Archiv der Kategorie: Silwingen

Grafik “Därf opp em Gaa”

Meine Zeichnung “Därf opp em Gaa”, Dorf auf dem Gau
( dem Saargau), wurde hier digital bearbeitet und eingefärbt.

Dieser Straßenzug kann in jedem Gaudorf westlich der Saar zu finden sein. Ähnlichkeiten sind durchaus möglich, aber nicht gewollt.

Hier das Ergebnis:

Moselfränkischer Kalender

De Kalener we.i emmer en drei Sproochen on schworz-weiß.
Mött ahlen Fotos on allen Sprechelcher.
Vill ahl Wirtschaften

Der „Mundartkalenner 2018“ ist zum Preis von fünf Euro in den Buchhandlungen Bock & Seip in Merzig und Saarlouis, Rote Zora Merzig und in den Saarlouiser und Dillinger Buchhandlungen erhältlich.

http://www.gaugriis.com/

Text aus Paraple 33

Erschienen ist der Paraple 33des Vereines Gau un Griis Die dreisprachige Literaturzeitschrift mit Schwerpunkt auf dem Dialekt unserer Region.
Weitere Informationen
http://www.gaugriis.com/
https://www.facebook.com/search/top/?q=gau%20un%20griis

Mit folgendem Beitrag bin ich dort vertreten:

Lothar Bauer
moselfränkisch / Merzig-Silwingen

Geschafft hunn ich eijentlich émmer wou annerscht …

Gewuhnt hunn ich émmer ém Soarland
äwer geschafft hunn ich méschtens wou annerscht.

Wä mier dann Sonndes oder Mendes morjens aus ém Soarland raus gefohr sénn
irend wou r
énn no Deitschland ém ze schaffen.
Dann hott mein Oma
émmer geso.ht „Pass óff dich óff“ ónn mach kenn dómmhétten

émmer schun seen soarlänner raus aus ihrem ländchen gefóhr um Aerwet ze fönnen oder ém me.i zou verdei.nen we.i dahähm
watt woar dat fier en kollon die uum wóchenunfang dat Soarland verloss hat.

On de.i selw Kolonn kommt òm wóchenénn we.ider zou réck
watt hun m
éhr us gefräht wenn mehr nôh Waldmohr komm sénn und dat Schild endlich gesé.hn hunn
“Willkommen im Saarland”

mier woren endlisch wieder dahemm
é
n usem kläänen ländchin
onn hunn us auf
èn goud soarlänisch Bei.er gefräht
den tressen den hunn mir och vermist
den göft et nämlich net iwerall en deitschland

äwer die mäschten soarlänner trenken ihr bei.er um leifschten um tressen

Och haut denekn ich manchmohl drunn wenn ich morjens no Letzenbursch schaffen foahren
wat mein Oma emmer gesoht hott

Pass óff dich óff …
ich wunnen emmer noch em soarland, do wou isch gebur senn.
schaffen den isch awer emmer noch wou anerscht

Wetterregeln – Bauernregeln 7 Dezember

Wenn der heilige Ambrosius es will, wird
der Winter mild und still; doch hat er nach
heftigem Frost Verlangen, beißt heulend der
Nordwind in deine Wangen.
Ist Ambrosius schön und rein, wird Sankt Florian (4. Mai) ein Wilder sein.
Ambrosius schneit oft dem Bauern auf den Fuß.

Der heilige Ambrosius ist der Schutzpatron der Städte Mailand und Bologna, der Krämer, Imker, Wachszieher und Lebkuchenbäcker, der Bienen, Haustiere und des Lernens. Seine Attribute sind Bienenkorb, Buch und Geißel.
Die Verehrung des Heiligen als Schutzpatron der Imker erklärt sich aus einer Überlieferung, der zufolge sich in der Kindheit des Heiligen ein Bienenschwarm auf seinem Gesicht niedergelassen haben soll. Die Bienen seien in den Mund des Kindes gekrochen und hätten es mit Honig genährt. Dies wurde als Zeichen Gottes und ein Hinweis auf eine große Zukunft des Kindes gedeutet. Bienen werden wegen ihres seit jeher wertvollen Honigs und wegen des Wachses, des über Jahrhunderte einzigen Materials für die Kerzenherstellung, im Gesang des Exsultet geehrt und gelten sowohl als Christussymbol wie als Symbol der geweihten Jungfrauen und des Fleißes. In Österreich ist der 7. Dezember wegen des Gedenktags des Heiligen auch Tag des Honigs.
Sein Gedenktag in der armenischen, katholischen, anglikanischen und orthodoxen Kirche sowie in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika und der Lutherischen Kirche – Missouri-Synode ist der 7. Dezember (Tag seiner Weihe zum Bischof), in anderen evangelischen Kirchen, wie den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland, der 4. April (Todestag, wird auch in der orthodoxen Kirche begangen).



