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Wetterregeln – Bauernregeln 22. Januar: St. Vinzenz

22. Januar: St. Vinzenz

Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee, wird es aber schneien oder regnen, kann uns ein mässiges Jahr begegnen.
Wie’s Wetter am St. Vinzenz war, so kann’s auch sein das ganze Jahr: Schönes Wetter bringt Gewinn, drum merk’ den Tag in deinem Sinn.
An St. Vinzent, / da hat der Winter noch kein End’.

Na dann schaun mehr mal ob es ein nur mäßiges Jahr geben wird.

Sein Gedenktag gilt als die Mitte des Winters.

Gipsabbau zwischen Mechern und Mondorf

der 3. und der 4. Teil von Armin Siebenborn.
“Am 23. Oktober 1935 legt die Fa. Knauf dem Bergamt in Saarbrücken den Lebenslauf, Zeugnisse, und polizeiliches Führungszeugnis ihres Vorarbeiters Johann Dollwet sowie der Bergleute Johann Naumann aus Mondorf, ……, Johann Lamest aus Silwingen ……zur Erlangung der Schießberechtigung vor.”

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Wetterregeln – Bauernregeln 20 Januar

20 Januar St. Fabian, St. Sebastian

Tanzen um Fabian schon die Mücken, muss man später den Kühen das Futter bezwicken.
Sebastian je kälter und heller – dann werden Scheuer und Fässer umso völler.
Sonnenschein um Fabian und Sebastian, der lässt den Tieren das Futter ausgah’n.
Verschließt tiefer Schnee zu Sebastian die Saaten, / wird unser täglich Brot gut geraten.
An Fabian und Sebastian / fängt Baum und Tag zu wachsen an.

Früher trug man Sebastianspfeile als Schutz gegen die Pest, die sogenannte anfliegende Krankheit

Sebastian ist Patron der Bürstenmacher. Sein Aussehen nach der Marter mit so vielen Pfeilen machte ihn dazu.

Am Sebastianstag beginnt der Saft in den Bäumen zu steigen, darum danach keine Bäume mehr gefällt werden

Die Sebastianskälte ist heute eingetroffen. Normalerweise hält sie vom 16. bis 26. Januar.
In Mitteleuropa herrscht dann meist frostiges und  niederschlagsärmeres Hochdruckwetter.
Mit den niedrigsten Temperaturen des Jahres.
Dieses Jahr wird dies aber eher nicht der Fall sein, wenn man sich die Wettervorhersagen anschaut.  Wobei die weite Vorschau Anfang Februar wieder Frost anzeigt.
Wenn es so weiter geht haben wir das ganze -Jahr über Aprilwetter

Von Antonello da Messina – CQFILnolPuq8ZQ at Google Cultural Institute maximum zoom level, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21962870

Geschichtliches über St.Gangolf bei Besseringen-Saar von Arthur Fontaine

„Geschichtliches über St.Gangolf bei Besseringen-Saar“ erschien 1935 und schildert die geschichtlichen Ursprünge und Entwicklung der Siedlung und der ehemaligen Pfarrei, die geute zu Besseringen gehört. Nun erscheint ein vergrößerter Nachdruck des bereits als verschollen geglaubten Textes. Heimatforscher und Autor Arthur Fontaine hat neben den Nachdruck um einen Anhang aus eigener Feder erweitert, der einen kurzen Einblick in die Entwicklungsgeschichte St. Gangolfs gibt. Das Booklet umfasst 48 Seiten.

Titel: Geschichtliches über St. Gangolf bei Besseringen-Saar, Format: 14,8 x 21 Zentimeter, Umfang: 48 Seiten, Bindung: Booklet, ISBN: 978-3-7460-6646-2,

Vortrag – Gespenster und Geschichte. Was Spuksagen über die Vergangenheit des Saarlandes verraten

Gespenstern begegnet man allenthalben …
Ob wahr oder nicht wahr. Das muß Jeder selbst entscheiden.
Aber ein Stückchen Wahrheit ist doch an allem dran oder!?
Silwingen als kleiner Ort kann leider nicht mit Gespenstern aufwarten.  Bis jetzt ist mir darüber nichts bekannt.
Außer dem “Tor zur Hölle”, dem alten Tunnel. Aber die Gerüchte darüber wurden erst in neuer Zeit verbreitet und in der Geschichtsschreibung und auch von älteren Mitbürgern wurde nichts davon bestätigt.
Aber vielleicht wird manches erst durch die eigene Wahrnehmung, was oder wie diese auch sein mag, zum Leben erweckt …

Hier findet man Alles über das Tor zur Hölle

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Vortrag von Prof. Dr. Johannes Dillinger
Gespenster und Geschichte. Was Spuksagen über die Vergangenheit des Saarlandes verraten

In der Sagenüberlieferung der Saar finden sie zahlreiche Geschichte über Gespenster. Dieser Saarspuk hat Geschichte. Der Maltitz, der Varus, die Mottener Geister von Lebach, der Hoberger von Püttlingen, der Ratzehans von Ottweiler, der Spitalhannes von Merzig, der Sumpfgeist von Roden und viele andere Gespenster unserer Sagen – alle sagen etwas über das Leben unserer Vorfahren. Diese Gespenstergeschichten haben nämlich einen ‘wahren’ Kern. Anhand von ausgewählten Beispielen aus dem ganzen Saarland wird untersucht, was uns Gespenstersagen über die Vergangenheit verraten.

Wie Merzig auf die Landkarte kam … Vortrag

so der Titel des Vortrages von Vortrag von Dr. Justus Nipperdey.

