Schlagwort-Archive: Landschaft

Exkursion um die Siersburg

Die Siersburg (auch Burg Siersberg) ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg im Ortsteil Siersburg der saarländischen Gemeinde Rehlingen-Siersburg im Landkreis Saarlouis, Deutschland. Sie steht in enger historischer Verbindung zum Alten Schloss in Dillingen/Saar auf der gegenüberliegenden Saarseite.
https://de.wikipedia.org/wiki/Siersburg_(Burg)

Altes Foto – Burgruine Kirkel

Die Burg Kirkel ist eine Burgruine im Saarland, die etwa in der Mitte zwischen den Städten St. Ingbert, Homburg, Neunkirchen und Zweibrücken liegt. Sie steht auf dem Schlossberg, einem freistehenden Buntsandsteinfelsen. Heute ist die Burgruine das Wahrzeichen des Ortsteils Kirkel-Neuhäusel der Gemeinde Kirkel und ein beliebtes Ausflugsziel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Kirkel

Die Burgruine Kirkel um 1920

Die Burgruine heute

Von Christian Bohr aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13305687

Insekten im Garten

Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen!?
Im Gegensatz zu früher gibt es immer weniger Insekten in unseren Gärten.
Und auch die Weinschutzscheiben der Autos sind sauberer.
Was weniger Insekten bedeutet.

Mancher mag ja sagen was interessieren mich diese ekligen Viecher.
Aber halt, das stimmt so nicht.

Insekten sind wesentlich für das Gleichgewicht der Natur verantwortlich.
Sie bestäuben Wild und Kulturpflanzen.‘
Aber durch den Einsatz von Pestiziden wird ihr Lebensraum immer mehr eingeschränkt und sie finden immer weniger Nahrung.

Man kann den eigenen Garten aber nutzen den Insekten wieder ein Refugium zu geben und ihrem aussterben vor zu beugen.

Der NABU und Naturgucker hat gemeinsam die Aktion – Insekten zählen ins Leben gerufen.
Weitere Informationen zur Teilnahme unter: www.NABU.de/sommerinsekten

Und noch weiteres zum Thema findet man in folgendem Beitrag der Saarländische Dorfzeitung:

Tag des offenen Gartens

Am Sonntag dem 25 Juli findet der Tag der offenen Gartentür 2017 in Rheinland-Pfalz und dem Saarland statt.

 

Viele Gartenfreunde in den beiden Bundesländern öffnen zu diesem Anlaß ihren Garten und teilen ihr Gartenglück mit interessierten Gartenbesuchern.

Dieser Tag bietet Gartenfreunden die Möglichkeit einen Blick über den Gartenzaun zu werfen, sich Anregungen zu holen und viele interessante Gespräche zu führen.

Dieser Tag ist  ein wichtiger Bestandteil bei den Bemühungen Gartenkultur zu erhalten und zu bewahren.

Sicher befindet sich ein „offener Garten“ auch in ihrer Nähe.

Die Gärten sind von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.
Andere Öffnungszeiten sind angegeben.

https://www.gartenbauvereine.de/saarland_rheinland-pfalz/aktionen/themen/tag-der-offenen-gartentuer

Brennsesselsamen Butter

Letztes Jahr haben wir Brennesselsamen gesammelt und getrocknet.
Und diese z.B. für Salate verwendet.

1 gute handvoll Brennessel Samen
etwa 150 g weiche Butter
und ein wenig Salz
Die Brennessel Samen abzupfen und in der Pfanne anrösten.
Dann mit der  Butter vermengen und etwas Salz hinzugeben und abschmecken.
Die Butter hat dann einen leicht nussigen Geschmack.

