Archiv der Kategorie: Saarland

Martinsumzüge im Saarland

Der Martinsumzug in Silwingen findet am Freitag den 10.11.2017 statt.
Um 18 Uhr starte der Zug an der Kapelle .
Weite rgeht es über die Bannholzerstraße, die Mondorferstraße, den Domperberg zum Bürgerhaus.

Dort gibt es bei einem großen St.Martinsfeuer die traditionelle Brezel für die Kinder.
Aber auch für die Eltern und alle Bürger ist für Speiß und Trank gesorgt.

http://www.sol.de/archiv/news/Die-Termine-der-Martinsumzuege-im-Saarland-2017-Uebersicht,104987

Einkaufen an Heiligabend … im Saarland !?

Einkaufen an Heiligabend …
Eigentlich kein Problem wenn dieser auf einen Werktag fällt.
Nur dieses Jahr ist Heiligabend eben an einem Sonntag.
Die Gesetze im Saarland lassen es zu das die Geschäfte dann eben an diesem Sonntag öffnen können.
Es aber nicht müssen.

Nach Umfragen sind aber die meisten Menschen gegen diesen Verkaufs offenen Sonntag.

Und auch der Umgang der Läden und Geschäfte damit ist oder wird unterschiedlich sein.
Ein paar große Ketten verzichten darauf an diesem Tag zu öffnen.
Wobei andere sich noch nicht dazu äußern möchten.

„Eine Sonderregelung im Ladenöffnungsgesetz des Saarlandes macht dies möglich: Danach können Lebensmittelgeschäfte frei entscheiden, ob sie ausnahmsweise an Sonntagen zwischen neun und 14 Uhr öffnen, wenn diese auch der Heiligabend sind.“

Aber wer trotzdem am heiligen Abend Einkaufen möchte kann dies auf der anderen Seite der Grenze in Frankreich oder Luxemburg tun. In den Grenzregionen Saargemünd, Forbach, Sankt Avold, Thionville, Metz und Luxemburg ist dies möglich.  Die Läden in Frankreich dürfen an allen vier Adventssonntagen öffnen.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/streit-um-einkauf-an-heiligabend-im-saarland_aid-6801346

 

Windräder auf dem Gau

Gibt es einige. Von Silwingen bis Perl im Dreiländereck sind es rund 30.

Auf französischer Seite, im Windpark Waldwisse – Launstroff, waren ganze 9 geplant.

Eines dieser 9 Windräder wäre sehr nahe an den kleinen Ort Biringen herangekommen.

Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg klagte gegen diesen Bau.
Es ging dabei nicht gegen die Windkraft an sich, sondern an die Massierung auf den Saargauhöhen entlang der deutschen-französischen Grenze.

Nun kam es zum Kompromiss und es werden nur 8 gebaut.
Das nächste 1500m von Biringen entfernt.

Da Land des weiten Blickes, der Saargau, wird dann um einige große Monumente reicher.
Ob es einem nun gefällt oder nicht, oder ob diese in die Landschaft passen.

Windpark Waldwisse/Launstroff – Gemeinde Rehlingen-Siersburg vermeldet

Einigung beim Windpark auf der Grenze – Windpark Launstroff-Waldwisse

Plan mit den 9 Windrädern.

 

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum .. 6 November St. Leonhard

6. November: St. Leonhard

Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist’s mit dem Weizen schlecht bestellt.
Wie’s Wetter an Lenardi ist, bleibt’s bis Weihnachten gewiss.
Nach der vielen Arbeit Schwere, an Leonhardi die Rösser ehre.

Der heilige Leonhard gilt in Deutschland als Schutzpatron der Pferde, Rinder und des Viehs. Er Soll sie vor Krankheiten bewahren.

 

Schloss Itzbach

Foto um 1930, aus Saarkalender 1936
damals als Bauernhof genutzt das Schloss Itzbach.
Wahrscheinlich von den Nazis zum Marienhof gemacht…
Erbaut um 174o. Heute im Privatbesitz

Siersburg ist durch den Zusammenschluss der Orte Büren, Itzbach und Siersdorf am 1. April 1937 entstanden. Namensgeber für den neuen Ort war die gleichnamige Burg Siersburg.

Schloss Itzbach heute
https://commons.wikimedia.org/…/File%3ASchloss_Itzbach…

Biringen – grenzenlos …

Was so rundum Silwingen  passiert …

In unserem Nachbardörfchen Biringen,  noch ein wenig höher auf den Gauhöhen und im Kreis Saarlouis, ist viel los.
Biringen gehört zur Gemeinde Rehlingen-Siersburg .
Einwohnermäßig ist Biringen kleiner als Silwingen, aber an Aktionen reicher.
Beide Grenzdörfer sind liegen gelassene Orte an der ehemaligen Bahnlinie Merzig-Bettsdorf. Man mußte in die Nachbarorte gehen um diese kleine Bahnlinie zu nutzen.

