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Kinoerlebnis mit dem BUND Saar – Die aktuellen Vorführtermine für’s Saarland

Saarbrücken – Der BUND Saar lädt ein zur Vorführung des Naturfilmes „Geheimnisse des Waldes“. In ruhigen und wunderschönen Bildern des Tierfilmers Hans-Jürgen Zimmermann wird dieser Film aus der Perspektive einer Frau erzählt, die es in jeder freien Minute hinaus in den Wald zieht, um die Natur hautnah zu erleben. Dabei genießt sie den Wald mit allen Sinnen. Mal sind es die bunten Farben der Blätter, Moose und Farne, die den Wald zu allen Jahreszeiten verzaubern, mal ist es die unverwechselbare Geräuschkulisse aus der Mischung des leisen Rauschens der Bäume und den Vogelstimmen.

Der Film zeigt in fantastischen Bildern die schönsten Naturbeobachtungen im Laufe eines Jahres. Neben bekannten Waldbewohnern wie Rehen, Hirschen, Wildschweinen oder Füchsen zeigt er Sperber und Wildkatze, Steinmarder und Schwarzspecht, und noch viele andere mehr.

Viele Tiere erlebt der Zuschauer so hautnah, wie er sie draußen im Wald nie zu sehen bekommt. Mit dem faszinierenden Wechsel der Jahreszeiten erlebt er auch den Wald so intensiv wie nie zuvor. Ein Spiel von Licht und Farben, ein Genuss für die Sinne, für Auge und Ohr.

Die Aufnahmen zu dieser mitten in Deutschland gedrehten, 115-minütigen Naturdokumentation entstanden fast ausschließlich im Norden von Rheinland-Pfalz. Einige Tierarten sind in den letzten Jahren sogar wieder hierher in die Wälder zurückgekehrt wie etwa der seltene Schwarzstorch oder der scheue Kolkrabe.

Jetzt können Sie die Geheimnisse des Waldes auch auf der großen Kinoleinwand erleben. Ein Film für die ganze Familie, spannend und informativ zugleich. Der BUND Saar empfiehlt diesen Film und lädt ein zu diesem ganz außergewöhnlichen Waldspaziergang.

Zu der Vorführung am 19. November um 19.30 Uhr im Filmhaus Saarbrücken, Mainzerstr. 8, wird der Stellv. Landesvorsitzende des BUND Saar eine einführende Rede halten. Zudem wird die BUNDjugend Saar mit einem Infostand vor Ort sein.

Die aktuellen Vorführtermine für’s Saarland:

Union Theater – 66557 Illingen:
08.11.12 – 20:00 Uhr
09.11.12 – 17:30 Uhr
Capitol Movie-World – 66740 Saarlouis:
08.11.12 – 20:00 Uhr
09.11.12 – 17:30 Uhr
Neues Theater – 66606 Sankt Wendel:
08.11.12 – 20:00 Uhr
09.11.12 – 17:30 Uhr
City-Filmstudio – 66822 Lebach:
15.11.12 – 20:00 Uhr

16.11.12 – 17:30 Uhr
Filmtheater Heusweiler – 66265 Heusweiler:
18.11.12 – 17:30 Uhr
Gloria Filmbühne – 66839 Schmelz:
19.11.12 – 18:00 Uhr
20.11.12 – 18:00 Uhr
Kinowerkstatt – 66386 St. Ingbert:
25.11.12 – 16:00 Uhr
Filmhaus – 66111 Saarbrücken:
19.11.12 – 19:30 Uhr
20.11.12 – 19:30 Uhr
21.11.12 – 19:30 Uhr
26.11.12 – 15:00 Uhr

