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Saar-Polygon Ensdorf Eröffnung

ERINNERUNG AN 250 JAHRE BERGBAU: SAAR-POLYGON WIRD HEUTE ERÖFFNET

ENSDORF: Danke an Salvatore für dieses schöne Foto vom Sonnenuntergang am Saar-Polygon auf der Bergehalde Duhamel. Das zentrale Denkmal, das an das Ende von 250 Jahren Steinkoglebergbau im Saarland erinnert, wird heute feierlich eröffnet. Ab sofort kann man die 30 Meter hohe Skulptur, deren Idee von zwei Berliner Architekten stammt, auch begehen.

Das Erbe – die Ausstellung zum Bergbau an der Saar.

Jahrhunderte lang prägte der Bergbau unsere Saarregion mit.
Aber vergessen sollten wir diese prägende Industrie, die auch die Großregion Saar-Lor-Lux mit einschloss, nicht.

 

Am 30. Juni 2012 endete der Steinkohlenbergbau im Saarland – am 30. November 2012 öffnete in Landsweiler-Reden in der ehemaligen Waschkaue des Bergwerks Reden die Landesausstellung zum Ende des Bergbaus ihre Tore.
Diese Ausstellung wird nicht nur 
einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur liefern, sondern auch einen bedeutenden Akzent in der Kulturlandschaft des Saarlandes darstellen.
Der Kurator, der 
renommierte Berliner Ausstellungsmacher Herr Professor Jürg Steiner, und der Vorsitzende von Beirat und Lenkungskreis, Herr Reinhard Klimmt, Ministerpräsident a.D., stellen den Stand der Arbeiten vor.

Pressemitteilung:

 

Das Erbe.
Die Ausstellung zum Bergbau im Saarland.
Das Saarland ist aus Kohle geboren. Über Jahrhunderte war unsere Region ohne ihren Kohlebergbau nicht vorstellbar. Dies wird sich nun ändern: Am 30. Juni 2012 endet die Zeit des Bergbaus an der Saar endgültig.Nicht nur für die betroffenen Bergleute und ihre Familien ist das ein tiefer Einschnitt. Es endet eine Ära, die das Saarland über Generationen geprägt hat wirtschaftlich, sozial und kulturell.

„Das Erbe der Bergleute besteht nicht nur aus Fördertürmen und Bergehalden, sondern auch aus Mut, Fleiß, Disziplin, Ausdauer und Solidarität. Auch unser Vereinsleben, die selbstverständliche Nachbarschaftshilfe, unsere Einstellung zur Religion und zum Gemeinwesen wesentliche Wurzeln in der Kultur der Bergleute“ sagt die saarländische Ministerpräsidentin Annegret KrampKarrenbauer. 

Dieses Vermächtnis des Bergbaus im Saarland wollen wir erhalten und zukünftigen Generationen weiter geben.
Das ist die Intention der Ausstellung 
“Das Erbe” in der ehemaligen Waschkaue des früheren Bergwerks Reden.

Der international renommierte Schweizer Ausstellungsmacher Prof. Jürg Steiner hat hierfür einen kurzweiligen Rundgang konzipiert, der die Bergbau-Geschichte „von unten“ erzählt, gegliedert in drei Hauptthemen:
Zunächst die harte Arbeit unter Tage.‘
Dann die Alltags- und Sozial-Geschichte.
Also das, was sich in unserer Gesellschaft mit dem Bergbau verändert hat.
Drittens: „Was bleibt“: Fördertürme, der Energie-Standort Saar sowie Werte und Traditionen aus dem Bergbau.
Dies wird präsentiert in Form thematisch gegliederter „Stollen“ und „Querschläge“, die die Welt unter Tage mit dem übertägigen Leben verbinden:
Gewerkschaften, Vereine, Religion, Politik und Familie.

Die Ausstellung wird nicht den Charakter „eines Museums oder eines Lexikons“ haben. Sie wird ein Erlebnis sein – der ganz besonderen Art.

http://www.das-erbe-saarland.de/

Am Atommeiler …..

deren Vier haben wir ja vor unserer Haustür in Frankreich. 
In Cattenom.

