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Josefswallfahrt – Wetterregeln-Bauernregeln am Josefstag

19. März: St. Josef, St. Sibylle

Ist’s am Josefstag schön, kann’s nur gut weitergehen
Wenn’s erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss.
Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag.
Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr.
Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.

Ist’s am Josephstage klar folget ein fruchtbares Jahr.
Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Ist’s am Josefstage schön, kann’s nur gut so weitergehen.
Bringt Rosamunde (11. März) Sturm und Wind, so ist Sibylla uns gelind.

 

Am Montag, 19. März lädt die Merziger Pfarrgemeinde St. Josef lädt zur traditionellen Josefswallfahrt ein. Diese Wallfahrt, die im Jahre 1843 entstanden ist, beginnt am Sonntag, 18. März, um 19 Uhr mit einem Festhochamt.

Der Josefstag hat seinen Ursprung in der Heilung des „kummen Nekla“, eines Merzigers, den die Gicht plagte.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/wallfahrt-beginnt-mit-festhochamt_aid-7941519

Ernst Christian Thiel – Ausstellung im Museum Schloss Fellenberg

Ernst Christian Thiel (* 1. August 1860 in Gummersbach, † 8. November 1932 in Merzig) war 1884-1887 Bürgermeister in Kyllburg und ab dem 16. Juli 1887 mit nur 27 Jahren, Bürgermeister von Merzig Stadt und Merzig Land.

 

Erste historische Wanderung um Silwingen! 26 Mai

Erste historische Wanderung um Silwingen!

Am 26 Mai laden wir Sie alle recht herzlich zu einer Wanderung rund um Silwingen ein.
Einer historischen Wegstrecke, deren Hauptthema die alte Bahnlinie Merzig-Bettsdorf sein wird.
Diese wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Vor 100 Jahren fuhr der Zug von Merzig über die Saar, die Saargauhöhen hinauf nach Lothringen hinein. Vorbei auch an Silwingen. Und durch das auch heute noch größte Relikt dieser alten Verkehrslinie, dem Silwinger Tunnel. 1715 Meter lang.
Der alte Bahndamm ist noch im Landschaftsbild erkennbar, auch wenn sie heute teilweise andere Zwecke hat, und manchmal nur dem Ortskundigen auffällt.
Die Strecke führt an markanten Orten vorbei, die nicht nur die Bahnlinie betreffen.
Alte Fotos die gezeigt werden, veranschaulichen wie es früher ausgesehen hat.
Informationen und Geschichten runden das Ganze ab.

Die Wanderung wird von mir geführt.

Im Anschluss an die Wanderung geht es wieder zurück zum Startpunkt, dem Bürgerhaus Silwingen.
Dort kann man sich dann auf dem Silwinger Frühlingsfest mit Speiss und Trank stärken.
Wobei noch eine weitere Aktion bevorsteht.
Die Veröffentlichung der historischen Informationstafel über die Silwinger Schulen.

Viel Spaß bei der Wanderung und dem anschließenden Frühlingsfest.
Wünscht die Dorfgemeinschaft Silwingen.

Start am Bürgerhaus Silwingen am 26 Mai um 14/15 Uhr
Die Wegstrecke ist ungefähr 6 km lang und wird etwa 2 bis 3 Stunden dauern.

Die genaue Startzeit wird noch bekannt gegeben.

Die letzte Dampflok …

Am 29 Mai 1976 fuhr der letzte Dampfzug von Saarbrücken nach Trier. Die Nr. 501446. Wer kann sich als Kind noch an diese Züge im Merziger Bahnhof erinnern? Damals als man noch eine Bahnsteigkarte brauchte um an die Gleise zu gelangen. Eindrucksvoll schon von weitem das Schnauben und Pfeifen der Dampflok zu hören bevor sie in den Bahnhof einlief. Die Dampfloks hört man bei entsprechender Wetterlage bis hoch hinauf nach Silwingen …

Kurz und bündig – Tierhaltung

Tierhaltung! So weit ich weiß kann man sich Haustiere halten, man muss es aber nicht. Und darum verstehe ich manche nicht die sich Tiere anschaffen und sich dann gar nicht mehr oder nur wenig darum kümmern. Der Endeffekt ist dann doch sehr oft das die Allgemeinheit dafür zahlen muss weil diese Tiere dann im Tierheim landen. Und Tierheime werden auch von den Kommunen mit finanziert.