Alle Termine auch unter http://www.naturundtierfilm.de/im-kino.html

Quelle: http://www.saarkurier-online.de/
ZEIT FÜR UNABHÄNGIGE INFORMATIONEN

Alte Eisenbahnlinie Völklingen – Überherrn

Letzen Sonntag waren wir in der Umgebung von Wadgassen unterwegs.
An der Bist und am alten Bahndamm entlang.
Bis 30 Mai 1992 rauschten hier noch die Personenzüge von Völklingen nach Überherrn.
Ab 1880 verlief die Bahnstrecke von Völklingen nach Diedenhofen über 70 km.
 Eisenbahnlinie Völklingen – Überherrn – Hargarten-Falck – Diedenhofen

Heute wird nur noch ein Gleis sporadisch benutzt.
Das Automobillogistikunternehmen Mosolf pachtete 2003 den Streckenabschnitt Hostenbach–Überherrn.
Unter Nutzung der Bahnstrecke Saarbrücken–Fürstenhausen–Hostenbach

Der restliche Streckenabschnitt und dein Großteil der Gleise sind verfallen oder überwachsen.

Entlang des alten Bahndamms befinden sich viele Feuchtbiotope als Ausläufer der Bist.
Vor 10 Jahren wurde der Biber wieder im Saarland angesiedelt .
Möglich also das man eines dieser seltenen Tiere bei Einbruch der Dämmerung beobachten kann.

Sehr schön auch für Spaziergänge mit Hunden geeignet.

 

 

Quelle:
http://de.wikipedia.org/
http://dielinke.fbi-wadgassen.de/db/index.php5
http://wadgassen.de/wirtschaft/news-detailansicht/artikel/7/eine-gute-in.html

Obsternte auf dem Saargau – Birnen

Die Birnenernte wird dieses Jahr eher spärlich ausfallen.
Ausschlaggebend dafür waren die wiedrigen Wetterverhältnisse zur Zeit der Blüte im Frühjar.
Da die Birne früher als der Apfel blüht, wird der Fruchtansatz im Vergleich zu ihm häufiger durch Spätfröste während der Blüte beeinträchtigt.

Bei uns findet man meist die sogenannten Viezbirnen und eher selten die eßbaren Varianten dieses Kernobstes das zur Famillie der Rosengewächse gehört.
Viezbirnen werden zusammen mit den Äpfeln zum Viez gekeltert.

Früher war Viez eines der Hauptgetränke der ländlischen Bevölkerung.
Heute ist der Viez nur noch selten in den Häusern zu finden.
Das Selbermachend des Viezes wird den kommerziellen Keltereien überlassen.

Birnen haben meistens bedeutend weniger Säure als Äpfel, gleichzeitig hat die Birne aber einen ähnlich hohen Zuckergehalt wie Äpfel, was sie besonder süß schmecken lässt. Das macht sie bei besonders säurempfindlichen Menschen sehr beliebt. Durch den hohen Eisengehalt helfen Birnen gegen Blutarmut. Außerdem relativ viel Kalium, das eine entwässernde Wirkung hat sowie Phosphor, der das Nervensystem stärkt

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Einige dieser Birnensorten eignen sich zum Rohverzehr bzw. zum Kochen und Einwecken. Andere sind nur für die Saft- bzw. Mostherstellung geeignet. Außerdem wird aus einigen Birnensorten Schnaps gewonnen. Der bekannteste Birnenschnaps ist sicherlich der Williams Christ.

