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… Fakten, Fakten, Fakten…Wider den Mythos vom Nenniger Mosaikboden als Beginn der Mettlacher Mosaikproduktion

Historischer Verein für die Saargegend

Der nächste Vortrag in unserer Reihe:
Sabine Graf: Fakten, Fakten, Fakten…Wider den Mythos vom Nenniger Mosaikboden als Beginn der Mettlacher Mosaikproduktion
28. November 2017, 19 Uhr, Museum Schloss Fellenberg, Merzig

November Impressionen

Oberhalb der Biogasanlage Fitten. Vom Homberg, Flur Silwingen, fotografiert.

Im Bereich der Biogasanlage liegen die Süßinger Flure.
Süßingen ist im Verzeichnis der Wüstungen des Saarlandes zu finden.
Ein Hof dieses Namens ist auf einer Karte von 1882 bei der jetzigen Mülldeponie Fitten, gegenüber der Kompostanlage der Stadt Merzig, eingezeichnet.
Es könnte sich um die Überreste des Dorfes Süßingen gehandelt haben.

Süßingen wird erstmals 1578 erwähnt, „Sohn des Webers von Süßingen“.
1846 wird Süßingen als zu Fitten zugehörige Siedlung erwähnt.
Und umfaßt 1-2 Gebäude.

 

St. Martin 11 November – Martinstag

Bauernregeln – Wetterregeln zum Martinstag

Wenn um #Martini Regen fällt, ist’s um den Weizen schlecht bestellt.
Ist Martini klar und rein, bricht der Winter bald herein.
Wolken am Martinstag, der Winter unbeständig werden mag.
Sankt Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.
Sankt Martin setzt sich schon mit Dank am warmen Ofen auf die Bank.

An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte.

Der Martinstag wird in vielen Gebieten mit Umzügen und anderem Brauchtum begangen. Da Martins Leichnam in einer #Lichterprozession mit einem Boot nach Tours überführt wurde, feiern vor allem die Kindergärten ein „Laternenfest“ mit Laternelaufen.

Da der Martinstag mit kirchlichen Festen und Umzügen verbunden war, war er in vielen Gegenden des Rheinlandes als Kirchmesstag ein Tag von ökonomischer Bedeutung: Anfang November war das bäuerliche Wirtschaftsjahr endgültig zu Ende. Pachten und Zinsen wurden ausgezahlt und Verträge abgeschlossen, erneuert und aufgelöst. Zahlreiche alte Urkunden bestimmen oft den Martinstag als Ziel- und Zahltag, das „Geschäftsjahr“ dauerte sozusagen von St. Martin zu St. Martin.

In der von Byzanz beeinflussten Christenheit lag der Martinstag am Beginn der Fastenzeit, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein – in den orthodoxen Kirchen teilweise bis heute – vor Weihnachten begangen wurde. Der Tierbestand, der nicht durch den Winter gefüttert werden konnte, musste reduziert werden, vorhandene und nicht „Fastenzeit-taugliche“ Lebensmittel wie Fett, Schmalz und Eier mussten verbraucht werden. Am letzten Tag vor Beginn dieser Fastenzeit konnten die Menschen – analog zur Fastnacht – noch einmal schlemmen.[3]
Daneben war der Martinstag das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres, neuer Wein konnte probiert werden, es war der Termin für den Viehabtrieb oder das Ende des Weidejahres sowie der traditionelle Tag, an dem die Entrichtung des Zehnten fällig war. Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen. An diesem Tag begannen und endeten Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen. Später wurde auch der Tag des heiligen Leonhard von Limoges, des Schutzpatrons des Viehs, am 6. November hierfür genannt. Landpachtverträge beziehen sich bis heute noch häufig auf Martini als Anfangs- und Endtermin, da der Zeitpunkt dem Anfang und Ende der natürlichen Bewirtschaftungsperiode entspricht. Der Martinstag wurde deshalb auch Zinstag genannt.

Quelle: Wikipedia

Martinsumzug 1971, 2 von rechts Christ Wahlen + Sabine, Anneliese Hoffmann + Martin, Dorothea Schwarz + Annemarie, Klara Altes + Andrea, Rudolf und Irmtraud Hemgesberger + Christine

#Martinstag #Martinsgans

 

 

Waffenstillstand von Compiègne – Nationalfeiertag in Frankreich

Waffenstillstand von Compiègne – Armistice 1918
am 11. November.

