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Johannistag 23 Juni – Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum

Einer der wichtigsten magischen Tage des Jahres.

Der Johannistag (auch Johanni, Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni.

Wetterregeln:
Wenn Johannes ist geboren, gehen die langen Tage verloren
Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst man richten die Sensen.
Am Johannistag die ersten Kirch’ nach Hause trag.

Rhabarber sollte man nur bis zu diesem Tage ernten.

Das keltische Jahresfest LithaI das am Tag der Sommersonnenwende gefeiert wurde, wurde  von der  Kirche bekämpft und schließlich als Johannistag umgestaltet.

Das Johanniskraut das mit diesem Tage in einem besonderen Zusammenhang steht, sollte an diesem geerntet werden,
damit es eine besonders große Heilkraft erzielt.

Gedicht zum Johannistag von Johann Wolfgang von Goethe
Johannisfeuer sei unverwehrt,
die Freude nie verloren!
Besen werden immer stumpf gekehrt
und Jungens immer geboren.

Der Wonnemonat Mai …

Der Mai ist gekommen …
Wetter mäßig aber noch nicht so richtig.
Zu kühl auf jeden Fall bis jetzt.
Das Wachstum wird gebremst.
Im April hatten wir schon eine Kältewelle und den kältesten April seit 16 Jahren.

Aber…
Mairegen bringt Segen.
Ein kühler Mai wird hochgeacht’, hat stets ein gutes Jahr gebracht.

Also könnte das Jahr ab Juni besser werden und wärmer.

Der erste Eisheilige St. Mamertus am 11 mai stht kurz bevor und man merkt es.
Die Bohnen läßt man besser noch aus der Erde und auch andere Pflänzchen.

 

Der Vorfrühling ist da …

Der Vorfrühling beginnt meist Ende Februar oder Anfang März. Er wird angezeigt durch die Erste Blüte von Haselnuss, Schneeglöckchen, Schwarz-Erle und Salweide, die Vollblüte des Winter-Jasmins, in den Alpen den Austrieb des Bergahorn. Sobald die überschüssige Winterfeuchtigkeit von den Böden verschwunden ist, beginnt die landwirtschaftliche Tätigkeit, die mit der Aussaat des Sommergetreides endet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nologie

August Stramm
Vorfrühling
Pralle Wolken jagen sich in Pfützen
Aus frischen Leibesbrüchen schreien Halme Ströme
Die Schatten stehn erschöpft.
Auf kreischt die Luft
Im Kreisen, weht und heult und wälzt sich
Und Risse schlitzen jählings sich
Und narben
Am grauen Leib.
Das Schweigen tappet schwer herab
Und lastet!
Da rollt das Licht sich auf
Jäh gelb und springt
Und Flecken spritzen –
Verbleicht
Und
Pralle Wolken tummeln sich in Pfützen.

Quelle:http://gutenberg.spiegel.de/buch/august-stramm-gedichte-152/13
type    poem, booktitle    Gedichte / Dramen / Prosa / Briefe,author    August Stramm, year    1997

publisher    Philipp Reclam jun., address    Stuttgart,isbn    3-15-009929-3
title    Vorfrühling,pages    9-10,created    19990614,sender    gerd.bouillon@t-online.de

Wetterregeln – Bauernregeln 4 Dezember Barbaratag

4. Dezember: St. Barbara
Auf Barbara die Sonne weicht, auf Lucia (13.12.) sie wiederum her schleicht.
Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.
Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.
Nach Barbara geht’s frosten an, kommt’s früher, ist nicht wohlgetan.
Zweige schneiden zu Sankt Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da.

5. Dezember
Nach Barbara (4. Dezember) geht’s Frosten an, kommt’s früher, ist nicht wohlgetan.
Sankt Gerald, es wird kalt.