Aus Birnbaumblüten lässt sich bei Nierenbeckenentzündungen ein wirksamer Tee bereiten. Die jungen, noch geschlossenen Blütenknospen ergeben eine schmackhafte Salatbeilage. Birnensaft dient als Kur zur allgemeinen Entgiftung des Körpers. Aus 25 Pfund Birnenkernen erhielt man in Notzeiten 3 Pfund Speiseöl. Daneben sprach man dem Birnbaum auch die Fähigkeit zu, dem Menschen wirksam Schmerzen und Krankheiten abnehmen zu können, insbesondere bei Zahnschmerzen, Gicht und Schwindsucht. Birnbaum und Apfelbaum sind „das Paar“ im Obstgarten: wurde der Apfelbaum schon seit Urzeiten mit dem Weiblichen in Zusammenhang gebracht, so symbolisierte der Birnbaum das Männliche. Eine alte Bauernregel sagt: „Willst Du ein Kuhkalb, so vergrabe die Nachgeburt einer Kuh unter einem Apfelbaum, willst Du beim nächsten Mal ein Stierkalb, so vergrabe die Nachgeburt unter einem Birnbaum.“ Für ein Liebesorakel sollten junge Männer unter einen Apfelbaum gehen, Mädchen unter einen Birnbaum. In den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Neujahr holten sie sich Auskünfte über das kommende Jahr, indem z. B. Mädchen um Mitternacht unter einen Birnbaum schlichen, aus ihren Holzschuhen schlüpften und diese auf den Baum warfen. Bleiben sie in den Zweigen hängen, so würde im nächsten Jahr ein schöner Jüngling am Mädchen hängenbleiben.

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Birnenbäume haben eine sehr knorrige und grobe Rinde.
Besonders Wildbirnenholz wird mancherorts von Möbelschreinereien als Ersatz für Nußbaum genutzt.
Wie die meisten Obstbäume unserer Region ist das Holz auch sehr gut zum Heizen geeignet.

Quelle: Wikipedia und …

Herbstanfang

Der Anfänge gibt es Viele:
Der kalendarische Herbstanfang am 22 September
Der meteorologische Herbstanfang am 1 September

Der Gärtner richtet sich da lieber nach der Natur die ja auch jedes Jahr ein klein wenig anders tickt.
Werden die Früchte des schwarzen Holunders reif und stehen die Herbstzeitlosen in der Vollblüte, dann geht der Sommer zu Ende und der Frühherbst steht vor der Tür.

Andere Namen für den September: Witumanoth, Herbsting, Früchtemonat, Obstmond, Wildmond, Holzmonat und Engelmonat.

Die Zeit vom 1. September bis zum 23. September nennt man auch den “Altweibersommer”.

Ist’s an Sankt Ägidi ( 1 Sept. Heiliger Ägisius) rein, so wird’s bis Michaeli 29.09 sein.

 

Der Holunder gehört schon seit Zeit der Kelten und Germanen zur Umgebung des Hauses
Er ist eine der häufigsten Straucharten.  Seine Blüten und Früchte finden vielfach Verwendung als Heilmittel, Lebensmittel und Farbstoff.


Das Aushacken oder Verstümmeln eines Holunders brachte Unglück oder Tod, der Hollerstrauch im Hausgarten galt als Lebensbaum. Das Verdorren zeigte den Tod eines Familienmitglieds an. Er galt als Abwehrmittel gegen schwarze Magie und Hexen, schützte vor Feuer und Blitzeinschlag. Man sollte unter ihm vor Schlangenbissen und Mückenstichen sicher sein. Auch beherbergte er wohlgesinnte Hausgeister, was den Strauch in vielen Hausgärten heimisch werden ließ und zu dem Spruch führte, dass man vor einem Hollerbusch den Hut ziehen müsse. Der unangenehme Geruch des Laubes soll daher kommen, dass sich Judas einer Legende nach an einem Holunderbaum erhängt hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder

Albert Schweitzers Ehrfurcht vor dem Leben …

Die "Albert Schweitzer Stiftung" hat sich die Erfurcht vor dem Leben auf die Fahnen geschrieben und handelt nach den Maximen ihres Namensgebers Albert_Schweitzer

"Ehrfurcht vor allem Leben lehrte und praktizierte Albert Schweitzer.
Seiner Maxime ist die Stiftung verpflichtet.
Sie wird insbesondere Recht und Gerechtigkeit für unsere Mitgeschöpfe,
als Teil unserer Mitwelt fordern und fördern."

 

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/albert-schweitzers-ehrfurcht-vor-dem-leben