Man kann und sollte aber auch ausprobieren und variieren.
Man kann als Zutaten noch folgendes wählen:
Spitzwegerich
Petersilie
Koriandergrün (ein halber Stengel, da sehr geschmacksintensiv)
3 sehr klein gehackte Knoblauchzehen

oder anstatt Butter Naturquarck benutzen

Der Vorfrühling ist da …

Der Vorfrühling beginnt meist Ende Februar oder Anfang März. Er wird angezeigt durch die Erste Blüte von Haselnuss, Schneeglöckchen, Schwarz-Erle und Salweide, die Vollblüte des Winter-Jasmins, in den Alpen den Austrieb des Bergahorn. Sobald die überschüssige Winterfeuchtigkeit von den Böden verschwunden ist, beginnt die landwirtschaftliche Tätigkeit, die mit der Aussaat des Sommergetreides endet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nologie

August Stramm
Vorfrühling
Pralle Wolken jagen sich in Pfützen
Aus frischen Leibesbrüchen schreien Halme Ströme
Die Schatten stehn erschöpft.
Auf kreischt die Luft
Im Kreisen, weht und heult und wälzt sich
Und Risse schlitzen jählings sich
Und narben
Am grauen Leib.
Das Schweigen tappet schwer herab
Und lastet!
Da rollt das Licht sich auf
Jäh gelb und springt
Und Flecken spritzen –
Verbleicht
Und
Pralle Wolken tummeln sich in Pfützen.

Quelle:http://gutenberg.spiegel.de/buch/august-stramm-gedichte-152/13
type    poem, booktitle    Gedichte / Dramen / Prosa / Briefe,author    August Stramm, year    1997

publisher    Philipp Reclam jun., address    Stuttgart,isbn    3-15-009929-3
title    Vorfrühling,pages    9-10,created    19990614,sender    gerd.bouillon@t-online.de

Biringen – Jagd auf Singvögel im Grenzgebiet zu Frankreich

Singvogeljagd im Grenzgebiet

Die Einwohner unseres Nachbarortes Biringen, das ein Ortsteil von Rehlingen-Siersburg ist, werden diese Zeit arg von französischen Jägern strapaziert.
Diese haben direkt hinter der Grenze die Jagd auf bei uns geschützte Singvögel eröffnet und das ganz legal.

Man spricht von bis zu 60 Schuss in der Minute, die dort abgefeuert werden.
Und das am Rande eines von der EU geförderten Vogelschutzgebietes.

Hier bei Biringenbefindet sich auch eine der beiden Vogelberingungsstationen des NABU, des Naturschutzbundes Saar.
Dort werden Zugvögel gezählt und wissenschaftlich erfasst.

Beschwerde wurde schon eingelegt aber bis jetzt ohne Erfolg.
So kann Vogelschutz natürlich nicht funtionieren.

http://www.sr.de/sr/sr3/themen/panorama/singvogeljagd_frankreich100.html

Saarländische Dorfzeitung – Gesunde und nachhaltige Ernährung

Man kann es nicht oft genug betonen und Viele wissen eigentlich schon um was es dabei geht.
Darum verweise ich hier auf den Beitrag der „Saarländischen Dorfzeitung“ – Gesunde und nachhaltige Ernährung.
Einfache Dinge sind zu beachten und man lebt gesünder und das Essen schmeckt auch besser.
Problematisch ist es aber bei denen die eine solche Ernährung nie kennen lernten.
Weil die Ernährung von Anfang an mehr auf Fertigprodukte ausgelegt war und weil man keinen eigenen Garten hatte und nie frisches Gemüse aus diesem genießen konnte.
Der Geschmack ist ein ganz anderer und ist darum gewöhnungsbedürftig.

Aber ist eine die eigene Gesundheit nicht wenigstens ein bißchen was wert?
Im Endeffekt muß das aber Jeder selbst entscheiden.

Mit dem Kauf gewisser Produkte z.B. Fertiggerichte etc. unterstützt man aber auch die großen Konzerne der Lebensmittelindustrie. Die eine Monopol ähnliche Stellung einnehmen.
Die Verwendung von Geschmacksverstärker und ähnlichem soll den Verbraucher davon abhängig machen und zum regelmäßigen Kauf anregen.

Gartenarbeit erfordert aber Mühe und ist auch anstrengend. Wobei diese Bewegung aber auch gut für den Körper und die Gesundheit ist. Und man ist in der frischen Luft. Und es kostet nichts im Gegensatz zum Training in einem Fitneßcenter, das noch nicht einmal im Freien statt findet.

