Archiv der Kategorie: Moselfränkisch

Exkursion um die Siersburg

Die Siersburg (auch Burg Siersberg) ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg im Ortsteil Siersburg der saarländischen Gemeinde Rehlingen-Siersburg im Landkreis Saarlouis, Deutschland. Sie steht in enger historischer Verbindung zum Alten Schloss in Dillingen/Saar auf der gegenüberliegenden Saarseite.
https://de.wikipedia.org/wiki/Siersburg_(Burg)

Mundart Kolumne in der SZ

Nach dem Tode von Frau Dr. Edith Braun, die lange Zeit die Mundartsparte in der SZ betreute, gibt es nun wieder eine solche in der SZ.
Und zwar die Mundart-Kolumne unter dem Namen „Saarmòò“.
Seit Februar 2017.
Abwechselnd auf Rheinfränkisch und Moselfränkisch erscheinen Texte von 6 Autorinnen und Autoren : Karin Peter (mf), Karin Klee (mf), Gérard Carau (mf), Georg Fox (rf), Peter Eckert (rf) und Günther Hussong (rf).
(Quelle Gau und Griis )

De Sprooch gehiert zou us. Se därf net verlur génn.

Alte Grabsteine … Kerfisch Sölwingen

damit ist unser Friedhof ( Silwingen ) nicht gerade gesegnet.
Wenn man da ins benachbarte Lothringen fährt, findet man auf den kleinsten Friedhöfen die schönsten Grabsteine und Monumente.
Aber diese Zeit ist vorbei.

Am Rande zwei alte Grabsteine die so zum Glück erhalten beiben.

 

Annerschd – 6. Saarländische Mundartpreis 2017

Das Thema des 6. Saarländische Mundartpreis 2017 lautet „Annerschd“ -Anders
Annerschd kann Vieles sein.
Oft das Fremde oder Unbekannte.
Awer fre.ier woar och villes annerschd … oder wie man bei uns sagt „annerschds“

Den Saarländischen Mundartpreis gibt es schon seit 2007.
Seit diesem Jahr schreiben SR 3 Saarlandwelle, die Stadt Völklingen und der Landkreis St. Wendel alle zwei Jahre im Frühjahr den Mundartpreis in den Bereichen „Lyrik“, „Prosa“ und „Kurztext“ aus. Gefördert wird der Preis von der Sparkassen-Finanzgruppe.

Infos zum Mundartpreis und den Teilnahmebedingungen gibt es hier.

Mundartpreis 2017 SR3

Heute am 21 Mai ist der Internationale Museumstag

Der Internationale Museumstag findet dieses Jahr, heute am 21 Mai,  zum 40 mal statt.
Der Internationale Museumstag wird jährlich von einem wechselnden Motto begleitet :
Spurensuche. Mut zur Verantwortung!

Auch Merzig und die dortigen Museen sind vielfach vertretet:

Expeditionsmuseum Werner Freund  
B-Werk Besseringen
feinmechanische Museum Fellenbergmühle
Museum Sammlung Zimmer – Rainer Fetting und die Maler vom Moritzplatz im Stadtteil Hilbringen, Hollandstraß 10:
Museum Schloss Fellenberg –
Ausstellung SAARART11 sind Werke der Künstler: Peter Baus, Christian H. Cordes, Katharina Krenkel, Lisa Marie Schmitt, Paul Schneider, Sabrina Sperl

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen

 

Historischer Abend Silwingen 21 Okt

Der historische Abend soll dem interessierten Silwinger Bürger die Vergangenheit näher bringen.
Er soll aber nicht als reine Informationsveranstaltung gesehen werden.
Es geht auch darum zu vorhandenen Themen und Informationen Ergänzungen, Verbesserungen und neue Informationen beizutragen.

Aufgehoben ist nicht Aufgeschoben. Der 1. Historische Abend in Silwingen findet am 21 Oktober im Silwinger Bürgerhaus statt.
Schwerpunkt – Alte Fotos von früher

Tag der Muttersprache -Us Sprooch es sche.in

Awer wer kennt se noch?
On wer verstäht es noch on schwätzt se noch?

