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Die saarländische Straße des Bergbaus …

Wird es sie geben?

Die „Strasse des Bergbaus“ im Saarland dümpelt so vor sich hin.
Auf Facebook ist folgendes zu lesen:
„Wir sind Saarland-Botschafter und unterstützen eine Bergbaustrasse, die Industriedenkmäler ,Halden und Wanderwege im Saarland miteinander verknüpft.“
Es gibt diese Straße also noch nicht offiziell?
Und die geplante Webseite findet man auch schon, aber die dortigen Informationen sind eher spärlich.
Lassen wir uns überraschen ob es eine solche Straße geben wird.
Wenn nicht ist die Kultur des Bergbaus bei den folgenden Generationen verloren.

https://www.facebook.com/saarlaendische.bergbaustrasse

„„Technik und Architektur werden ebenso einfließen wie Landschaftsgeschichte und Aspekte der Kunst im Bergbau“, sagt Maas. Die Straße des Bergbaus wäre damit ein wirkungsvolles Instrument, um bei den Gästen aber auch den Bewohnern des Saarlandes Neugierde für das Thema Bergbau zu wecken.
Diese Website wird Schritt für Schritt ausgebaut. Wir bitten um Geduld.“
http://www.strasse-des-bergbaus.de/saarland-bergbau/
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Der Köllertaler Wald – die Lunge des Kohlegebietes …

.so hieß es früher.
Das Kohlegebiet hat seine Aktivitäten eingestellt. Den Wald als Sauerstoffspender und Erholungsgebiet gibt es aber immer noch.
Im Norden von der Ill, im Westen vom Köllerbach, im Osten vom Fischbach und der Saar im Süden begrenzt findet man dieses Waldgebiet.
Vom Saartal mit 190 Höhenmetern steigt es an bis zur Göttelbornerhöhe (444m). Für die umliegenden Kohletäler und die Orte an der Eisenhüttenstraße war dieser Wald die Lunge .
Das Neztbachtal steht unter Naturschutz.

Das Köllertal war über Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägt und galt einst als „Kornkammer“ der Fürsten zu Nassau-Saarbrücken.[3] Die Ortschaften waren kleine Bauerndörfer, die bis ins 19. Jahrhundert kaum mehr als fünfzig Einwohner hatten.[4]

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts führte die zunehmende Industrialisierung der Region zu einem radikalen Strukturwandel: Landwirtschaft wurde mehr und mehr zum Nebenerwerb („Bergmannsbauern“), denn die Kohlengruben im Köllertal (beispielsweise Dilsburg, Güchenbach, Grube Viktoria) oder an dessen Rand (wie Göttelborn, Holz, Von der Heydt , Luisenthal) und die Völklinger Hütte boten Arbeit und Lohn. Aus den umliegenden Gebieten (bis hin zu Hunsrück, Eifel und Pfalz) siedelten sich Menschen im Köllertal an, um in den Kohlengruben oder im Völklinger Eisenwerk zu arbeiten. Innerhalb weniger Jahrzehnte vervielfachte sich die Einwohnerzahl im Köllertal, und die kleinen Bauerndörfer wurden zu Bergarbeiter- und Industriearbeiter-Siedlungen, deren Wohngebiete zum Teil mit denen der Nachbarorte zusammenwuchsen.[3]

Gross Brauerei Riegelsberg
1987 wird der Braubetrieb eingestellt

Zwei Brauereien bestimmten die Gegend:
Die Grosswald Brauerei Eiweiler
1860 wurde in Eiweiler die Grosswald Brauerei gegründet
und ist bis heute in Familienbesitz

Und die Gross Brauerei Riegelsberg
deren Braubetrieb 1987 eingestellt wurde.

gross1

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6llertal
Heimat an der Saar 1962

köllertal

Vom Grenzstein zum Weltkulturerbe: GPS-Wegepunkte für kulturhistorische Ziele in der Großregion SarLorLux und Elsaß


Ruinen der „Wackenmühle“ an der Blies bei Sarreguemines /Saargemünd
heute „Parc et Musée des Techniques Faïencières“ (Fotos © J. Selmer)

Vom Grenzstein zum Weltkulturerbe: GPS-Wegepunkte für kulturhistorische Ziele in der Großregion SarLorLux und Elsaß