Dieser Nationalfeiertag erinnert an den Waffenstillstand zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich am 11. November 1918. Der Vertrag zum Waffenstillstand wurde damals in Compiègne, in der nordfranzösischen Region Picardie, unterzeichnet. Er besiegelte das Ende des 1. Weltkrieges.
In Verdun (Lothringen), dem wichtigsten Schlachtfeld des Krieges, findet an diesem Tag eine Gedenkveranstaltung statt.
Die französische Flagge weht im ganzen Land auf Halbmast.
Von den Kriegsdenkmälern werden die Namen der Gefallenen verlesen, es folgt eine Schweigeminute mit anschließendem Glockengeläut. Militärparaden finden keine statt.

Weitere Informationen

Schlacht um Verdun 1 Weltkrieg

An klaren Tagen und Westwind konnte man bei uns auf den Saargauhöhen den Kanonendonner von Verdun, das ungefähr 80/90 km entfernt ist, als Donnergrollen hören.  Endlos …
Endlos dann auch die Kolonnen der Verwundeten die auch in Merzig versorgt wurden.
Die erste Euphorie die den Beginn des ersten Weltkrieges begleitete war schnell vorbei und machte der harten Realität Platz.

Phänologische Jahreszeiten – Spätherbst

Phänologische Jaheszeiten
Das phänologische Jahr wird in zehn physiologisch-biologisch begründete sogenannte „phänologische Jahreszeiten“ eingeteilt, die durch spezielle phänologische Indikatoren (Leitphasen) gekennzeichnet werden.

Spätherbst
Er dauert ungefähr von Mitte Oktober bis Anfang Dezember

Der allgemeine Laubfall signalisiert den Spätherbst

Sobald auch die Wildbäume (Stieleiche, Rosskastanie) ihr Laub abwerfen, beginnt der Spätherbst. Das Wintergetreide geht auf. Mit Absinken der Temperaturen wird in der Landwirtschaft die Arbeit allmählich eingestellt. Mit dem Ende des Laubfalls endet der Spätherbst meist Mitte bis Ende November.

9 November: Reichsprogromnacht,Ausrufung der ersten deutschen Republik und Fall der Berliner Mauer

Den 9 November kann man als Schicksalstag der Deutschen bezeichnen.

Was geschah an diesem Tag im November der für Deutschland so wichtig war und teilweise auch internationale Auswirkungen nach sich zog:

Der Fall der Berliner Mauer 1989
Reichspogromnacht am 9. November 1938
auch Reichskristallnacht oder Novemberpogrome genannt, waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich.

Hitlerputsch am 9. November 1923

Novemberrevolution: Ausrufung der Republik am 9. November 1918

Quellen und weitere Infos:
https://de.wikipedia.org/wiki/9._November_(Deutschland)

Bundeszentrale für politische Bildung
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/69545/der-9-november-09-11-2012

Merzig

Am Freitag, 10. November, um 11 Uhr findet bei der  Gedenktafel in der Synagogenstraße Merzig eine Gedenkstunde zur Reichspogromnacht statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen

 

 

Martinsumzüge im Saarland

Der Martinsumzug in Silwingen findet am Freitag den 10.11.2017 statt.
Um 18 Uhr starte der Zug an der Kapelle .
Weite rgeht es über die Bannholzerstraße, die Mondorferstraße, den Domperberg zum Bürgerhaus.

Dort gibt es bei einem großen St.Martinsfeuer die traditionelle Brezel für die Kinder.
Aber auch für die Eltern und alle Bürger ist für Speiß und Trank gesorgt.

http://www.sol.de/archiv/news/Die-Termine-der-Martinsumzuege-im-Saarland-2017-Uebersicht,104987

Einkaufen an Heiligabend … im Saarland !?

Einkaufen an Heiligabend …
Eigentlich kein Problem wenn dieser auf einen Werktag fällt.
Nur dieses Jahr ist Heiligabend eben an einem Sonntag.
Die Gesetze im Saarland lassen es zu das die Geschäfte dann eben an diesem Sonntag öffnen können.
Es aber nicht müssen.

Nach Umfragen sind aber die meisten Menschen gegen diesen Verkaufs offenen Sonntag.