Bürgerarchiv Merzig 2018

Bürgerarchiv

Das Bürgerarchiv hat die Aufgabe, alle in der Verwaltung angefallenen Unterlagen, die zur Aufgabenerfüllung nicht mehr ständig benötigt werden, sofern diese von bleibendem Wert sind, zu verwahren, zu erhalten, zu erschließen sowie allgemein nutzbar zu machen. Das Archiv sammelt außerdem die für die Stadtgeschichte bedeutsamen Dokumentationsunterlagen und unterhält eine Archivbibliothek. Fremdes Archivgut kann aufgenommen werden. Das Bürgerarchiv fördert die Erforschung und Kenntnis der Stadt- und Heimatgeschichte.

Jedermann ist berechtigt, das im Bürgerarchiv archivierte Archivgut zu amtlichen, wissenschaftlichen oder publizistischen Zwecken sowie zur Wahrnehmung berechtigter persönlicher Belange zu nutzen, sofern dem nicht sonstige Rechtsvorschriften, insbesondere datenschutzrechtliche Vorschriften und die Bestimmungen des saarländischen Archivgesetzes, entgegenstehen oder bei fremden Archivgut dessen Nutzung durch die mit dem Eigentümer geschlossenen Vereinbarungen eingeschränkt ist.

Öffnungstermine 2018

11. Januar 2018, 25. Januar, 8. Februar, 22. Februar, 9. März, 22. März, 5. April, 19. April, 3. Mai, 17. Mai,
7. Juni, 21. Juni,  F e r i e n , 9. August, 23. August, 6. September, 20. September, 4. Oktober, 18.Oktober, 8.November, 22. November,  6. Dezember, 13. Dezember

Öffnungszeiten: 17.00 bis 20.00 Uhr

Wie Merzig auf die Landkarte kam … Vortrag

so der Titel des Vortrages von Vortrag von Dr. Justus Nipperdey.

Johann Christoph Beers ‚Beschreibung des Saar-Stromes‘ (1690)

Seit wann gibt es ausführliche Beschreibungen der Saar-Region – und welche Rolle spielt Merzig dabei? Diesen Fragen geht der Historiker Dr. Justus Nipperdey (Universität des Saarlandes) anhand der ersten buchförmigen Beschreibung der Saar von 1690 nach.

Di 19:30Stadtbibliothek Merzig

Am Sonntag, 17. Dezember, startet die Museumsbahn Losheim zu einer weiteren Nikolausfahrt, dem Ereignis für Familien in der Vorweihnachtszeit.

Im Hochwald fährt sie noch die Dampflok.
Auch bei uns ist sie vor 100 Jahren das erste Mal gefahren.
Sicher ein eindrucksvolles Ereignis für die damalige Zeit.
Schnaufend und rauchend vom Mondorfer Bahnhof kommen an Silwingen vorbei und dann im Tunnel verschwindend ins Lothringer Land hinein …

http://museumsbahn-losheim.de/

Am Sonntag, 17. Dezember, startet die Museumsbahn Losheim zu einer weiteren Nikolausfahrt, dem Ereignis für Familien in der Vorweihnachtszeit.

Nachtspaziergang durch Merzig

Interessante Wanderung mit dem Nachtwächter durchs nächtliche Merzig.
‚Erzählt wurde unter anderem von Gustav, Regler, Reb Mosche Merzig bis zum krommen Nekla.
Durch die Postraße zur Peters Kirche runter zum Seffersbach. An diesem vorbei in die untere Altstadt zum Halfenhaus zurück Richtung Rathaus.
Und aus dem Leben und Wirken eines Nachtwächters hat man auch erfahren. Der auch dafür sorgte das Betrunkene wieder sicher heim kamen. Sich um das dunkle Gesindel kümmerte und vor Bränden warnte.
Hat Spaß gemacht und auch das Wetter hat mit gespielt.

Stadtrat Merzig diskutierte den Haushalt 2018 …

13 Dezember
Und was sollte anderes dabei rauskommen wie eine Erhöhung der Steuern.
Die Grundsteuer B soll um 15 Prozent auf dann 395 Prozentpunkte erhöht werden. Liegt damit aber noch unter dem Landesdurchschnitt.
Grundsteuer A (für landwirtschaftlich genutzte Grundstücke) und Gewerbesteuer sollen aber unverändert bleiben.

Der Nachtwächter kommt

Am Freitag den 15 Dezember lädt er zu einer Führung durch die Stadt Merzig ein.
Die nächtliche Runde führt an vielen Sehenswürdigkeiten  vorbei und durch die Gassen des historischen Stadtkerns.
Im Gepäck hat er auch die ein oder andere Anekdote und Information aus der Vergangenheit.

