.spiegel.de/einestages/verdun-augenzeugen-berichte-erschiess-mich-kamerad-a-1075468.html

Und es werden noch viele Gedenktage zum ersten Weltkrieg folgen:
http://www.100-jahre-erster-weltkrieg.eu/nc/veranstaltungen.html

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Kinderarbeit … gestern… heute… morgen…

Welcher Unternehmer wünscht sich diese schönen Zeiten nicht wieder zurück? Könnte doch sein!?
Kinderarbeit um 1900 in der westlichen Welt.. Ein Heer von billigen Arbeitern.
Schockierende Bilder!

Kinderarbeit gibt es auch heute immer noch.
Und viele bekannte und große Firmen oder Konzerne lassen ihre Produkte von Kindern herstellen. Die meisten wissen aber nichts davon angeblich.
Nach außen sind sie natürlich gegen diese Praxis.
Aber wie war das mit dem schönen Schein?
Billig kann nur auf den Schultern anderer und schwächerer propagiert werden.
Sollte man mal daran denken …

 

Foto – Wegkreuz Heistermühle Illingen

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Das Wegekreuz befindet sich an Ecke „Kerpenstraße“ – „An der Heistermühle“ in Illingen.
Es handelt sich um ein hohes barockes Kreuz mit drei Statuen.
Als Errichtungsdatum gilt das Jahr 1761. Der Stifter war Peter Resch, Müller auf der Heistermühle.
Die noch heute erkennbaren Buchstaben P und R zeugen davon.
In der Nische des aufwendigen barocken Wegekreuzes stand eine Statue des Hl. Nikolaus.
Diese wurde gestohlen und durch eine neuere ersetzt.
Folgendes steht auf der Schrifttafel im Sockel:
Inschrift : O CRUX AVE SPES UNICA = Gegrüßt seist du o Kreuz einzige Hoffnung.

Die Heistermühle die der kleinen Straße ihren Namen gab gab war früher eine Sägemühle und auch eine Ölmühle.
Der Betrieb der Sägemühle wurde 1902, der Betrieb der Ölmühle 1924 aufgegeben.
Die Mühle gehörte zur Herrschaft Kerpen.
Die Mühlsteine in der Mauer stammen wohl von dieser Mühle.
Die Mauer befindet sich gegenüber des ehemaligen Mühlengebäudes.
In wie weit die umliegenden Gebäude früher zur Mühle gehörten ist nicht ersichtlich oder bekannt.

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Die ehemalige Mühle als auch Wegkreuz liegen am Eckstein-Warken Wanderweg.
https://de.wikipedia.org/wiki/Warken-Eckstein-Weg

Nikolaus Warken genannt Eckstein
http://www.saarland-biografien.de/Warken-Nikolaus-gen-Eckstein

Vom Grenzstein zum Weltkulturerbe: GPS-Wegepunkte für kulturhistorische Ziele in der Großregion SarLorLux und Elsaß


Ruinen der „Wackenmühle“ an der Blies bei Sarreguemines /Saargemünd
heute „Parc et Musée des Techniques Faïencières“ (Fotos © J. Selmer)

Vom Grenzstein zum Weltkulturerbe: GPS-Wegepunkte für kulturhistorische Ziele in der Großregion SarLorLux und Elsaß

