Archiv der Kategorie: Silwinger Ortschronik

Der Silwinger Tunnel, doch das Tor zur Hölle!?

Erstmals Hinweise auf Zugunglück mit vielen Toten im Silwinger Tunnel gefunden.
Ingenieure der Deutschen Bundesbahn die vor einiger Zeit den Silwinger Tunnel auf Haltbarkeit inspizierten machten einen grausamen Fund. Eine Erdverwerfung im Mittelteil brachte eine große Anzahl von menschlichen Knochen zum Vorschein. Es könnte sich dabei Opfer eines Bahnunglücks, das zur Zeit des 2 Weltkrieges passiert sein soll und von dem man immer wieder im Internet liest, handeln. Genauere Untersuchungen müssen aber erst noch abgewartet werden. Höchst seltsam aber das nie Hinweise aus der Bevölkerung über solch eine Katastrophe kamen. Wurde das Unglück verdrängt oder waren doch gar höhere Mächte im Spiel?
Das „Tor zur Hölle“ könnte aber bittere Wahrheit werden …

Gründonnerstag

Gründonnerstag (auch Hoher Donnerstag, heiliger Donnerstag, weißer Donnerstag oder Palmdonnerstag) ist die deutschsprachige Bezeichnung für den fünften Tag der Karwoche bzw. der heiligen Woche (in liturgischer Zählung, beginnend mit dem Palmsonntag als erstem Wochentag). An ihm gedenken die Kirchen des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung.

In vielen Gegenden ist es Brauch, am Gründonnerstag etwas Grünes zu essen,
damit die Kraft des Frühlings aufgenommen wird.
Wenn man am Gründonnerstag feiert hat man das ganze Jahr kein Fieber.
Hängt man die Wäsche zum Trocknen hinaus so stirbt Jemand in der Familie.
An diesem Tag gepflückte Kräuter gelten als besonders heilkräftig

Am Gründonnerstag und Karfreitag Regen, gibt selten Erntesegen.
Ist der Gründonnerstag weiß, wird der Sommer sicher heiß.
Wer sehr gerne Erbsen mag, säe sie am Gründonnerstag.

Foto Martinsumzug 1971 Silwingen

Martinsumzug 1971. St.Martin Wendelin Schuhmacher. Das Haus rechts im Hintergrund heute Ziegler Heinz. Das Haus das links im Hintergrund und nur zum Teil zu sehen ist war früher Haupert ( Jurseps ). Zu diesem Zeitpunkt (1971) Rotermund, es brannte später komplett ab. Dann Preuss Hugo, Fuhrunternehmer.

Elektrischer Strom in Silwingen

Silwingen hat seit 1914 elektrischen Strom.
Zu sehen sind hier die Verbrauchskarten von 1914 bis 1917.
Diese befanden sich in einem alten Stromzähler. Dieser befand sich im Treppenbereich der steilen Treppe die auf den „irweschten Speicher“ führte.
Der Verbrauch war damals noch sehr spärlich und beschränkte sich meist auf ein paar einfache Lampen.

Die erste Stadt die in Deutschland Strom hatte war Berlin. Nicht so verwunderlich.
Am 20. September 1888 gingen auf der Leipziger Straße insgesamt 36 Bogenlampen in Betrieb.

Die zweite Stadt würde aber sicher keiner so leicht erraten.
Es ist Traben-Trabach an der Mosel. Strom ab dem15. Januar 1890

Der Silwinger Friedhof …

Der Silwinger Friedhof!
Man finde den Fehler Auf diesem Plan stimmt doch etwas nicht, sollte man vielleicht der Stadt Merzig mitteilen …

Ich meine jetzt nicht die eingezeichneten Grabstätten. Da wurden mittlerweile viele alte beseitigt.

http://www.merzig.de/leben_in_merzig/familie_und_soziales/friedhoefe/friedhof_silwingen

Erste historische Wanderung um Silwingen! 26 Mai

Erste historische Wanderung um Silwingen!

