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November Impressionen

Oberhalb der Biogasanlage Fitten. Vom Homberg, Flur Silwingen, fotografiert.

Im Bereich der Biogasanlage liegen die Süßinger Flure.
Süßingen ist im Verzeichnis der Wüstungen des Saarlandes zu finden.
Ein Hof dieses Namens ist auf einer Karte von 1882 bei der jetzigen Mülldeponie Fitten, gegenüber der Kompostanlage der Stadt Merzig, eingezeichnet.
Es könnte sich um die Überreste des Dorfes Süßingen gehandelt haben.

Süßingen wird erstmals 1578 erwähnt, „Sohn des Webers von Süßingen“.
1846 wird Süßingen als zu Fitten zugehörige Siedlung erwähnt.
Und umfaßt 1-2 Gebäude.

 

Phänologische Jahreszeiten – Spätherbst

Phänologische Jaheszeiten
Das phänologische Jahr wird in zehn physiologisch-biologisch begründete sogenannte „phänologische Jahreszeiten“ eingeteilt, die durch spezielle phänologische Indikatoren (Leitphasen) gekennzeichnet werden.

Spätherbst
Er dauert ungefähr von Mitte Oktober bis Anfang Dezember

Der allgemeine Laubfall signalisiert den Spätherbst

Sobald auch die Wildbäume (Stieleiche, Rosskastanie) ihr Laub abwerfen, beginnt der Spätherbst. Das Wintergetreide geht auf. Mit Absinken der Temperaturen wird in der Landwirtschaft die Arbeit allmählich eingestellt. Mit dem Ende des Laubfalls endet der Spätherbst meist Mitte bis Ende November.

Windräder auf dem Gau

Gibt es einige. Von Silwingen bis Perl im Dreiländereck sind es rund 30.

Auf französischer Seite, im Windpark Waldwisse – Launstroff, waren ganze 9 geplant.

Eines dieser 9 Windräder wäre sehr nahe an den kleinen Ort Biringen herangekommen.

Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg klagte gegen diesen Bau.
Es ging dabei nicht gegen die Windkraft an sich, sondern an die Massierung auf den Saargauhöhen entlang der deutschen-französischen Grenze.

Nun kam es zum Kompromiss und es werden nur 8 gebaut.
Das nächste 1500m von Biringen entfernt.

Da Land des weiten Blickes, der Saargau, wird dann um einige große Monumente reicher.
Ob es einem nun gefällt oder nicht, oder ob diese in die Landschaft passen.

Windpark Waldwisse/Launstroff – Gemeinde Rehlingen-Siersburg vermeldet

Einigung beim Windpark auf der Grenze – Windpark Launstroff-Waldwisse

Plan mit den 9 Windrädern.

 

Schloss Itzbach

Foto um 1930, aus Saarkalender 1936
damals als Bauernhof genutzt das Schloss Itzbach.
Wahrscheinlich von den Nazis zum Marienhof gemacht…
Erbaut um 174o. Heute im Privatbesitz

Siersburg ist durch den Zusammenschluss der Orte Büren, Itzbach und Siersdorf am 1. April 1937 entstanden. Namensgeber für den neuen Ort war die gleichnamige Burg Siersburg.

Schloss Itzbach heute
https://commons.wikimedia.org/…/File%3ASchloss_Itzbach…

Biringen – grenzenlos …

Was so rundum Silwingen  passiert …

In unserem Nachbardörfchen Biringen,  noch ein wenig höher auf den Gauhöhen und im Kreis Saarlouis, ist viel los.
Biringen gehört zur Gemeinde Rehlingen-Siersburg .
Einwohnermäßig ist Biringen kleiner als Silwingen, aber an Aktionen reicher.
Beide Grenzdörfer sind liegen gelassene Orte an der ehemaligen Bahnlinie Merzig-Bettsdorf. Man mußte in die Nachbarorte gehen um diese kleine Bahnlinie zu nutzen.

Die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ brachte den 2 Platz im Kreis Saarlouis.

Momentan wird das ehemalige Waschhaus bei den unter Denkmalschutz stehenden Erbhöfen renoviert.

Das und vieles mehr über die Vergangenheit bis in die Zukunft erfährt man auf:

https://www.biringen-grenzenlos.de/

 

Noch ein Äppelfescht …

Da Viezfest in Merzig oder das Äppelfescht in Fremersdorf waren nicht die letzten in diesem Jahr und im Saargau.

Die Dörfer Borg, Tettingen und Butzdorf feiern am 14. und 15. Oktober ihr 21. Äppelfeschd.
Vielerlei Essen und Trinken rund um den Apfel aber nicht nur kann man dort probieren.
 
Weitere Infos im Wochenspiegel:

 

 

De Soarlänner onn ihren Schnaps …

Do hott de Becker Heinz ( Gerd Dudenhöfer ) Recht!

“ ich trinke mein Schnaps wie ich will und wenn es dir nicht paßt dann kannst mich am A. lecken …“

Äwer nur de Selvergebrannten, der me.ih wwei 40% hott.
Alles annere es Sudelwasser.