Johann Christoph Beers ‚Beschreibung des Saar-Stromes‘ (1690)

Seit wann gibt es ausführliche Beschreibungen der Saar-Region – und welche Rolle spielt Merzig dabei? Diesen Fragen geht der Historiker Dr. Justus Nipperdey (Universität des Saarlandes) anhand der ersten buchförmigen Beschreibung der Saar von 1690 nach.

Di 19:30Stadtbibliothek Merzig

Wetterregeln – Bauernregeln 7 Januar

Valentin von Rätien wird oft mit Valentin von Terni verwechselt,dieser ist am 14 Februar.

Nichts spezielles heute …
St. Valentin nimmt die Feiertag hin.
Wenn der Jaenner viel Regen bringt, werden die Gottesaecker gedüngt.

Der Gottesacker dürfte Jedem bekannt sein.
Und eine Düngung wird dort auch nicht gebraucht.

Ein zu nasser Januar ohne Frost und Schnee ist nicht die beste Voraussetzung für eine gute Ernte.

 

 

 

 

Willi Graf – 100 Jahre …

100 Jahre alt wäre heute der saarländische NS-Wiederstandskämpfer Willi Graf geworden.
Ab 1942 war er Mitglieder der “Weißen Rose” und druckte in Saarbrücken für die Widerstandsorganisation gegen Hitler, die später in München verteilt wurden.

Und in diesem Jahr jährt sich sein Todestag zum 75.

Saarbrücken gedenkt Willi Graf mit einem Programm:

Heute 2 . Januar, Willi Grafs Geburtstag, mit einer szenischen Lesung in der St. Johanner Jugendkirche eli.ja (Ecke Hellwigstraße/Halbergstraße, 15 Uhr).
Um 17 Uhr in der Basilika St. Johann ein Pontifikalamt mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann.
Die Lesung wird am morgigen Mittwoch um 20 Uhr in der Basilika wiederholt.
Das Kulturamt bietet ab März Führungen zu den Saarbrücker Stationen von Willi Graf an. 13. März, wird ein von Juliana Hümpfner gemaltes Porträt Willi Grafs der Öffentlichkeit übergeben.
12. Oktober Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung auf dem Friedhof St. Johann

https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Graf

http://www.sr.de/sr/sr3/themen/panorama/willi_graf_100_geburtstag100.html

Verlag mit saarländischen Büchern im Sortiment

Diesen Verlag kannte ich ja noch gar nicht. Ich wurde durch die Tageszeitung darauf aufmerksam. Geschichtliches Allerlei zum kleinen Preis. Interessante Titel dabei.
Auch das Saarland ist vertreten.
http://saarland-mosel-hunsrueck.regionalia-verlag.de/

Weihnachten 25 Dezember

Weihnachten ist wie so vieles ein Überbleibsel alter, heidnischer Traditionen.
Und hatte mit dem früheren Julfest, der Wintersonnenwende zu tun.

Im Frühchristentum war das Geburtsfest Christi relativ unbestimmt. 354 n. Chr. gibt es die erste schriftliche Überlieferung, dass in Rom ein heidnisches Fest am 25. Dezember gefeiert wurde. Offenbar war dieser Brauch im römischen Reich eng mit dem Kaiserkult verbunden. Im 19. Jahrhundert entstand die Theorie eines vorchristlichen germanischen Sonnenwendfestes, von dem man behauptete, es sei von der Kirche mit christlichen Bräuchen überlagert worden. Umstritten ist, ob die Germanen um die Wintersonnenwende – also ab dem 21. Dezember – ein Julfest feierten. Historisch belegbare schriftliche Zeugnisse gibt es in Form von Kalenderstäben mit Runenzeichen. Es ist unstrittig, dass das Wort Julfest vor der Christianisierung in Gebrauch war. Die Kirche hatte vergeblich versucht, das Wort durch andere Begriffe zu ersetzen (Norrøn: „Dróttins burðar tíð“, Altschwedisch: „gudz födzlo hötidh“). Die meisten Belege stammen aus christlicher Zeit, so dass es schwierig ist, ein Bild der verschiedenen Feste zu gewinnen. Das gilt auch für die „Nacht der Mütter“ bei den Angelsachsen.

Ist es Weihnachten kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald.
Wenn’s Christkindlein Tränen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.
Weihnacht, die im grünen Kleid, hält für Ostern Schnee bereit.

Weniger ist mehr …

“Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen.” (Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jhd. v. Chr. – 5. Jhd. v. Chr.)

Facebook Seite – Silwingen, fre.ier onn haut!

Silwingen, fre.ier onn haut!
So der Name der neuen Facebook Seite.
Worum geht es dort?

Diese Gruppe dreht sich um Silwingen. Und wie der Titel sagt um Früher und Heute.
Alles was mit dem Dorf und seinen Bewohnern zu tun hat soll Thema dieser Gruppe sein. Aktuelles, historisches, Brauchtum, user Sprooch … gehören hier rein.
Die nahe Umgebung darf auch Thema werden.
Die große Politik wollen wir hier raus halten und uns politisch nur auf die nahe Umgebung und deren Angelegenheiten beschränken.

Gedicht – Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

Am Sonntag, 17. Dezember, startet die Museumsbahn Losheim zu einer weiteren Nikolausfahrt, dem Ereignis für Familien in der Vorweihnachtszeit.

Im Hochwald fährt sie noch die Dampflok.
Auch bei uns ist sie vor 100 Jahren das erste Mal gefahren.
Sicher ein eindrucksvolles Ereignis für die damalige Zeit.
Schnaufend und rauchend vom Mondorfer Bahnhof kommen an Silwingen vorbei und dann im Tunnel verschwindend ins Lothringer Land hinein …

http://museumsbahn-losheim.de/

Am Sonntag, 17. Dezember, startet die Museumsbahn Losheim zu einer weiteren Nikolausfahrt, dem Ereignis für Familien in der Vorweihnachtszeit.