„Man ist was man ißt!“

 

Alte Karte der Merziger Gegend und des Saargaus

Quelle: gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France
Richard  /  C.  M.  /  17..-17..?  /  arpenteur  /  0070.  Carte
géographique du Mertzig et Sargaw, d’une partie de la Sarre et
des environs, de même que des villes et villages de France,
Empire, Lorraine et Trèves, et Luxembourg. [ca 1740].
Carte géographique du Mertzig et Sargaw, d’une partie de la Sarre et des environs, de même que des villes et villages de France, Empire, Lorraine et Trèves, et Luxembourg
http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b8492593j.r=Merzig?rk=42918;4

Karte von Mertzig und dem Sargow ( Saargau ) 1740
Andere frühere Namen des Saargaus (aus einem alten Buch von 1712):
Saraschgowe
Saraschowa
Sargaw

Als Saargau wurde damals folgendes Gebiet bezeichnet:
Saraschgowe,Saraschowa,Sargaw, wird in Ober- und UnterSaargau eingetheilet, und ist der ganze Strich Landes, an dem SaarStrohm/fo zwischen Lothringen und den Pfälzischen Landen hinfreichet, bißerin die Moselfälle.

Mispel Likör -Houndsärschen Likör

Der Frost war da und ich konnte endlich meinen Houndsärschenlikör machen.
2,5 Kg habe ich geerntet.
Daraus werden zwei Flaschen Angesetzter gemacht und der Rest anderweitig verwertet.

Die Rezepte:
500g Houndsärschen200-300g brauner Kandis
1 Flasche Korn oder Wodka

Variante1:
Vanillestange
Zimtstange
1 Schluck Rum

Variante2:
1Apfel
Vanillestange
Zimtstange
1Schluck Apfelschnaps

Dann 6-8 Wochen stehen lassen und genießen. Mal gespannt auf den Unterschied

mispel1

mispel2

 

 

 

 

 

Streuobstwiesen und alte Obstsorten

Streuobstwiesen werden immer seltener. Schuld war und ist auch die Landzusammenlegung die kleinere Felde und Wiesen verschwinden ließ.
Man will diese alte Kulturgut unserer Region erhalten und hat eine entsprechende Stelle eingerichtet.
Die Vielfalt unserer Obstsorten darf nicht verloren gehen.

Felix Ackermann ist neuer Streuobst-Koordinator im Saarland. Der 27-Jährige wird ab sofort die Pflege der Streuobst-Börse und die Beratung der Besitzer von Streuobstflächen übernehmen. Seit ihrer Einführung im Oktober 2014 hat sich die Stelle der Streuobst-Koordination bei dem Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz e.V. bewährt. Neben der Beratung von Flächenbesitzern, der Durchführung von Baumschnittkursen oder Tipps zu Pacht- und Kaufverträgen hilft die Koordinationsstelle auch bei der Beantragung von Förderanträgen für die Pflege von Obstbaumbeständen.

„Das Interesse an regional erzeugten Streuobstprodukten und den Streuobstwiesen wächst wieder. Es freut mich daher besonders, einen jungen und engagierten neuen Mitarbeiter gefunden zu haben, der sich für den Erhalt unserer saarländischen Streuobstflächen einsetzen wird“, sagt Umweltminister Reinhold Jost.

Im Saarland hat sich die Situation der Streuobstflächen verbessert. Durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden zurzeit 32.000 Bäume auf einer Fläche von etwa 480 ha gefördert. Allein in den Jahren 2015 und 2016 bewilligte das Ministerium 343.000 Euro für die Pflege von über 6.200 Obstbäumen. Insgesamt wurden für die laufende Förderperiode im saarländischen Entwicklungsplan (SEPL) 1,2 Mio. Euro für die Pflege der Obstbaumbestände bereitgestellt. Flankierend zu dieser Förderung erhalten Obst- und Gartenbauvereine finanzielle Unterstützung für den Erhalt ihrer Kelteranlagen. Bisher haben 58 Vereine diese Förderung in Anspruch genommen.

Um zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft mit verschiedenen Obstbäumen beizutragen, hat das Umweltministerium jetzt eine Broschüre „Apfel, Birne & Co“ mit 60 empfehlenswerten, heimischen Obstsorten veröffentlicht. Sie enthält nützliche Informationen rund um die regionaltypischen Sorten sowie Tipps zum Anbau und zur Pflege des eigenen Obstbaumes im Garten oder auf der Streuobstwiese.

