Archiv der Kategorie: Umwelt

Foto – Grube Velsen im Rosseltal

Um 1920

Im Zuge der Erweiterungen der Grube Geislautern wurde 1899 der Rosselschacht nördlich von Großrosseln abgeteuft und eine neue Grube gegründet. 1902 wurde der Ostschacht (später Ludwigsschacht) angehauen. 1907 wurde sie nach dem Oberberghauptmann Gustav von Velsen (1847–1923) benannt und erhielt im selben Jahr einen Anschluss an die Eisenbahnlinie Fürstenhausen−Großrosseln. Zwischen 1913 und 1917 wurde die Tagesanlage ausgebaut und um den Schacht Gustav II erweitert, der 1915 ein deutsches Strebengerüst erhielt. Die Fördermenge wurde in dieser Zeit zur Deckung des erhöhten Bedarfs im Ersten Weltkrieg stark erhöht. Im zugehörigen Fördermaschinenhaus befindet sich im rechten Teil noch die ursprüngliche Zwillingsdampfmaschine der Dingler-Werke aus dem Jahre 1916/17, die bis heute in Funktion ist und neben den Exemplaren in Ensdorf und Reden zu den ältesten Dampfmaschinen im Saarbergbau gehört. Nach dem Krieg setzte die französische Verwaltung (Régie des Mines de la Sarre) die Ausbaupolitik in Velsen fort und teufte 1951 den Westschacht (ab 1962 Schacht Ludweiler) ab.[1][2]

1965 verlor die Grube ihre Selbstständigkeit und wurde Teil des Verbundbergwerks Warndt. 2005 wurde auch dort der Abbau eingestellt. Schacht Gustav II diente noch bis 2005 als Wetter-/und Seilfahrtschacht des Bergwerks Warndt und wurde dann teilverfüllt.

Im Jahr 2013 wurde die Grube Velsen in einem von der Landesregierung in Auftrag gegebenem Gutachten zu einem von vier prioritären Standorten für die Darstellung der Geschichte des saarländischen Steinkohlenbergbaus festgelegt.[3]

Grube Velsen bei Wikipedia
http://www.saarlandbilder.net/orte/voelklingen/velsen/index.html

Phänologische Jahreszeiten – Spätherbst

Phänologische Jaheszeiten
Das phänologische Jahr wird in zehn physiologisch-biologisch begründete sogenannte „phänologische Jahreszeiten“ eingeteilt, die durch spezielle phänologische Indikatoren (Leitphasen) gekennzeichnet werden.

Spätherbst
Er dauert ungefähr von Mitte Oktober bis Anfang Dezember

Der allgemeine Laubfall signalisiert den Spätherbst

Sobald auch die Wildbäume (Stieleiche, Rosskastanie) ihr Laub abwerfen, beginnt der Spätherbst. Das Wintergetreide geht auf. Mit Absinken der Temperaturen wird in der Landwirtschaft die Arbeit allmählich eingestellt. Mit dem Ende des Laubfalls endet der Spätherbst meist Mitte bis Ende November.

Windräder auf dem Gau

Gibt es einige. Von Silwingen bis Perl im Dreiländereck sind es rund 30.

Auf französischer Seite, im Windpark Waldwisse – Launstroff, waren ganze 9 geplant.

Eines dieser 9 Windräder wäre sehr nahe an den kleinen Ort Biringen herangekommen.

Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg klagte gegen diesen Bau.
Es ging dabei nicht gegen die Windkraft an sich, sondern an die Massierung auf den Saargauhöhen entlang der deutschen-französischen Grenze.

Nun kam es zum Kompromiss und es werden nur 8 gebaut.
Das nächste 1500m von Biringen entfernt.

Da Land des weiten Blickes, der Saargau, wird dann um einige große Monumente reicher.
Ob es einem nun gefällt oder nicht, oder ob diese in die Landschaft passen.

Windpark Waldwisse/Launstroff – Gemeinde Rehlingen-Siersburg vermeldet

Einigung beim Windpark auf der Grenze – Windpark Launstroff-Waldwisse

Plan mit den 9 Windrädern.

 

Umweltschutz braucht man das überhaupt …

Naja irgend wie schon.

Man verfolge den weg des Pappbechers der den Platikbecher ersezt hat. Ist das so viel sinnvoller?
Wohl eher nicht, sondern sinnlos.
Wie so vieles auf dieser Schönen neuen Welt.