Und auch der Umgang der Läden und Geschäfte damit ist oder wird unterschiedlich sein.
Ein paar große Ketten verzichten darauf an diesem Tag zu öffnen.
Wobei andere sich noch nicht dazu äußern möchten.

„Eine Sonderregelung im Ladenöffnungsgesetz des Saarlandes macht dies möglich: Danach können Lebensmittelgeschäfte frei entscheiden, ob sie ausnahmsweise an Sonntagen zwischen neun und 14 Uhr öffnen, wenn diese auch der Heiligabend sind.“

Aber wer trotzdem am heiligen Abend Einkaufen möchte kann dies auf der anderen Seite der Grenze in Frankreich oder Luxemburg tun. In den Grenzregionen Saargemünd, Forbach, Sankt Avold, Thionville, Metz und Luxemburg ist dies möglich.  Die Läden in Frankreich dürfen an allen vier Adventssonntagen öffnen.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/streit-um-einkauf-an-heiligabend-im-saarland_aid-6801346

 

Windräder auf dem Gau

Gibt es einige. Von Silwingen bis Perl im Dreiländereck sind es rund 30.

Auf französischer Seite, im Windpark Waldwisse – Launstroff, waren ganze 9 geplant.

Eines dieser 9 Windräder wäre sehr nahe an den kleinen Ort Biringen herangekommen.

Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg klagte gegen diesen Bau.
Es ging dabei nicht gegen die Windkraft an sich, sondern an die Massierung auf den Saargauhöhen entlang der deutschen-französischen Grenze.

Nun kam es zum Kompromiss und es werden nur 8 gebaut.
Das nächste 1500m von Biringen entfernt.

Da Land des weiten Blickes, der Saargau, wird dann um einige große Monumente reicher.
Ob es einem nun gefällt oder nicht, oder ob diese in die Landschaft passen.

Windpark Waldwisse/Launstroff – Gemeinde Rehlingen-Siersburg vermeldet

Einigung beim Windpark auf der Grenze – Windpark Launstroff-Waldwisse

Plan mit den 9 Windrädern.

 

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum .. 6 November St. Leonhard

6. November: St. Leonhard

Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist’s mit dem Weizen schlecht bestellt.
Wie’s Wetter an Lenardi ist, bleibt’s bis Weihnachten gewiss.
Nach der vielen Arbeit Schwere, an Leonhardi die Rösser ehre.

Der heilige Leonhard gilt in Deutschland als Schutzpatron der Pferde, Rinder und des Viehs. Er Soll sie vor Krankheiten bewahren.

 

Hubertustag

St. Hubertus der Schutzpatron der Jäger

Orte, Regionen, Berufe … haben ihren Schutzpatron.
Früher wurde diesem immer gehuldigt.
Das ist heute nur noch wenigen vergönnt.

Um den Hubertustag gab es früher auch bei uns eine Treibjagd.
Die die Jäger gebührend mit Hörnerklang und Getränken feierten.
Das erlegte Wild wurde präsentiert und anschließend in der Dorfkneipe gefeiert.
Diese Zeit ist auch so gut wie vorbei.

Hubertustag wird im Volksmund der Gedenktag des hl. Hubertus von Lüttich im Kirchenjahr genannt. Das Datum des Gedenktages am 3. November leitet sich von dem der Erhebung der Reliquien am 3. November 743 ab.

Aus dem Mittelalter ist die Hubertuslegende überliefert, wonach der Heilige auf der Jagd vom Anblick eines prächtigen Hirsches mit einem Kruzifix zwischen den Sprossen des Geweihs bekehrt wurde.

Deshalb wird Hubertus als Schutzpatron der Jagd angesehen.
An diesem Tag finden alljährlich große Jagden, sogenannte Hubertusjagden, und Hubertusmessen statt. Auch Reitjagden werden traditionell am Hubertustag durchgeführt.

Außerdem gilt er als Patron der Hunde und als Helfer gegen Tollwut, der Schützen und Schützenbruderschaften, der Kürschner, Metzger, der Metallbearbeiter, Büchsenmacher, Optiker, Mathematiker und Hersteller von mathematischen Geräten.

https://www.heiligenlexikon.de//BiographienH/Hubertus_von_Luettich.html

Zeichnung Lothar Bauer

Allerheiligen … November Totenmonat

Der November ist der Monat der Toten.
In diesem Monat wird ihnen mehrmals gedacht.
Am Volkstrauertag den Toten der beiden Weltkriege zum Gedächtnis. Am Totensonntag  erinnern sich die evangelischen Christen der Verstorbenen.
Allerseelen, dem 2 November, gilt dem Gedächtnis der Verstorbenen, die noch nicht im Himmel sind.