Die GPS-Wegepunkt-Datei verweist auf Museen, Bau- und Bodendenkmale und andere, vor allem kulturgeschichtlich interessante Ziele in der Großregion Saarland, Lothringen, Elsaß (vor allem Département Bas-Rhin) und (noch ausstehend) Luxemburg. Die Aufnahme (mit einem Garmin Etrex Vista HCX Handgerät) erfolgt weitgehend unsystematisch und ist im Ergebnis in keiner Weise repräsentativ. Prioritäten gibt es nicht, aufgenommen werden sowohl interessant erscheinende, nicht denkmalgeschützte Objekte, oft eher unscheinbare Klein- und Flurdenkmale wie auch weithin bekannte, größere Museen und bedeutende Denkmalensembles.
Die noch recht überschaubare Sammlung steht erst am Anfang; die derzeitigen Schwerpunkte sind vor allem das südwestliche Saarland, der Südosten von Lothringen und das nördliche Elsaß bzw. ein Gebiet, dessen Ausdehnung ungefähr 50 km Luftlinie rund um die Zentren Saarbrücken als Landeshauptstadt des Saarlandes und Saargemünd (Sarreguemines) beträgt.
Die Anzahl der aufgenommenen Wegpunkte wächst fortlaufend und entsprechend werden auch die hier angebotenen Dateien in regelmäßigen Abständen aktualisiert. So verdichten sich einerseits die Wegepunkte im genannten Gebiet, andererseits kommen ständig etwas entferntere Punkte hinzu, die sich ein wenig außerhalb des erwähnten 50 km-Umkreises befinden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht naturgemäß nicht – diese wird angesichts des Umfangs des Angebots in der Großregion sicherlich niemals auch nur annähernd erreicht werden können.
In den Kommentaren zu den Wegepunkten sind neben einer Kurzansprache meist Internetlinks (URLs) angegeben, die nähere Informationen zum jeweiligen Objekt oder zum Ort liefern. Falls keine eigene Website zum Objekt vorhanden ist, wird auch hierbei zur Verringerung des Wartungsaufwands vorrangig auf den jeweils naheliegendsten Wikipedia-Beitrag verwiesen.
Bitte beachten Sie, daß die Wegepunkte zum Teil nur fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen sind und ebenso, daß die Höhenagaben nicht immer zuverlässig sind. Bitte beachten Sie weiterhin, daß die Wegepunkte sich auf Privatgelände befinden können und der Zutritt nicht oder nicht immer möglich und ggf. genehmigungspflichtig ist.

Die Wegepunkt-Datei liegt sowohl im Garmin GPS-Datenbankversion 3-Format (*.gdb) wie auch im GPS-eXchange-Format (*gpx) vor. Die Wegepunkte können u.a. von Google Earth angezeigt werden (GPX-Datei auf Festplatte speichern, dann in Google Earth Datei/Öffnen, Dateityp GPS). Nachfolgend eine unter Verwendung der Google Maps API angepasste Ansicht der aktuellen Wegepunkt-Datei über den GPS Visualizer:

Ebenso kann die Datei direkt z.B. in Garmin Mapsource / Trip & Waypoint-Manager oder in ähnliche Programmen anderer Hersteller (unter Windows z.B. G7ToWin – Infos auf Deutsch von Kowoma) eingelesen, bei Bedarf den eigenen Vorstellungen entsprechend angepaßt und – dies ist i.d.R. wohl das Wichtigste – in unterschiedlichste GPS-Geräte vom kleinen Handgerät für Fuß-, Fahrrad- und Bootswanderungen bis zum Straßen-Navigationsgerät für KfZ übertragen werden.
Sollte sich eine Konvertierung der Dateien in andere Formate als notwendig erweisen, bietet sich z.B. GPSBabel an. Die Fa. Topografix als Entwickler des GPX-Formats führt auf ihrer Website eine Liste der Anwendungen für das GPX-Format. Freie Karten mit weiteren Wegepunkten erhalten sie beim Open Street Map-Projekt (siehe dazu auch den Wikipedia-Beitrag), Tips zur Verwendung der Karten mit Garmin GPS-Empfängern hier.
Beachten Sie bei der Übertragung an das Endgerät, daß die Bezeichnungen und das Kommentarfeld zu den Wegpunkten geräteabhängig ggf. nur gekürzt (abgeschnitten) von den GPS-Empfängern übernommen und angezeigt werden. Teilweise sind in den GPS-Empfängern auch überhaupt keine Kommentarfelder vorgesehen. Ebenso werden nicht vorhandene, spezielle Kartensymbole durch Standardsymbole ersetzt. Sie können diese den Wegpunkten dann abhängig von den bei Ihnen auf dem Gerät bzw. in der PC-Software vorhandenen Kartensymbolen nach belieben neu zuweisen. Eine ergänzende Symbolsammlung für Garmin gibt es z.B. hier. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß die Wegepunkte z.B. mit dem Garmin POI-Loader in die POI (Points-of-Interest)-Datenbank der Garmin-Geräte übertragen werden können.

