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Wetterregeln – Bauernregeln 19. März

19. März St. Josef, St.Sibylle

Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Hat der Matthias (24. Februar) endlich seine Hack’ verloren, wird der Joseph schon das Eis durchbohren.
Ist es an Josephus klar, wird es ein gesegnet’ Jahr.
Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.

Der Josefstag war bis 1968 in Bayern ein gesetzlicher Feiertag.
In Antwerpen der Vatertag am Joseftag begangen.

Wetterregeln – Bauernregeln 24 Februar

24. Februar: St. Matthias, Apostel

Die Matthiasnacht zählt zu den Losnächten. Die beliebte Termine für Orakel waren.
Es wurden Efeublätter in eine Schüssel mit Wasser gelegt.
Wenn am nächsten Tag die Blätter durchweicht oder Schwarz waren konnte es Tod oder Krankheit bedeuten.
Der in der Matthiasnacht Geborene konnte Todesfälle, Krankheiten und Unglücke voraussagen.
Aber nur in dieser Nacht hatte er diese Fähigkeiten.

Entsprechend dem römisch-gregoransichen Kalender in Schaltjahren der eigentliche Schalttag der 24 Feb. ist. das heißt es wird nach dem 23 ein zusätzlicher Tag eingeschoben. Dadurch wurden alle nachfolgenden
Feier- und Namenstage verschoben.

Taut es um Matthias, geht kein Fuchs mehr auf das Eis.
Schließt Petrus (22. Februar) die Wärme auf und der Matthias dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh.
Der Matthias bricht’s Eis, doch sacht’, sonst kommt die Kälte im Frühjahr zu Macht.
Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert es noch 14 Tage; wenn noch so schön die Lerche singt – die Nacht bringt neue Plage.
Trat Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.
Hat Mattheis seine Hack’ verloren, wird erst St. Joseph (19. März) das Eis durchbohren.
Die Sonne an Matthias, die wirft ’nen heißen Stein ins Eis.
Der Matthias hat uns lieb, er gibt dem Baum den ersten Trieb.
Nach dem Mattheis, da trinkt die Lerche aus dem Gleis.
Wenn der Matthias kommt herbei, legt das Huhn das erste Ei.
Bald nach dem Matthiastag, da springen die Frösche in den Bach.
Imker, am Matthiastag, deine Biene fliegen mag.

Bauernregeln – Wetterregeln

17. Januar: St. Antonius

Am Schnee nicht spart Sankt Anton mit dem weißen Bart.
Wenn zu Antoni die Luft ist klar, gibt’s ein trockenes Jahr.
Große Kälte am Antoniustag manchmal nicht lange halten mag.
Der Antonius mit dem weißen Bart, wenn’s da nicht regnet, er mit dem Schnee nicht spart.
Große Kält’ am Antonitag, große Hitz’ am Lorenzitag (10. August). Doch keine lange dauern mag
Um Antonius nehmen die Tag zu um eine kleine Mönchesruh’.