Allerheiligen ist ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird, der „verherrlichten Glieder der Kirche,
die schon zur Vollendung gelangt sind“, der bekannten wie der unbekannten.
Das Fest wird in der Westkirche am 1. November begangen, in den orthodoxen Kirchen am ersten Sonntag nach Pfingsten.
Die lutherischen Kirchen feiern es als Gedenktag der Heiligen (hier ist die liturgische Farbe Rot),
ähnlich auch weitere protestantische Kirchen.

Im Lauf der ersten christlichen Jahrhunderte wurde es wegen der steigenden Zahl von Heiligen zunehmend unmöglich, jedes einzelnen Heiligen an einem besonderen Tag zu gedenken. Jährliche Gedenktage für Verstorbene gab es bereits im antiken Christentum.
Seit Ende des 10. Jahrhunderts wird, ausgehend von der Benediktinerabtei Cluny, am 2. November mit Allerseelen zusätzlich ein Gedenktag aller Verstorbenen gehalten.

Die Annahme, dass die Christen mit der Wahl des Termins das keltische Fest Samhain, ein Totenfest am ersten Tag des Winters, aufgegriffen haben könnten, ist umstritten, da auch Geschichte und räumliche Erstreckung des Samhain-Festes unklar sind. Gegen eine Verbindung spricht, dass der November-Termin für Allerheiligen zuerst im 8. Jahrhundert in Italien eingeführt wurde, wo Samhain unbekannt war. Im frühen christianisierten Irland wurde Allerheiligen zunächst im Frühjahr gefeiert. Doch muss bedacht werden, dass die Missionierung Irlands bereits im 4. und 5. Jahrhundert nach Christus begann und sicherlich irische Geistliche Italien und Rom bereisten.

Bauernregeln zu Allerheiligen
„Schnee am Allerheiligentag / selten lange liegen mag.“
„Bringt Allerheiligen einen Winter, / so bringt Martini einen Sommer.“
Allerheiligen bringt den Nachsommer.
„Zum Allerheiligen Sonnenschein, / tritt der Nachsommer ein.“
„Allerheiligen klar und helle, / sitzt der Winter auf der Schwelle.“

Schloss Itzbach

Foto um 1930, aus Saarkalender 1936
damals als Bauernhof genutzt das Schloss Itzbach.
Wahrscheinlich von den Nazis zum Marienhof gemacht…
Erbaut um 174o. Heute im Privatbesitz

Siersburg ist durch den Zusammenschluss der Orte Büren, Itzbach und Siersdorf am 1. April 1937 entstanden. Namensgeber für den neuen Ort war die gleichnamige Burg Siersburg.

Schloss Itzbach heute
https://commons.wikimedia.org/…/File%3ASchloss_Itzbach…

Biringen – grenzenlos …

Was so rundum Silwingen  passiert …

In unserem Nachbardörfchen Biringen,  noch ein wenig höher auf den Gauhöhen und im Kreis Saarlouis, ist viel los.
Biringen gehört zur Gemeinde Rehlingen-Siersburg .
Einwohnermäßig ist Biringen kleiner als Silwingen, aber an Aktionen reicher.
Beide Grenzdörfer sind liegen gelassene Orte an der ehemaligen Bahnlinie Merzig-Bettsdorf. Man mußte in die Nachbarorte gehen um diese kleine Bahnlinie zu nutzen.

Die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ brachte den 2 Platz im Kreis Saarlouis.

Momentan wird das ehemalige Waschhaus bei den unter Denkmalschutz stehenden Erbhöfen renoviert.

Das und vieles mehr über die Vergangenheit bis in die Zukunft erfährt man auf:

https://www.biringen-grenzenlos.de/

 

Museum für dörfliche Alltagskultur – Rubenheim

Museum für dörfliche Alltagskultur
Das Museum für dörfliche Alltagskultur, das sich im Ortsteil Rubenheim der Gemeinde Gersheim befindet, dokumentiert die Lebensverhältnisse von „kleinen Leuten“ der saar-pfälzisch-lothringischen Landbevölkerung. Das Museum will die Alltagskultur der Bevölkerung zwischen Hunsrück und Lothringen mit Schwerpunkt auf dem Saarland beleuchten.
Dem Museum ist seit 2012 auch ein Museum des saarländischen Aberglaubens angegliedert.