On noch wat! Schummen braucht man sich net dofier.

———-
Mein Wort zum Tag der Muttersprache:
Spawecken
Wat es dat?

Der Internationale Tag der Muttersprache ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“. Er wird seit dem Jahr 2000 jährlich am 21. Februar begangen.[1]

Vor dem Hintergrund, dass gut die Hälfte aller weltweit gesprochenen Sprachen vom Aussterben bedroht ist, hat sich die UNESCO zum einen die Förderung von Sprachen als Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden auf die Fahnen geschrieben, zum anderen geht es ihr auch um den Fremdsprachenunterricht und Mehrsprachigkeit als Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt.

Internationaler_Tag_der_Muttersprache

 

Alte Karte der Merziger Gegend und des Saargaus

Quelle: gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France
Richard  /  C.  M.  /  17..-17..?  /  arpenteur  /  0070.  Carte
géographique du Mertzig et Sargaw, d’une partie de la Sarre et
des environs, de même que des villes et villages de France,
Empire, Lorraine et Trèves, et Luxembourg. [ca 1740].
Carte géographique du Mertzig et Sargaw, d’une partie de la Sarre et des environs, de même que des villes et villages de France, Empire, Lorraine et Trèves, et Luxembourg
http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b8492593j.r=Merzig?rk=42918;4

Karte von Mertzig und dem Sargow ( Saargau ) 1740
Andere frühere Namen des Saargaus (aus einem alten Buch von 1712):
Saraschgowe
Saraschowa
Sargaw

Als Saargau wurde damals folgendes Gebiet bezeichnet:
Saraschgowe,Saraschowa,Sargaw, wird in Ober- und UnterSaargau eingetheilet, und ist der ganze Strich Landes, an dem SaarStrohm/fo zwischen Lothringen und den Pfälzischen Landen hinfreichet, bißerin die Moselfälle.

Foto – alte Saarfürst Werbung, Kneipensterben

Diesmal nicht auf Papier sondern noch an einer Hauswand.

Und zwar am linken Giebel des ehemaligen Gasthauses Ley/Hilgert/Zur Landesgrenze
Leider schon länger geschlossen.
Wie so viel Wirtschaften oder Gasthäuser in den kleinen Orten oben auf dem Gau.‘
Treffpunkte für die Bevölkerung sind somit fehl am Platze.

Das erwähnte Gasthaus hatte noch in den 80ziger und 90ziger Jahren auch vormittags geöffnet. Und wurde auch gerne Samstags Vormittag von der durstigen, arbeitenden Bevölkerung des Dorfes besucht.
Man traf sich, trank einen zusammen und redete mit einander.
Die Kneipenkultur des Landes ist am Verschwinden, wenn es sie überhaupt noch gibt.

Gleiches ist im benachbarten Lothringen zu vermelden.
Der Nachbar und Grenzort Waldwisse hatte mal drei Cafes.
Die immer gerne und viel von den Deutschen besucht wurden.
Kein einziges ist mehr vorhanden.

 

Muselfränkischer Kalenner möt sche.inen ahlen Billern

Moselfränkischer dreisprachiger Mundart Kalender von Gau und Griis

Ahl Fotos vun fre.ier schmecken de.i Monatsbillerr. On och zwoau zwei Themen Seiten seen dabei Autos vun fre.ier
5 Euro koscht een nur. Wouh? Beim Book & Seip een Mierziech geeft et enn. Awer och woau annerschts

 

 

 

Aquarell – Weinkeller

„Wein, Weib und Gesang“ nicht nur an an der Mosel hier bei uns im Saarland.
Auch auf dem Kreuzberg in Merzig gibt es wieder einen kleinen Weinberg.

