Archiv der Kategorie: Geschichte

Windräder auf dem Gau

Gibt es einige. Von Silwingen bis Perl im Dreiländereck sind es rund 30.

Auf französischer Seite, im Windpark Waldwisse – Launstroff, waren ganze 9 geplant.

Eines dieser 9 Windräder wäre sehr nahe an den kleinen Ort Biringen herangekommen.

Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg klagte gegen diesen Bau.
Es ging dabei nicht gegen die Windkraft an sich, sondern an die Massierung auf den Saargauhöhen entlang der deutschen-französischen Grenze.

Nun kam es zum Kompromiss und es werden nur 8 gebaut.
Das nächste 1500m von Biringen entfernt.

Da Land des weiten Blickes, der Saargau, wird dann um einige große Monumente reicher.
Ob es einem nun gefällt oder nicht, oder ob diese in die Landschaft passen.

Windpark Waldwisse/Launstroff – Gemeinde Rehlingen-Siersburg vermeldet

Einigung beim Windpark auf der Grenze – Windpark Launstroff-Waldwisse

Plan mit den 9 Windrädern.

 

Schloss Itzbach

Foto um 1930, aus Saarkalender 1936
damals als Bauernhof genutzt das Schloss Itzbach.
Wahrscheinlich von den Nazis zum Marienhof gemacht…
Erbaut um 174o. Heute im Privatbesitz

Siersburg ist durch den Zusammenschluss der Orte Büren, Itzbach und Siersdorf am 1. April 1937 entstanden. Namensgeber für den neuen Ort war die gleichnamige Burg Siersburg.

Schloss Itzbach heute
https://commons.wikimedia.org/…/File%3ASchloss_Itzbach…

Biringen – grenzenlos …

Was so rundum Silwingen  passiert …

In unserem Nachbardörfchen Biringen,  noch ein wenig höher auf den Gauhöhen und im Kreis Saarlouis, ist viel los.
Biringen gehört zur Gemeinde Rehlingen-Siersburg .
Einwohnermäßig ist Biringen kleiner als Silwingen, aber an Aktionen reicher.
Beide Grenzdörfer sind liegen gelassene Orte an der ehemaligen Bahnlinie Merzig-Bettsdorf. Man mußte in die Nachbarorte gehen um diese kleine Bahnlinie zu nutzen.

Die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ brachte den 2 Platz im Kreis Saarlouis.

Momentan wird das ehemalige Waschhaus bei den unter Denkmalschutz stehenden Erbhöfen renoviert.

Das und vieles mehr über die Vergangenheit bis in die Zukunft erfährt man auf:

https://www.biringen-grenzenlos.de/

 

Kurzes Resümee zum 1 historischen Abend

Der erste historische Abend ist vorbei und ich finde er war ein Erfolg.
Natürlich gibt es immer was zu verbessern und das werden wir auch tun.
Die zweite Veranstaltung steht in den Startlöchern und Themen sind auch schon vorhanden.
Wie lange wir jetzt warten oder Pause machen werden wir sehen. Ein oder zwei Jahre!?
Da wir auf die Informationen unserer älteren Bürger angewiesen sind, würde ich den 2 Abend im Herbst 2018 veranstalten.
Wie seht Ihr das?
Und gibt es Verbesserungsvorschläge?

Beim nächsten historischen Abend werden die Freilichtspiele eines der Themen sein.

 

Noch ein Äppelfescht …

Da Viezfest in Merzig oder das Äppelfescht in Fremersdorf waren nicht die letzten in diesem Jahr und im Saargau.

Die Dörfer Borg, Tettingen und Butzdorf feiern am 14. und 15. Oktober ihr 21. Äppelfeschd.
Vielerlei Essen und Trinken rund um den Apfel aber nicht nur kann man dort probieren.
 
Weitere Infos im Wochenspiegel:

 

 

Rummelbòòtzen – Brauchtum

Rommelbotzen sieht man bei uns keine mehr. Woher auch nehmen? Weil man Rommeln oder Rüben auf keinem Feld in unserer Umgebung mehr findet. Früher wurde das Vieh damit gefüttert, aber heute scheint man da auch anderes Futter ausgewichen zu sein. Ob dieses neuwertige Futter aber besser ist als die alte Rommel …

Die Futterrübe wurde durch die Umstellung auf Silomais aus unserer Region verdrängt.