Jan Selmer, April 2008 (Text zuletzt aktualisiert im November 2010).
http://www.zeitensprung.de/gps-wayp.html

Die Wegepunkt-Datei
im Garmin GPS-Datenbankversion 3 – Format (*.gdb)
oder
im GPS-eXchange-Format (*.gpx)

(Die GPX-Datei bitte über das rechte Maustasten – Menü auf Datenträger speichern.
Achtung: die Dateiendung sollte .gpx sein.).

Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2014 – Umfang: 370 Wegepunkte.

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"Tag des Saar Bergmanns"

Heute wird erstmals der „Tag des Saar Bergmanns“ begangen.
Ausrichter der Veranstaltung ist der Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine.
Dieser Tag soll jeden letzten Sonntag im Juni gefeiert werden.

Mit diesem Gedenktag soll an die über 250 Jahre währende Ära des Steinkohle-Abbaus in der Region erinnert werden,
die am 30. Juni 2012 offiziell zu Ende ging.

Es gehe dabei aber auch um Brauchtums-pflege und die Aufrechterhaltung bergmännischer Tradition-

Neben dem Festakt im Vereinshaus in Saarlouis-Fraulautern wird es unter anderem eine Parade mit rund 50 Vereinen geben.

In der Ausstellung „Das Erbe“ im Bergwerk Landsweiler-Reden kann sich Jeder ein Bild des saarländischen Bergbaus machen.

Der Bergbau prägte über Jahrhunderte die wirtschaftliche Entwicklung des Landes an der Saar.
Das Saarland hat seine Entstehung seiner Industrie zu verdanken.
Als politische Einheit entstand das Saarland als „Saargebiet“ im Jahre 1920 infolge des Versailler Vertrages.
Es ging unter anderem darum Deutschland den Zugang zur Saarindustrie und der damit verbundenen Ressourcen zu unterbinden.

m Jahre 1947 wurde das Saarland, größtenteils in den heute noch gültigen Grenzen, zu einem (teil-)autonomen Land, das eine Art Protektorat der Franzosen und wirtschaftlich an Frankreich angeschlossen war.

Um diese industrielle Ära unserer Region nicht dem Vergessen anheim fallen zu lassen sollte im Geschichtsunterricht der saarländischen Schulen verstärkt darauf eingegangen werden.

bergbau

http://de.wikipedia.org/wiki/Saarland
http://www.das-erbe-saarland.de/

Das Erbe – die Ausstellung zum Bergbau an der Saar.

Jahrhunderte lang prägte der Bergbau unsere Saarregion mit.
Aber vergessen sollten wir diese prägende Industrie, die auch die Großregion Saar-Lor-Lux mit einschloss, nicht.

 

Am 30. Juni 2012 endete der Steinkohlenbergbau im Saarland – am 30. November 2012 öffnete in Landsweiler-Reden in der ehemaligen Waschkaue des Bergwerks Reden die Landesausstellung zum Ende des Bergbaus ihre Tore.
Diese Ausstellung wird nicht nur 
einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur liefern, sondern auch einen bedeutenden Akzent in der Kulturlandschaft des Saarlandes darstellen.
Der Kurator, der 
renommierte Berliner Ausstellungsmacher Herr Professor Jürg Steiner, und der Vorsitzende von Beirat und Lenkungskreis, Herr Reinhard Klimmt, Ministerpräsident a.D., stellen den Stand der Arbeiten vor.

Pressemitteilung:

 

Das Erbe.
Die Ausstellung zum Bergbau im Saarland.
Das Saarland ist aus Kohle geboren. Über Jahrhunderte war unsere Region ohne ihren Kohlebergbau nicht vorstellbar. Dies wird sich nun ändern: Am 30. Juni 2012 endet die Zeit des Bergbaus an der Saar endgültig.Nicht nur für die betroffenen Bergleute und ihre Familien ist das ein tiefer Einschnitt. Es endet eine Ära, die das Saarland über Generationen geprägt hat wirtschaftlich, sozial und kulturell.

