Archiv der Kategorie: Saarland

Nagelschmiede in Mondorf, Glautchen …

Nagelschmiede ein Beruf den es schon sehr lange nicht mehr gibt.
Da hab ich was interessantes für die Mondorfer in der Gruppe im Merziger Heimatbuch von 1962 gefunden:
Nagelschmiede gab es um die Jahrhundertwende 1900 noch sehr viele in unserer Gegend.Besonders in der ärmlicheren Gegend des Hochwaldes.Dort wude dieses Handwerk noch bis zum letzten Krieg ausgeübt. In Mondorf gab es bis Ende des 19 Jahrhunderts noch Nagelschmiede, die man allgemein Glautchen nannte. Der Name stammt aus dem französischen clou=Nagel und Cloutier=Nagelschmied, Nagelhändler. Laut Buch soll hier noch ein Mann leben, also 1962, der in seiner Jugend das Handwerk ausübte. Das Nagelschmieden war eine Arbeit die auch von Vielen nebenbei betrieben wurde um zusätzliches Geld zu verdienen oder in Notzeiten darüber hinweg zukommen. Auch eine Winterarbeit.

Rückblick Ortsratssitzung Silwingen vom 07.12.2017

Protokoll der Ortsratssitzung in Silwingen vom 07.12.2017
Beginn: 19:10 Uhr Ende der Sitzung: 20:05 Uhr

OV Martina Neusius eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden. Die Mitglieder des Ortsrates sind nach ordnungsgemäßer Einladung in beschlussfähiger Zahl anwesend. Form und Frist der Einladung entsprechen den Anforderungen.

TOP 1: Bürgerfragestunde
Auf die Frage nach dem aktuellen Stand zum Spielplatzkonzept erklärt OV Neusius, dass sie mündlich von BM Hoffeld die Zusage erhalten hat, dass die Spielgeräte vom Bolzplatz überprüft werden und ggfls. auf dem Spielplatz in der Dorfmitte installiert werden.
Bezüglich der Restaurierung der Wegekreuze gibt es keine Neuigkeiten, Gelder sind bisher keine freigegeben worden.
Herr Schwarz merkt an, dass die Brennholzzuweisung des im Bannholzer Wald geschlagenen Holzes aus seiner Sicht intransparent gewesen ist. Zudem seien die Informationen im Vorfeld in früheren Jahren besser gewesen. Beispielsweise sind die im Internet veröffentlichten Holzeinschlagpläne veraltet (2016). Zudem sei früher immer der Ortsrat im Vorfeld informiert worden.
OV Neusius sucht diesbezüglich das Gespräch mit den verantwortlichen Stellen.
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Brückenlager bei Mondorf, alte Bahnlinie

Heute morgen bin ich die Strecke der historischen Wanderung abgegangen. 1,5 Std habe ich gebraucht. Mit einer Gruppe und einigen Haltepunkten würde ich sagen 2,5-3 Stunden.
Die Bilder zeigen ein Brückenlager in Mondorf. Und ein Blick auf den ehemaligen Bahndamm.
Dort angebracht ist ein Infoschild mit Daten zum Brückenlager und der Bahnlinie. Von diesen kleinen Schildern gibt es drei Stück in Mondorf.

Ich hab noch jemanden von Mondorf getroffen der noch Bilder und Geschichten der alten Bahnlinie hat. Da bin ich mal gespannt. Alleine deswegen hat sich die Wanderung gelohnt.

Während der historischen Wanderung wird öfters ein kurzer Halt eingelegt und ein wenig erzählt und alte Fotos gezeigt. Die Strecke ist rund 6km lang. Pause könnte man im Gasthaus Calmes in Mondorf machen.

Die Infotafel zum Brückenlager.

Das Brückenlager

Auf dem alten Bahndamm

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Gipsabbau zwischen Mechern und Mondorf

der 3. und der 4. Teil von Armin Siebenborn.
“Am 23. Oktober 1935 legt die Fa. Knauf dem Bergamt in Saarbrücken den Lebenslauf, Zeugnisse, und polizeiliches Führungszeugnis ihres Vorarbeiters Johann Dollwet sowie der Bergleute Johann Naumann aus Mondorf, ……, Johann Lamest aus Silwingen ……zur Erlangung der Schießberechtigung vor.”