„Mit gezielten Maßnahmen fördern wir die komplette regionale Wertschöpfungskette im Saarland. Von der Anpflanzung und Pflege der Obstbäume und Streuobstflächen bis hin zur Verwertung der Ernte in den Kelteranlagen unserer Obst- und Gartenbauvereine. Das ist ein unverzichtbarer Beitrag für den Erhalt unserer saarländischen Kultur und Lebensweise und ein unverzichtbarer Beitrag für den Erhalt der genetischen Vielfalt“, bewertet Jost die Fördermaßnahmen rund um das Thema Streuobst.

Die Stelle der Streuobst-Koordination wird zu 65 Prozent von den Landkreisen und dem Regionalverband und zu 35 Prozent vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert.

Die Broschüre „Apfel, Birne & Co – 60 heimische Obstsorten im Überblick“ ist kostenlos und kann in begrenzter Stückzahl beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bestellt werden: broschueren@umwelt.saarland.de.

Apfel, Birne & Co – 60 heimische Obstsorten im Überblick (PDF 2,32 MB)

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Direktzahlungen an Landwirte mit Name, Wohnort und Postleitzahl im Internet abrufen.

Seit Mai 2015 kann wieder jedermann Direktzahlungen an Landwirte mit Name, Wohnort und Postleitzahl im Internet abrufen.
 Es werden aber wieder Klagen gegen die Veröffentlichung erwartet.
 Also schaut mal was die Landwirte Eurer Gegend so als Zuschüsse bekommen:
http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/afig/Suche

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Der ukrainische Fotograf Vyacheslav Mishchenko fotografierte die Welt der Schnecken

Geheime Welten die wir meist „übersehen“ …

Man müßte sich halt mal bücken und in die Welt unter uns abtauchen und auch ein wenig Zeit die Natur zu beobachten sollte man mal mitbringen.

Auf der Seite des ukrainische Fotografen Vyacheslav Mishchenko findet man viele Fotos aus den geheimen Welten der Natur. Sehenswert.
http://vyacheslav1964.35photo.ru/

 

Die Saar … Im Fluß der Zeit Saarpartie

Die Ausstellung präsentiert anhand historischer Fotos die Veränderungen der Saarbrücker Stadtmitte an und auf der Saar und vermitteln Einblicke in längst verflossene Zeiten.

Vom 12.07.2016 bis 18.10.2016
Stadtarchiv,Deutschherrnstraße 1,66117 Saarbrücken
www.saarbruecken.de/stadtarchiv

Die Saar (frz. la Sarre, lat. Saravus, lux. Sarr) ist ein Fluss in Frankreich (Lothringen, Elsass) und Deutschland (Saarland, Rheinland-Pfalz) und mit 235 Kilometern[1] Fließstrecke der längste Zufluss der Mosel. Das Einzugsgebiet ist 7.431 Quadratkilometer groß.
https://de.wikipedia.org/wiki/Saar

Decimus Magnus Ausonius, 4. Jahrhundert n. Chr.
„Kaum darf ich rühmen die Dhron, noch preis ich die seichte Lieser
und kann auch das Lob nicht singen des winzigen Salmbaches,
weil mir die Saar längst winkt im wogenrauschendem Kleide.
Schiffbar ist sie und langhin dehnte den Weg sie,
dass an der Kaiserpfalz sie müd zur Mosel sich bette.“

Wetterregeln, Bauernregeln Juli 2016

Wetterregeln die sich gegenseitig aufheben gibt es auch:
10. Juli: Siebenbrüder
An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen.

15. Juli Apostelteilung
Ist Apostelteilung schön, so kann das Wetter der sieben Brüder (10. Juli) gehn.

Das Regenwetter ist jetzt mal ein paar Tage verschwunden.

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Steine an der Grenze

Zwei Steinskulpturen am Skulpturenweg „Steine an der Grenze“.
Auf der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland.

Stehen sie sich gegenüber oder stehen sie zusammen?
Als Feinde oder als Freunde?
Heute als Freunde …

Steine an der Grenze (Französisch: Menhirs de l’Europe) nennt sich eine Skulpturenstraße entlang der deutsch-französischen Grenze auf den Höhen des Saargaues. Sie bildet das deutsch-französische Pendant zu der nordsaarländischen „Straße der Skulpturen“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Steine_an_der_Grenze

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