Vor etwa 100 Jahren wurde am Kreuzberg noch mehr Wein angebaut und nicht nur dort.
Viele Orte im Kreis Merzig bauten Wein an.
Sogar in Mondorf (Straße im Wingert oberhalb des Friedhofs) und in Silwingen baute man die edlen Trauben an.
Aber solange währte der Weinanbau auf den Saargaudörfern nicht. Krankheiten und Klima machten dem bald ein Ende.
Drum verschwanden sie rasch die Weinkeller des Saargaues, wenn es sie denn so gegeben hat.
Später mal genauere Details über den Weinbau in unserer Region.

wein-kl

 

 

Literaturzeitschrift Paraple 31 erschienen

Insgesamt 50 Textbeiträge von 23 regionalen Autoren, davon 30 in Mundart, wurden für die neuste Ausgabe des Paraple, der Nummer 31 eingereicht.

Die dreisprachige Zeitschrift die halbjährlich er scheint wird vom Verein „Gau un Griis“, die Vereinigung für die Erhaltung und die Förderung der moselfränkischen Sprache, vorgelegt. Sie erscheint in Französisch, in Deutsch und in Platt.

Das Thema dieser Ausgabe:
„Drinnen und draußen“ – „Dedans et dehors“  – „Däbennen ónn däbaußen“ – „Drin nun druss“

 Fotos von Klaus Kerber aus Saarlouis runden das Ganze ab.

Mit einem kleinen Beitrag in Silwinger Platt bin ich darin auch vertreten.

paraple31

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Ausstellung Fellenberg Museum Merzig – Die alten Meister

Am Sonntag endet die Ausstellung. Also noch eine wenig Zeit sich die Bilder anzuschauen.
Eine musikalische Feier beendet die Ausstellung um 16 Uhr.

Zum Jubiläum des Landkreises präsentiert das Museum Schloss Fellenberg die Ausstellung „Alte Meister der Region“ vom 15 Juli bis 28 August.

Mit Werken von von Peter Becker, Walter Bernstein, Wilhelm Gattinger, Heinrich Jungschlaeger, Albert Kettenhofen, Franz Luy, Octavie de Lasalle von Louisenthal, Otto von Pidoll, Peter Sellen, Nikolaus Schmitt, Alois Thomé.

All die genannten Künstler haben sich in ihrem künstlerischen Wirken mit dem Landkreis, seiner Natur, seinen Ortschaften und Bauten auseinandergesetzt. Bilder in unterschiedlichen Techniken entstanden: Ölbilder und Aquarelle. Eine farbenfrohe Ansicht von Britten von dem Losheimer Maler Otto von Pidoll ist ebenso zu sehen, wie romantisch gemalte Ansichten des Saartals von dem Mettlacher Maler Wilhelm Gattinger. Er war Schüler des bekannten Frankfurter Landschafts- und Genremalers Peter Becker, der im Auftrag des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV, das Saaralbum erstellt hat. Im Saaralbum befinden sich u. a. ein Bild mit Blick auf die Saarschleife und eine Ansicht der barocken Mettlacher Abteigebäuden. Dieses Bild ist auch in der Ausstellung zu sehen.

Ausstellung die alten Meister

m-fellenberg1

 

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14 Juli 1789 Französischer Nationalfeiertag

Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 wurde zum Symbol für die französische Revolution. Teilweise wird dieses Ereignis auch als Beginn der Revolution interpretiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalfeiertag_(Frankreich)
https://de.wikipedia.org/wiki/Bastille#Die_Erst.C3.BCrmung_der_Bastille

Die Freiheit führt das Volk, 1830  Eugène Delacroix

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Steine an der Grenze

Zwei Steinskulpturen am Skulpturenweg „Steine an der Grenze“.
Auf der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland.

Stehen sie sich gegenüber oder stehen sie zusammen?
Als Feinde oder als Freunde?
Heute als Freunde …

Steine an der Grenze (Französisch: Menhirs de l’Europe) nennt sich eine Skulpturenstraße entlang der deutsch-französischen Grenze auf den Höhen des Saargaues. Sie bildet das deutsch-französische Pendant zu der nordsaarländischen „Straße der Skulpturen“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Steine_an_der_Grenze

2steine