„Das Erbe der Bergleute besteht nicht nur aus Fördertürmen und Bergehalden, sondern auch aus Mut, Fleiß, Disziplin, Ausdauer und Solidarität. Auch unser Vereinsleben, die selbstverständliche Nachbarschaftshilfe, unsere Einstellung zur Religion und zum Gemeinwesen wesentliche Wurzeln in der Kultur der Bergleute“ sagt die saarländische Ministerpräsidentin Annegret KrampKarrenbauer. 

Dieses Vermächtnis des Bergbaus im Saarland wollen wir erhalten und zukünftigen Generationen weiter geben.
Das ist die Intention der Ausstellung 
“Das Erbe” in der ehemaligen Waschkaue des früheren Bergwerks Reden.

Der international renommierte Schweizer Ausstellungsmacher Prof. Jürg Steiner hat hierfür einen kurzweiligen Rundgang konzipiert, der die Bergbau-Geschichte „von unten“ erzählt, gegliedert in drei Hauptthemen:
Zunächst die harte Arbeit unter Tage.‘
Dann die Alltags- und Sozial-Geschichte.
Also das, was sich in unserer Gesellschaft mit dem Bergbau verändert hat.
Drittens: „Was bleibt“: Fördertürme, der Energie-Standort Saar sowie Werte und Traditionen aus dem Bergbau.
Dies wird präsentiert in Form thematisch gegliederter „Stollen“ und „Querschläge“, die die Welt unter Tage mit dem übertägigen Leben verbinden:
Gewerkschaften, Vereine, Religion, Politik und Familie.

Die Ausstellung wird nicht den Charakter „eines Museums oder eines Lexikons“ haben. Sie wird ein Erlebnis sein – der ganz besonderen Art.

http://www.das-erbe-saarland.de/

Oskar Lafontaine: Das Saarland hat den Bergleuten viel zu verdanken

Oskar Lafontaine: Das Saarland hat den Bergleuten viel zu verdanken

„Wir dürfen nicht vergessen, dass es die saarländischen Bergleute waren, die mit harter Arbeit und unter schwierigsten Bedingungen dieses Land nach vorne gebracht haben…“

Saarbrücken – Aus Anlass der letzten Schicht im saarländischen Bergbau am 30. Juni, erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine: „Der übereilte Ausstieg aus dem saarländischen Bergbau war ein großer Fehler. Die Landesregierung hat bei dieser Entscheidung unverantwortlich gehandelt. Jetzt endet die jahrhundertealte Bergbau-Tradition an der Saar, ohne dass es ein schlüssiges Konzept gibt, wie die heimische Kohle durch andere Energiequellen ersetzt werden soll. Das Industrie- und Energieland Saarland gerät damit ernstlich in Gefahr. Bei diesem Ausstieg ist auch keine soziale und gerechte Lösung für die Beschäftigten gefunden worden. Denn es ist nicht sozialverträglich, wenn durch eine rücksichtslose Politik hunderte Saarbergleute gezwungen werden, in Nordrhein-Westfalen zu arbeiten und Familien auseinandergerissen werden. Die Krokodilstränen derjenigen, die das zu verantworten haben, trösten viele Familien an der Saar, die sich dem Bergbau verbunden fühlen, nicht.“

Mit dem jetzigen Ausstieg aus dem Saar-Bergbau sei die Landesregierung in der Pflicht, verstärkt neue, zukunftssichere Arbeitslätze ins Land zu holen. „Doch diese Regierung hat genauso wenig Ideen, wie neue Industrie- und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt werden könnten, wie die Jamaika-Koalition“, so Lafontaine. Er fordert außerdem, das Bergbau-Erbe zu wahren und zu ehren: „Wir dürfen nicht vergessen, dass es die saarländischen Bergleute waren, die mit harter Arbeit und unter schwierigsten Bedingungen dieses Land nach vorne gebracht haben. Und dass es der saarländische Bergbau war, der zeitweise andere Regionen Deutschlands wie die schwäbische Alb über Wasser gehalten hat.“

(Grafik: Förderturm, Lothar Bauer)

QUELLE: SaarKurier Online – Zeit für unabhängige Informationen
              http://www.saarkurier-online.de/?p=71957

Kohle und Stahl! Industrial Arts …

Unter dem Level INDUSTRIAL ARTS werde ich die saarländischen Industrie die von Kohle und Stahl, dominiert wurde entsprechend würdigen. 