 

Wegwerfwahn von Lebensmitteln – genormte, makellose Lebensmittel …

… sind natürlich besser! So wird uns vorgegaukelt.

Wer meint eine krumme Möhre schmeckt anders oder schlechter als eine gerade, der Norm ( wer ist für solche verquere Normen verantwortlich?) entsprechende. Der hat einen am Sender!
Fern der Norm und doch viel Besser …
Zeichnung „geerntete Motten/Möhren“

Mit einer Aktionswoche will das saarländische Umweltministerium der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen.
saarbruecker-zeitung – die-welt-im-wegwerf-wahn

„Dass der Handel den Erzeugern nur makellose Ware abkauft, verschärft das Problem. 20 Prozent der landwirtschaftlichen Produkte landeten gar nicht erst im Laden, sagt Hans Lauer vom Bauernverband Saar. Sie würden untergepflügt oder an Tiere verfüttert. Und das obwohl „der Salat mit Hagelschaden ja nicht schlechter ist, nur weil er Löcher hat“, sagt Lauer.“

November Impressionen

Oberhalb der Biogasanlage Fitten. Vom Homberg, Flur Silwingen, fotografiert.

Im Bereich der Biogasanlage liegen die Süßinger Flure.
Süßingen ist im Verzeichnis der Wüstungen des Saarlandes zu finden.
Ein Hof dieses Namens ist auf einer Karte von 1882 bei der jetzigen Mülldeponie Fitten, gegenüber der Kompostanlage der Stadt Merzig, eingezeichnet.
Es könnte sich um die Überreste des Dorfes Süßingen gehandelt haben.

Süßingen wird erstmals 1578 erwähnt, „Sohn des Webers von Süßingen“.
1846 wird Süßingen als zu Fitten zugehörige Siedlung erwähnt.
Und umfaßt 1-2 Gebäude.

 

Martinsumzüge im Saarland

Der Martinsumzug in Silwingen findet am Freitag den 10.11.2017 statt.
Um 18 Uhr starte der Zug an der Kapelle .
Weite rgeht es über die Bannholzerstraße, die Mondorferstraße, den Domperberg zum Bürgerhaus.

Dort gibt es bei einem großen St.Martinsfeuer die traditionelle Brezel für die Kinder.
Aber auch für die Eltern und alle Bürger ist für Speiß und Trank gesorgt.

http://www.sol.de/archiv/news/Die-Termine-der-Martinsumzuege-im-Saarland-2017-Uebersicht,104987

Windräder auf dem Gau

Gibt es einige. Von Silwingen bis Perl im Dreiländereck sind es rund 30.

Auf französischer Seite, im Windpark Waldwisse – Launstroff, waren ganze 9 geplant.

Eines dieser 9 Windräder wäre sehr nahe an den kleinen Ort Biringen herangekommen.

Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg klagte gegen diesen Bau.
Es ging dabei nicht gegen die Windkraft an sich, sondern an die Massierung auf den Saargauhöhen entlang der deutschen-französischen Grenze.

Nun kam es zum Kompromiss und es werden nur 8 gebaut.
Das nächste 1500m von Biringen entfernt.

Da Land des weiten Blickes, der Saargau, wird dann um einige große Monumente reicher.
Ob es einem nun gefällt oder nicht, oder ob diese in die Landschaft passen.

Windpark Waldwisse/Launstroff – Gemeinde Rehlingen-Siersburg vermeldet

Einigung beim Windpark auf der Grenze – Windpark Launstroff-Waldwisse

Plan mit den 9 Windrädern.

 

Weintrauben, Weinfest …

Traubenzeit ist oder war.

Aber die Perler Wein- und Kellertage kommen noch.
Vom 27.-30.10.2017

Die Winzer laden Sie in ihre Keller in und bieten Wein und regionale Spezialitäten. Und Livemusik.

Viele Vereine beteiligen sich an dem Fest und beleben es durch eigene Angebote. Im Vereinshaus findet parallel zu den Wein- und Kellertagen eine internationale Kunstausstellung statt

Weitere Infos:
http://www.perl-mosel.de/freizeit-tourismus/wein-in-perl/perler-wein-und-kellertage.html

 

Wein gab es auch schon mal in Silwingen.
Vor etwa 100 Jahren wurde in vielen Orten in unserer Gegend Wein angebaut.

Aber zuletzt der „Silwinger Schüttelfrost“ auf dem kleinen Weinberg von Ewald Johannes.