Des fehlenden Schnees wegen ein Foto von 2014

Platt, Mundart, Dialekt, Moselfränkisch …

Schon damals gab es diese Probleme.
Unsere Mundart muß erhalten bleiben …

Aus : Saarkalender 1934
Viele unserer Landsleute stehen heute ebenso wie früher den Bestrebungen der Heimatpflege fremd und kalt gegenüber.
Wer schätzt die Mundart? Wenige nur.
Einige die sich der Schönheiten der urwüchsigen Ausdruckskraft, der tiefen Verbundenheit mit Volk, Heimat und Boden erinnern und erfreuen.
Der übergroße Teil unserer Volksgenossen bringt zu seiner Muttersprache nur wenig Liebe auf.
Ein Beweis dafür das auch das Verständnis für die Sprache nur äußerst dürftig und gering ist.
Ein verkrampftes, unecht und hohl klingendes sogenanntes Hochdeutsch wird gepflegt. Wer sich seiner Mundart nicht schämt, läuft Gefahr, verspottet oder glossiert zu werden.

Wetterregeln – Bauernregeln … 30. November: St. Andreas

30. November: St. Andreas
→ Hauptartikel: Andreas (Apostel)

Andreas, hell und klar, verspricht ein gutes Jahr.
Wirft herab Andreas Schnee, tut’s den Korn und Weizen weh.
Andreasschnee tut Korn und Weizen weh.
Wenn kein Schneefall auf Kathrein (25. November) ist, auf Sankt Andreas kommt er g’wiss.
Hält Sankt Andrä den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück.
Es verrät dir die Andreasnacht, was das Wetter wohl so macht.

Wegwerfwahn von Lebensmitteln – genormte, makellose Lebensmittel …

… sind natürlich besser! So wird uns vorgegaukelt.

Wer meint eine krumme Möhre schmeckt anders oder schlechter als eine gerade, der Norm ( wer ist für solche verquere Normen verantwortlich?) entsprechende. Der hat einen am Sender!
Fern der Norm und doch viel Besser …
Zeichnung “geerntete Motten/Möhren”

Mit einer Aktionswoche will das saarländische Umweltministerium der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen.
saarbruecker-zeitung – die-welt-im-wegwerf-wahn

“Dass der Handel den Erzeugern nur makellose Ware abkauft, verschärft das Problem. 20 Prozent der landwirtschaftlichen Produkte landeten gar nicht erst im Laden, sagt Hans Lauer vom Bauernverband Saar. Sie würden untergepflügt oder an Tiere verfüttert. Und das obwohl „der Salat mit Hagelschaden ja nicht schlechter ist, nur weil er Löcher hat“, sagt Lauer.”

Kalter Mittwoch – Buß und Betttag …

 
Genutzt wurde er damals oft für das sogenannte “Kotelettenbraten”.
Ende der 70zige bis etwa Mitte der 80ziger veranstalteten die Silwinger Pfadfinder und später die Pilsköpp e.V.  an diesem Tag die sogenannte Schnitzeljagd.
Nach einer ausgelegten Strecke gelangten die Teilnehmer an einen “geheimen” Ort in Feld, Wals oder Flur und konnten sich dort von der anstrengenden, bei jeder Witterung statt findenden Wanderung stärken.
Da der Buß- und Bettag weiterhin kirchlicher Feiertag ist, sind in manchen Bundesländern an diesem Tag Tanzveranstaltungen und der Betrieb von Geldspielautomaten und Spielhallen verboten.

Der frühestmögliche Termin ist der 16. November, der spätestmögliche der 22. November. Die Angaben für die einzelnen Jahre finden sich in der Liste der Termine der beweglichen Feiertage in Deutschland.

Im Jahr 1994 wurde beschlossen, den Buß- und Bettag als arbeitsfreien Tag mit Wirkung ab 1995 zu streichen, um die Mehrbelastung für die Arbeitgeber durch die Beiträge zur neu eingeführten Pflegeversicherung durch Mehrarbeit der Arbeitnehmer auszugleichen.

Volkstrauertag 19 November 2017

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen.

Der Ursprung des Volkstrauertages findet sich im Jahre 1919.
Er wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges vorgeschlagen .

Die Tradition des Volkstrauertages wurde nach Beendigung des zweiten Weltkrieges wieder in alter Form aufgenommen. Um den Volkstrauertag von dem Heldengedenktag abzugrenzen, wurde 1952 beschlossen, den Volkstrauertag an das Ende des Kirchenjahres zu legen, da diese Zeit theologisch durch die Themen Tod, Zeit, Ewigkeit und Gedenken dominiert. Ab da wurden wieder der Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht.

Zusätzlich zu der zentralen Gedenkstunde im Bundestag, finden in vielen anderen Bundesländern, Städten und Gemeinden Gedenkstunden und Kranzniederlegungen an den entsprechenden Stellen, meist an Friedhöfen statt.

Am Volkstrauertag werden die Flaggen auf Halbmast gesetzt, um Trauer auszudrücken.

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum .. 6 November St. Leonhard

6. November: St. Leonhard

Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist’s mit dem Weizen schlecht bestellt.
Wie’s Wetter an Lenardi ist, bleibt’s bis Weihnachten gewiss.
Nach der vielen Arbeit Schwere, an Leonhardi die Rösser ehre.

