Archiv der Kategorie: Kalenderblatt

Geschichte Saarland 21 September

Heute vor 50 Jahren starb der erste saarländische Ministerpräsident Johannes Hoffmann.

Johannes Hoffmann (* 23. Dezember 1890 in Landsweiler-Reden im Landkreis Ottweiler; † 21. September 1967 in Völklingen, im Volksmund „Joho“ genannt) war ein saarländischer Politiker (CVP). Er war der erste Ministerpräsident des Saarlandes.

Hoffmann kehrte 1945 ins Saarland zurück, war Gründungsmitglied der Christlichen Volkspartei und wurde deren Landesvorsitzender. Die Wahl erfolgte aufgrund seiner persönlichen Integrität fast einstimmig. Zugleich wurde er Herausgeber der Saarländischen Volkszeitung (Parteiorgan der CVP) und Mitherausgeber der Neuen Saarbrücker Zeitung. Im Jahr 1947 war er Präsident der Verfassungskommission und der gesetzgebenden Versammlung des Saarlandes, die die Verfassung des Saarlandes verabschiedete. Von 1947 bis 1955 war er Saarländischer Ministerpräsident. Im Jahr 1950 erreichte er ein Ende des französischen Besatzungsstatuts für das Saarland. Aufgrund seiner Politik war das Saarland ab 1953 faktisch ein unabhängiger Staat. Sein Ziel war es, „für die Saar eine Lösung zu finden, die zur Entspannung des deutsch-französischen Verhältnisses beiträgt und die notwendige europäische Einheit fördert“ (Hoffmann). Er verfolgte dabei eine separatistische Politik mit dem Ziel, das Saarland nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch von Deutschland zu trennen. Nach der Saarabstimmung 1955, bei der die Mehrheit der Bevölkerung das zwischen Deutschland und Frankreich ausgehandelte Saarstatut und damit die Europäisierung der Saar ablehnte, trat er als Ministerpräsident zurück. Eine vor der Abstimmung gegen ihn gerichtete Losung der Heimatparteien hieß: „Der Dicke muss weg.“ Die Politik Hoffmanns und der CVP war geprägt durch eine enge wirtschaftliche und politische Bindung an Frankreich, bei gleichzeitiger aktiver Sozialpolitik und autoritärer Innenpolitik. Im Jahr 1956 zog er sich endgültig aus der Politik zurück. Er veröffentlichte 1963 noch das Buch Das Ziel war Europa, in dem er die Ziele seiner Politik skizzierte und eine Bilanz seiner Regierungszeit gab. Hoffmann starb 1967 in Völklingen und wurde auf dem Friedhof Neue Welt in Saarlouis beerdigt – sein Grab liegt direkt neben dem seines Gegners und späteren Nachfolgers Hubert Ney.

WP Johannes Hoffmann 1941

Baubeginn des Saarpolygons

Am 18 November 2015 begann der Bau des Saarpolygons

Das Saarpolygon in Ensdorf (Saar) ist ein Denkmal zur Erinnerung an den im Juni 2012 endgültig beendeten Steinkohlebergbau im Saarrevier.

https://de.wikipedia.org/wiki/Saarpolygon

https://www.coatinc.com/de/blog/2016/05/16/das-saarpolygon/

Saarpolygon 2016 (001)

17. November 1908 den Vertragsentwurf zum Zusammenschluß der drei Städte Saarbrücke, St. Johann und Malstatt

Die drei nebeneinander existierenden Städte Saarbrücken ( Wohn- und Beamtenstadt), St. Johann ( Geschäftsstadt) und Malstatt-Burbach ( Industriestadt) unterzeichneten am 17. November 1908 den Vertragsentwurf zum Zusammenschluß der drei Städte. Dieser trat am 01. April 1909 in Kraft.

Seit langer Zeit teileten sich diese, nah bei einander liegenden Städte gemeinsame Institutionen wie Schulen, Theater oder die Eisenbahn.

Wetterregeln, Bauernregeln, Brauchtum … Maria Himmelfahrt

15. August: Maria Himmelfahrt
Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.
Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.
Wer Rüben will recht gut und zart, sä’ sie an Mariä Himmelfahrt.
Mariä Himmelfahrt im Sonnenschein, bringt viel und guten Wein.
Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es noch zwei Wochen bleiben mag.

Mariä Aufnahme in den Himmel (lateinisch Assumptio Beatae Mariae Virginis), auch Mariä Himmelfahrt oder Vollendung Mariens ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche am 15. August. In der altkatholischen Kirche wird der 15. August als Heimgang Mariens bezeichnet.
An diesem Tag werden in der katholischen Kirche verbreitet auch Kräuter gesegnet. In Urkunden des 14. Jahrhunderts heißt es etwa „Unserer Lieben Frauen Wurzelweihe“.

 

Wetterregeln, Bauernregeln , Brauchtum …10. August St. Laurentius

 

10. August St. Laurentius

Sankt Laurenz mit heißem Hauch, füllt dem Bauern Fass und Schlauch.
Sankt Lorenz kommt in finstrer Nacht ganz sicher mit Sternschnuppenpracht.
Kommt Laurentius daher, wächst das Holz nicht mehr.
Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut.
Ist’s von Petri (1. August) bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.
Sollen Trauben und Obst sich mehren, müssen Lorenz die Gewitter aufhören.
Ist Lorenz und auch Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgehn.
Kommt St. Lorenz mit heißem Hauch, füllt er dem Winzer Fass und Bauch.
Wie Lorenz und Barthel sind, wird der Winter, rauh oder lind.
Regnet’s am St. Laurenztag, gibt es eine große Mäuseplag.

1975 –  Hitzewelle in ganz Europa

Durch Zustimmung der Koalitionspartner FDP und Grüne wird Annegret Kramp-Karrenbauer am 10. August 2011 Ministerpräsidentin.

Wetterregeln. Bauernregeln Brauchtum 6 August

6. August
Verklärung Jesu

Stellt im August sich Regen ein,
so regnet es Honig und guten Wein.

Am heutigen 06. August 2017 ist der Tag des Gedenkens an den Atombombenabwurf auf Hiroshima im Jahr 1945.

Schlacht bei Spichern
Die Schlacht bei Spichern (auch Schlacht bei Speichern, Schlacht bei Spicheren, in Frankreich auch Bataille de Forbach genannt) am 6. August 1870 war eine Schlacht des Deutsch-Französischen Krieges. Sie wurde nach ihrem Schauplatz, dem Dorf Spichern bei Forbach unweit der deutsch-französischen Grenze bei Saarbrücken, benannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Spichern

Infos zum ersten historischen Abend in Silwingen

Das Datum 21 Oktober ist jetzt amtlich.

Und da die geplante Ausstellung zum 1oo jährigen Bahnjubiläum im Fellenberg Museum später statt finden wird, werde ich mehr auf die alte Bahnlinie eingehen.
Ein klein wenig der Schwerpunkt auf Silwingen.

 

Veranstaltung zum 1 Weltkrieg

Vor 100 Jahren tobte immer noch der erste Weltkrieg.
Auch die Jahrhundert Katastrophe genannt.

90 Km von uns entfernt auf den Schlachtfeldern um Verdun waren die großen Schlachten zwar geschlagen, aber einzelne Gefechte gab es immer noch.
Die schweren Kämpfe hatten sich an andere Standorte verlagert.
Zum Beispiel nach Flandern.  Ein Schwerpunkt war die Stadt Ypern in Belgien.

Ausstellung: Der Totale Krieg in Flandern (Ypern u.a.)
03.06.2017 – 31.12.2017
Ort: Flanders Fields Museum, Grote Markt 34, 8900 Ypern
Veranstalter: Flanders Fields

Die Mohnblume wurde das Symbol der Schlachten in Flandern.

Gedicht des kanadischen Lieutenant Colonel John McCrae
https://de.wikipedia.org/wiki/In_Flanders_Fields

 

 

 

De Chang hêtt Geburtsdach – Luxemburg Nationalfeiertag

Der luxemburgische Nationalfeiertag wird jedes Jahr am 23. Juni gefeiert.

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts war es Tradition, den Geburtstag des jeweiligen Herrschers zu feiern.

Obwohl Wilhelm III am 17. Februar geboren wurde, wurde 1850 dieser Feiertag auf den 17. Juni verlegt, den Geburtstag seiner Frau, der Königin Sophie. Dies wegen der Nähe zum Todestag seines Bruders, Prinz Alexander, der am 20. Februar 1848 gestorben ist.

Unter der Herrschaft der Großherzogin Charlotte fiel die Feier auf den 23. Januar, also mitten in den Winter.

Deshalb wurde 1961 – aus rein klimatischen Gründen – entschieden, den Großherzoginnengeburtstag auf den 23. Juni zu verlegen. Dieses Datum wurde auch beibehalten als Großherzog Jean am 12. November 1964 den Thron bestieg, vermutlich, weil es der Vortag seines Namenstages Jean (Johannes) war, der am 24. Juni gefeiert wird.

Auch unter dem aktuellen Großherzog Henri hat das Datum weiterhin Bestand, auch wenn es nun keinen direkten Bezug zum Monarchen mehr hat.

Am Abend vor dem Feiertag wird im ganzen Land gefeiert, mit Feuerwerken und Festen.
Die Familie des Großherzogs besucht verschiedene Städte im ganzen Land.
Und eine große Militärparade wird am Feiertag in der Hauptstadt abgehalten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburgischer_Nationalfeiertag

100 jähriges Jubiläum alte Bahnstrecke

Die Bahnstrecke  Merzig–Bettelainville wurde am 1 November 1917 offiziell eröffnet. Vor 100 Jahren.
Sie führte durch Mechern, Mondorf und Silwingen.
Welche Veranstaltungen wird es zu diesem Ereignis geben?

Darüber wird hier informiert werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Merzig%E2%80%93Bettelainville

1 November Allerheiligen

1. November: Allerheiligen
Allerheiligen (lateinisch Festum Omnium Sanctorum) ist ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird.
Da der heutige Tag sehr schön war, halten wir mal diese alten Wetteregeln im Auge:

    Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.
    Ist’s zu Allerheiligen rein, tritt Altweibersommer ein.
    Hat Allerheiligen Sonnenschein, wird’s um Martini (11. November) umso kälter sein.
    
Vereinsamt
Friedrich Nietzsche

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein. –
Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat!

Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! –
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein. –
Weh dem, der keine Heimat hat.

http://gutenberg.spiegel.de – title    Vereinsamt – type    poem – author    Friedrich Nietzsche – sender    Alex.Koch@gmx.de
firstpub    1882

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Wetterregeln – Bauernregeln 27,28 und 29 Oktober

27. Oktober
    Wer Weizen sät vorm Simonstage (28. Oktober), dem trägt er goldene Ähren ohne Frage.
    Bevor du Simon (und) Judas (28. Oktober) schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.

28. Oktober: Apostel Simon und Apostel Judas
    Ist’s an Judas hell und klar, gibt’s Regen erst an Cäcilia (22. November).
    Simon und Juda, ja die zwei, führen oft den Schnee herbei.
    Bevor du Simon und auch Judas schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.
    Simon und Judä hängen an die Stauden Schnee.

29. Oktober
    Wenn Simon und Judas (28. Oktober) vorbei, rückt der Winter schnell herbei.

Kalender 2017 – phantastische Grafiken

Ich habe vor einen Kalender für 2017 zu machen. A3.
13 Grafiken
Als Zusatz ein A3 Poster

Eine gewisse Anzahl muß erreicht werden damit der Preis inclusive Porto bei 11,99 Euro liegen wird.
Über eine A2 Version wäre zu reden.

Wer also Interesse hätte …

Was auf Euch zu kommen könnte, könnt ihr hier sehen:
http://www.sternenportal.org/piwigo2015-4/index.php?/category/25

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Bauernregeln -Wetterregeln – 29. September: Die Erzengel Michael, Gabriel und Raphael

29. September: Die Erzengel Michael, Gabriel und Raphael

    Der Michel zündt’s Licht an.
    Regnet’s am Michaelistag, folgt milder Winter nach. Wenn aber Michael der Wind kalt
weht,  ein harter Winter zu erwarten steht.

    Auf nassen Michaeltag, nasser Herbst folgen mag.
    Gibt Michaeli Sonnenschein, wird in zwei Wochen Winter sein.
    Sind Zugvögel an Michaeli noch hier, haben bis Weihnachten lind Wetter hier.
    Fallen die Eicheln vor Michaeli ab, so steigt der Sommer früh ins Grab.
    Um Michaelis in der Tat gedeiht die beste Wintersaat.
    Kommt Michael heiter und schön, wird es noch vier Wochen so weitergehen.  
    Bringt St. Michael Regen, kannst Du gleich den Pelz anlegen.

    Am 29. September ist Michaelistag
    Der „Michaelistag“ erinnert an den Erzengel Michael.
    Der Michaelistag – der „Tag des Erzengels Michael und aller Engel“
    Im Volksmund wurde der Gedenktag Michaelis oder Michaeli genannt. ‚
    Traditionell war der Michaelistag ein beliebter Termin für laufende Miet-, Pacht- oder
Zinszahlungen und, wie Mariä Lichtmess, ein traditioneller Termin für die Verdingung von
Knechten oder Mägden.

    Ab jetzt wird wieder künstliches Licht gebraucht um zu arbeiten.
    Das wurde früher traditionell mit einem sogenannten „Lichtschmaus“ gefeiert.
    Früher hat man am Vorabend des Michaelstags (29. September) das Michelsfeuer
angezündet.

    Es wurde nicht auf dem Felde gearbeitet, nicht gesponnen, und am Montag danach
bekamen auch Gesellen und Lehrlinge von ihren Meistern einen freien Tag, um den Beginn
der Lichtarbeit, der Arbeit bei künstlichem Licht, zu feiern.

Wissenswertes aus dem Saarland 002 – Sulzbachtalbrücke

Nicht die längste Autobahnbrücke im Saarland.
Dafür die zweitlängste ist die Sulzbachtalbrücke eine Talbrücke über das Sulzbachtal zwischen Sulzbach/Saar und Friedrichsthal. Länge 800 Meter

Der Viadukt ist eine Betonbalkenbrücke. Die Fahrbahn ist dreistreifig in beiden Richtungsfahrbahnen, die rechten Fahrbahnstreifen sind in Richtung des Autobahndreiecks als Beschleunigungs- bzw. Verzögerungsstreifen gekennzeichnet.

Die Brücke überquert die Nahetalbahn von Saarbrücken nach Bingen bzw. Gau-Algesheim zwischen den Bahnhöfen Sulzbach-Altenwald und Friedrichsthal (Saar).

https://de.wikipedia.org/wiki/Sulzbachtalbr%C3%BCcke_(Saarland)

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3c/Sulzbachtalviadukt.JPG/640px-Sulzbachtalviadukt.JPG

Description
Deutsch: Sulzbachtalviadukt zwischen Sulzbach-Altenwald und Friedrichsthal, Regionalverband Saarbrücken, Saarland
Date
Source Own work
Author atreyu

Wissenswertes aus dem Saarland 001 – Eisenbahn

Bis 1904 war keine direkte Eisenbahnverbindung von Saarbrücken nach Homburg möglich.
Saarbrücken gehörte zur preußischen Rheinprovinz und Homburg zu Bayern, der bayrischen Pfalz.
Die Reisenden mußten in Homburg in einen Zug der bayrischen Staatseisenbahnen umsteigen.

Die Eröffnung des Streckenabschnitts Ludwigshafen – Neustadt fand am 11. Juni 1847 statt, der Abschnitt Homburg – Kaiserslautern folgte am 2. Juli 1848 und am 2. Dezember des Jahres die Durchbindung bis Frankenstein. Am 6. Juni des Folgejahres erreichte die Ludwigsbahn in westlicher Richtung Bexbach. Ab August 1849 war sie von Ludwigshafen über Neustadt, Kaiserslautern und Homburg bis Bexbach durchgängig befahrbar. 
Bereits am 20. Oktober 1850 folgte die Durchbindung zum preußischen Montanstandort Neunkirchen
  Ab dem 16. November 1852 war der durchgehende Verkehr bis Saarbrücken möglich.
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Mannheim%E2%80%93Saarbr%C3%BCcken
http://www.saarlandbilder.net/eisenbahn/geschichte.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Pf%C3%A4lzische_Ludwigsbahn

pfalz1900

 Quelle     
Otto Herkt:Allgemeiner Handatlas, Kameradschaft, Berlin 1900
Urheber bzw.
Nutzungsrechtinhaber Bernd Olbertz
Datum     1900
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Pfalz1900.jpg&filetimestamp=20070327170617&

 

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Wetterregeln – Bauernregeln 15. August: Maria Himmelfahrt

15. August: Maria Himmelfahrt
An diesem Tag werden in der katholischen Kirche verbreitet auch Kräuter gesegnet.
Der sogenannte Kräuterwisch der aus verschiedenen Kräutern besteht.
Dieser Strauß wird mir ins Hochamt genommen und dort gesegnet.
Er wird im Haus aufgehängt in Bauernhäusern wenn noch vorhanden im sogenannten Herrgottswinkel.
In früheren Zeiten hängte man den Kräuterwisch auch unters Dach zum Schutz vor Blitzschlag.
Starb Jemand im Haus wurde dem Verstorbenen ein Teil des Straußes mit in den Sarg gelegt.

Wegwerfen soll man ihn aber nicht wenn man den neuen Wisch gesegnet hat und aufhängen will, das soll Unglück bringen.
Verbrennen im Herd wäre eine Möglichkeit

Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.
Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.
Wer Rüben will recht gut und zart, sä’ sie an Mariä Himmelfahrt.
Mariä Himmelfahrt im Sonnenschein, bringt viel und guten Wein.
„Hat unsere Frau gut Wetter,wenn sie zum Himmel fährt,gewiß sie guten Wein beschert.”

Da es heute hei0 war kann man sich ja ausrechnen wie das Wetter weiterhin wird.
Beim heißen Wetter sollte man unsere gefiederten Freunde nicht vergessen und ihnen ein paar Vogeltränken zur Verfügung stellen.

Neben unserem kleinen Brunnen auf der Terrasse gibt es noch diese beiden in unserem Garten.
Aber immer nachschauen und bei Bedarf auffüllen.

tränke1

 

tränke2

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Wetterregeln – Bauernregeln August

Für Anfang August und den Monat allgemein
   
    Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
    Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
    Je dicker die Regentropfen im August, je dicker wird auch der Most.
    Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
    Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.
    Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.
    Nebel im August – ein kalter Winter.
    Singt der Buchfink früh vor Sonnaufgang,kündet er viel Regen an
    Bleiben die Störche noch nach Bartholomä (24. August), kommt ein Winter, der tut nicht
    weh
    
1. August: Petri Kettenfeier
Ist’s von Petri bis Lorenzi (10. August) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.
An Petri Kettenfeier von diesem Ort ziehen die Störche fort.

5. August: St. Oswald, Maria Schnee
Oswaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.
Regen an Maria Schnee tut dem Korn empfindlich weh.
Zu Oswald wächst die Rübe bald.

7. August: St. Afra, Maria Schnee
An Sankt Afra Regen kommt für den Bauer ungelegen.
An Sankt Afra Regen fällt, den Bauern es noch lange quält.

5. August  günstiger Tag für die Zauberei.
Am 6. August 1945 warf die US-Luftwaffe die Atombombe über Hiroshima ab.

Wetterregeln, Bauernregeln Jakobstag 25 Juli

25. Juli: St. Jakobus, Jakobstag

Jakobus war einer der zwölf Apostel und der ältere Bruder des Hl.Johannes

Jacobi ist ein Lostag und ein wichtger für das kommende Wetter

Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind’s Winterblüten zu vielem Schnee.
Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält’ und Harm.
Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter.
Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.
Sankt Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot.
Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein.
Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben.
Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt.
Wenn Jakobi kommt heran, man den Roggen schneiden kann.
Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.
Am Jakobstag fällt die Noss auf einen Schlag
Der Jakobustag war früher ein Bauernfeiertag.
Es ist der Tag des Erntebeginns. Vor allem Weizen und Roggen werden jetzt geerntet.

Auf diesen Tag warten die Kinder sehnsüchtig.
Die Jakobsbiren werden reif, und nun ist nach ihrer Meinung alles Obst genießbar, sei es auch noch so grün.
Das Warten auf neues Obst hat ein Ende.

Zu Jakobi werden die ersten Äpfel reif, die man nach dem Namen des heiligen Jakobus“Jakobi-Äpfel“ getauft hat.

Ebenso wird nach den ersten Frühkartoffeln, den „Jakobi-Erdäpfeln“ oder „Jakobi-Kartoffeln“, gegraben.

Bis Jakobsdag solle man neues Brot neue Kartoffeln haben
Beeren die man an diesem Tage pflückt sollen gegen Durchfall helfen und werden Jakobsbeeren genannt.

Jakobus der Ältere ist unter anderem der Schutzpatron
der Schröter, der Arbeiter und der Äpfel und Feldfrüchte

Wetterregeln, Bauernregeln Juli 2016

Wetterregeln die sich gegenseitig aufheben gibt es auch:
10. Juli: Siebenbrüder
An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen.

15. Juli Apostelteilung
Ist Apostelteilung schön, so kann das Wetter der sieben Brüder (10. Juli) gehn.

Das Regenwetter ist jetzt mal ein paar Tage verschwunden.

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