Rummelbooze oder Rummelbòòtzen: Saarland

Im Saarland und einigen Regionen der Pfalz ist derselbe Brauch verbreitet, die Rübenfiguren werden dort Rummelbooze genannt, was ebenfalls als „Rübengeist“ zu übersetzen ist. Rummel steht für Futterrübe und Booze für Verkleidung/Vermummung (vgl. Faasebooze für Personen, die ein Fastnachtskostüm tragen). Der Rummelbooze wird im Saarland meist vor der Haustür oder auf eine Fensterbank gestellt, damit er von außen gut sichtbar ist. Üblich war früher auch eine Verkleidung mit einem weißen Leintuch. Im Saarland hatte der Brauch seinen Höhepunkt in den 1920er bis 1950er Jahren. Insbesondere die Umstellung der Landwirtschaft auf Mais- statt Rübenanbau sorgte jedoch dafür, dass der Brauch heute fast ausgestorben ist. In Niedaltdorf versucht die Dorfgemeinschaft den Brauch jedoch seit einigen Jahren wieder aufleben zu lassen. Ein Bauer baut die Rüben eigens deshalb wieder an. 2012 entstanden so 160 Rummelboozen.[1]

In den 60ziger Jahren wurden Rommeln noch sehr oft als Laternen für St. Martin verwendet. Abfackeln konnten diese nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCbengeistern

Brunnenfest 2001 mit Forever Young

Dat woaren noch Zeiten! Der ausführende Verein „Pilsköpp Silwingen“, den ich noch mit gründete, und das Fest sind nun auch Geschichte …

Die besten Jahre des Brunnenfestes. Wobei man die ersten Jahre nicht vergessen sollte, da stand der Kommerz noch nicht so weit im Vordergrund …

Hermann Hesse in Merzig …

Das Fellenberg Museum in Merzig wird Hermann Hesse und seinem Sohn Bruno Hesse eine Aquarell-Ausstellung und eine Reihe von Veranstaltung widmen.

„Zwischen Sommer und Herbst“ Aquarelle aus dem Tessin Hermann Hesse & Bruno Hesse zum Thema „Zwischen Sommer und Herbst – Aquarelle aus dem Tessin so die Ausstellung.
Eröffnung Samstag, 16. September 2017, 17 Uhr

Am 16. September 2017 wird im Museum Schloss Fellenberg im saarländischen Merzig eine Ausstellung “ eröffnet mit Aquarellen von Hermann Hesse und seinem Sohn Bruno Hesse. In den darauffolgenden Tagen und Wochen schließt sich eine interessante Reihe von Hesse-Veranstaltungen daran an. Weitere Informationen:

Die weiteren Veranstaltungen:

Sonntag, 17. September, 15 Uhr
Über die Bedeutung und Aktualität von Hermann Hesse als Schriftsteller
„Auf den Einzelnen kommt es an!“
Vortrag von Dr. Volker Michels, Herausgeber der Werke und Briefe Hermann Hesses

• Samstag, 23. September, 11 Uhr und 15 Uhr
Buchvorstellung „Der Garten von Hermann Hesse“ – Von der Wiederentdeckung einer verlorenen Welt
Buchvorstellung mit Dipl.-Biologin Eva Eberwein

Sonntag, 1. Oktober, 17 Uhr
Hesses Frauen
Lesung mit Bärbel Reetz

Sonntag, 8. Oktober, 18 Uhr
„Sonntags um 6 – Menschen, die etwas zu sagen haben.“

• Sonntag, 22. Oktober, 17 Uhr
Hesses-Traum – Hermann Hesse in allen Facetten
Lesung mit musikalischer Umrahmung

Weitere Infos und Preise beim Museum Schloß Fellenberg

Hermnn Hesse Archiv

Der Hunnenring – der keltische Ringwall bei Otzenhausen

Der Ringwall von Otzenhausen (volkstümlich auch Hunnenring genannt) ist eine mächtige keltische Befestigungsanlage (Oppidum) am Hang des Dollberges bei Otzenhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Nonnweiler im nördlichen Saarland nahe der Primstalsperre.
Bei dem Ringwall handelt es sich um die Überreste der Befestigung einer Ortschaft („Oppidum“, lat.: Stadt) des keltischen Stammes der Treverer. Der Dollberg bei Otzenhausen nimmt unter den spätkeltischen treverischen Befestigungen eine Sonderstellung ein, da er wohl schon in frühkeltischer Zeit eine Befestigung besaß.
Die Anlage ist für die Öffentlichkeit ganzjährig zugänglich. Sie ist jedoch nicht behindertengerecht.