Laßt Plastik und Pappe sein und benutzt lieber Gläser und Keramiktassen und Glasflaschen, auch wenn diese schwerer sind.

Aber Bequemlichkeit kann halt das Gehirn vernebeln, ebenso wie die Geldgier.
Bedenken sollte man das man nach dem Ableben nichts  mit nimmt.

 

Wetterregeln. Bauernregeln, Brauchtum … 16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

Sankt Hedwig und Sankt Gall’ machen das Schneewetter all’.
Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und die Äpfel in den Sack.
An Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das schöne Wetter auf.
Tritt St. Gallus (16.Okt) trocken auf, folgt ein nasser Sommer drauf.
Wenn am Gallus Regen fällt, er bis Weihnachten anhält.
Auf Sankt Gallustag nichts mehr draußen bleiben mag.

Sukkulenten …

Sukkulenten (von lateinisch sucus für ‚Saft‘ bzw. suculentus für ‚saftreich‘)[1] sind saftreiche Pflanzen, die an besondere Klima- und Bodenverhältnisse angepasst sind. Je nach dem Pflanzenorgan, das zur Wasserspeicherung umgebildet ist, wird zwischen Blatt-, Stamm- und Wurzelsukkulenten unterschieden, wobei alle Kombinationen möglich sind. Im Bereich der Anatomie wird flüssigkeitsreiches Gewebe als sukkulent bezeichnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sukkulente

De Soarlänner onn ihren Schnaps …

Do hott de Becker Heinz ( Gerd Dudenhöfer ) Recht!

“ ich trinke mein Schnaps wie ich will und wenn es dir nicht paßt dann kannst mich am A. lecken …“

Äwer nur de Selvergebrannten, der me.ih wwei 40% hott.
Alles annere es Sudelwasser.

Das Branntweinmonopolgesetz oder Gesetz über das Branntweinmonopol setzt in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen für das staatlich geprägte Branntweinmonopol und ist auch Rechtsgrundlage für die Branntweinsteuer. Es wird zum 31. Dezember 2017 mit dem Branntweinmonopol außer Kraft treten; die steuerlichen Regelungen wurden bereits in das Alkoholsteuergesetz integriert, dass das BranntwMonG insofern ersetzen wird.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Branntweinmonopolgesetz

Schnapsbrennen hat im Saarland und den umliegenden Regionen Tradition.
Das Fallen des Branntweinmonopols bedeutet das die Brennereien
keinen Alkohol mehr zum Festpreis und steuerfrei an den Staat abführen können.
Es geht einiges an Geld verloren, das die kleinen Brennereien von denen es rund 20000 gibt nicht auf Dauer stemmen können.

Kaiser Wilhelm II. Unterzeichnete im am 26 Juli 1918 das erste „Branntweinmonopolgesetz“ das am 1. Oktober 1919 in Kraft tratt.

Das hat nun EU gewollt ein Ende.

Und wie ich finde geht damit ein Stück unserer Kultur und ‚Tradition verloren.
Noch vor dem zweiten Weltkrieg gab es, auch in den kleinsten Saargaudörfern, eine oder mehrere Brennereien.

Die Klein- und Obstbrenner verarbeiten überwiegend Obst von Streuobstwiesen und ermöglichen somit den Erhalt einer uralten Kulturlandschaft. Und wie wir wissen ist diese Kulturlandschaft am zurück gehen oder verwildern.

Streuobstwiesen bieten nicht nur seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum sondern sind oft ein Refugium alter Obstsorten.

Gegenüber das frühere Gasthaus Ley hatte auch noch eine Brennerei, die in einem kleinen Anbau links neben dem Haus untergebracht war. An diesen kleinen Bau kann ich mich noch dunkel erinnern. Er war damals aber nicht mehr im Betrieb und wurde etwa 1973/74 beim Umbau des Hauses abgerissen.

Foto Fette Henne …

Fette Henne (Sedum spectabile), auch Hohe Fetthenne oder Prachtfetthenne genannt,  ist  eine anspruchslose Staude, die als wertvoller Spätblüher und Herbstblüher den Garten im Spätsommer und Herbst verschönert.
Sie ist den Sommer über grün und verändert sich wenn der Sommer zu Ende geht, in dem sie sich rötlich verfärbt.