Am 26 Mai laden wir Sie alle recht herzlich zu einer Wanderung rund um Silwingen ein.
Einer historischen Wegstrecke, deren Hauptthema die alte Bahnlinie Merzig-Bettsdorf sein wird.
Diese wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Vor 100 Jahren fuhr der Zug von Merzig über die Saar, die Saargauhöhen hinauf nach Lothringen hinein. Vorbei auch an Silwingen. Und durch das auch heute noch größte Relikt dieser alten Verkehrslinie, dem Silwinger Tunnel. 1715 Meter lang.
Der alte Bahndamm ist noch im Landschaftsbild erkennbar, auch wenn sie heute teilweise andere Zwecke hat, und manchmal nur dem Ortskundigen auffällt.
Die Strecke führt an markanten Orten vorbei, die nicht nur die Bahnlinie betreffen.
Alte Fotos die gezeigt werden, veranschaulichen wie es früher ausgesehen hat.
Informationen und Geschichten runden das Ganze ab.

Die Wanderung wird von mir geführt.

Im Anschluss an die Wanderung geht es wieder zurück zum Startpunkt, dem Bürgerhaus Silwingen.
Dort kann man sich dann auf dem Silwinger Frühlingsfest mit Speiss und Trank stärken.
Wobei noch eine weitere Aktion bevorsteht.
Die Veröffentlichung der historischen Informationstafel über die Silwinger Schulen.

Viel Spaß bei der Wanderung und dem anschließenden Frühlingsfest.
Wünscht die Dorfgemeinschaft Silwingen.

Start am Bürgerhaus Silwingen am 26 Mai um 14/15 Uhr
Die Wegstrecke ist ungefähr 6 km lang und wird etwa 2 bis 3 Stunden dauern.

Die genaue Startzeit wird noch bekannt gegeben.

Erste historische Wanderung um Silwingen! 26 Mai

Erste historische Wanderung um Silwingen!

26 Mai Bürgerhaus Silwingen um 16 Uhr 30 Start

Am 26 Mai laden wir Sie alle recht herzlich zu einer Wanderung rund um Silwingen ein.
Einer historischen Wegstrecke, deren Hauptthema die alte Bahnlinie Merzig-Bettsdorf sein wird.
Diese wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Vor 100 Jahren fuhr der Zug von Merzig über die Saar, die Saargauhöhen hinauf nach Lothringen hinein. Vorbei auch an Silwingen. Und durch das auch heute noch größte Relikt dieser alten Verkehrslinie, dem Silwinger Tunnel. 1715 Meter lang.
Der alte Bahndamm ist noch im Landschaftsbild erkennbar, auch wenn er heute teilweise andere Zwecke hat, und manchmal nur dem Ortskundigen auffällt.
Die Strecke führt an markanten Orten vorbei, die nicht nur die Bahnlinie betreffen.
Alte Fotos die gezeigt werden, veranschaulichen wie es früher dort ausgesehen hat.
Informationen und Geschichten runden das Ganze ab.

Die Wanderung wird von mir geführt.

Im Anschluss an die Wanderung geht es wieder zurück zum Startpunkt, dem Bürgerhaus Silwingen.
Dort kann man sich dann auf dem Silwinger Frühlingsfest mit Speiss und Trank stärken.
Wobei noch eine weitere Aktion bevorsteht.
Die Veröffentlichung der historischen Informationstafel über die Silwinger Schulen.

Viel Spaß bei der Wanderung und dem anschließenden Frühlingsfest.
Wünscht die Dorfgemeinschaft Silwingen.

Start am Bürgerhaus Silwingen am 26 Mai um 16Uhr 30

Die Wegstrecke ist ungefähr 6 km lang und wird etwa 2 bis 3 Stunden dauern.

 

Aus der Vergangenheit Silwingens – alter Text

Aus der Vergangenheit Silwingens

Alter Text, Verfasser unbekannt. Auf jeden Fall vor 1940.
Um 1930.
Der Rest muß noch abgetippt werden. Der Text ist teilweise schwer zu lesen, wegen des schlechten Zustandes.  Ganz vollständig scheint er auch nicht zu sein.