Nach einer alten Tradition werden am Barbaratag Zweige von einem Obstbaum (meist von einem Kirschbaum, einem Apfelbaum) oder einer Forsythie geschnitten und ins Wasser gestellt.[13] Diese Barbarazweige, in den Alpen Barbarabaum, sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit ein wenig Licht in die Wohnung bringen. Dies geht zurück auf einen Einzelzug der Legende: Auf dem Weg in das Gefängnis blieb Barbara mit ihrem Gewand an einem Zweig hängen. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_von_Nikomedien


Wikimedia Commons/KarlGruber

 

1 November Allerheiligen

1. November: Allerheiligen
Allerheiligen (lateinisch Festum Omnium Sanctorum) ist ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird.
Da der heutige Tag sehr schön war, halten wir mal diese alten Wetteregeln im Auge:

    Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.
    Ist’s zu Allerheiligen rein, tritt Altweibersommer ein.
    Hat Allerheiligen Sonnenschein, wird’s um Martini (11. November) umso kälter sein.
    
Vereinsamt
Friedrich Nietzsche

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein. –
Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat!

Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! –
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein. –
Weh dem, der keine Heimat hat.

http://gutenberg.spiegel.de – title    Vereinsamt – type    poem – author    Friedrich Nietzsche – sender    Alex.Koch@gmx.de
firstpub    1882

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Wetterregeln – Bauernregeln 27,28 und 29 Oktober

27. Oktober
    Wer Weizen sät vorm Simonstage (28. Oktober), dem trägt er goldene Ähren ohne Frage.
    Bevor du Simon (und) Judas (28. Oktober) schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.

28. Oktober: Apostel Simon und Apostel Judas
    Ist’s an Judas hell und klar, gibt’s Regen erst an Cäcilia (22. November).
    Simon und Juda, ja die zwei, führen oft den Schnee herbei.
    Bevor du Simon und auch Judas schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.
    Simon und Judä hängen an die Stauden Schnee.

29. Oktober
    Wenn Simon und Judas (28. Oktober) vorbei, rückt der Winter schnell herbei.

Bauernregeln -Wetterregeln – 29. September: Die Erzengel Michael, Gabriel und Raphael

29. September: Die Erzengel Michael, Gabriel und Raphael

    Der Michel zündt’s Licht an.
    Regnet’s am Michaelistag, folgt milder Winter nach. Wenn aber Michael der Wind kalt
weht,  ein harter Winter zu erwarten steht.

    Auf nassen Michaeltag, nasser Herbst folgen mag.
    Gibt Michaeli Sonnenschein, wird in zwei Wochen Winter sein.
    Sind Zugvögel an Michaeli noch hier, haben bis Weihnachten lind Wetter hier.
    Fallen die Eicheln vor Michaeli ab, so steigt der Sommer früh ins Grab.
    Um Michaelis in der Tat gedeiht die beste Wintersaat.
    Kommt Michael heiter und schön, wird es noch vier Wochen so weitergehen.  
    Bringt St. Michael Regen, kannst Du gleich den Pelz anlegen.

    Am 29. September ist Michaelistag
    Der „Michaelistag“ erinnert an den Erzengel Michael.
    Der Michaelistag – der „Tag des Erzengels Michael und aller Engel“
    Im Volksmund wurde der Gedenktag Michaelis oder Michaeli genannt. ‚
    Traditionell war der Michaelistag ein beliebter Termin für laufende Miet-, Pacht- oder
Zinszahlungen und, wie Mariä Lichtmess, ein traditioneller Termin für die Verdingung von
Knechten oder Mägden.

    Ab jetzt wird wieder künstliches Licht gebraucht um zu arbeiten.
    Das wurde früher traditionell mit einem sogenannten „Lichtschmaus“ gefeiert.
    Früher hat man am Vorabend des Michaelstags (29. September) das Michelsfeuer
angezündet.

    Es wurde nicht auf dem Felde gearbeitet, nicht gesponnen, und am Montag danach
bekamen auch Gesellen und Lehrlinge von ihren Meistern einen freien Tag, um den Beginn
der Lichtarbeit, der Arbeit bei künstlichem Licht, zu feiern.

