Platt, Mundart, Dialekt, Moselfränkisch …

Schon damals gab es diese Probleme.
Unsere Mundart muß erhalten bleiben …

Aus : Saarkalender 1934
Viele unserer Landsleute stehen heute ebenso wie früher den Bestrebungen der Heimatpflege fremd und kalt gegenüber.
Wer schätzt die Mundart? Wenige nur.
Einige die sich der Schönheiten der urwüchsigen Ausdruckskraft, der tiefen Verbundenheit mit Volk, Heimat und Boden erinnern und erfreuen.
Der übergroße Teil unserer Volksgenossen bringt zu seiner Muttersprache nur wenig Liebe auf.
Ein Beweis dafür das auch das Verständnis für die Sprache nur äußerst dürftig und gering ist.
Ein verkrampftes, unecht und hohl klingendes sogenanntes Hochdeutsch wird gepflegt. Wer sich seiner Mundart nicht schämt, läuft Gefahr, verspottet oder glossiert zu werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.