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Insektenweiden

Manche Steingartenpflanzen, vor allem duftende Polsterstauden, sind wahre Insektenweiden.
Verschiedene Fliegen, Bildbienen und Schmetterlinge geben sich ein Stelldichein. Aber auch unser blühender Pfefferminz lockt jede menge Insekten an.
Wilde, chaotische Gärten sind ein Garant für die Artenvielfalt.

Insekten im Garten

Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen!?
Im Gegensatz zu früher gibt es immer weniger Insekten in unseren Gärten.
Und auch die Weinschutzscheiben der Autos sind sauberer.
Was weniger Insekten bedeutet.

Mancher mag ja sagen was interessieren mich diese ekligen Viecher.
Aber halt, das stimmt so nicht.

Insekten sind wesentlich für das Gleichgewicht der Natur verantwortlich.
Sie bestäuben Wild und Kulturpflanzen.‘
Aber durch den Einsatz von Pestiziden wird ihr Lebensraum immer mehr eingeschränkt und sie finden immer weniger Nahrung.

Man kann den eigenen Garten aber nutzen den Insekten wieder ein Refugium zu geben und ihrem aussterben vor zu beugen.

Der NABU und Naturgucker hat gemeinsam die Aktion – Insekten zählen ins Leben gerufen.
Weitere Informationen zur Teilnahme unter: www.NABU.de/sommerinsekten

Und noch weiteres zum Thema findet man in folgendem Beitrag der Saarländische Dorfzeitung:

Die Landwirtschaft im Argen Teil2

„Und warum kommt es zu diesem dramatischen Rückgang? Gründe dafür gibt es viele – das Fehlen geeigneter Lebensräume und das Insektensterben gehören zu den wichtigen. Denn Insekten sind noch schlimmer dran als die Vögel. Bei manchen Arten ist der Bestand um bis zu 90 Prozent zurückgegangen. Unkraut- und Insektengifte stellen hier einen “relevanten Einflussfaktor“ dar, heißt es in der Antwort der Regierung.

(Quelle: wetter.de)“

Die Landwirtschaft im Argen Teil1

Die Folgen der industrialisierten Landwirtschaft, vom Bundesamt für Naturschutz
(Eine seriösere Quelle gibt es doch sicher nicht…)
Moderne Produktionsmethoden mit Nachteilen
Immer weniger Wildkräuter

Im Agrar-Report mit knapp 60 Seiten werden Fakten aufgezählt, die aus Sicht des Naturschutzes beunruhigend sind: „Praktisch alle Tier- und Pflanzengruppen in der Agrarlandschaft sind von einem eklatanten Schwund betroffen. Besonders deutlich wird dies bspw. bei den Vögeln und Insekten“ …
http://www.heute.de/ZDF/zdfportal/blob/47404306/1/data.pdf

Johannistag 23 Juni – Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum

Einer der wichtigsten magischen Tage des Jahres.

Der Johannistag (auch Johanni, Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni.

Wetterregeln:
Wenn Johannes ist geboren, gehen die langen Tage verloren
Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst man richten die Sensen.
Am Johannistag die ersten Kirch’ nach Hause trag.

Rhabarber sollte man nur bis zu diesem Tage ernten.

Das keltische Jahresfest LithaI das am Tag der Sommersonnenwende gefeiert wurde, wurde  von der  Kirche bekämpft und schließlich als Johannistag umgestaltet.

Das Johanniskraut das mit diesem Tage in einem besonderen Zusammenhang steht, sollte an diesem geerntet werden,
damit es eine besonders große Heilkraft erzielt.

Gedicht zum Johannistag von Johann Wolfgang von Goethe
Johannisfeuer sei unverwehrt,
die Freude nie verloren!
Besen werden immer stumpf gekehrt
und Jungens immer geboren.

Tag des offenen Gartens

Am Sonntag dem 25 Juli findet der Tag der offenen Gartentür 2017 in Rheinland-Pfalz und dem Saarland statt.