Wetter Regeln – Bauernregeln 9 September St. Gorgon

Ist Gorgon schön, bleibt’s noch sechs Wochen schön.
Sankt Georgen treibt die Lerchen davon.
Bringt St. Gorgon Regen, folgt ein Herbst mit bösen Wegen.
Bringt Sankt Gorgon Regen, folgt ein Winter mit wenig Segen.
Regnet es am Sankt Gorgons Tag, geht dir Ernte verloren bis auf den Sack.
Ist’s Wetter an Gorgon sonnig, bleibt’s die nächsten Tage wonnig.

Wetterregeln – Bauernregeln 15. August: Maria Himmelfahrt

15. August: Maria Himmelfahrt
An diesem Tag werden in der katholischen Kirche verbreitet auch Kräuter gesegnet.
Der sogenannte Kräuterwisch der aus verschiedenen Kräutern besteht.
Dieser Strauß wird mir ins Hochamt genommen und dort gesegnet.
Er wird im Haus aufgehängt in Bauernhäusern wenn noch vorhanden im sogenannten Herrgottswinkel.
In früheren Zeiten hängte man den Kräuterwisch auch unters Dach zum Schutz vor Blitzschlag.
Starb Jemand im Haus wurde dem Verstorbenen ein Teil des Straußes mit in den Sarg gelegt.

Wegwerfen soll man ihn aber nicht wenn man den neuen Wisch gesegnet hat und aufhängen will, das soll Unglück bringen.
Verbrennen im Herd wäre eine Möglichkeit

Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.
Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.
Wer Rüben will recht gut und zart, sä’ sie an Mariä Himmelfahrt.
Mariä Himmelfahrt im Sonnenschein, bringt viel und guten Wein.
„Hat unsere Frau gut Wetter,wenn sie zum Himmel fährt,gewiß sie guten Wein beschert.”

Da es heute hei0 war kann man sich ja ausrechnen wie das Wetter weiterhin wird.
Beim heißen Wetter sollte man unsere gefiederten Freunde nicht vergessen und ihnen ein paar Vogeltränken zur Verfügung stellen.

Neben unserem kleinen Brunnen auf der Terrasse gibt es noch diese beiden in unserem Garten.
Aber immer nachschauen und bei Bedarf auffüllen.

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Wetterregeln – Bauernregeln August

Für Anfang August und den Monat allgemein
   
    Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
    Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
    Je dicker die Regentropfen im August, je dicker wird auch der Most.
    Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
    Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.
    Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.
    Nebel im August – ein kalter Winter.
    Singt der Buchfink früh vor Sonnaufgang,kündet er viel Regen an
    Bleiben die Störche noch nach Bartholomä (24. August), kommt ein Winter, der tut nicht
    weh
    
1. August: Petri Kettenfeier
Ist’s von Petri bis Lorenzi (10. August) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.
An Petri Kettenfeier von diesem Ort ziehen die Störche fort.

5. August: St. Oswald, Maria Schnee
Oswaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.
Regen an Maria Schnee tut dem Korn empfindlich weh.
Zu Oswald wächst die Rübe bald.

7. August: St. Afra, Maria Schnee
An Sankt Afra Regen kommt für den Bauer ungelegen.
An Sankt Afra Regen fällt, den Bauern es noch lange quält.

5. August  günstiger Tag für die Zauberei.
Am 6. August 1945 warf die US-Luftwaffe die Atombombe über Hiroshima ab.

Wetterregeln, Bauernregeln Jakobstag 25 Juli

25. Juli: St. Jakobus, Jakobstag

Jakobus war einer der zwölf Apostel und der ältere Bruder des Hl.Johannes

Jacobi ist ein Lostag und ein wichtger für das kommende Wetter

Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind’s Winterblüten zu vielem Schnee.
Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält’ und Harm.
Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter.
Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.
Sankt Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot.
Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein.
Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben.
Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt.
Wenn Jakobi kommt heran, man den Roggen schneiden kann.
Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.
Am Jakobstag fällt die Noss auf einen Schlag
Der Jakobustag war früher ein Bauernfeiertag.
Es ist der Tag des Erntebeginns. Vor allem Weizen und Roggen werden jetzt geerntet.