Weitere Informationen
http://www.verein-keltenwelten.de/wp-content/uploads/2017/07/Nonnweiler.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Ringwall_von_Otzenhausen
http://www.keltenpark-otzenhausen.de/
http://www.hochwaldkelten.de/
http://www.verein-keltenwelten.de/

Saar-Hunsrücksteig schönster deutscher Wanderweg 2017

Er ist ein Teil des „Premium-Wanderregion Saar-Hunsrück“.
Abgestimmt haben rund 28000 Wanderer und Leser der Zeitschrift „Wandermagazin“.
Und den Saar-Hunsrücksteig mit Abstand vor dem Frankensteig in Bayern und dem Salzalpensteig in Bayern und Österreich auf den ersten Platz gewählt.

https://www.facebook.com/groups/1411369625831198/permalink/1505964819705011/

Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein 410 Kilometer langer Wanderweg im Naturpark Saar-Hunsrück sowie im östlichen Hunsrück und verläuft von Perl an der Mosel über die Saarschleife bei Mettlach im Saarland über Hermeskeil und Idar-Oberstein an der Nahe in Rheinland-Pfalz bis nach Boppard am Rhein. Ein Abzweig von Hermeskeil führt als Ruwer-Route nach Trier an der Mosel. Der Steig wurde 2012 von der Saarschleife um zwei Etappen bis zur Mosel bei Perl verlängert und 2015 von Idar-Oberstein bis Boppard weitergeführt. Obwohl erst 2007 eröffnet, hat er bereits das Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts erhalten, weil zum Beispiel nur 5 % der Strecke über asphaltierte Wege führen und mehr als 70 % Naturwege sind.[1] Der Saar-Hunsrück-Steig ist der am besten bewertete Wanderweg Deutschlands.

27 Etappen zählt dieser Wanderweg.
Am Weg wird auf Sehenswertes und notwendige Ressourcen in den 13 am Wege beteiligten Anliegerkommunen hingewiesen. Zahlreiche Gasthäuser wurden als Qualitätsgastgeber wanderbares Deutschland qualifiziert und werden so touristisch vermarktet. Drei Restaurants am Wege zählen zu den hundert besten Häusern in Deutschland.

Rund um den Saar-Hunsrück-Steig gibt es außerdem 111 Rundwanderwege zwischen 5 und 20 km Länge, die sogenannten Traumschleifen. Sie grenzen entweder unmittelbar an den eigentlichen Steig oder befinden sich in dessen Nähe.
Zum Beispiel der Wehinger Viezpfad in unserer Nähe mit 14km Länge.

Wanderweg bei Wikipedia
http://www.saar-hunsrueck-steig.de/

Beschreibung
Deutsch: Saar-Hunsrück-Steig, Blick auf die Primstalsperre
Datum 21. August 2010
Quelle Eigenes Werk
Urheber Dirtsc

Eröffnung des Haltepunkts Silwingen am 7.August 1936.

Eröffnung des Haltepunkts Silwingen am 7.August 1936.

 

Die Bahnlinie Merzig – Bettlanville (Bettsdorf) wurde am 1 November 1917 eröffnet.
Es sollte aber noch 19 Jahre dauern bis Silwingen erstmals eine Haltestelle oder einen Haltepunkt erhielt.
Den Silwinger Bürgern blieb damit der Weg zum Bahnhof Mondorf erspart.

 

Ab 1935 fuhren französische Züge nur noch bis Waldwisse.

Die DRG akzeptiere das natürlich nicht und am 3.12.1936 wurden die beiden auf deutschem Gebiet liegenden Tunnelportale endgültig zu gemauert.
Der Verkehr nach Frankreich war dadurch nicht mehr möglich.

Letzter deutscher Bahnhof vor der Grenze war damit Mondorf.
Darauf hin bekam Silwingen 1936 einen Haltepunkt der aus einer Wellblechbude und einem Stationsschild bestand.

Die Biringer die früher immer den Waldwisser Bahnhof nutzten hatten nun den langen Weg zum Mondorfer Bahnhof gespart.
Und die Silwinger Bürger hatten endlich ihren eigenen kleinen Bahnhof und mussten nicht mehr in Mondorf zusteigen.
Die Fahrkarten von Silwingen aus löste man im Zug.

1936 waren 10 Fahrten vorgesehen. Die Fahrt von Merzig nach Silwingen und umgekehrt dauerte 17 Minuten und kostete 70 und sonntags 45 Reichspfennige.
Da das Fahrgastaufkommen 1935 sehr stark anstieg mussten zusätzliche Züge eingesetzt werden.
Es kamen Lokomotiven der Baureihen T9 und T13 zum Einsatz.