Das Branntweinmonopolgesetz oder Gesetz über das Branntweinmonopol setzt in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen für das staatlich geprägte Branntweinmonopol und ist auch Rechtsgrundlage für die Branntweinsteuer. Es wird zum 31. Dezember 2017 mit dem Branntweinmonopol außer Kraft treten; die steuerlichen Regelungen wurden bereits in das Alkoholsteuergesetz integriert, dass das BranntwMonG insofern ersetzen wird.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Branntweinmonopolgesetz

Schnapsbrennen hat im Saarland und den umliegenden Regionen Tradition.
Das Fallen des Branntweinmonopols bedeutet das die Brennereien
keinen Alkohol mehr zum Festpreis und steuerfrei an den Staat abführen können.
Es geht einiges an Geld verloren, das die kleinen Brennereien von denen es rund 20000 gibt nicht auf Dauer stemmen können.

Kaiser Wilhelm II. Unterzeichnete im am 26 Juli 1918 das erste „Branntweinmonopolgesetz“ das am 1. Oktober 1919 in Kraft tratt.

Das hat nun EU gewollt ein Ende.

Und wie ich finde geht damit ein Stück unserer Kultur und ‚Tradition verloren.
Noch vor dem zweiten Weltkrieg gab es, auch in den kleinsten Saargaudörfern, eine oder mehrere Brennereien.

Die Klein- und Obstbrenner verarbeiten überwiegend Obst von Streuobstwiesen und ermöglichen somit den Erhalt einer uralten Kulturlandschaft. Und wie wir wissen ist diese Kulturlandschaft am zurück gehen oder verwildern.

Streuobstwiesen bieten nicht nur seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum sondern sind oft ein Refugium alter Obstsorten.

Gegenüber das frühere Gasthaus Ley hatte auch noch eine Brennerei, die in einem kleinen Anbau links neben dem Haus untergebracht war. An diesen kleinen Bau kann ich mich noch dunkel erinnern. Er war damals aber nicht mehr im Betrieb und wurde etwa 1973/74 beim Umbau des Hauses abgerissen.

Herbst Gedicht

Herbst
Ich sah den Wald sich färben,
Die Luft war grau und stumm;
Mir war betrübt zum Sterben,
Und wußt‘ es kaum, warum.

Durchs Feld vom Herbstgestäude
Hertrieb das dürre Laub;
Da dacht‘ ich: deine Freude
Ward so des Windes Raub.

Dein Lenz, der blütenvolle,
Dein reicher Sommer schwand;
An die gefrorne Scholle
Bist du nun festgebannt.

Da plötzlich floß ein klares
Getön in Lüften hoch:
Ein Wandervogel war es,
Der nach dem Süden zog.

Ach, wie der Schlag der Schwingen,
Das Lied ins Ohr mir kam,
Fühlt‘ ich’s wie Trost mir dringen
Zum Herzen wundersam.

Es mahnt‘ aus heller Kehle
Mich ja der flücht’ge Gast:
Vergiß, o Menschenseele,
Nicht, daß du Flügel hast.

von Emanuel Geibel (1815-1884)

Saarländische Kommunen erhalten Jobtabletten

Aha, also für den Fall der Fälle will man also gewappnet sein.
Die Frage ist dann aber auch in wie weit die Jodtabletten vor dem Supergau des französichen Atomkraftwers Cattenom, das schon über 40 Jahre alt ist, helfen werden.

Mehr zu Cattenom

Verblüht

Der Herbst hat auch seine schöne Seiten die ein eindrucksvolles Fabrgewitter liefern.

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Von Friedrich Hebbel  (1813-1863)

Foto – Nebel im Tal

Der Blick geht von der Skulpturenstraße „Steine an der Grenze“, die sich entlang  deutsch-französischen Grenze auf den Höhen des Saargaues bewegt, hinunter ins Tal der Saar.
Zu sehen ist eine Nebelbank die noch alles versteckt.
Abe bald wird die Sicht frei sein …

https://de.wikipedia.org/wiki/Steine_an_der_Grenze

 

Der Hunnenring – der keltische Ringwall bei Otzenhausen

Der Ringwall von Otzenhausen (volkstümlich auch Hunnenring genannt) ist eine mächtige keltische Befestigungsanlage (Oppidum) am Hang des Dollberges bei Otzenhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Nonnweiler im nördlichen Saarland nahe der Primstalsperre.
Bei dem Ringwall handelt es sich um die Überreste der Befestigung einer Ortschaft („Oppidum“, lat.: Stadt) des keltischen Stammes der Treverer. Der Dollberg bei Otzenhausen nimmt unter den spätkeltischen treverischen Befestigungen eine Sonderstellung ein, da er wohl schon in frühkeltischer Zeit eine Befestigung besaß.
Die Anlage ist für die Öffentlichkeit ganzjährig zugänglich. Sie ist jedoch nicht behindertengerecht.