In seiner anheimelnden, idyllischen Lage zwischen waldgekrönten Höhen bietet das Dorf Silwingen dem Reisenden der mit der Bahn durchs Steinbachtal fährt, einen freundlichen Anblick dar. Der Ort liegt auf althistorischem Boden. Schon das alte Volk der Kelten war hier im Tal heimisch, wie wir aus Gräberfunden bei Silwingen schließen dürfen.
Diese und nachhaltigere Zeichen ihrer Anwesenheit haben die Römer hinterlassen. An verschiedenen Stellen wurden Reste römischer Gebäude (Villen) entdeckt und zuletzt noch beim Bahnbau 1910 im Garten der Familie M. Peter.
Diese Römerfunde sowie die Lage des Ortes in waldreicher Gegend werden als Gründe für die lateinische Herleitung des Ortsnamens angeführt.
Silwingen stamme von Silva gleich Wald, bedeutet also Ansiedlung im Walde.
Es wäre somit, falls diese Ansicht recht hat, Silwingen einer der wenigen Orte des Saargebietes, die durch ihren Namen die Erinnerung an die Römerzeit bewahrt haben.
Nach dem Zusammenbruch der Römerherrschaft im fünften Jahrhundert kamen germanische Stämme an die Saar. Und zwar zuerst die Alemannen. Die zahlreichen Orte auf „ingen“ die besonders im Gebiet der Bürgermeisterei Hilbringen und im nahen Lothringen vorkommen, sollen alemannische Gründungen sein. Einen sicheren Beleg für die Anwesenheit des alemannischen Volksstammes bieten auch die alemannischen Gräberfunde in der Nähe des Silwinger Friedhofs vom Jahre 1899, die nebst verschiedenen Gerippen auch Waffen und Schmucksachen ans Licht beförderten.
Aus den folgenden Jahrhunderten fehlt uns über das Schicksal des Ortes jegliche Kunde.
Wir dürfen annehmen das nach der Verdrängung der Alemannen durch die Franken um 500 n. Chr. Das ganze Saarland von diesem Volksstamm besiedelt wurde.

Historische Info Silwingen

Ich hab jetzt die Einwohnerlisten von 1913, 1927, 1930 und 1957. Es werden jeweils genannt: alle Haushaltungsvorstände und alle selbständig berufstätigen Personen die in einem Haus wohnen.

Silwingen hatte 1927 – 279 Einwohner, alle katholisch.

Ein Silwinger Gärtner in der „weiten Welt“ …

Michael Geier (*28.10.1874 in Silwingen) war von 1903-1910 Obergärtner im Lieser-Schloßpark (siehe Rose ‚Herrin von Lieser‘), von 1911-1915 Gartendirektor des Gräflichen Harrachschen Gartens von Schloß Prugg in Bruck an der Leitha / Nieder-Österreich. Während der Kriegszeit kehrte er zurück nach Deutschland und arbeitete ab 1926 dann als Obergärtner bei Frau Geheimrat Oppenheim (s. Rose ‚Frau Margarete Oppenheim‘)in Wannsee.

Zeichnung Lothar Bauer

Aus Einwohnerliste Silwingen 1930

Aus Einwohnerliste Silwingen 1930

Silwingen gehörte damals zum Saargebiet.

Saargebiet bezeichnet das von 1920 bis 1935 vom Deutschen Reich abgetrennte Industriegebiet an der mittleren Saar.

Es war in der Fläche um ein Viertel kleiner als das heutige Saarland.

Mit einer Fläche von 1912 km² und 770.030 Einwohnern (1927) umfasste es den Südteil des Regierungsbezirks Trier der preußischen Rheinprovinz und den Westteil der bayerischen Pfalz.

In den Artikeln 45 bis 50 des Versailler Vertrags wurde das Saarbecken als Mandatsgebiet dem Völkerbund auf 15 Jahre übertragen und fremder Verwaltung unterstellt. Danach war ein Volksentscheid über seine staatliche Zugehörigkeit abzuhalten.

Bürgerfrühstück in Silwingen

Aus: Neues aus Merzig Nr. 8 vom 21.02.2018
Mitteilung der Ortsvorsteherin
Bürgerfrühstück: Am Sonntag, 25. Februar 2018 findet ab
9.30 Uhr im Bürgerhaus Silwingen das diesjährige Bürgerfrühstück statt.
Alle Silwinger Mitbürgerinnen und Mitbürger sind hiermit
dazu herzlich eingeladen. Der Ortsrat Silwingen würde sich
freuen, wenn wir viele Gäste begrüßen könnten.
Martina Neusius

Silwingen 1950

Alte Einwohnerlisten und Adressbücher

Ich hab jetzt die Einwohnerlisten von 1913, 1927, 1930 und 1957. Es werden jeweils genannt: alle Haushaltungsvorstände und alle selbständig berufstätigen Personen die in einem Haus wohnen.

Es fehlen aber Einwohner die zum Zeitpunkt im Ort lebten nicht in den Listen aufzutauchen.
Die damaligen Häuser müssen mit heutigen verglichen und alle Listen untereinander zugeordnet werden.