 

Wetterregeln. Bauernregeln Brauchtum 6 August

6. August
Verklärung Jesu

Stellt im August sich Regen ein,
so regnet es Honig und guten Wein.

Am heutigen 06. August 2017 ist der Tag des Gedenkens an den Atombombenabwurf auf Hiroshima im Jahr 1945.

Schlacht bei Spichern
Die Schlacht bei Spichern (auch Schlacht bei Speichern, Schlacht bei Spicheren, in Frankreich auch Bataille de Forbach genannt) am 6. August 1870 war eine Schlacht des Deutsch-Französischen Krieges. Sie wurde nach ihrem Schauplatz, dem Dorf Spichern bei Forbach unweit der deutsch-französischen Grenze bei Saarbrücken, benannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Spichern

Orts Spitznamen im Saarland

Spitznamen für die Orte oder deren Bewohner sind keine Seltenheit.
Verspottend, Böswartig oder einfach nur Liebenswert …
Zum Beispiel die Mondorfer Kalkspatzen, mit Bezug auf das ehemalige Kalkwerk in Mondorf.
Oder die Oberescher Pidelcheer , von den Pfützen die früher auf den Straßen standen.
Von Aloisia Ory habe ich einen Hinweis auf den Spitznamen für die Silwinger: Silwinger Hombechen.
Hombechen ( Homböchen) kommt sicher vom „Flurnamen“ Auf Hombursch“ ( lang gezogenes o) , gelegen oberhalb des Nackberges. sehe beiliegendes Bild.

 

http://www.sr.de/sr/sr3/themen/panorama/saarlaendische_ort_saarlaendisch100.html

Foto – Sonnenblume

Den Zaun hat sie schon überragt, die Sonnenblume.
Und sie wird noch zulegen.
Heute in den Gärten nur noch als Zierpflanze verwendet, von der aber zumindest die Vögel profitieren. Und auch die Insekten erfreuen sich an ihrer großen, gelben Blüte.
Aber auch der Mensch kann sich ihrer bedienen.
Tee, Öl …

Andere Namen  : Gottesauge, Sonnenstern, Goldblume, Indianische Sonne, Vogelkernblume, Sonnenkrone,

Brauchtum:
Um den Hals getragen, entweder aufgefädelt als Kette oder in einem Beutel getragen, schützen die Kerne vor Krankheiten.
Eine Sonnenblume bei Sonnenuntergang gepflückt, hilft bei der Erfüllung kleiner Wünsche.
Schläft man mit einer Sonnenblume unter dem Bett, ist man in der Lage, in jeder Situation die Wahrheit zu erkennen.
Im Garten wachsende Sonnenblumen bewahren diesen vor Schädlingsbefall und bringen dem Gärtner Glück.

Sonnenblumen sollen mit ihren Wurzeln Schwermetalle aus dem Boden ziehen und diese dann einlagern.

Quelle: http://www.rohkostwiki.de/wiki/

Die Sonnenblume
möchte dich begrüßen
dieweil sie sich so gern zur Sonne wendet.
Nur steht zur Zeit
sie noch zurückgewiesen;
doch du erscheinst
und sie ist gleich vollendet.

Johann Wolfgang von Goethe

Infos zur geplanten Ausstellung des 100 jährigen Eisenbahnjubiläums

Infos zur geplanten Ausstellung des 100 jährigen Eisenbahnjubiläums im Fellenberg Museum Merzig.

„Wie Sie sicherlich erfahren haben, erfolgen im Museum Schloss Fellenberg Umstrukturierungen, beispielsweise wird die „Dauer-Heimatkunde-Ausstellung“ umorganisiert.

Aufgrund dieser Maßnahme wird unsere geplante Ausstellung in diesem Jahr nicht zu realisieren sein.
Allerdings werden wir für den 1. November 2017 im Museum auf das Jubiläum aufmerksam machen und auch die Presse darüber informieren, dass eine Ausstellung in Planung ist. Hoffen wir, dass wir sie in 2018 dann wirklich realisieren können.Wir werden uns bei Ihnen melden, sobald wir mehr Informationen dazu haben.“

Exkursion um die Siersburg

Die Siersburg (auch Burg Siersberg) ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg im Ortsteil Siersburg der saarländischen Gemeinde Rehlingen-Siersburg im Landkreis Saarlouis, Deutschland. Sie steht in enger historischer Verbindung zum Alten Schloss in Dillingen/Saar auf der gegenüberliegenden Saarseite.
https://de.wikipedia.org/wiki/Siersburg_(Burg)