Wetterregeln – Bauernregeln – Brauchtum 1 Oktober

Andere Namen für den Oktober:
Weinmonat, Beginn der Weinlese und der weiteren Weinverarbeitung
Gilbhart, der sich aus gilb für die Gelbfärbung des Laubes und hart für viel
In der Jägersprache wird der Oktober auch Dachsmond genannt

Regen an Sankt Remigius bringt den ganzen Monat Verdruß.

Wetterregeln – Bauernregeln – Brauchtum Michaelistag

29. September: Die Erzengel Michael, Gabriel und Raphael

Am 29. September 2015 findet der Michaelistag statt, der als Gedenktag an den Heiligen Erzengel Michael erinnert
Papst Gelasius I. legte im Jahr 493 das Fest des hl. Erzengels Michael und aller Engel auf den 29. September

Im Volksmund wurde der Gedenktag Michaelis oder Michaeli genannt. Traditionell war der Michaelistag ein beliebter Termin für laufende Miet-, Pacht- oder Zinszahlungen und, wie Mariä Lichtmess ein traditioneller Termin für die kostenlose Verköstigung von Knechten oder Mägden

Es holt herbei Sankt Michael die Lampe wieder und das Öl”.
Ab diesem Tag muß wieder mit Kunstlicht im Hause gearbeitet werden.
Die Arbeiten im Hause und der Vorratshaltung nehmen zu.
Daran zu erinnern werden mancherorts Feuer entfacht, hier und da ruht die Arbeit und der Bauer hält sein Gesinde gastfrei,  kostenlose Verköstigung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erzengel_Michael

Der Michel zündt’s Licht an.
„Michel steckt das Licht an,das Gesind muß zum Spinnen heran.”
„Maria (26. März) pustet das Licht aus und Michael steckt es wieder an.”
Regnet’s am Michaelistag, folgt milder Winter nach.
Wenn aber Michael der Wind kalt weht, ein harter  Winter zu erwarten steht.
Gibt Michaeli Sonnenschein, wird in zwei Wochen Winter sein.
Sind Zugvögel an Michaeli noch hier, haben bis Weihnachten lind Wetter hier.
Fallen die Eicheln vor Michaeli ab, so steigt der Sommer früh ins Grab.
Um Michaelis in der Tat gedeiht die beste Wintersaat.
„Auf Sankt Michael beende die Saat,sonst wirst du’s bereuen zu spat.”
Ist die Nacht vor Michaelis hell so soll ein strenger und langer Winter folgen
regnet es aber an Michaelis so soll der nächste Winter sehr gelind sein
Regnet’s an Michaelis ohne Gewitter   folgt meist ein milder Winter
ist es aber an Michaelis und an Gallus trocken dann darf man auf gutes, trockenes Frühjahr hoffen
Wenn die Zugvögel nicht ziehen vor Michael wird es nicht Winter vor Weihnachten
Regnet’s sanft an Michaelstag sanft auch der Winter werden mag
Kommt Michael heiter und schön wird es noch vier Wochen so weiter geh’n.
Wie der Hirsch an Ägidi in die Brunft tritt so tritt er an Michaeli wieder heraus
Bringt St. Michael Regen kannst Du gleich den Pelz anlegen
Auf nassen Michaelitag ein nasser Herbst folgen mag
„Michael mit Nord und Ost,kündet scharfen Winterfrost.”

stoppelfelder

Saarländische Kommunen erhalten Jobtabletten

Aha, also für den Fall der Fälle will man also gewappnet sein.
Die Frage ist dann aber auch in wie weit die Jodtabletten vor dem Supergau des französichen Atomkraftwers Cattenom, das schon über 40 Jahre alt ist, helfen werden.

Mehr zu Cattenom

Verblüht

Der Herbst hat auch seine schöne Seiten die ein eindrucksvolles Fabrgewitter liefern.

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Von Friedrich Hebbel  (1813-1863)

Foto – Nebel im Tal

Der Blick geht von der Skulpturenstraße „Steine an der Grenze“, die sich entlang  deutsch-französischen Grenze auf den Höhen des Saargaues bewegt, hinunter ins Tal der Saar.
Zu sehen ist eine Nebelbank die noch alles versteckt.
Abe bald wird die Sicht frei sein …

https://de.wikipedia.org/wiki/Steine_an_der_Grenze