Archiv der Kategorie: Saarland

Eröffnung der Haltestelle ( Bahnhof ) Silwingen

Eröffnung des Haltepunkts Silwingen am 7.August 1936.

Die Bahnlinie Merzig – Bettlanville (Bettsdorf) wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Es dauerte 19 Jahre bis Silwingen erstmals eine Haltestelle oder einen Haltepunkt erhielt.
Den Silwinger Bürgern blieb damit der Weg zum Bahnhof Mondorf erspart.

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Wetterregeln, Bauernregeln Jakobstag 25 Juli

25. Juli: St. Jakobus, Jakobstag

Jakobus war einer der zwölf Apostel und der ältere Bruder des Hl.Johannes

Jacobi ist ein Lostag und ein wichtger für das kommende Wetter

Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind’s Winterblüten zu vielem Schnee.
Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält’ und Harm.
Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter.
Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.
Sankt Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot.
Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein.
Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben.
Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt.
Wenn Jakobi kommt heran, man den Roggen schneiden kann.
Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.
Am Jakobstag fällt die Noss auf einen Schlag
Der Jakobustag war früher ein Bauernfeiertag.
Es ist der Tag des Erntebeginns. Vor allem Weizen und Roggen werden jetzt geerntet.

Auf diesen Tag warten die Kinder sehnsüchtig.
Die Jakobsbiren werden reif, und nun ist nach ihrer Meinung alles Obst genießbar, sei es auch noch so grün.
Das Warten auf neues Obst hat ein Ende.

Zu Jakobi werden die ersten Äpfel reif, die man nach dem Namen des heiligen Jakobus“Jakobi-Äpfel“ getauft hat.

Ebenso wird nach den ersten Frühkartoffeln, den „Jakobi-Erdäpfeln“ oder „Jakobi-Kartoffeln“, gegraben.

Bis Jakobsdag solle man neues Brot neue Kartoffeln haben
Beeren die man an diesem Tage pflückt sollen gegen Durchfall helfen und werden Jakobsbeeren genannt.

Jakobus der Ältere ist unter anderem der Schutzpatron
der Schröter, der Arbeiter und der Äpfel und Feldfrüchte

Ausstellung 1Weltkrieg

Quelle: https://www.facebook.com/Mandelbachtal/

Vor hundert Jahren tobte im Herzen Europas der 1 Weltkrieg.
Eines der hrößten Schlachtfelder dieses Krieges, auch die Urkatastrophe des letzten Jahrhunderts genannt, befand sich nur rund 90 km von uns entfernt.
Bei klarem wetter soll man den Kanonendonner wie Donnergrollen auf den Saargauhöhen gehört haben.

Gezeigt wird die Ausstellung „Mitten in Europa – Der Erste Weltkrieg“, die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) erstellt wurde, ergänzt um die Ausstellung „Der Erste Weltkrieg – Zwischen Grenzgebiet und Heimatfront“ des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. Außerdem werden Exponate der Mandelbachtaler Heimatvereine und Arbeitsgemeinschaften aus dieser Zeit gezeigt.

„Anhand von Dokumenten, Fotografien, Landkarten und Schaubildern werden die Ursachen des Ersten Weltkrieges, der vor 100 Jahren auch in unserer Region stattfand, sein Verlauf und die Folgen insbesondere für die Menschen in unserer Region dargestellt!“ so Manfred Pfeiffer, Vorsitzender des Verkehrsvereins und Initiator der Ausstellung. „Die Saargegend und die Pfalz waren während des gesamten Ersten Weltkrieges Durchmarschregion und Etappe und überall entstanden Lazarette. Die Versorgungslage verschlechterte sich ständig. Im Frühjahr 1915 wurde zuerst das Brot rationiert, danach weitere Nahrungsmittel und der Winter 1916/17 war für die Bevölkerung ein Hungerwinter“

Ein wichtiges Thema der Ausstellungen sind auch die technischen Neuerungen, die dem Krieg den Charakter einer menschenverachtenden Materialschlacht gaben: Maschinengewehre, Flugzeuge, U-Boote, Panzer und nicht zuletzt Giftgas führten zu einer völlig neuen Wahrnehmung des Krieges durch die Soldaten, die Folgen der neuen Waffen waren grauenvoll.

Die Ausstellung ist während der gesamten Sommerferien im Mandelbachtaler Rathaus zu sehen und wird vor Ort unterstützt durch die Kreissparkasse Saarpfalz und die Gemeinde Mandelbachtal. Besucht werden kann sie während der Öffnungszeiten des Rathauses von Montag bis Freitag: Vormittags von Montag bis Freitag jeweils von 8:30 bis 12:00 Uhr und nachmittags am Montag und Donnerstag von 13:00 bis 15:30 Uhr, sowie am Mittwoch von 13:00 bis 17:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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