Auf diesen Tag warten die Kinder sehnsüchtig.
Die Jakobsbiren werden reif, und nun ist nach ihrer Meinung alles Obst genießbar, sei es auch noch so grün.
Das Warten auf neues Obst hat ein Ende.

Zu Jakobi werden die ersten Äpfel reif, die man nach dem Namen des heiligen Jakobus“Jakobi-Äpfel“ getauft hat.

Ebenso wird nach den ersten Frühkartoffeln, den „Jakobi-Erdäpfeln“ oder „Jakobi-Kartoffeln“, gegraben.

Bis Jakobsdag solle man neues Brot neue Kartoffeln haben
Beeren die man an diesem Tage pflückt sollen gegen Durchfall helfen und werden Jakobsbeeren genannt.

Jakobus der Ältere ist unter anderem der Schutzpatron
der Schröter, der Arbeiter und der Äpfel und Feldfrüchte

Wetterregeln, Bauernregeln Juli 2016

Wetterregeln die sich gegenseitig aufheben gibt es auch:
10. Juli: Siebenbrüder
An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen.

15. Juli Apostelteilung
Ist Apostelteilung schön, so kann das Wetter der sieben Brüder (10. Juli) gehn.

Das Regenwetter ist jetzt mal ein paar Tage verschwunden.

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Wetterregeln, Bauernregeln für den April

Der April, der wechselhafte Monat, macht seinem Namen wieder mal alle Ehre.
„Der April weiß nicht was er will“ rief man schon als Kind.  So ganz bewußt war man sich aber nicht um was es dabei ging. Das kam erst nach und nach.

Gestern war St. Gerorg, der Drachentöter.
Der hl. Georg zählt zu den 14 Nothelfern. Er ist der Schutzpatron verschiedener Länder, Adelsfamilien, Städte und Ritterorden.
Man durfte ab dem Georgstag dem23. April die Felder nicht mehr betreten.
Schulden aus dem alten Jahr werden maximal bis zum Georgstag gestundet.
Am Georgstag durften die Dienstboten den Dienstherrn wechseln.

Sankt Georg kommt nach alten Sitten zumeist auf einem Schimmel angeritten.
(Schimmel = die letzten Schneeflocken des Frühlings)
Der Georgstag, der ist der Pferde Ehrentag.
Georgi bringt grüne Schuh.
(Früher mussten die Kinder ab diesem Tag auf ihre Winterschuhe verzichten.)
Auf St. Georgs Güte stehen alle Bäum’ in Blüte.
Was bis Georgi die Reben treiben, wird ihnen nicht bis zum Gallus (16. Oktober) bleiben.

Die Wetterregel für den heutigen Tag fällt nicht so günstig aus:
Wenn’s friert an Sankt Fidel, bleibt’s 15 Tag noch kalt und hell

Schwalben willkommen?

Bei uns auf jeden Fall!
So langsam trudeln sie auch bei uns ein.

Schwalbennester an Gebäuden werden besonders in ländlichen Gegenden traditionell respektiert.
Schwalben sind Insektenvertilger und sind daher schon lange in der Landwirtschaft willkommen. Ihre Nester an Gebäuden werden traditionell vom Menschen respektiert.
Ob sie aber überall willkommen sind?

Die an nicht landwirtschaftlich genutzten Wohnhäusern errichteten Nester der Mehlschwalben werden allerdings häufig wegen der Verschmutzung der Hauswände durch Nistbaumaterial und Kotausscheidungen der Schwalben von den Hausbewohnern beseitigt, obwohl dies nach dem deutschen Bundesnaturschutzgesetz verboten ist (§ 44 Abs. 1 BNatSchG).[7]
Schwalbennester entfernen ist verboten! Das Verhindern von Schwalbennestern nicht

Schwierig haben es Schwalben alle mal.
Der Mangel an Insekten, versiegelte Flächen und Mangel an Nist- und Baumaterial erschweren das Bau ihrer Nester.