Rummelbòòtzen – Brauchtum

Rommelbotzen sieht man bei uns keine mehr. Woher auch nehmen? Weil man Rommeln oder Rüben auf keinem Feld in unserer Umgebung mehr findet. Früher wurde das Vieh damit gefüttert, aber heute scheint man da auch anderes Futter ausgewichen zu sein. Ob dieses neuwertige Futter aber besser ist als die alte Rommel …

Die Futterrübe wurde durch die Umstellung auf Silomais aus unserer Region verdrängt.

Rummelbooze oder Rummelbòòtzen: Saarland

Im Saarland und einigen Regionen der Pfalz ist derselbe Brauch verbreitet, die Rübenfiguren werden dort Rummelbooze genannt, was ebenfalls als „Rübengeist“ zu übersetzen ist. Rummel steht für Futterrübe und Booze für Verkleidung/Vermummung (vgl. Faasebooze für Personen, die ein Fastnachtskostüm tragen). Der Rummelbooze wird im Saarland meist vor der Haustür oder auf eine Fensterbank gestellt, damit er von außen gut sichtbar ist. Üblich war früher auch eine Verkleidung mit einem weißen Leintuch. Im Saarland hatte der Brauch seinen Höhepunkt in den 1920er bis 1950er Jahren. Insbesondere die Umstellung der Landwirtschaft auf Mais- statt Rübenanbau sorgte jedoch dafür, dass der Brauch heute fast ausgestorben ist. In Niedaltdorf versucht die Dorfgemeinschaft den Brauch jedoch seit einigen Jahren wieder aufleben zu lassen. Ein Bauer baut die Rüben eigens deshalb wieder an. 2012 entstanden so 160 Rummelboozen.[1]

In den 60ziger Jahren wurden Rommeln noch sehr oft als Laternen für St. Martin verwendet. Abfackeln konnten diese nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCbengeistern

Rommelbotzen sieht man bei uns keine mehr. Woher auch nehmen? Weil man Rommeln oder Rüben auf keinem Feld in unserer…

Gepostet von Lothar Bauer am Dienstag, 10. Oktober 2017

Merziger Weihnachtsmarkt …

Weihnachten steht vor der Tür!
Naja noch nicht so bald und zu mild für den Winter ist es auch noch.
Aber man kann sich schon mal eine Blockhütte die bis zu 16 Personen fast auf dem Merziger Weihnachtsmarkt, der vom 30.11.-24.12.2017 dauert mieten. Ob privat, als Firma …

Alles weitere findet man hier:

Gepostet von Lothar Bauer am Dienstag, 10. Oktober 2017

48 Merziger Viezfest

gerade am Laufen bis Mitternacht.
Wobei man sagen sollte das es früher mehr Stände gab. Und nur Stände aus Ortsteilen der Stadt Merzig. Heute oder schon einige Jahre sind auch Stände aus anderen Orten des Kreises Merzig dabei. Trotzdem sehe ich da ein wenig einen Rückgang der Beteiligten …

Mit dem Verein die Pilsköpp e.V. war ich dort einige Jahre auch aktiv dabei.

Pressemitteilung Bürgermeister Merzig

Plan Viezfest

Wobei man sagen so9llte das es früher mehr Stände gab. Und nur Stände aus Ortsteilen der Stadt Merzig. Heute oder schon…

Gepostet von Lothar Bauer am Samstag, 7. Oktober 2017

Merziger Heimatmuseum wird zu Büroräumen umgestaltet …

Nicht das ganze Fellenberg Museum mit dem Kreisarchiv wird geschlossen, sondern die Dauerausstellung der Heimtexponate im ersten Stock.
Dort kommen nun die Büros der Kreis-Tourismusgesellschaft hinein.

Man höre:
„Der Vorstand der Kulturstiftung habe sich allerdings gegen eine komplette Schließung des Museums ausgesprochen. Lediglich die Dauerausstellung zur Kreisheimatgeschichte im ersten Obergeschoss solle aufgegeben werden. Das ebenfalls im Schlossgebäude untergebrachte Kreisarchiv soll ebenso erhalten bleiben wie die repräsentativen Museumsräume im Erdgeschoss, in denen regelmäßig Kunst-Ausstellungen zu sehen sind.“

Dann wollen wir hoffen das das so bleibt.
Denn, wenn die Kulturstiftung sich selbst der Kultur enthebt, braucht es eine solche auch nicht.
Und man hat ein weiteres Sparpotential …

 

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/aus-dem-heimatmuseum-werden-bueros_aid-4819103

Gepostet von Lothar Bauer am Samstag, 30. September 2017