Die GPS-Wegepunkt-Datei verweist auf Museen, Bau- und Bodendenkmale und andere, vor allem kulturgeschichtlich interessante Ziele in der Großregion Saarland, Lothringen, Elsaß (vor allem Département Bas-Rhin) und (noch ausstehend) Luxemburg. Die Aufnahme (mit einem Garmin Etrex Vista HCX Handgerät) erfolgt weitgehend unsystematisch und ist im Ergebnis in keiner Weise repräsentativ. Prioritäten gibt es nicht, aufgenommen werden sowohl interessant erscheinende, nicht denkmalgeschützte Objekte, oft eher unscheinbare Klein- und Flurdenkmale wie auch weithin bekannte, größere Museen und bedeutende Denkmalensembles.
Die noch recht überschaubare Sammlung steht erst am Anfang; die derzeitigen Schwerpunkte sind vor allem das südwestliche Saarland, der Südosten von Lothringen und das nördliche Elsaß bzw. ein Gebiet, dessen Ausdehnung ungefähr 50 km Luftlinie rund um die Zentren Saarbrücken als Landeshauptstadt des Saarlandes und Saargemünd (Sarreguemines) beträgt.
Die Anzahl der aufgenommenen Wegpunkte wächst fortlaufend und entsprechend werden auch die hier angebotenen Dateien in regelmäßigen Abständen aktualisiert. So verdichten sich einerseits die Wegepunkte im genannten Gebiet, andererseits kommen ständig etwas entferntere Punkte hinzu, die sich ein wenig außerhalb des erwähnten 50 km-Umkreises befinden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht naturgemäß nicht – diese wird angesichts des Umfangs des Angebots in der Großregion sicherlich niemals auch nur annähernd erreicht werden können.
In den Kommentaren zu den Wegepunkten sind neben einer Kurzansprache meist Internetlinks (URLs) angegeben, die nähere Informationen zum jeweiligen Objekt oder zum Ort liefern. Falls keine eigene Website zum Objekt vorhanden ist, wird auch hierbei zur Verringerung des Wartungsaufwands vorrangig auf den jeweils naheliegendsten Wikipedia-Beitrag verwiesen.
Bitte beachten Sie, daß die Wegepunkte zum Teil nur fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen sind und ebenso, daß die Höhenagaben nicht immer zuverlässig sind. Bitte beachten Sie weiterhin, daß die Wegepunkte sich auf Privatgelände befinden können und der Zutritt nicht oder nicht immer möglich und ggf. genehmigungspflichtig ist.

Die Wegepunkt-Datei liegt sowohl im Garmin GPS-Datenbankversion 3-Format (*.gdb) wie auch im GPS-eXchange-Format (*gpx) vor. Die Wegepunkte können u.a. von Google Earth angezeigt werden (GPX-Datei auf Festplatte speichern, dann in Google Earth Datei/Öffnen, Dateityp GPS). Nachfolgend eine unter Verwendung der Google Maps API angepasste Ansicht der aktuellen Wegepunkt-Datei über den GPS Visualizer:

Ebenso kann die Datei direkt z.B. in Garmin Mapsource / Trip & Waypoint-Manager oder in ähnliche Programmen anderer Hersteller (unter Windows z.B. G7ToWin – Infos auf Deutsch von Kowoma) eingelesen, bei Bedarf den eigenen Vorstellungen entsprechend angepaßt und – dies ist i.d.R. wohl das Wichtigste – in unterschiedlichste GPS-Geräte vom kleinen Handgerät für Fuß-, Fahrrad- und Bootswanderungen bis zum Straßen-Navigationsgerät für KfZ übertragen werden.
Sollte sich eine Konvertierung der Dateien in andere Formate als notwendig erweisen, bietet sich z.B. GPSBabel an. Die Fa. Topografix als Entwickler des GPX-Formats führt auf ihrer Website eine Liste der Anwendungen für das GPX-Format. Freie Karten mit weiteren Wegepunkten erhalten sie beim Open Street Map-Projekt (siehe dazu auch den Wikipedia-Beitrag), Tips zur Verwendung der Karten mit Garmin GPS-Empfängern hier.
Beachten Sie bei der Übertragung an das Endgerät, daß die Bezeichnungen und das Kommentarfeld zu den Wegpunkten geräteabhängig ggf. nur gekürzt (abgeschnitten) von den GPS-Empfängern übernommen und angezeigt werden. Teilweise sind in den GPS-Empfängern auch überhaupt keine Kommentarfelder vorgesehen. Ebenso werden nicht vorhandene, spezielle Kartensymbole durch Standardsymbole ersetzt. Sie können diese den Wegpunkten dann abhängig von den bei Ihnen auf dem Gerät bzw. in der PC-Software vorhandenen Kartensymbolen nach belieben neu zuweisen. Eine ergänzende Symbolsammlung für Garmin gibt es z.B. hier. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß die Wegepunkte z.B. mit dem Garmin POI-Loader in die POI (Points-of-Interest)-Datenbank der Garmin-Geräte übertragen werden können.