Der heilige Leonhard gilt in Deutschland als Schutzpatron der Pferde, Rinder und des Viehs. Er Soll sie vor Krankheiten bewahren.

 

Dorfglück … !?

Gibt es das noch oder war es das schon?

Dorfglück bei Facebook
“Es geht um die Menschen in den Dörfern, und Städten im ländlichen Raum, ihre Vergangenheit, Traditionen, das Heute, die Herausforderungen und Wege in die Zukunft.”

Hier wird gezeigt das was möglich ist. Sicherlich nicht Alles. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt …
Auch unsere Dörfer leben vom Handeln und nicht vom Reden. Wobei das Reden miteinander sehr wichtig ist und früher sehr viel und besser praktiziert wurde. Die Bank vor dem Haus oder das Maihen abends …

Biringen – grenzenlos …

Was so rundum Silwingen  passiert …

In unserem Nachbardörfchen Biringen,  noch ein wenig höher auf den Gauhöhen und im Kreis Saarlouis, ist viel los.
Biringen gehört zur Gemeinde Rehlingen-Siersburg .
Einwohnermäßig ist Biringen kleiner als Silwingen, aber an Aktionen reicher.
Beide Grenzdörfer sind liegen gelassene Orte an der ehemaligen Bahnlinie Merzig-Bettsdorf. Man mußte in die Nachbarorte gehen um diese kleine Bahnlinie zu nutzen.

Die Teilnahme am Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” brachte den 2 Platz im Kreis Saarlouis.

Momentan wird das ehemalige Waschhaus bei den unter Denkmalschutz stehenden Erbhöfen renoviert.

Das und vieles mehr über die Vergangenheit bis in die Zukunft erfährt man auf:

https://www.biringen-grenzenlos.de/

 

Umweltschutz braucht man das überhaupt …

Naja irgend wie schon.

Man verfolge den weg des Pappbechers der den Platikbecher ersezt hat. Ist das so viel sinnvoller?
Wohl eher nicht, sondern sinnlos.
Wie so vieles auf dieser Schönen neuen Welt.

Laßt Plastik und Pappe sein und benutzt lieber Gläser und Keramiktassen und Glasflaschen, auch wenn diese schwerer sind.

Aber Bequemlichkeit kann halt das Gehirn vernebeln, ebenso wie die Geldgier.
Bedenken sollte man das man nach dem Ableben nichts  mit nimmt.

 

Historischer Abend – Vortreffen

Am 18. März beabsichtigt der Ortsrat Silwingen einen allgemeinen historischen Abend über Silwingen und dessen Geschichte zu veranstalten.

Hobbyhistoriker Lothar Bauer, der schon lange Jahre Material in Wort, Schrift und Bild zusammengetragen hat, wird diesen Abend gemeinsam mit uns begleiten und gestalten.

Um diese Schätze noch zu ergänzen und den Abend abzurunden, suchen wir noch Informationen, Fotos, Bildmaterial, Geschichten um und über Silwingen usw., die vielleicht noch in ansässigen Haushalten, in Alben, auf Dachböden, Speichern usw. verstauben.

Dazu treffen wir uns gerne im Voraus am Freitag den 13.Januar um 19 Uhr im Bürgerhaus in Silwingen, um diese zu dokumentieren bzw. an Ort und Stelle einzuscannen.

Natürlich bekommt jeder gleich seine Unterlagen wieder ausgehändigt.

Wer hierzu beitragen kann, ist herzlich eingeladen uns zu unterstützen, solch einen Abend auf die Beine zu stellen.

Cixin Lius “Die drei Sonnen” – Chinesische Science Fiction

Cixin Lius “Die drei Sonnen” zu verfilmen ist aber äußerst schwierig. Die StarTrak, Enterprise, Alien gewöhnten Zuschauer der filmischen SF, die doch eigentlich nicht unbedingt auch die SF Leser sind, könnten da ganz was anderes erwarten. Ich will jetzt nicht näher darauf eingehen sonst verrate ich zuviel. Die menschliche Platine … Aber der Roman ist KLASSE. Nicht unbedingt was für den Military-SF oder Space Opera Fan. Da ich sehr vielseitig SF lese, anspruchsvoll unterhaltend, alles gemischt oder nach Stimmungslage, für mich kein Problem.

https://www.facebook.com/lothar.bauer01/posts/1479084645442855

 

Wetterregeln – Bauernregeln 9 April

9. April: St. St. Waltraud
Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrein, dann muss er wohl erfroren sein.

Heute morgen war es gefroren und der Kuckuck hatte keine Lust zum schreien.

„Soviele Tage vor Georgi (24. April) der Schlehdorn blüht, soviele Tage vor Jakobi (25. August) man zur Ernte zieht“.

Die Schlehen sind bei uns gerade am Blühen. Später wie in anderen Regionen des Saarlandes.
Aber kein Wunder  bei einer Meereshöhe von rund 300 bis knapp 400 Meter.

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