Archiv der Kategorie: Flora und Fauna

Wetterregeln – Bauernregeln 7 Januar

Valentin von Rätien wird oft mit Valentin von Terni verwechselt,dieser ist am 14 Februar.

Nichts spezielles heute …
St. Valentin nimmt die Feiertag hin.
Wenn der Jaenner viel Regen bringt, werden die Gottesaecker gedüngt.

Der Gottesacker dürfte Jedem bekannt sein.
Und eine Düngung wird dort auch nicht gebraucht.

Ein zu nasser Januar ohne Frost und Schnee ist nicht die beste Voraussetzung für eine gute Ernte.

 

 

 

 

Weniger ist mehr …

“Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen.” (Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jhd. v. Chr. – 5. Jhd. v. Chr.)

Barbaratag 4 Dezember

Am heutigen Barbaratag dem 4 Dezember, werden die sogenannten Barbarzweige geschnitten.

Barbarazweige sind Zweige von Obstbäumen, die nach einem alten Brauch am 4. Dezember, dem liturgischen Gedenktag der hl. Barbara in der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche (Barbaratag), geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden. Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und zum Weihnachtsfest die Wohnung schmücken.

4. Dezember: St. Barbara
Barbara von Nikomedien
Wetterregel – Bauernregeln

Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.
Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

Wegwerfwahn von Lebensmitteln – genormte, makellose Lebensmittel …

… sind natürlich besser! So wird uns vorgegaukelt.

Wer meint eine krumme Möhre schmeckt anders oder schlechter als eine gerade, der Norm ( wer ist für solche verquere Normen verantwortlich?) entsprechende. Der hat einen am Sender!
Fern der Norm und doch viel Besser …
Zeichnung “geerntete Motten/Möhren”

Mit einer Aktionswoche will das saarländische Umweltministerium der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen.
saarbruecker-zeitung – die-welt-im-wegwerf-wahn

“Dass der Handel den Erzeugern nur makellose Ware abkauft, verschärft das Problem. 20 Prozent der landwirtschaftlichen Produkte landeten gar nicht erst im Laden, sagt Hans Lauer vom Bauernverband Saar. Sie würden untergepflügt oder an Tiere verfüttert. Und das obwohl „der Salat mit Hagelschaden ja nicht schlechter ist, nur weil er Löcher hat“, sagt Lauer.”

Phänologische Jahreszeiten – Spätherbst

Phänologische Jaheszeiten
Das phänologische Jahr wird in zehn physiologisch-biologisch begründete sogenannte „phänologische Jahreszeiten“ eingeteilt, die durch spezielle phänologische Indikatoren (Leitphasen) gekennzeichnet werden.

Spätherbst
Er dauert ungefähr von Mitte Oktober bis Anfang Dezember

Der allgemeine Laubfall signalisiert den Spätherbst

Sobald auch die Wildbäume (Stieleiche, Rosskastanie) ihr Laub abwerfen, beginnt der Spätherbst. Das Wintergetreide geht auf. Mit Absinken der Temperaturen wird in der Landwirtschaft die Arbeit allmählich eingestellt. Mit dem Ende des Laubfalls endet der Spätherbst meist Mitte bis Ende November.

Windräder auf dem Gau

Gibt es einige. Von Silwingen bis Perl im Dreiländereck sind es rund 30.

Auf französischer Seite, im Windpark Waldwisse – Launstroff, waren ganze 9 geplant.

Eines dieser 9 Windräder wäre sehr nahe an den kleinen Ort Biringen herangekommen.

Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg klagte gegen diesen Bau.
Es ging dabei nicht gegen die Windkraft an sich, sondern an die Massierung auf den Saargauhöhen entlang der deutschen-französischen Grenze.

Nun kam es zum Kompromiss und es werden nur 8 gebaut.
Das nächste 1500m von Biringen entfernt.

Da Land des weiten Blickes, der Saargau, wird dann um einige große Monumente reicher.
Ob es einem nun gefällt oder nicht, oder ob diese in die Landschaft passen.

Windpark Waldwisse/Launstroff – Gemeinde Rehlingen-Siersburg vermeldet

Einigung beim Windpark auf der Grenze – Windpark Launstroff-Waldwisse

Plan mit den 9 Windrädern.