Jan Selmer, April 2008 (Text zuletzt aktualisiert im November 2010).
http://www.zeitensprung.de/gps-wayp.html

Die Wegepunkt-Datei
im Garmin GPS-Datenbankversion 3 – Format (*.gdb)
oder
im GPS-eXchange-Format (*.gpx)

(Die GPX-Datei bitte über das rechte Maustasten – Menü auf Datenträger speichern.
Achtung: die Dateiendung sollte .gpx sein.).

Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2014 – Umfang: 370 Wegepunkte.

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„Tor zur Hölle“ – „la porte de l’enfer“ so wird der Silwinger Tunnel auch genannt.

Heute morgen so vor einer halben Stunde mußte ich schon als Führer für ein Gruppe Jugendlicher fungieren. Die den Geistertunnel suchten.
Es handelt sich um einen Tunnel die Strecke Merzig – Bettelainville die am 1 November 1917 eröffnet wurde.
Er wird auch das „Tor zur Hölle“ – la porte de l’enfer genannt.
Diese Legende entstand erst nach dem 2 Weltkrieg und ist keinem der älteren Bürger Silwingens bekannt.
Von einem solchen Vorfall ist aber in Silwingen und Umgebung nichts bekannt.
Von einem Geisterzug der Schutzsuchende im WKII. erfasste und tötete bis zu einem verschollenen Wanderer oder einem Ingenieur der sich wegen Baudifferenzen des Tunnels erschoß ist die Rede.

Aber wer weiß …

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Merzig%E2%80%93Bettelainville

Der Tunnel befindet sich etwa 500m von unserem Haus  entfernt.
Ich helfe gerne dort hin zu gelangen.

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Die Saarschleife ist Titelblatt des Kalenders 2016 des ZDF Morgenmagazins

Die Saarschleife, sicher die bekannteste Sehenswürdigkeit des Saarlandes, hat es auf Titelblatt des ZDF MoMa Kalenders 2016 geschafft.
Herzlichen Glückwunsch.

Nicht nur auf dem Kalender anschauen, sondern einmal selbst dort vorbeikommen und Staunen.
Und wenn man schon mal dort ist.
Die nähere Umgebung hat noch viel mehr zu bieten.
http://www.merzig.de/tourismus

 
La Sarre

By Wolfgang Staudt (originally posted to Flickr as ship) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Einfach mal Nichts tun und der Natur lauschen

Und dann muß man ja auch noch Zeit haben einfach dazu sitzen und vor sich hin zu schauen. 
Von Astrid Lindgren

spruch1

Das erinnert mich an
„Die Königstochter aus Elfenland“ von Lord Dunsany“
Als der Troll aus seiner Welt, dem Elfenlande, über die Zwielichtgrenze zur Erde gelangt, den Gefilden die wir kennen,ist er sehr ist verwundert von der Rastlosigkeit die hier herrscht.
Er sitzt nur da in einem Taubenschlag und ergötzt sich an allen möglichen Sinneswahrnehmungen unserer Welt.

Dem wandernden Schatten eines Hauses, einem vorbei segelndem Schmetterling, dem wandelnden Licht auf dem Efeu, hörte dem Gurren der Tauben und ihren Geschichten zu und erfreute sich am Wechsel unserer Welt.
Sah und war neugierig auf die kleinsten Details der Natur.

Vielleicht sollten wir lieber wieder mehr der Natur „zuhören“ als den uns sonst berieselnden Dingen unserer jetzigen Welt.
Viele haben es verlernt. Einfach mal Nichts zu tun!