Die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ brachte den 2 Platz im Kreis Saarlouis.

Momentan wird das ehemalige Waschhaus bei den unter Denkmalschutz stehenden Erbhöfen renoviert.

Das und vieles mehr über die Vergangenheit bis in die Zukunft erfährt man auf:

https://www.biringen-grenzenlos.de/

 

Kurzes Resümee zum 1 historischen Abend

Der erste  historische Abend ist vorbei und ich finde er war ein Erfolg.
Natürlich gibt es immer was zu verbessern und das werden wir auch tun.
Die zweite Veranstaltung steht in den Startlöchern und Themen sind auch schon vorhanden.
Wie lange wir jetzt warten oder Pause machen werden wir sehen. Ein oder zwei Jahre!?
Da wir auf die Informationen unserer älteren Bürger angewiesen sind, würde ich den 2 Abend im Herbst 2018 veranstalten.
Wie seht Ihr das?
Und gibt es Verbesserungsvorschläge?

Beim nächsten historischen Abend werden die Freilichtspiele eines der Themen sein.

 

 

Museum für dörfliche Alltagskultur – Rubenheim

Museum für dörfliche Alltagskultur
Das Museum für dörfliche Alltagskultur, das sich im Ortsteil Rubenheim der Gemeinde Gersheim befindet, dokumentiert die Lebensverhältnisse von „kleinen Leuten“ der saar-pfälzisch-lothringischen Landbevölkerung. Das Museum will die Alltagskultur der Bevölkerung zwischen Hunsrück und Lothringen mit Schwerpunkt auf dem Saarland beleuchten.
Dem Museum ist seit 2012 auch ein Museum des saarländischen Aberglaubens angegliedert.

Das Museum wurde von dem Rubenheimer diplomierten Wirtschaftsingenieur (Dipl.Wirtsch.Ing.) und Volkskundler Gunter Altenkirch konzipiert und sukzessive realisiert. Er hat das Museum im Laufe von Jahrzehnten eingerichtet und garantiert den laufenden Betrieb. Dokumentiert und gezeigt werden soll das alltägliche Leben der Dorfbewohner des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere das der unteren sozialen Schichten. Sie wurden seinerzeit von den Tagelöhnern, Arbeitern, Bauern, Handwerkern und Vaganten gebildet, also den Schichten, die man im alltäglichen Sprachgebrauch die „kleinen Leute“ nennt. Über 50.000 Objekte hatte Altenkirch zusammengetragen, 2500 davon werden in verschiedenen Sonderausstellungen und einigen Dauerausstellungen gezeigt.
Das Museum wurde 1988 eröffnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_f%C3%BCr_d%C3%B6rfliche_Alltagskultur

Das Museum für dörfliche Alltagskultur und das Museum des Saarländischen Aberglaubens sind an jedem dritten Sonntag im Monat ab 14 bis 18 Uhr geöffnet …
http://www.museum-alltagskultur.de/

Gepostet von Lothar Bauer am Freitag, 20. Oktober 2017

Weintrauben, Weinfest …

Traubenzeit ist oder war.

Aber die Perler Wein- und Kellertage kommen noch.
Vom 27.-30.10.2017

Die Winzer laden Sie in ihre Keller in und bieten Wein und regionale Spezialitäten. Und Livemusik.

Viele Vereine beteiligen sich an dem Fest und beleben es durch eigene Angebote. Im Vereinshaus findet parallel zu den Wein- und Kellertagen eine internationale Kunstausstellung statt

Weitere Infos:
http://www.perl-mosel.de/freizeit-tourismus/wein-in-perl/perler-wein-und-kellertage.html

 

Wein gab es auch schon mal in Silwingen.
Vor etwa 100 Jahren wurde in vielen Orten in unserer Gegend Wein angebaut.

Aber zuletzt der „Silwinger Schüttelfrost“ auf dem kleinen Weinberg von Ewald Johannes.

Wetterregeln. Bauernregeln, Brauchtum … 16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

Sankt Hedwig und Sankt Gall’ machen das Schneewetter all’.
Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und die Äpfel in den Sack.
An Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das schöne Wetter auf.
Tritt St. Gallus (16.Okt) trocken auf, folgt ein nasser Sommer drauf.
Wenn am Gallus Regen fällt, er bis Weihnachten anhält.
Auf Sankt Gallustag nichts mehr draußen bleiben mag.

Rundfunkgebühren … GEZ

Am 18 Oktober beraten die Ministerpräsidenten der Länder über über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Was dabei rauskommt freut wieder nur die öffentlich Rechtlichen Sender. Die Gebühren sollen erhöht werden.
Ob das auch den Bürger erfreut?
Es wird Zeit das die GEZ abgeschafft wird.