Geburtsregister Hilbringen 1903

Das Internet hält heute viele Informationen bereit. Man muss sie suchen und finden. Bei manchen Seiten muss man sich anmelden und einen monatlichen Beitrag bezahlen. Aus dem Geburtsregister Hilbringen 1903…

 

Flurnamen in Silwingen

Der Hasenbungert wurde weder in der Flurkarte von etwa 1940 und heute verzeichnet.
Er existiert aber im Sprachgebauch der Bevölkung und befindet sich
zwischen dem Zoll und dem Turm.

Silwinger Flurnamen

Folgende Flure werden gesucht. Wo befinden oder befanden sich diese Flure?
Sie sind in der Flurkarte von 1940 und heute nicht eingezeichnet.
Aber in einer Liste von Silwinger Flurnamen die Anfang der 80ziger im Amtsblatt veröffentlicht wurden findet man sie.
Und vielleicht tauchen ja auch noch andere Flur- oder Geländenamen von früher auf.
34 Im Kellerfeld
6 Beim Bienenbaum
45 Reidland

Flurnamen Silwingens
Die Liste stammt aus dem zweiten Teil des Vorabdrucks „Einer Geschichte Merzigs in Daten und Namen“ des Heimatforschers Leo Griebler, der 1984 in „Neues aus Merzig“ erschienen ist.
Die wichtigsten Flurnamen werden aufgeführt und gedeutet.
Die Deutung kann nur der wahrscheinlichsten Herkunftsform zu Grunde liegen.
Die Namen sind unterschiedlichsten Alters.

 

Fastnacht 1982

Fastnacht 1982 Motivwagen Silwinger Viezköpp, VW Bus
Umzug Besseringen

Bild1:links neben dem Wagen Armin Lessel, obendrauf Alfons Peter, Roland Bohr
Bild2:Armin Lessel, Alfons Peter, Roland Bohr, Minke Richard ganz links, Mansion Jupp im Auto
Bild3:Lothar Bauer, Winfried Folz

Die Meerkatz, der Weinanbau im Kreis Merzig-Wadern und Silwingen …

Meerkatz, früher Weinanbau, Silwingen …

Den Namen Meerkatz kennt sicher so Mancher!?
Die Jüngeren eher weniger.
Kurz vorm Beckinger Bahnhof von Richtung Merzig kommend gab es lange Zeit einen Nachtclub mit Namen „Meerkatz“.
Wo her kam aber dieser Name?
Die Gemarkung auf dem dieser Club gestanden hat heißt Meerkatz.
Und diese Gemarkung hat ihren Namen einem Wein zu verdanken der um 1830 dort angebaut wurde.
Der Beckinger Rotwein Meerkatz der von 1818 – 1822 den höchsten Preis aller angebauten Weine im Kreis Meerzig-Wadern erreichte.
Aber eigentlich war oder ist es ein Saarfelser Wein, weil die Gemarkung Meerkatz zu Saarfels gehört.
Die Besitzer des damaligen Clubs oder die Hausbesitzer haben also Tradition bewiesen und das Haus nach einem alten Wein benannt.

Beim Bahnbau Saarbrücken-Trier musste ein Teil der Weinberge abgetragen werden. Nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kam der Weinbau im damaligen Kreis Merzig ganz zum Erliegen. De Grund eine Reblausplage.

Silwingen wird übrigens auch in einer Liste der Weibaugemeinden im Kreis Merzig-Wadern von 1826 genannt.
Es muß aber darauf hingewiesen werden das in der Liste auch Orte erscheinen deren Weinbau nur dem Eigenbedarf oder für kurze Zeit Anbauversuche gemacht wurden.
Der Weinanbau im Kreise wurde nur zum Nebenerwerb betrieben.

Kurze Zeit gab es in Silwingen wieder einen Wein den „Silwinger Schüttelfrost“ aus der Büdingerstrasse. Ewald Johannes aus Silwingen baute auf seinem Grundstücke einige Jahre wieder Wein an. Etwa 150l zum Eigenbedarf pro Jahr.

Und natürlich sollte man die Römer nicht vergessen die Jahrhunderte auch in Silwingen siedelten und sicher auch hier Wein anbauten oder es versuchten …
Und man denke an die Straße „Im Wingert“ in Mondorf. Ein Wingert ist ein Weingarten.