Archiv der Kategorie: Wetter

Meteorologischer Frühlingsanfang

Der ist heute der meteorologische Frühlingsanfang.

Die Meteorologen führten ihn ein um jeweils drei Monate den Jahreszeiten zu zuordnen und bessere  Vergleichsmöglichkeiten gegeben sind.

Der Frühlingsanfang oder Frühlingsbeginn, also der Anfang der Jahreszeit Frühling, kann entweder astronomisch, meteorologisch oder phänologisch (nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen) bestimmt werden.
( http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlingsanfang )

Wir hatten oder haben den viert wärmsten Winter seit 1881 wie die Wetterstation Saar berichtet.
( https://www.facebook.com/WetterstationSaar )
Aber immer noch bestimmt herbstliches und nasses Wetter unser Klima.
Der Winter fällt dieses mal aus und auch der Schnee.

 Dann warten wir mal auf den astronomischen Frühlingsanfang der dieses Jahr auf den 20 März fällt.
Und hoffen das uns die Nässe dann so langsam verläßt.

Die ersten Frühlingsboten sind aber schon seit Tagen in unseren Gärten zu finden.

schneeglöckchen

Wetterregeln – Wetterregulierungen

Jeder kennt sie alte Bauern oder Wetterregeln.
Meist kommen sie in Reimform daher.
Auch mal lustig und absurd.

Bedenken sollte man aber das es früher keinen Wetterbericht gab. Und die Leute viel wetterabhängiger waren als wir heute.
Die Leute auf dem Land waren auf das angewiesen was sie anbauten. Sei es auf den Feldern oder im Garten oder um ihr Vieh zu versorgen.
Das Überleben der Familie war manchmal von der Voraussage des Wetters abhängig.

Die seid Generationen überlieferten Weisheiten in Reimform entstanden aus Beobachtungen auf einander folgender Umstände das Wetter und die Natur betreffen. aus denen man dann seine Rückschlüsse auf spätere Ereignisse zog.
Wichtig ist aber das man diese Wetterbregeln immer regional sehen sollte.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats.

Auf jeden sind sie das Ergebnis jahrhundertelanger Beobachtungen und Erfahrungen die die Menschen mit der Natur und dem Wetter gemacht haben.

Auch Tiere wurden zur Wetterprognose hinzu gezogen. Man beobachtete ihr Verhalten und konnte auf baldige Wetterverhältnisse schließen.
Das tiefe Fliegen der Schwalben signalisiert baldigen Regen. Die Insekten die den Schwalben als Nahrung dienen werden durch den tiefen Luftruck nach unten gedrückt. Und tiefer Luftdruck ist mit schlechtem Wetter verbunden.

Man sollte über altes Wissen nicht zu viel lächeln.
Unser Wetterbericht stimmt doch auch echt immer, oder?

Hier also ein paar Bauernregeln vom Ende des Dezember:

Dezember kalt mit Schnee, niemand sagt oh weh.
Ist der Dezember mild mit Regen, hat das nächste Jahr wenig Segen.
Ist der Dezember kalt, wird der Winter hart, aber der Frühling kommt bald.
Abendröte bei West, gibt dem Frost den Rest.
Wie der Dezember pfeift, so der Juni geigt.
Soll der Dezember den Bauern freuen, so muß er kalt und schneereich sein.
Wenns auf Weihnacht ist gelind, sich noch viel Kält einfind.

 

 

 

Allgemeine Wetterregeln für den Juli

Fängt der Juli mit Tröpfeln an,
wird man lange Regen han

Trübe Aussichten an den Hundstagen,
trübe Aussichten das restliche Jahr

Im Juli warmen Sonnenschein, 
macht alle Früchte reif und fein.

So golden im Juli die Sonne scheint, 
so golden sich der Roggen neigt.

Ohne Tau keinen Regen, 
so heißt es im Juli aller wegen.

2) Wenn Spinnen emsig weiben (weben) im Freien,
lässt sich lang Schönwetter prophezeien.

Scheint im Juli oft die Sonne,
ist´s für die Früchte wahre Wonne!

Regent es im Sommer kaum,
bleiben die Äpfel nicht am Baum.

Genauso wie der Juli war, 
wird nächstes Mal der Januar.

Wenn die Schwalben Ende Juli ziehen,
sie vor baldiger Kälte fliehen.