 

Viele Gartenfreunde in den beiden Bundesländern öffnen zu diesem Anlaß ihren Garten und teilen ihr Gartenglück mit interessierten Gartenbesuchern.

Dieser Tag bietet Gartenfreunden die Möglichkeit einen Blick über den Gartenzaun zu werfen, sich Anregungen zu holen und viele interessante Gespräche zu führen.

Dieser Tag ist  ein wichtiger Bestandteil bei den Bemühungen Gartenkultur zu erhalten und zu bewahren.

Sicher befindet sich ein „offener Garten“ auch in ihrer Nähe.

Die Gärten sind von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.
Andere Öffnungszeiten sind angegeben.

https://www.gartenbauvereine.de/saarland_rheinland-pfalz/aktionen/themen/tag-der-offenen-gartentuer

Brennsesselsamen Butter

Letztes Jahr haben wir Brennesselsamen gesammelt und getrocknet.
Und diese z.B. für Salate verwendet.

1 gute handvoll Brennessel Samen
etwa 150 g weiche Butter
und ein wenig Salz
Die Brennessel Samen abzupfen und in der Pfanne anrösten.
Dann mit der  Butter vermengen und etwas Salz hinzugeben und abschmecken.
Die Butter hat dann einen leicht nussigen Geschmack.

Man kann und sollte aber auch ausprobieren und variieren.
Man kann als Zutaten noch folgendes wählen:
Spitzwegerich
Petersilie
Koriandergrün (ein halber Stengel, da sehr geschmacksintensiv)
3 sehr klein gehackte Knoblauchzehen

oder anstatt Butter Naturquarck benutzen

Wasser unser wichtigstes Lebensmittel … bald unerschwinglich!?

Früher als Kind konnte man es sogar kostenlos frisch vom Brunnen trinken.
In einer Qualität und Kühle die man heute suchen muß.
Aber viele Quellen in den Dörfern sind versiegt.

Saartext:“Berlin/Saarbrücken: Der Preis für Trinkwasser könnte um bis zu 45 Prozent steigen…“
Zu viel Düngen oder intensive Tierhaltung sind die Hauptgründe dafür.

Googelt man „Trinkwasserpreis Nitrat“ findet man jede Menge über dieses Thema.
Eine Zeitung propagiert sogar: Viel Gülle – Hoher Trinkwasserpreis.

Aber wer trinkt denn schon Wasser aus der Leitung? Das kostet ja den horrenden Preis von rund 6/7 Euro pro 1000l ( mit Abwasser) , also rund 0,6 Cent pro Liter. Billiger und sicher gesünder und schmackhafter als das Plastikwasser von Nestle und Co.

Dazu paßt dann natürlich auch der Beitrag zur Wasserprivatisierung die die EU genehmigt hat.

Frühblüher, Zwiebelpflanzen

Krokus und Winterling sind draußen. Ansonsten noch nicht viel zu sehen. Der Schneeglanz ist fast so weit. Von den anderen Zwiebelblühern sieht man bis jetzt nur das Grüne. Die brauchen noch Zeit.
Letzten Herbst haben wir über 200 Zwiebelblumen gesetzt. Alles Sorten die sich selbst verwildern. Na dann haut rein und überschwemmt ab nächstem Frühjahr unseren Garten mit einem Blütenmeer.

Der Vorfrühling ist da …

Der Vorfrühling beginnt meist Ende Februar oder Anfang März. Er wird angezeigt durch die Erste Blüte von Haselnuss, Schneeglöckchen, Schwarz-Erle und Salweide, die Vollblüte des Winter-Jasmins, in den Alpen den Austrieb des Bergahorn. Sobald die überschüssige Winterfeuchtigkeit von den Böden verschwunden ist, beginnt die landwirtschaftliche Tätigkeit, die mit der Aussaat des Sommergetreides endet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nologie

August Stramm
Vorfrühling
Pralle Wolken jagen sich in Pfützen
Aus frischen Leibesbrüchen schreien Halme Ströme
Die Schatten stehn erschöpft.
Auf kreischt die Luft
Im Kreisen, weht und heult und wälzt sich
Und Risse schlitzen jählings sich
Und narben
Am grauen Leib.
Das Schweigen tappet schwer herab
Und lastet!
Da rollt das Licht sich auf
Jäh gelb und springt
Und Flecken spritzen –
Verbleicht
Und
Pralle Wolken tummeln sich in Pfützen.