Bitte die Gebühren auf die CDU Wähler verteilen …

Gepostet von Lothar Bauer am Freitag, 13. Oktober 2017

Buch – Homo Saarlandicus. Was es heißt, ein Saarländer zu sein

Homo Saarlandicus von Peter Waldbauer.
Für alle die nicht wissen was es heißt ein Saarländer zu sein.

In essayistischer Weise liefert Peter Waldbauer ein unterhaltsames Bekenntnis zum Saarland: Augenzwinkernd porträtiert er sowohl den gemeinen Saarländer und dessen Eigenheiten als auch Städte, Sprache, Gastronomie und den ganz normalen Alltag dort. Eine Pflichtlektüre für Saarländer und alle, die es ins Saarland zieht.

Überall im Buchhandel, online oder im Buchladen …

Dann bin ich mal gespannt ob ich mich darin erkenne …

https://anacondaverlag.de/produkt/homo-saarlandicus-was-es-heisst-ein-saarlaender-zu-sein

Gepostet von Lothar Bauer am Donnerstag, 12. Oktober 2017

Rummelbòòtzen – Brauchtum

Rommelbotzen sieht man bei uns keine mehr. Woher auch nehmen? Weil man Rommeln oder Rüben auf keinem Feld in unserer Umgebung mehr findet. Früher wurde das Vieh damit gefüttert, aber heute scheint man da auch anderes Futter ausgewichen zu sein. Ob dieses neuwertige Futter aber besser ist als die alte Rommel …

Die Futterrübe wurde durch die Umstellung auf Silomais aus unserer Region verdrängt.

Rummelbooze oder Rummelbòòtzen: Saarland

Im Saarland und einigen Regionen der Pfalz ist derselbe Brauch verbreitet, die Rübenfiguren werden dort Rummelbooze genannt, was ebenfalls als „Rübengeist“ zu übersetzen ist. Rummel steht für Futterrübe und Booze für Verkleidung/Vermummung (vgl. Faasebooze für Personen, die ein Fastnachtskostüm tragen). Der Rummelbooze wird im Saarland meist vor der Haustür oder auf eine Fensterbank gestellt, damit er von außen gut sichtbar ist. Üblich war früher auch eine Verkleidung mit einem weißen Leintuch. Im Saarland hatte der Brauch seinen Höhepunkt in den 1920er bis 1950er Jahren. Insbesondere die Umstellung der Landwirtschaft auf Mais- statt Rübenanbau sorgte jedoch dafür, dass der Brauch heute fast ausgestorben ist. In Niedaltdorf versucht die Dorfgemeinschaft den Brauch jedoch seit einigen Jahren wieder aufleben zu lassen. Ein Bauer baut die Rüben eigens deshalb wieder an. 2012 entstanden so 160 Rummelboozen.[1]

In den 60ziger Jahren wurden Rommeln noch sehr oft als Laternen für St. Martin verwendet. Abfackeln konnten diese nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCbengeistern

Rommelbotzen sieht man bei uns keine mehr. Woher auch nehmen? Weil man Rommeln oder Rüben auf keinem Feld in unserer…

Gepostet von Lothar Bauer am Dienstag, 10. Oktober 2017

Weltkulturerbe Völklingen von oben …

Per Drohne gefilmt und sehr eindrucksvoll und mal eine andere Perspektive …

Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Das Weltkulturerbe in Völklingen von Oben …

Gepostet von Lothar Bauer am Montag, 9. Oktober 2017

Merziger Weihnachtsmarkt …

Weihnachten steht vor der Tür!
Naja noch nicht so bald und zu mild für den Winter ist es auch noch.
Aber man kann sich schon mal eine Blockhütte die bis zu 16 Personen fast auf dem Merziger Weihnachtsmarkt, der vom 30.11.-24.12.2017 dauert mieten. Ob privat, als Firma …

Alles weitere findet man hier:

Gepostet von Lothar Bauer am Dienstag, 10. Oktober 2017

48 Merziger Viezfest

gerade am Laufen bis Mitternacht.
Wobei man sagen sollte das es früher mehr Stände gab. Und nur Stände aus Ortsteilen der Stadt Merzig. Heute oder schon einige Jahre sind auch Stände aus anderen Orten des Kreises Merzig dabei. Trotzdem sehe ich da ein wenig einen Rückgang der Beteiligten …

Mit dem Verein die Pilsköpp e.V. war ich dort einige Jahre auch aktiv dabei.

Pressemitteilung Bürgermeister Merzig

Plan Viezfest

Wobei man sagen so9llte das es früher mehr Stände gab. Und nur Stände aus Ortsteilen der Stadt Merzig. Heute oder schon…

Gepostet von Lothar Bauer am Samstag, 7. Oktober 2017