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Geschichtliches über St.Gangolf bei Besseringen-Saar von Arthur Fontaine

„Geschichtliches über St.Gangolf bei Besseringen-Saar“ erschien 1935 und schildert die geschichtlichen Ursprünge und Entwicklung der Siedlung und der ehemaligen Pfarrei, die geute zu Besseringen gehört. Nun erscheint ein vergrößerter Nachdruck des bereits als verschollen geglaubten Textes. Heimatforscher und Autor Arthur Fontaine hat neben den Nachdruck um einen Anhang aus eigener Feder erweitert, der einen kurzen Einblick in die Entwicklungsgeschichte St. Gangolfs gibt. Das Booklet umfasst 48 Seiten.

Titel: Geschichtliches über St. Gangolf bei Besseringen-Saar, Format: 14,8 x 21 Zentimeter, Umfang: 48 Seiten, Bindung: Booklet, ISBN: 978-3-7460-6646-2,

Foto – An der Blies …

Die Blies ist ein fast 100 km langer Nebenfluss der Saar.
Und damit der längste Fluss des Saarlandes.
cdie Blies entspringt in der Nähe von Selbach und mündet bei Saargemünd in die Saar.
https://de.wikipedia.org/wiki/Blies
http://www.blesa.de/

30ziger Jahre an der Blies …

Wie Merzig auf die Landkarte kam … Vortrag

so der Titel des Vortrages von Vortrag von Dr. Justus Nipperdey.

Johann Christoph Beers ‚Beschreibung des Saar-Stromes‘ (1690)

Seit wann gibt es ausführliche Beschreibungen der Saar-Region – und welche Rolle spielt Merzig dabei? Diesen Fragen geht der Historiker Dr. Justus Nipperdey (Universität des Saarlandes) anhand der ersten buchförmigen Beschreibung der Saar von 1690 nach.

Di 19:30Stadtbibliothek Merzig

Willi Graf – 100 Jahre …

100 Jahre alt wäre heute der saarländische NS-Wiederstandskämpfer Willi Graf geworden.
Ab 1942 war er Mitglieder der “Weißen Rose” und druckte in Saarbrücken für die Widerstandsorganisation gegen Hitler, die später in München verteilt wurden.

Und in diesem Jahr jährt sich sein Todestag zum 75.

Saarbrücken gedenkt Willi Graf mit einem Programm:

Heute 2 . Januar, Willi Grafs Geburtstag, mit einer szenischen Lesung in der St. Johanner Jugendkirche eli.ja (Ecke Hellwigstraße/Halbergstraße, 15 Uhr).
Um 17 Uhr in der Basilika St. Johann ein Pontifikalamt mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann.
Die Lesung wird am morgigen Mittwoch um 20 Uhr in der Basilika wiederholt.
Das Kulturamt bietet ab März Führungen zu den Saarbrücker Stationen von Willi Graf an. 13. März, wird ein von Juliana Hümpfner gemaltes Porträt Willi Grafs der Öffentlichkeit übergeben.
12. Oktober Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung auf dem Friedhof St. Johann

https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Graf

http://www.sr.de/sr/sr3/themen/panorama/willi_graf_100_geburtstag100.html

Damals im Winter …

“Sellemols – Im Winter

30.12.2017 | 30 Min. | Verfügbar bis 30.12.2018 | Quelle: SR

Sellemols im Winter- unter dieser Überschrift zeigen wir Schätze aus dem Fernseharchiv des SR, die Einblicke in längst vergangene Zeiten gewähren, als der kleine Zirkus Vedrano noch auf dem Mahlstatter Markt Winterquartier bezog.”

Und da gibt es noch weitere Beiträge von früher …

 

Verlag mit saarländischen Büchern im Sortiment

Diesen Verlag kannte ich ja noch gar nicht. Ich wurde durch die Tageszeitung darauf aufmerksam. Geschichtliches Allerlei zum kleinen Preis. Interessante Titel dabei.
Auch das Saarland ist vertreten.
http://saarland-mosel-hunsrueck.regionalia-verlag.de/

Brauchtum, Volkskunde, Volksmedizin, Volksglaube … Magie …

Gefunden in alten Büchern, Magazinen, Kalendern …
Brauchtum, Volkskunde, Volksmedizin, Volksglaube … Magie …
Nachahmung auf eigene Gefahr

Es bestand er Glaube das man einem Wesen schaden kann wenn man mit dessen Fußspuren
irgend welche sympathetischen Handlungen vornimmt.

Das verdorren eines Fußes kann man dadurch erwirken in dem man die Erde
in die sich die Fußspur eines Menschen eingedrückt hat in den Rauch hängt.

Ein Pferd kann man töten in dem man die Tritte aus dem Rasen ausschneidet und in den Kamin hängt.