Quelle:http://gutenberg.spiegel.de/buch/august-stramm-gedichte-152/13
type    poem, booktitle    Gedichte / Dramen / Prosa / Briefe,author    August Stramm, year    1997

publisher    Philipp Reclam jun., address    Stuttgart,isbn    3-15-009929-3
title    Vorfrühling,pages    9-10,created    19990614,sender    gerd.bouillon@t-online.de

Biringen – Jagd auf Singvögel im Grenzgebiet zu Frankreich

Singvogeljagd im Grenzgebiet

Die Einwohner unseres Nachbarortes Biringen, das ein Ortsteil von Rehlingen-Siersburg ist, werden diese Zeit arg von französischen Jägern strapaziert.
Diese haben direkt hinter der Grenze die Jagd auf bei uns geschützte Singvögel eröffnet und das ganz legal.

Man spricht von bis zu 60 Schuss in der Minute, die dort abgefeuert werden.
Und das am Rande eines von der EU geförderten Vogelschutzgebietes.

Hier bei Biringenbefindet sich auch eine der beiden Vogelberingungsstationen des NABU, des Naturschutzbundes Saar.
Dort werden Zugvögel gezählt und wissenschaftlich erfasst.

Beschwerde wurde schon eingelegt aber bis jetzt ohne Erfolg.
So kann Vogelschutz natürlich nicht funtionieren.

http://www.sr.de/sr/sr3/themen/panorama/singvogeljagd_frankreich100.html

Unbekannte Tierart im Hochwald entdeckt

Saarland.
Breaking News, oder so … !!!

Unbekannte Tierart im Hochwald entdeckt.

Am gestrigen Samstag wurde im saarländischen Hochwald eine neue unbekannte Tierart entdeckt.
Leider gelang das Foto mit dem Smartphone nicht, so das die Entdecker eine Zeichnung anfertigen ließen wie das Wesen ungefähr ausgesehen hat.

Es erinnert an eine Kreuzung zwischen einem Hirsch und einem Nashorn.
Das rasche Durchbrechen des Dickichts bereitete ihm keine große Mühe.
So das es sehr schnell entschwinden konnte.

Wo wurde das „Tier“ genau gesichtet.
Das kann von den Entdeckern auch nicht mehr so genau definiert werden.
Irgend wo im Bereich des keltischen Ringwalls von Otzenhausen und der Rheinlandpfälzischen Landesgrenze soll die Sichtung statt gefunden haben.

Wird nun ein Run auf das Gebiet um den Ringwall anbrechen?

Saarländische Dorfzeitung – Gesunde und nachhaltige Ernährung

Man kann es nicht oft genug betonen und Viele wissen eigentlich schon um was es dabei geht.
Darum verweise ich hier auf den Beitrag der „Saarländischen Dorfzeitung“ – Gesunde und nachhaltige Ernährung.
Einfache Dinge sind zu beachten und man lebt gesünder und das Essen schmeckt auch besser.
Problematisch ist es aber bei denen die eine solche Ernährung nie kennen lernten.
Weil die Ernährung von Anfang an mehr auf Fertigprodukte ausgelegt war und weil man keinen eigenen Garten hatte und nie frisches Gemüse aus diesem genießen konnte.
Der Geschmack ist ein ganz anderer und ist darum gewöhnungsbedürftig.

Aber ist eine die eigene Gesundheit nicht wenigstens ein bißchen was wert?
Im Endeffekt muß das aber Jeder selbst entscheiden.