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Heute ist Siebenschläfer

Der Siebenschläfertag ist am 27. Juni und ein Gedenktag für die Sieben Schläfer von Ephesus. Die gleichnamige alte Bauernregel besitzt ihre Relevanz als Lostag jeweils etwa 10 Tage später um den 7. Juli, aufgrund der gregorianischen Kalenderreform.

Der Zeitraum des Siebenschläfertages bewegt sich  vom 27 Juni bis  7 Juli
Das Wetter an diesen Tagen konnte für die Großwetterlage des Sommers bestimmend sein.

Wetterregeln:

  • Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.
  • Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
  • Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
  • Wie’s Wetter am Siebenschläfertag, so der Juli werden mag.
  • Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, dann regnet’s ganze sieben Wochen.
  • Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.
  • Regnet’s am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.
  • Werden die sieben Schläfer nass, regnet’s noch lange Fass um Fass.
  • Der Siebenschläferregen, der bringt dem Lande keinen Segen.
  • Siebenschläfer Regen – sieben Wochen Regen.
  • Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.

http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenschl%C3%A4fertag

Hochwasserbericht der #Wetterstation Saar

Einen interessanten und ausführlichen Bericht zum Hochwasser über Pfingsten findet bei der Wetterstation Saar.

Unser Bereich des Saargaus hatte keine größeren Beeinträchtigungen durch das Wetter.
Feuerwehrsirenen waren auch keine zu hören, so das ich davon aus gehe das die Keller diesmal trocken bleiben.

Einzig die Straße neben dem Bannholzerwald oberhalb der Silwinger Kapelle lief das Wasser 5cm hoch über die Straße.

Die Nebenflüsse der Saar wie Blies, Prims oder Iller waren aber schon heftiger betroffen.

Viele Bilder davon bei der Wetterstation Saar.

http://www.wetterstation-saar.de/Hochwasser.html

Das Wetter im Mai

ist sehr bescheiden bis jetzt.
Der 100 jährige Kalender prognostiziert ein durchwachsenes Jahr.
Und je nach dem wie sich die Wetterlage entwickelt können wir sogar mit einer sehr kalten zweiten Maihälfte rechnen.
Es wird sogar von Schnee bis in Lagen von 600m gemunkelt …

Und die #Eisheiligen haben auch wieder zu geschlagen.
Wie heißen die noch gleich? –
11.Mai: Mamertus, 12.Mai: Pankratius, 13.Mai: Servatius, 14.Mai: Bonifatius, 15.Mai: Sophie, 16.Mai: Johannes Nepomuk.

Je nach Region gibt es 3, 4 oder 5 Eisheilige.
Pankratius (12.5), Servatius (13.5) und Bonifatius (14.5) werden auch die “drei Gestrengen”, “Eismänner” oder die “gestrengen Herren” genannt.
Sie sind die eigentlichen Eisheiligen.
In Norddeutschland kommt noch Mamertus (11.5) und in Süddeutschland die “kalte Sophie” (15.5) dazu.

Pankraß und Servaz sind zwei schlimme Brüder, was der Frühling gebracht zerstören sie wieder.
Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.
Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost
Der heilige Mamerz hat von Eis ein Herz

Laut Volksglaube wird das milde Frühlingswetter erst nach der „kalten Sophie“ stabil.
Die Eisheiligen sind in Mitteleuropa meteorologische Witterungsregelfälle .
Die Annahme beruht auf jahrhundertealten Erfahrungen und Beobachtungen
Bei den Datumsangaben muss berücksichtigt werden, dass Papst Gregor XIII. den gregorianischen Kalender zwar schon 1582 einführte, in den nicht katholischen Gebieten Nord- und Mitteleuropas aber erst zwischen 1700 und 1752 flächendeckend auf die neue Zeitrechnung umgestellt wurde. Bei dieser Umstellung wurde z. B. in England der September 1752 um elf Tage verkürzt (auf den 2. September folgte unmittelbar der 14.).

Auf jeden Fall sollte der Hobbygärtner Mitte Mai die Wetterlage immer im Auge behalten. Und frostempfindliche Pflanzen und Sämereien vielleicht doch lieber ein wenig später nach draußen bringen. Ansonsten hilft nur ein Kälteschutz mit Vlies oder Tannenzweigen.

Eine liste mit frostempfindlichen Pflanzen:
http://www.garteln.com/frostempfindliche-pflanzen/

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisheilige

File:Phaseolus vulgaris.jpg
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Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende ist am 22. Dezember 2012 um um 12:11 Uhr MEZ.
Dann erreicht die Sonne ihre jährlich südlichste Deklination, die Nacht vom 21./22. Dezember die längste in diesem Jahr.  