Unter Analogiezauber oder Sympathiezauber, auch Sympathetische Magie wird die sehr vielen magischen, religiösen oder therapeutischen Praktiken und Vorstellungen zugrunde liegende Vorstellung bezeichnet, dass zwischen äußerlich ähnlichen Dingen eine Verbindung (Sympathie) besteht und sich diese daher beeinflussen. Diese Vorstellung ist weltweit in allen Kulturen verbreitet. Typische Beispiele sind etwa, dass Rot und Blut in Beziehung stehen, oder phallische Objekte und männliche Potenz. Sympathetische Vorstellungen sind besonders in medizinisch-therapeutischen Verfahren und bei dem Umgang mit Naturgefahren häufig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Analogiezauber


pixabay.com

 

26. Dezember: St. Stefan

26. Dezember: St. Stefan
Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum und mehr …

Bringt der Stephanus uns viel Wind, die Winzer gar nicht glücklich sind.
Am Stephanstag soll es windstill sein, sonst sinkt die Hoffnung auf viel Wein.
Blies der Wind am Stephanstag, zeigt es an , daß der Wein nicht gut sein mag.

Die nächste Rauhnacht steht bevor.
Welche oder die Wievielte?
Darüber streiten sich die Geister.
Manchmal wird der Beginn der Rauhnächte am Vorabend zum 21. Dezember oder mit der Nacht von 25 auf den 26.
Jede dieser Rauhnächte wird dann einem Monat zugeordnet.
Man nennt diese Tage auch Lostage.
Sie zeigen auf wie das folgende Jahr wird.

Die Grenzen zwischen den verschiedenen Dimensionen verschieben sich und die Tore in andere Welten werden geöffnet.
Zum Beispiel zwischen dem Reich der Toten und unserer Welt.

Die wilde Jagd zieht durch die Nacht angeführt von einer dunklen Gestalt die verschiedene Namen hat.
Odin, Wotan, der Schimmelreiter, der Wode, sogar Dietrich von Bern oder nur der wilde Reiter …
Die saarländische Sage beschreibt als Führer den „wilden Jäger“ Maltitz, der für den Frevel, am Karfreitag zur Jagd geritten zu sein, für immer verdammt wurde, die Wilde Jagd anzuführen.

Lauscht in die Nacht und Ihr hört vielleicht das Tosen der wilden …

Bauernregeln- Wetterregeln- Brauchtum 21 Dezember

21. Dezember: St. Thomas

Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt’s ein schönes neues Jahr.
Sankt Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.
Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahneschritt.
Friert’s am kürzesten Tag, ist’s immer eine Plag.

Offiziell ist der Gedenktag des Apostels Thomas der 3. Juli und zwar seit seit der Liturgiereform, im Jahr 1970. Vorher wurde der Thomastag am 21. Dezember begannen.

Aber im Volksmund wird weiterhin der 21. Dezember als Thomastag bezeichnet und die Nacht zum 21. Dezember als Thomasnacht.
Es ist als die längste Nacht des Jahres und wird auch in vielen Gebieten und Regionen als erste Rauhnacht angesehen. Ebenso wird die Zeitspanne der Rauhnächte regional verschieden ausgelegt.
Vor allem aber im Süden wird dieser Tag als erste Rauhnacht angesehen.

Unterschiedliches Brauchtum hat sich an diesem Tag in Deutschland entwickelt.
Schließlich galt der Thomastag auch als „Lostag“, ein Tag an dem man in die Zukunft schauen konnte.
Dem Volksglaube nach sollen in den Rauhnächten die Tore des Totenreichs und anderer Gefilde offen stehen und den dortigen Wesen den Zutritt zu unserer Welt gewähren.

Die Wilde Jagd angeführt von “Wotan” oder dem wilden Jäger zieht durch die Nächte …


„Odins wilde Jagd“ von Peter Nicolai Arbo (1872) Gemein frei …

Facebook Seite – Silwingen, fre.ier onn haut!

Silwingen, fre.ier onn haut!
So der Name der neuen Facebook Seite.
Worum geht es dort?

Diese Gruppe dreht sich um Silwingen. Und wie der Titel sagt um Früher und Heute.
Alles was mit dem Dorf und seinen Bewohnern zu tun hat soll Thema dieser Gruppe sein. Aktuelles, historisches, Brauchtum, user Sprooch … gehören hier rein.
Die nahe Umgebung darf auch Thema werden.
Die große Politik wollen wir hier raus halten und uns politisch nur auf die nahe Umgebung und deren Angelegenheiten beschränken.