Das Museum wurde von dem Rubenheimer diplomierten Wirtschaftsingenieur (Dipl.Wirtsch.Ing.) und Volkskundler Gunter Altenkirch konzipiert und sukzessive realisiert. Er hat das Museum im Laufe von Jahrzehnten eingerichtet und garantiert den laufenden Betrieb. Dokumentiert und gezeigt werden soll das alltägliche Leben der Dorfbewohner des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere das der unteren sozialen Schichten. Sie wurden seinerzeit von den Tagelöhnern, Arbeitern, Bauern, Handwerkern und Vaganten gebildet, also den Schichten, die man im alltäglichen Sprachgebrauch die „kleinen Leute“ nennt. Über 50.000 Objekte hatte Altenkirch zusammengetragen, 2500 davon werden in verschiedenen Sonderausstellungen und einigen Dauerausstellungen gezeigt.
Das Museum wurde 1988 eröffnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_f%C3%BCr_d%C3%B6rfliche_Alltagskultur

Das Museum für dörfliche Alltagskultur und das Museum des Saarländischen Aberglaubens sind an jedem dritten Sonntag im Monat ab 14 bis 18 Uhr geöffnet …
http://www.museum-alltagskultur.de/

Weintrauben, Weinfest …

Traubenzeit ist oder war.

Aber die Perler Wein- und Kellertage kommen noch.
Vom 27.-30.10.2017

Die Winzer laden Sie in ihre Keller in und bieten Wein und regionale Spezialitäten. Und Livemusik.

Viele Vereine beteiligen sich an dem Fest und beleben es durch eigene Angebote. Im Vereinshaus findet parallel zu den Wein- und Kellertagen eine internationale Kunstausstellung statt

Weitere Infos:
http://www.perl-mosel.de/freizeit-tourismus/wein-in-perl/perler-wein-und-kellertage.html

 

Wein gab es auch schon mal in Silwingen.
Vor etwa 100 Jahren wurde in vielen Orten in unserer Gegend Wein angebaut.

Aber zuletzt der „Silwinger Schüttelfrost“ auf dem kleinen Weinberg von Ewald Johannes.

Umweltschutz braucht man das überhaupt …

Naja irgend wie schon.

Man verfolge den weg des Pappbechers der den Platikbecher ersezt hat. Ist das so viel sinnvoller?
Wohl eher nicht, sondern sinnlos.
Wie so vieles auf dieser Schönen neuen Welt.

Laßt Plastik und Pappe sein und benutzt lieber Gläser und Keramiktassen und Glasflaschen, auch wenn diese schwerer sind.

Aber Bequemlichkeit kann halt das Gehirn vernebeln, ebenso wie die Geldgier.
Bedenken sollte man das man nach dem Ableben nichts  mit nimmt.

 

Buch – Homo Saarlandicus. Was es heißt, ein Saarländer zu sein

Homo Saarlandicus von Peter Waldbauer.
Für alle die nicht wissen was es heißt ein Saarländer zu sein.

In essayistischer Weise liefert Peter Waldbauer ein unterhaltsames Bekenntnis zum Saarland: Augenzwinkernd porträtiert er sowohl den gemeinen Saarländer und dessen Eigenheiten als auch Städte, Sprache, Gastronomie und den ganz normalen Alltag dort. Eine Pflichtlektüre für Saarländer und alle, die es ins Saarland zieht.

Überall im Buchhandel, online oder im Buchladen …

Dann bin ich mal gespannt ob ich mich darin erkenne …

https://anacondaverlag.de/produkt/homo-saarlandicus-was-es-heisst-ein-saarlaender-zu-sein

Noch ein Äppelfescht …

Da Viezfest in Merzig oder das Äppelfescht in Fremersdorf waren nicht die letzten in diesem Jahr und im Saargau.

Die Dörfer Borg, Tettingen und Butzdorf feiern am 14. und 15. Oktober ihr 21. Äppelfeschd.
Vielerlei Essen und Trinken rund um den Apfel aber nicht nur kann man dort probieren.
 
Weitere Infos im Wochenspiegel: