Archiv der Kategorie: Industrie

Das Erbe – die Ausstellung zum Bergbau an der Saar.

Jahrhunderte lang prägte der Bergbau unsere Saarregion mit.
Aber vergessen sollten wir diese prägende Industrie, die auch die Großregion Saar-Lor-Lux mit einschloss, nicht.

 

Am 30. Juni 2012 endete der Steinkohlenbergbau im Saarland – am 30. November 2012 öffnete in Landsweiler-Reden in der ehemaligen Waschkaue des Bergwerks Reden die Landesausstellung zum Ende des Bergbaus ihre Tore.
Diese Ausstellung wird nicht nur 
einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur liefern, sondern auch einen bedeutenden Akzent in der Kulturlandschaft des Saarlandes darstellen.
Der Kurator, der 
renommierte Berliner Ausstellungsmacher Herr Professor Jürg Steiner, und der Vorsitzende von Beirat und Lenkungskreis, Herr Reinhard Klimmt, Ministerpräsident a.D., stellen den Stand der Arbeiten vor.

Pressemitteilung:

 

Das Erbe.
Die Ausstellung zum Bergbau im Saarland.
Das Saarland ist aus Kohle geboren. Über Jahrhunderte war unsere Region ohne ihren Kohlebergbau nicht vorstellbar. Dies wird sich nun ändern: Am 30. Juni 2012 endet die Zeit des Bergbaus an der Saar endgültig.Nicht nur für die betroffenen Bergleute und ihre Familien ist das ein tiefer Einschnitt. Es endet eine Ära, die das Saarland über Generationen geprägt hat wirtschaftlich, sozial und kulturell.

„Das Erbe der Bergleute besteht nicht nur aus Fördertürmen und Bergehalden, sondern auch aus Mut, Fleiß, Disziplin, Ausdauer und Solidarität. Auch unser Vereinsleben, die selbstverständliche Nachbarschaftshilfe, unsere Einstellung zur Religion und zum Gemeinwesen wesentliche Wurzeln in der Kultur der Bergleute“ sagt die saarländische Ministerpräsidentin Annegret KrampKarrenbauer. 

Dieses Vermächtnis des Bergbaus im Saarland wollen wir erhalten und zukünftigen Generationen weiter geben.
Das ist die Intention der Ausstellung 
“Das Erbe” in der ehemaligen Waschkaue des früheren Bergwerks Reden.

Der international renommierte Schweizer Ausstellungsmacher Prof. Jürg Steiner hat hierfür einen kurzweiligen Rundgang konzipiert, der die Bergbau-Geschichte „von unten“ erzählt, gegliedert in drei Hauptthemen:
Zunächst die harte Arbeit unter Tage.‘
Dann die Alltags- und Sozial-Geschichte.
Also das, was sich in unserer Gesellschaft mit dem Bergbau verändert hat.
Drittens: „Was bleibt“: Fördertürme, der Energie-Standort Saar sowie Werte und Traditionen aus dem Bergbau.
Dies wird präsentiert in Form thematisch gegliederter „Stollen“ und „Querschläge“, die die Welt unter Tage mit dem übertägigen Leben verbinden:
Gewerkschaften, Vereine, Religion, Politik und Familie.

Die Ausstellung wird nicht den Charakter „eines Museums oder eines Lexikons“ haben. Sie wird ein Erlebnis sein – der ganz besonderen Art.

http://www.das-erbe-saarland.de/

Unter Tag – ein Abend mit Alfred Gulden

 

Saarlouis – Zum Semester-Auftakt bietet die VHS der Stadt Saarlouis am Freitag, dem 14. September einen Abend mit Alfred Gulden. Unter dem Motto „Unter Tag“ widmet er seine Betrachtungen diesmal den Ambivalenzen rund um das Ende des Bergbaus an der Saar. “In Bayern sind die Berge einfach da, wir Saarländer haben unsere selbst gemacht”, so Gulden. Aber diese Berge haben es in sich: Aus dem Abraum der Kohlegruben und der Schlacke aus den Hochöfen sind sie gewachsen. Über Jahrhunderte. Und in Millionen Arbeitsstunden. Und heute?

