De Soarlänner onn ihren Schnaps …

Do hott de Becker Heinz ( Gerd Dudenhöfer ) Recht!

” ich trinke mein Schnaps wie ich will und wenn es dir nicht paßt dann kannst mich am A. lecken …”

Äwer nur de Selvergebrannten, der me.ih wwei 40% hott.
Alles annere es Sudelwasser.

Das Branntweinmonopolgesetz oder Gesetz über das Branntweinmonopol setzt in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen für das staatlich geprägte Branntweinmonopol und ist auch Rechtsgrundlage für die Branntweinsteuer. Es wird zum 31. Dezember 2017 mit dem Branntweinmonopol außer Kraft treten; die steuerlichen Regelungen wurden bereits in das Alkoholsteuergesetz integriert, dass das BranntwMonG insofern ersetzen wird.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Branntweinmonopolgesetz

Schnapsbrennen hat im Saarland und den umliegenden Regionen Tradition.
Das Fallen des Branntweinmonopols bedeutet das die Brennereien
keinen Alkohol mehr zum Festpreis und steuerfrei an den Staat abführen können.
Es geht einiges an Geld verloren, das die kleinen Brennereien von denen es rund 20000 gibt nicht auf Dauer stemmen können.

Kaiser Wilhelm II. Unterzeichnete im am 26 Juli 1918 das erste „Branntweinmonopolgesetz“ das am 1. Oktober 1919 in Kraft tratt.

Das hat nun EU gewollt ein Ende.

Und wie ich finde geht damit ein Stück unserer Kultur und ‚Tradition verloren.
Noch vor dem zweiten Weltkrieg gab es, auch in den kleinsten Saargaudörfern, eine oder mehrere Brennereien.

Die Klein- und Obstbrenner verarbeiten überwiegend Obst von Streuobstwiesen und ermöglichen somit den Erhalt einer uralten Kulturlandschaft. Und wie wir wissen ist diese Kulturlandschaft am zurück gehen oder verwildern.

Streuobstwiesen bieten nicht nur seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum sondern sind oft ein Refugium alter Obstsorten.

Gegenüber das frühere Gasthaus Ley hatte auch noch eine Brennerei, die in einem kleinen Anbau links neben dem Haus untergebracht war. An diesen kleinen Bau kann ich mich noch dunkel erinnern. Er war damals aber nicht mehr im Betrieb und wurde etwa 1973/74 beim Umbau des Hauses abgerissen.

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