Das mit der Frühlings- oder Sommerankündigung durch Schwalben hat einigermaßen seine Richtigkeit. Die meisten Zugvögel kommen an einem bestimmten Zeitpunkt zurück.

Die Mauersegler kommen meist pünktlich am ersten Mai.
Den Altvorderen nach brachten Schwalben Glück im Stall und gehören der Mutter Gottes.
Schwalben unter dem Dach gelten als Unglück.

Als Zugvögel die ungefähr zur Zeit der Frühlings und Sommerankündigung eintreffen gelten sie als Glücksboten.
Als Bote des Frühlings bringt sie Segen, im Winter dagegen Unglück.

Wenn man eine Schwalbe tötet, soll es vier Wochen regnen; ihr Nest bringt gleich dem Storchneste Glück. An der Stelle, wo man im Frühling die erste Schwalbe sieht, soll man unter seinem Fuße eine Kohle finden, welche gegen das Fieber schützt

Schwalben werden nach folgenden Bauernregeln auch „Muttergottesvögel“ genannt, im badischen Raum bekannt sind:
„Am Tage von Maria Geburt fliegen die Schwalben furt.“ (8. September)‘
„Marienverkündigung kommen sie wiederum.“ (25. März)
„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.“
„Wenn Schwalben niedrig fliegen, wird man Regenwetter kriegen. Fliegen sie bis in die Höh´n, bleibt das Wetter noch recht schön!“
„An Gregor (12. März) kommt die Schwalbe über des Meeres Port, an Benedikt (21. März) sucht sie im Haus ‘nen Ort, an Bartolomä (24. August) ist sie wieder fort.“

-„Auf Sankt Georg (23. April) zeigt sich die Schwalbe einen Blick und zieht sich bald wieder zurück.“
„Mit Adalbert (24. April) kommen die Schwalben.“
„Wenn die Schwalben im August schon zieh’n, sie vor naher Kälte flieh’n.“
„An dem Tag Maria Geburt (8. September) nimmt die Schwalb’ den Reisegurt.“
„Fliegen die Schwalben tief, ist ein Gewitter nicht mehr fern.“

Stiefmütterchen werden auch als Schwalbenäuglein bezeichnet

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Quelle: http://www.zeno.org – Contumax GmbH & Co.KG
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwalben
http://de.mittelalter.wikia.com/wiki/Schwalbe
http://www.lexikus.de/bibliothek/Erinnerungen-an-die-nordische-Mythologie-in-den-Volkssagen-und-Aberglauben-Mecklenburgs/Die-Thor-oder-Donar-Sage/-6
http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Schwalbe

Frühlingsanfang, aber

die Vegetation in unserer Region tut sich bei 6 Grad noch recht schwer.
Viele Pflanzen haben gerade mal die Köpfe aus dem Boden gestreckt und schauen meist vergeblich nach der Sonne.

Nach dem Kalender ist zwar Frühlingsanfang aber ein richtiges Frühlingshaftes Wetter haben wir noch nicht.
Und wie es aussieht ist ein solches noch nicht so richtig in Sicht. Sonnige Ostern das werden wir sehen.

Aussichten aufs kommende Wetter lassen nichts Gutes erahnen:

20. März: Frühlingsanfang (20. oder 21. März)
Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang.
Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich meist den Sommer lang.
Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet.

21. März: St. Benedikt / St. Lupicinius
Wie das Wetter sich zeigt nach Benedikt eine Woche lang, so zeigt’s sich auch den ganzen Sommer lang.
Der Benedikt leitet deine Hand, säest du mit ihm die Frucht ins Land.
Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen.
Willst du Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man jetzt alles säen soll.
Nach des Benedikten Tag, man Erbsen und Zwiebeln legen mag.

FRÜHLINGSNACHT

Übern Garten durch die Lüfte
Hört ich Wandervögel ziehn,
Das bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängts schon an zu blühn.

Jauchzen möcht ich, möchte weinen,
Ist mirs doch, als könnts nicht sein!
Alte Wunder wieder scheinen
Mit dem Mondesglanz herein.