Mit dem Kauf gewisser Produkte z.B. Fertiggerichte etc. unterstützt man aber auch die großen Konzerne der Lebensmittelindustrie. Die eine Monopol ähnliche Stellung einnehmen.
Die Verwendung von Geschmacksverstärker und ähnlichem soll den Verbraucher davon abhängig machen und zum regelmäßigen Kauf anregen.

Gartenarbeit erfordert aber Mühe und ist auch anstrengend. Wobei diese Bewegung aber auch gut für den Körper und die Gesundheit ist. Und man ist in der frischen Luft. Und es kostet nichts im Gegensatz zum Training in einem Fitneßcenter, das noch nicht einmal im Freien statt findet.

„Man ist was man ißt!“

 

Wissenswertes zu den Rauhnächten 01

Die Festeszeit der Raunächte hat ihren Ursprung in der germanischen Zeitrechnung. Die Germanen kannten das Mond- und das Sonnenjahr, wobei sie in Mondzyklen von ca. 29,5 Tagen rechneten. Da das Sonnenjahr aber 365 Tage hat, besteht eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten. Diese 12 Nächte sind die 12 Weihnächte oder Rauhnächte, von denen jede einem Mondzyklus entspricht. Die zwölf Monate, nach denen auch die Germanen das Jahr gliederten, bilden sich in der Abfolge der zwölf Nächte ab und Orakel, die in diesen Nächten gestellt wurden, sollten eine prophetische Vorbedeutung für die entsprechenden Monate des folgenden Jahres haben.

Altem Volksglauben zu Folge seien die Rauhnächte zum Erstellen von Orakeln sehr geeignet. Im Silvesterbrauchtum wird dieser Glaube in Form des Bleigießens bis heute weiter gepflegt.

Um Mitternacht sollen Tiere die menschliche Sprache sprechen können und die Zukunft voraussagen. Wer das allerdings hört, der sterbe unmittelbar danach.

Quellen unter anderem:
http://anthrowiki.at/Raun%C3%A4chte#Die_Wilde_Jagd
https://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht

Wintersonnenwende, Thomastag

21. Dezember: St. Thomas

Heute am 21 Dezember dem Thomastag ist der dunkelste Tag des Jahres.
Der kürzeste Tag und die längste Nacht.

Namenstage:Thomas, Ingomar, Peter, Richard, Bazela, Petrus Canisius, Johannes;

    Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt’s ein schönes neues Jahr.
    Sankt Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.
    Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahneschritt.
    Wenn St. Thomas dunkel war, gibt´s ein schönes neues Jahr.
    Friert’s am kürzesten Tage,so ist’s immer eine Plage.
    Aber ab morgen schon werden die Tage wieder länger.Zwar langsam aber stetig.
    „Ab Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschrei“

Am  21. Dezember war in der bäuerlichen Tradition auch der Tag, an dem die Schlachtung der Mettensau erfolgte. Das auch als „Weihnachter“ bezeichnete Hausschwein wurde speziell für den weihnachtlichen Festbraten nach der Christmette gemästet.
    
Geräuchert wird in den Rauhnächten zur Abwehr oder zur Segnung von Haus, Hof und Vieh.
Aber nicht am Thomastag.
    
Durch die Neigung der Erdachse 23,5 Grad zur Senkrechten beträgt fällt die Sonne im Sommer in einem fast Senkrechten Winkel auf die Erde   und im Winter in einem schrägen Winkel.
Das kostet Energie und dadurch geht Wärme verloren

Die Wintersonnenwende war in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Sonnenwenden auf dem 25. Dezember

Mit Sicherheit kannten auch unsere Vorfahren die Kelten den Tag der Wintersonnenwende.
Läutet er doch einen Umbruch im Tagesverlauf ein.
In wie weit aber das Sonnenfest das auf irische und schottische Feuerfeste zurück geht ist nicht so recht bekannt.

Vielfach wird aber davon berichtet das sowohl die Kelten als auch die Germanen die Zeit der Wintersonnenwende und die drauf folgenden Rauhnächte feierten.
Das Julfest war auf jeden Fall in den nordischen Ländern bekannt.

 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Thomasnacht