Weitere Informationen
http://www.verein-keltenwelten.de/wp-content/uploads/2017/07/Nonnweiler.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Ringwall_von_Otzenhausen
http://www.keltenpark-otzenhausen.de/
http://www.hochwaldkelten.de/
http://www.verein-keltenwelten.de/

Saar-Hunsrücksteig schönster deutscher Wanderweg 2017

Er ist ein Teil des „Premium-Wanderregion Saar-Hunsrück“.
Abgestimmt haben rund 28000 Wanderer und Leser der Zeitschrift „Wandermagazin“.
Und den Saar-Hunsrücksteig mit Abstand vor dem Frankensteig in Bayern und dem Salzalpensteig in Bayern und Österreich auf den ersten Platz gewählt.

https://www.facebook.com/groups/1411369625831198/permalink/1505964819705011/

Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein 410 Kilometer langer Wanderweg im Naturpark Saar-Hunsrück sowie im östlichen Hunsrück und verläuft von Perl an der Mosel über die Saarschleife bei Mettlach im Saarland über Hermeskeil und Idar-Oberstein an der Nahe in Rheinland-Pfalz bis nach Boppard am Rhein. Ein Abzweig von Hermeskeil führt als Ruwer-Route nach Trier an der Mosel. Der Steig wurde 2012 von der Saarschleife um zwei Etappen bis zur Mosel bei Perl verlängert und 2015 von Idar-Oberstein bis Boppard weitergeführt. Obwohl erst 2007 eröffnet, hat er bereits das Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts erhalten, weil zum Beispiel nur 5 % der Strecke über asphaltierte Wege führen und mehr als 70 % Naturwege sind.[1] Der Saar-Hunsrück-Steig ist der am besten bewertete Wanderweg Deutschlands.

27 Etappen zählt dieser Wanderweg.
Am Weg wird auf Sehenswertes und notwendige Ressourcen in den 13 am Wege beteiligten Anliegerkommunen hingewiesen. Zahlreiche Gasthäuser wurden als Qualitätsgastgeber wanderbares Deutschland qualifiziert und werden so touristisch vermarktet. Drei Restaurants am Wege zählen zu den hundert besten Häusern in Deutschland.

Rund um den Saar-Hunsrück-Steig gibt es außerdem 111 Rundwanderwege zwischen 5 und 20 km Länge, die sogenannten Traumschleifen. Sie grenzen entweder unmittelbar an den eigentlichen Steig oder befinden sich in dessen Nähe.
Zum Beispiel der Wehinger Viezpfad in unserer Nähe mit 14km Länge.

Wanderweg bei Wikipedia
http://www.saar-hunsrueck-steig.de/

Beschreibung
Deutsch: Saar-Hunsrück-Steig, Blick auf die Primstalsperre
Datum 21. August 2010
Quelle Eigenes Werk
Urheber Dirtsc

Einer der wenigen saarländischen Wasserfälle, und das ganz in der Nähe

Der Wasserfall befindet sich in der Nähe des Meditationszentrum Neumühle.
Bei der Suche im Internet findet man noch mehr „Wasserfälle“ im Saarland. Aber erwarte Euch nicht zu viel davon. Die Niagara Fälle wird man nicht antreffen.
Aber auf jeden Fall eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft.

 

Exkursion um die Siersburg

Die Siersburg (auch Burg Siersberg) ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg im Ortsteil Siersburg der saarländischen Gemeinde Rehlingen-Siersburg im Landkreis Saarlouis, Deutschland. Sie steht in enger historischer Verbindung zum Alten Schloss in Dillingen/Saar auf der gegenüberliegenden Saarseite.
https://de.wikipedia.org/wiki/Siersburg_(Burg)

Altes Foto – Burgruine Kirkel

Die Burg Kirkel ist eine Burgruine im Saarland, die etwa in der Mitte zwischen den Städten St. Ingbert, Homburg, Neunkirchen und Zweibrücken liegt. Sie steht auf dem Schlossberg, einem freistehenden Buntsandsteinfelsen. Heute ist die Burgruine das Wahrzeichen des Ortsteils Kirkel-Neuhäusel der Gemeinde Kirkel und ein beliebtes Ausflugsziel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Kirkel

Die Burgruine Kirkel um 1920

Die Burgruine heute

Von Christian Bohr aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13305687

Insekten im Garten

Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen!?
Im Gegensatz zu früher gibt es immer weniger Insekten in unseren Gärten.
Und auch die Weinschutzscheiben der Autos sind sauberer.
Was weniger Insekten bedeutet.

Mancher mag ja sagen was interessieren mich diese ekligen Viecher.
Aber halt, das stimmt so nicht.

Insekten sind wesentlich für das Gleichgewicht der Natur verantwortlich.
Sie bestäuben Wild und Kulturpflanzen.‘
Aber durch den Einsatz von Pestiziden wird ihr Lebensraum immer mehr eingeschränkt und sie finden immer weniger Nahrung.

Man kann den eigenen Garten aber nutzen den Insekten wieder ein Refugium zu geben und ihrem aussterben vor zu beugen.

Der NABU und Naturgucker hat gemeinsam die Aktion – Insekten zählen ins Leben gerufen.
Weitere Informationen zur Teilnahme unter: www.NABU.de/sommerinsekten

Und noch weiteres zum Thema findet man in folgendem Beitrag der Saarländische Dorfzeitung: