Archiv der Kategorie: Literatur

Illustrationen, Ornamente, Zeichnungen aus alten Büchern

Der Name der Seite sagt es schon: Aus alten Büchern
Man findet dort tausende Grafiken und Ornamente aus antiquarischen Büchern.
Die Mühe die man sich früher mit der Buchgestaltung machte, findet man heute selten.
Kostenlos kann man sich die Bilder in einer kleineren Auflösung laden.

http://www.fromoldbooks.org/

zeichnungen-alt

Muselfränkischer Kalenner 2016

Der 2016er Kalenner der Mundartvereinigung „Gau un Griis“ ist erschienen.

Jeder Monat zeit ein anderes Dorf oder eine Stadt aus dem moselfränkischen Raum.. Neben einem alten Foto, sind Tag, Sprüche
Folgende Orte sind vertreten im Kalenner vertreten: Velving, Hilbringen, Guerting, Halstroff Roden, Valmont, Itzbach, Dillingen, Bérus, Boulay, Creutzwald, Bouzonville.

Auf den letzten Seiten finden man einige Bilder früherer Kommunionen, alte Fabriken und  Kénnerreimscher„, „Spétznamen“ und „Sprechweerter“;

http://www.gaugriis.com/

kalenner2016

DAS LIED VON DER MOLDAU, Bertolt Brecht

Liebe Macht und Geldgeilen, alles ist vergänglich …

DAS LIED VON DER MOLDAU

Am Grunde der Moldau wandern die Steine
Es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.

Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne
Der Mächtigen kommen am Ende zum Halt.
Und gehn sie einher auch wie blutige Hähne
Es wechseln die Zeiten, da hilft kein Gewalt.

Am Grunde der Moldau wandern die Steine
Es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.
 
von Bertolt Brecht

prague-1002963_1920
Quelle: https://pixabay.com/de/prag-moldau-tschechische-republik-1002963/
CC0 Public Domain

Freie kommerzielle Nutzung , Kein Bildnachweis nötig
Die Bilder von pixabay können kostenlos genutzt werden ohne das man die Quelle nennt.
Eine spende ist dort aber möglich

Publikation 40-2015 Spurwechsel Nr.1 Illustration

Aus Asphaltspuren wurde Spurwechsel!
Immer noch zu finden unter der alten Webadresse: http://www.asphaltspuren.de/

Angefangen 2003 mit der Nullnummer von Asphaltspuren der Literaturzeitschrift für Kurzgeschichten, Lyrik und vieles mehr.
Es wurden bis 2015 23 Ausgaben.
Mitte 2015 wurde aus der einfachen Literaturzeitschrift dann ein Projekt, das unter dem Dachnamen »Asphaltspuren – Projekt zur Förderung junger Literatur« unsere unterschiedlichen Aktivitäten zusammenfasst: das Printformat »SPURWECHSEL – Literaturzeitschrift für Kurzgeschichten, Miniprosa und mehr«.

Die Nr 1 von Spurwechsel ist erschienen.

spurwechsel1

Enthalten ist auch eine Illustration von mir:
spurwechsel01

Saar Nostalgie – Das Buch, die Seite … das Saarland früher

Wer sich für die Vergangenheit des Saarlandes interessiert und die Seite Saar-Nostalgie noch nicht kennt sollte sich diese mal schleunigst ansehen.
Die Seite berichtet über die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des Saarlandes.
Besonders die Jahre 1945 bis 1959 finden dort ihre Reflektion

Mit Schwerpunkt auf die Autonomiezeit des Saarlandes die von 1947 bis 1956 dauerte.
Aber auch das Alltagsleben in dieser Zeit kommt nicht zu kurz durch persönliche Rückblicke und Zeitzeugenaussagen.

http://www.saar-nostalgie.de/

Und jetzt ist das zweite  Buch herausgekommen das vieles von dieser Seite beinhaltet.
Mit über 500 Fotos aus dieser interessanten, turbulenten Zeit.

Das Buch kann man z.B. beim Geistkirch Verlag bestellen: HIER

Die Themen des Buches unter anderem:
Gestern und heute: Orte und Gebäude • Schule und Bildung • Kinos • Faasenaachd • Die Saar und Olympia • Der 1. FC Saarbrücken • Die saarländische Fußballnationalmannschaft • Schwimmen / Reiten / Motorsport • Tour de France • Lebens- und Genussmittel • Autofahren im Saarstaat • PKWs, Motorräder und andere Fahrzeuge • Feuerwehr • Eisenbahn • Luftfahrt • Geschichte des Rundfunks im Saarland • Persönliche Erinnerungen
saar-nostalogie-buch2

Der Saarklaender

Der Saarkalender 1930. ein Volksbuch für heimatliche Geschichtsforschung, Kunst, Naturwissenschaft, für saarländische Literatur, Statistik und Volkshumor.

Die Texte sind deutsch nationalistisch angehaucht,
Und schon auf die Saarabstimmung 1935  ausgerichtet.

Soll im restlichen Reich Stimmung für die Rückkehr des Saagebietes nach Deutschland machen.
Und die Saarländer auf ihre Rückkehr ins Reich vorbereiten.

Daneben findet man aber auch interessante geschichtliche Texte und Daten.

saarkalender32

Gedicht – Max Dauthendey „Maimond“

Max Dauthendey – Maimond

Maimond schwebt über dem Fluß
Und liegt mir glatt vor dem Fuß.

Das Wasser rückt nicht, von der Stelle
Und lugt nur hinauf in die Helle.

Ich schau übers Flußbett hinüber
Ein Lied schlägt die Brücke herüber

Es lacht eine Nachtigall
Eine Brücke aus Freude und Schall.

Es regt sich der Nachtwind im Laub
Es fiel ein Gedanke zum Staub
Maimond aus vergangenen Jahren
Liegt streichelnd auf alternden Haaren.

Maimond zog mich hin mit Verzücken
Sacht über die singenden Brücken,
Und jünger wurde mein Gang,
Solange die Nachtigall sang.

Quellenangabe
title    Maimond
type    poem
author    Max Dauthendey
sender    AdlerBird@gmx.de
created    20021231
http://gutenberg.spiegel.de/buch/max-dauthendey-gedichte-1036/10

Conni Mainzelmann WIE ICH DIE WELT SEHE – Ein ungewöhnliches Reisebuch – ErlebnisWelten 8

Conni Mainzelmann
WIE ICH DIE WELT SEHE
Ein ungewöhnliches Reisebuch
ErlebnisWelten 8
p.machinery, Murnau, April 2015, 224 Seiten (davon 184 in Farbe), 210 x 210 mm
Softcover ,Hardcover ,Softcover in s/w
Cover Lothar Bauer

EW8cover500

Conni Mainzelmanns Weltreisen – in seinen Worten, seinen Bildern. Wie er die Welt sieht. Mit Berichten und Bildern aus Italien, von Sizilien und Santorin, aus Istanbul, Spanien, Portugal, Marokko, Namibia, Vietnam, Kambodscha – und Deutschland.

Weitere Informationen hier:
http://www.pmachinery.de/archive/3243

Aufstieg und Wandel: 140 Jahre Völklinger Hütte

Die Völklinger Hütte feiert dieses Jahr 140 jähriges.

Hubert Kesternich hat eine geschichtliche Darstellung der Völklinger Hütte, von den Anfängen im Jahr 1873 bis zur Zeitenwende des Jahres 1945 hingelegt.
Die bisher umfangreichste.

In „Aufstieg und Wandel“ erschöpft sich eine Annäherung an den seit 1986 „schlafenden Riesen“ nicht in einer rein technischen Beschreibung oder Art Chronik der Industriellenfamilie Röchling. Kesternich malt ein schonungsloses Bild der Lebens- und Arbeitswelt von Generationen.

Ein zweiter Band ist geplant.

Erscheint im Blattlaus-Verlag. ISBN 978-3-930771-91-2
Ab 6 März auch über den Buchhandel zu beziehen

Mehr Infos:
http://www.saar.rosalux.de/event/52669/aufstieg-und-wandel-140-jahre-voelklinger-huette.html

Das Ganze findet statt:
Freitag, 06.03.2015 | 16:00 Uhr
Alter Bahnhof Völklingen, Völklingen
Rathausstr. 57
66333 Völklingen

aufstieg und wandel völklingen

Neues Jahrbuch des Vereins für Heimatkunde im Landkreis Merzig-Wadern

Der Verein für Heimatkunde im Landkreis Merzig-Wadern hat neues Jahrbuch vorgestellt.
Die Merziger Stadtgeschichte ist Schwerpunkt des neuen Jahrbuchs, das der Kreis-Heimatkundeverein herausgebracht hat. Das Themenspektrum reicht vom Nabu-Naturgarten bis zur Kirchengeschichte.

 Das Buch hat 352 Seiten.
Die Kirche St. Peter ziert das Titelbild.
Themen aus der Kreisstadt bilden den Schwerpunkt des Buches, das mit dem Kapitel „Die Kreisstadt Merzig – früher und heute“ beginnt.
Die weiteren Kapitel:
„Kreis und die Gemeinden“, „Wirtschaft und Tourismus“, „Kunst und Kultur“, „Soziales“, „Natur und Umwelt“, „Menschen unserer Heimat“, „Geschichte, Volkskunde und Mundart“, „Aus der Arbeit der Heimatvereine“.
Das Buch kostet 18 Euro und ist im im Buchhandel erhältlich

Weitere Infos bei der Saarbrücker Zeitung

 

Saar Nostalgie – Das Buch, die Seite … das Saarland früher

Wer sich führt die Vergangenheit des Saarlandes interessiert und die Seite Saar-Nostalgie noch nicht kennt sollte sich diese mal schleunigst ansehen.

Wer sich für die Vergangenheit des Saarlandes interessiert und die Seite Saar-Nostalgie noch nicht kennt sollte sich diese mal schleunigst ansehen.
Die Seite berichtet über die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des Saarlandes.
Besonders die Jahre 1945 bis 1959 finden dort ihre Reflektion.
Mit Schwerpunkt auf die Autonomiezeit des Saarlandes die von 1947 bis 1956 dauerte.
Aber auch das Alltagsleben in dieser Zeit kommt nicht zu kurz durch persönliche Rückblicke und Zeitzeugenaussagen.

http://www.saar-nostalgie.de/

Und jetzt ist ein Buch herausgekommen das vieles von dieser Seite beinhaltet.
Über 250 Seiten dick und mit über 500 Fotos aus dieser interessanten, turbulenten Zeit.

Das Buch kann man z.B. beim Geistkirch Verlag bestellen: HIER

saar-nostalgie

Gedicht – Theodor Storm Oktoberlied

Oktoberlied
von Theodor Storm

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz –
Stoß an und laß es klingen!
Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen!

netz

Illustration – Asphaltspuren 21

Auch für die 21 Nummer von Asphaltspuren habe ich wieder eine Illustration zur Verfügung gestellt.
Das Thema des Bandes war: Augenblick

Das Projekt Asphaltspuren, seit 2003 aktiv, ist eine Veröffentlichungsplattform, die Autoren aus dem Bereich Gegenwartsliteratur (Prosa und Lyrik) Gelegenheit bietet, ihre Werke einem breiten Publikum vorzustellen. Dafür steht sowohl eine Internetpräsenz, als auch eine halbjährlich erscheinende Druckausgabe zur Verfügung.

Asphaltspuren 22 hat Networking zum Thema

http://www.asphaltspuren.de/index.php/prints/117-asphaltspuren-ausgabe-21

asp21a

Gedicht – Herbst von Wilhelm Busch

Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.

Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewußt bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.

herbst

Quellenangabe
author    Busch, Wilhelm
title    Im Herbst
type    poem
booktitle    Was beliebt ist auch erlaubt
publisher    Bertelsmann Lesering, Gütersloh
sender    pom@imsd.uni-mainz.de (Klaus Pommerening)

Oktoberlied, Theodor Storm

Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!
Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz –
Stoß an und laß es klingen!
Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen!

Theodor Storm, 1817-1888