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Literaturzeitschrift Paraple 31 erschienen

Insgesamt 50 Textbeiträge von 23 regionalen Autoren, davon 30 in Mundart, wurden für die neuste Ausgabe des Paraple, der Nummer 31 eingereicht.

Die dreisprachige Zeitschrift die halbjährlich er scheint wird vom Verein „Gau un Griis“, die Vereinigung für die Erhaltung und die Förderung der moselfränkischen Sprache, vorgelegt. Sie erscheint in Französisch, in Deutsch und in Platt.

Das Thema dieser Ausgabe:
„Drinnen und draußen“ – „Dedans et dehors“  – „Däbennen ónn däbaußen“ – „Drin nun druss“

 Fotos von Klaus Kerber aus Saarlouis runden das Ganze ab.

Mit einem kleinen Beitrag in Silwinger Platt bin ich darin auch vertreten.

paraple31

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Grii.scheln – Johannisbeeren (Mundart)

Nach dem Johannistag werden sie reif die Johannisbeeren die bei uns Grii.scheln genannt werden.
Die Roten und die Schwarzen.
Früher waren sie in allen Gärten der kleinen Saargaudörfer zu finden.
Heute eigentlich nur noch in denen die auch kleine Nutzgärten ihr eigenen nennen.

Der Name Johannisbeere leitet sich vom Johannistag (24. Juni) her, um den herum die ersten Sorten reif werden.
Sie wächst auf nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden und hat einen sehr hohen Vitamin-C Gehalt, weshalb sie auch Abwehrkräftesteigernd wirkt.
Aus den Beeren kann man tolle Marmelade machen.
Aber auch für Kuchen ist die rote Johannisbeere geeignet, die aber einen leicht säuerlichen Geschmack hat.

Die Blätter der schwarzen Johannisbeere kann man auch als Tee benutzen
http://www.jameda.de/hausmittel/johannisbeerblaetter-schwarze-tee/

johannis