 

Biringen – grenzenlos …

Was so rundum Silwingen  passiert …

In unserem Nachbardörfchen Biringen,  noch ein wenig höher auf den Gauhöhen und im Kreis Saarlouis, ist viel los.
Biringen gehört zur Gemeinde Rehlingen-Siersburg .
Einwohnermäßig ist Biringen kleiner als Silwingen, aber an Aktionen reicher.
Beide Grenzdörfer sind liegen gelassene Orte an der ehemaligen Bahnlinie Merzig-Bettsdorf. Man mußte in die Nachbarorte gehen um diese kleine Bahnlinie zu nutzen.

Die Teilnahme am Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” brachte den 2 Platz im Kreis Saarlouis.

Momentan wird das ehemalige Waschhaus bei den unter Denkmalschutz stehenden Erbhöfen renoviert.

Das und vieles mehr über die Vergangenheit bis in die Zukunft erfährt man auf:

https://www.biringen-grenzenlos.de/

 

Wetterregeln. Bauernregeln, Brauchtum … 16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

Sankt Hedwig und Sankt Gall’ machen das Schneewetter all’.
Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und die Äpfel in den Sack.
An Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das schöne Wetter auf.
Tritt St. Gallus (16.Okt) trocken auf, folgt ein nasser Sommer drauf.
Wenn am Gallus Regen fällt, er bis Weihnachten anhält.
Auf Sankt Gallustag nichts mehr draußen bleiben mag.

Sukkulenten …

Sukkulenten (von lateinisch sucus für ‚Saft‘ bzw. suculentus für ‚saftreich‘)[1] sind saftreiche Pflanzen, die an besondere Klima- und Bodenverhältnisse angepasst sind. Je nach dem Pflanzenorgan, das zur Wasserspeicherung umgebildet ist, wird zwischen Blatt-, Stamm- und Wurzelsukkulenten unterschieden, wobei alle Kombinationen möglich sind. Im Bereich der Anatomie wird flüssigkeitsreiches Gewebe als sukkulent bezeichnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sukkulente

Noch ein Äppelfescht …

Da Viezfest in Merzig oder das Äppelfescht in Fremersdorf waren nicht die letzten in diesem Jahr und im Saargau.

Die Dörfer Borg, Tettingen und Butzdorf feiern am 14. und 15. Oktober ihr 21. Äppelfeschd.
Vielerlei Essen und Trinken rund um den Apfel aber nicht nur kann man dort probieren.
 
Weitere Infos im Wochenspiegel:

 

 

Foto Fette Henne …

Fette Henne (Sedum spectabile), auch Hohe Fetthenne oder Prachtfetthenne genannt,  ist  eine anspruchslose Staude, die als wertvoller Spätblüher und Herbstblüher den Garten im Spätsommer und Herbst verschönert.
Sie ist den Sommer über grün und verändert sich wenn der Sommer zu Ende geht, in dem sie sich rötlich verfärbt.

Herbst Gedicht

Herbst
Ich sah den Wald sich färben,
Die Luft war grau und stumm;
Mir war betrübt zum Sterben,
Und wußt’ es kaum, warum.

Durchs Feld vom Herbstgestäude
Hertrieb das dürre Laub;
Da dacht’ ich: deine Freude
Ward so des Windes Raub.

Dein Lenz, der blütenvolle,
Dein reicher Sommer schwand;
An die gefrorne Scholle
Bist du nun festgebannt.

Da plötzlich floß ein klares
Getön in Lüften hoch:
Ein Wandervogel war es,
Der nach dem Süden zog.

Ach, wie der Schlag der Schwingen,
Das Lied ins Ohr mir kam,
Fühlt’ ich’s wie Trost mir dringen
Zum Herzen wundersam.

Es mahnt’ aus heller Kehle
Mich ja der flücht’ge Gast:
Vergiß, o Menschenseele,
Nicht, daß du Flügel hast.

von Emanuel Geibel (1815-1884)

Verblüht

Der Herbst hat auch seine schöne Seiten die ein eindrucksvolles Fabrgewitter liefern.

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Von Friedrich Hebbel  (1813-1863)