Die Saarländische Online-Zeitung berichtet über die Atomkonzerne und die AKW Entsorgung.
Und benutzt dazu mein Bild, was mich sehr freut.

Die SOZ, Zeit für unabhängige Informationen, berichtet jeden Tag kritisch und informativ.
Kostenlos und Werbefrei.
Die Saarländische Online Zeitung ist ein ehrenamtliches Projekt, das mit Unterstützung von Attac Saar die saarländische Presselandschaft etwas ergänzen möchte. 

Schaut also öfters mal dort vorbei!
 

Greenpeace: Öffentlich-rechtlicher Fonds muss Rückstellungen absichern

Am Atommeiler – Bildtitel: ”Peu de temps avant douze est fini presque …” – Bild: Lothar Bauer http://www.chaosrigger.org/saargau

Berlin – Die vier Atomkonzerne in Deutschland können sich aus der finanziellen Verantwortung für die Entsorgung ihrer Atomkraftwerke stehlen, wenn im Jahr 2022 der letzte Meiler vom Netz geht. Dies belegt eine aktuelle Studie von Greenpeace und dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Für den Rückbau der AKW und die Entsorgung des Atommülls werden laut Studie mindestens 34 Milliarden Euro benötigt. „Die Bundesregierung muss die Steuerzahler vor einem finanziellen Desaster schützen und die Kostenübernahme der Konzerne gesetzlich regeln“, sagt Thomas Breuer, Leiter des Klima- und Energiebereichs von Greenpeace. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kohle und Stahl! Industrial Arts …

Unter dem Level INDUSTRIAL ARTS werde ich die saarländischen Industrie die von Kohle und Stahl, dominiert wurde entsprechend würdigen. 

Gegen das Vergessen dieser für unser Land über 250 Jahre lebenswichtige  und prägende Industrie.

Kohle und Stahl bestimmten rund zweieinhalb Jahrhunderte das Leben der Menschen im Saarland mit!

In diesem Jahr jährt sich das schwere Grubenunglück in Luisenthal zum 50zigsten mal und die Ära des Bergbaus an der Saar endet am 30 Juni.

Grund genug ein wenig aus der Vergangenheit dieses Industriezweiges zu berichten.

In Bildern und in Texten. 

Ohne Kohle kein Eisen. Die Hütten an der Saar wären ohne die Nähe der Kohle nicht entstanden.
In früheren Zeiten war der Transport größerer Mengen noch sehr aufwendig und kostspielig
Natürlich war es ein Glücksfall das Kohle und Eisenerz im selben Boden gefunden wurde.
Nach Erschöpfung der Eisenerz Vorkommen müsste das Erz aus der Ferne heran geschafft werden.
Dieses Problem wurde durch die Eisenbahn gelöst.

Silhouette der Neunkircher Hütte Anfang der Sechziger Jahre :


Industrial Arts 002-2012

"Peu de temps avant douze est fini presque …" Kernkraftwerke

CATTENOM – ENDLICH DIE VERURSACHER IN DIE PFLICHT NEHMEN!? Seit Inbetriebnahme des AKW Cattenom hat es bereits über 700 meldepflichtige Vorkommnisse gegeben…“ so ein Artikel über Cattenom der in der Saarländischen Online-Zeitung ( SOZ ) unter anderem über Störfälle und Krankheitsvorkommnisse im Umfeld der französischen Kernkraftwerke berichtet. Cattenom befindet sich in 12 km Entfernung von der saarländischen Grenze, und damit etwa 20km Luftlinie von meinem Wohnort entfernt. Recht nah oder? Auf jeden Fall kann man von der Höhe bei uns meistens die Wolken der Kühltürme sehen. Ohne Türme sieht das ganze wie eine Wolkenfabrik aus und man kann den „Wolkenformationen“ sogar was  geheimnisvolles, rätselhaftes abgewinnen. Folgendes Bild wurde von der Atomproblematik inspiriert. Der Titel lautet:  „Peu de temps avant douze est fini presque …“