Zur Wintersonnenwende – auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember – erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont.

In vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge erfassten diesen Zeitpunkt mittels der relativ leicht feststellbaren Auf- und Untergangspunkte der Sonne, die zu Winterbeginn etwa im Südosten bzw. Südwesten liegen. Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Sonnenwenden auf dem 25. Dezember und dem 24. Juni.

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Thomas Steiner put it under the CC-by-SA 2.5. ,
wikipedia.org

Herbstanfang

Der Anfänge gibt es Viele:
Der kalendarische Herbstanfang am 22 September
Der meteorologische Herbstanfang am 1 September

Der Gärtner richtet sich da lieber nach der Natur die ja auch jedes Jahr ein klein wenig anders tickt.
Werden die Früchte des schwarzen Holunders reif und stehen die Herbstzeitlosen in der Vollblüte, dann geht der Sommer zu Ende und der Frühherbst steht vor der Tür.

Andere Namen für den September: Witumanoth, Herbsting, Früchtemonat, Obstmond, Wildmond, Holzmonat und Engelmonat.

Die Zeit vom 1. September bis zum 23. September nennt man auch den “Altweibersommer”.

Ist’s an Sankt Ägidi ( 1 Sept. Heiliger Ägisius) rein, so wird’s bis Michaeli 29.09 sein.

 

Der Holunder gehört schon seit Zeit der Kelten und Germanen zur Umgebung des Hauses
Er ist eine der häufigsten Straucharten.  Seine Blüten und Früchte finden vielfach Verwendung als Heilmittel, Lebensmittel und Farbstoff.


Das Aushacken oder Verstümmeln eines Holunders brachte Unglück oder Tod, der Hollerstrauch im Hausgarten galt als Lebensbaum. Das Verdorren zeigte den Tod eines Familienmitglieds an. Er galt als Abwehrmittel gegen schwarze Magie und Hexen, schützte vor Feuer und Blitzeinschlag. Man sollte unter ihm vor Schlangenbissen und Mückenstichen sicher sein. Auch beherbergte er wohlgesinnte Hausgeister, was den Strauch in vielen Hausgärten heimisch werden ließ und zu dem Spruch führte, dass man vor einem Hollerbusch den Hut ziehen müsse. Der unangenehme Geruch des Laubes soll daher kommen, dass sich Judas einer Legende nach an einem Holunderbaum erhängt hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder

Kalenderblatt 31 Januar

Kalenderblatt

31 Januar
Hemma, Johannes, Marcella, Rudbert, Wolf

Im julianischen Kalender  ist heute der 18. Januar

Wetter:
Friert es hart auf Virgilius, im März noch viel Kälte kommen muss.
Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.

Nach dem Hundert jährigem Kalender:
30,.-31. kommt feucht-warme Luft ( stimmt schon mal nicht )
Die beste Zeit zum Schneiden von Obstbäumen ist von Januar bis März.
Es sollte aber  nicht zu kalt sein (-5° Celsius)
Da sonst das Holz sehr brüchig ist und beschädigt wird. Frost kann eindringen.

1606: Die letzten katholischen Verschwörer des Gunpowder Plots gegen den protestantischen König Jakob I. von England werden hingerichtet. Darunter ist auch der Hauptakteur Guy Fawkes.
Die Guy Fawkes Maske erlangte Berühmtheit in dem Film “V wie Vendetta
Und wird jetzt von Anonymous benutzt.
Sie ist ein Zeichen für Alle die für mehr Gerechtigkeit auf dieser Welt sind und sich einsetzen

1943 Die Südgruppe der deutschen 6. Armee unter Generalfeldmarschall Friedrich Paulus (1890-1957) kapituliert im Kessel von Stalingrad. Paulus kapitulierte auf eigene Verantwortung und blieb bis 1953 in sowjetischer Gefangenschaft. Die Nordgruppe kapituliert zwei Tage später.

1961: Der Schimpanse Ham startet mit der Mercury-Redstone 2-Mission der NASA von Cape Canaveral aus ins All. Er verbringt etwa sechs Minuten in der Schwerelosigkeit und geht wenig später mit seiner Kapsel unversehrt im Atlantik nieder.

(*ohne Anspruch auf Vollständigkeit …
Das  Kalenderblatt soll nur einen kleinen interessanten Einblick für jeden Tag bieten)