Gegen das Vergessen dieser für unser Land über 250 Jahre lebenswichtige  und prägende Industrie.

Kohle und Stahl bestimmten rund zweieinhalb Jahrhunderte das Leben der Menschen im Saarland mit!

In diesem Jahr jährt sich das schwere Grubenunglück in Luisenthal zum 50zigsten mal und die Ära des Bergbaus an der Saar endet am 30 Juni.

Grund genug ein wenig aus der Vergangenheit dieses Industriezweiges zu berichten.

In Bildern und in Texten. 

Ohne Kohle kein Eisen. Die Hütten an der Saar wären ohne die Nähe der Kohle nicht entstanden.
In früheren Zeiten war der Transport größerer Mengen noch sehr aufwendig und kostspielig
Natürlich war es ein Glücksfall das Kohle und Eisenerz im selben Boden gefunden wurde.
Nach Erschöpfung der Eisenerz Vorkommen müsste das Erz aus der Ferne heran geschafft werden.
Dieses Problem wurde durch die Eisenbahn gelöst.

Silhouette der Neunkircher Hütte Anfang der Sechziger Jahre :


Industrial Arts 002-2012

Heute vor 50 Jahren Grubenunglück in Luisenthal

Bei einem Grubenunglück in Luisenthal (Völklingen/Saar)verloren fast 300 Männer ihr Leben.
Genau heute vor 50 Jahren am 7 Febraur 1962.
Ein schwerer Schock für das ganze Land in dem Kohle un stahl zur damaligen Zeit noch einen Großteil des Lebens bestimmten.

Ich selbst kann mich daran nicht erinnern da ich zu dem Zeitpunkt knapp ein Jahr alt war.
Das erste Mal da ich unbewusst mit dem Bergbau im Saarland in Berührung kam war sicher durch unseren Kohle-Kochherd in unserer alten Küche.
Aus unserer Ecke des Saarlandes, des nördlichen Teils des Saar-Nied-Gaus, arbeiteten eigentlich eher wenig Leute in den Gruben.
Viele Menschen des Saargaus zog es eher nach Dillingen in die Hütte.

Und im 50zigsten Jahr des schwersten Grubenunglücks des Saarlandes  endet am 30 Juni die Epoche des Bergbaus im Saarland.

Vor 50 Jahren: Das Grubenunglück Luisenthal
http://www.sr-online.de/sr3/1215/1362138.html

 

Der Tag, an dem das Saarland Trauer trug
Vor 50 Jahren kostete eine verheerende Schlagwetterexplosion in der Grube Luisenthal 299 Bergleute das Leben.
Von SZ Redakteur Aloisius Tritz

http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Voelklingen-50-Jahre-Schlagwetterexplosion-Grube-Luisenthal-299-Bergleute;art27856,4168195#.TzDrLcVdzE4


Grubbenlandchaft bei Dudweiler 1960

Saar-Heimat.com

Auf die Seite http://www.saar-heimat.com/ bin ich durch Zufall gestoßen.
Ich war auf der Suche nach dem gleichnamigen Heftchen „Saarheimat“  Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum.
Meine Heimat, das Saarland, früher und heute!
So präsentiert sich die Seite Saar-Heimat.com dem Leser.

Die Seite von Horst Schmadel, ist für die interessant die sich mit dem saarländischen Bergbau und den Industrieregionen unserer Heimat auseinander setzen wollen.
Eine bunte Mischung über den Warndt, den Bergbau, die Gruben …
Ländlische und industrielle Regionen werden hier sehr Bildreich dargestellt.
Die meisten dieser Bilder sind wertvolle Dokumente unserer saarländischen Vergangenheit.

Für mich, der im Saargau einer ländlichen Gegend aufgewachsen ist fernab der Industrie unseres kleinen Landes, interessante Einblicke in die Industrieregion und deren Kultur.
Als Kind hörte man im Radio immer vom Bergbau und den Gruben aber selbst gesehen hatte man es nicht.
Man lernte in der Scule ein wenig darüber und das wars schon.
Die saarländische Geschichte kommt meines Erachtens im schulischen Bereich viel zu kurz.