Und der Mond, die Sterne sagens,
Und in Träumen rauschts der Hain,
Und die Nachtigallen schlagens:
Sie ist Deine, sie ist dein!
(Joseph von Eichendorff)

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Bauernregeln – Wetterregeln – 6 Januar

Hl. Drei Könige, letzte Raunacht; Kaspar, Melchior, Balthasar, Gertrud, Pia, Wiltrud, Pia

Hl. Drei König ohne Eis,Pankratius weiß. (12.5)
Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag aufs Wetter man wohl achten mag, denn wie das Wetter sich da verhält, so ist es die neuen Monate bestellt.
Ist bis Dreikönig kein Winter, so kommt keiner mehr dahinter.
Ist Dreikönig hell und klar, gibt’s viel Wein im neuen Jahr.

Die Sternsinger ziehen in katholischen Gegenden von Haus zu Haus und erbitten, verkleidet  als Kaspar, Melchior und Balthasar, durch Gesänge und die Kreideinschrift C+M+B, an die Haustüren,  den Segen für das Haus und seine Bewohner.

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Wetterregeln Bauernregeln für den Dezember

Wett und Bauernregeln für den Dezember.
Und da er zu mild ist wird eine nicht so gute Ernte prognsotiziert .
Wir werden es erleben. Und wenn es nur ein Vorwand ist die Preise wieder zu erhöhen 😉

Viel Wind und Nebel in Dezembertagen, schlechter Frühling und schlechtes Jahr ansagen.
Ist Dezember mit viel Regen, bringt´s nächste Jahr kein Segen.
Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee, folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.
Bleibt im Dezember der Winter fern – so nachwintert es gern!
Wie der Dezember pfeift, so tanzt der Juni.
Wenn der Dezember nicht wintern tut, so wird der Sommer selten gut.
Dezemberregen, wenig Schne -. tut Äckern und Bäumen weh

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Wetterregeln – Bauernregeln Dezember

16. Dezember: St. Adelheid
Die Adelheid liebt weiße Flocken, so bleibt die Erde selten trocken.
Um die Zeit von Adelheid, da macht sich gern der Winter breit.
Um Adelheid, da kommt der Schnee, der tut der Wintersaat nicht weh.

Zu mild für die Jahreszeit und schmuddelig naß.

Was sagt der hundertjährige Kalender:
Dezember
1. – 2.    Es Schnee fält immer zu
3. – 8.     unbeständig
9.     große Kälte kommt nachts
10.     starke, überaus kalte Winde, viel Schnee
11. – 12.     es herrscht grimmige Kälte
13. – 14.     es schneit, nicht mehr so kalt
15.     es ist klar und sehr kalt

Stimmt bis jetzt eigentlich nichts.

Wetterregeln – Bauernregeln 22 November St. Cäcilia

War an Simon und Juda kein Wind und Regen da, dann bringt ihn die Cäcilia.
Wenn es an Cäcilia schneit, dann ist der Winter nicht mehr weit.
Cäcilia im weißen Kleid, erinnert an die Winterszeit.
Die heilige Cäcilie mit Dank setzt sich auf die Ofenbank.
Bluehen im November die Baeume aufs neu, waehret der Winter bis zum Mai.

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15 November – Leonhardstag und Volkstrauertag

St Leonhard 15 November
Wetterregeln – Bauernregeln

Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist’s mit dem Weizen schlecht bestellt.
Wie’s Wetter an Lenardi ist, bleibt’s bis Weihnachten gewiss.
Nach der vielen Arbeit Schwere, an Leonhardi die Rösser ehre.
Der heilige Leopold ist oft noch dem Altweibersommer hold.
St. Leonhard ist der Schutzpatron des Viehs, besonders der Pferde.

Und heute ist
Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

Auf den Friedhöfen fast aller Orte in Deutschland wird den Toten der Weltkriege heute gedacht. Mit Kranzniederlegung an den Ehrenmalen und Gedenktafeln.

Im November wird auch im Auftrag des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die Pflege der Kriegsgräber gesammelt.

http://www.volkstrauertag.de/