In Filmen, Gedichten und Liedern, die er mit Klavier und Gitarre begleitet, in Szenen und Erzählungen zeichnet Alfred Gulden an diesem Abend kritisch aber auch liebevoll ein Bild der bergbau-geprägten Landschaft des Saarlandes, der Leute und der Zeit, aus der er stammt.
, 19:30 Uhr, Vereinshaus Fraulautern.
Der Eintritt ist frei.

Info und Anmeldung: vhs der Stadt Saarlouis, Tel. (06831) 4 02 20
Im Internet: www.vhs-saarlouis.de

 

Der Bergbau hat die Menschen dieses Landes geprägt – Bild: SaarKurier

http://www.saarkurier-online.de/?p=75481#more-75481

Oskar Lafontaine: Das Saarland hat den Bergleuten viel zu verdanken

Oskar Lafontaine: Das Saarland hat den Bergleuten viel zu verdanken

„Wir dürfen nicht vergessen, dass es die saarländischen Bergleute waren, die mit harter Arbeit und unter schwierigsten Bedingungen dieses Land nach vorne gebracht haben…“

Saarbrücken – Aus Anlass der letzten Schicht im saarländischen Bergbau am 30. Juni, erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine: „Der übereilte Ausstieg aus dem saarländischen Bergbau war ein großer Fehler. Die Landesregierung hat bei dieser Entscheidung unverantwortlich gehandelt. Jetzt endet die jahrhundertealte Bergbau-Tradition an der Saar, ohne dass es ein schlüssiges Konzept gibt, wie die heimische Kohle durch andere Energiequellen ersetzt werden soll. Das Industrie- und Energieland Saarland gerät damit ernstlich in Gefahr. Bei diesem Ausstieg ist auch keine soziale und gerechte Lösung für die Beschäftigten gefunden worden. Denn es ist nicht sozialverträglich, wenn durch eine rücksichtslose Politik hunderte Saarbergleute gezwungen werden, in Nordrhein-Westfalen zu arbeiten und Familien auseinandergerissen werden. Die Krokodilstränen derjenigen, die das zu verantworten haben, trösten viele Familien an der Saar, die sich dem Bergbau verbunden fühlen, nicht.“

Mit dem jetzigen Ausstieg aus dem Saar-Bergbau sei die Landesregierung in der Pflicht, verstärkt neue, zukunftssichere Arbeitslätze ins Land zu holen. „Doch diese Regierung hat genauso wenig Ideen, wie neue Industrie- und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt werden könnten, wie die Jamaika-Koalition“, so Lafontaine. Er fordert außerdem, das Bergbau-Erbe zu wahren und zu ehren: „Wir dürfen nicht vergessen, dass es die saarländischen Bergleute waren, die mit harter Arbeit und unter schwierigsten Bedingungen dieses Land nach vorne gebracht haben. Und dass es der saarländische Bergbau war, der zeitweise andere Regionen Deutschlands wie die schwäbische Alb über Wasser gehalten hat.“

(Grafik: Förderturm, Lothar Bauer)

QUELLE: SaarKurier Online – Zeit für unabhängige Informationen
              http://www.saarkurier-online.de/?p=71957

Glocken läuten zum Ende des Bergbaus im Saarland

Saarbrücken/Ensdorf – 

Die Glocken vieler saarländischer Kirchen werden zum Abschied vom Kohlebergbau im Saarland läuten. Mit einem Festakt und einer abendlichen Mettenschicht wird am 30. Juni auf dem Gelände der Grube Ensdorf das offizielle Bergbau-Ende im Saarland begangen. Zur Mettenschicht werden um 20.15 Uhr die Glocken vieler Kirchen im Saarland erklingen. Der Leiter des Katholischen Büros Saarland, Prälat Dr. Peter Prassel, und die beiden Superintendenten Christian Weyer (Kirchenkreis Saar-West) und Gerhard Koepke (Saar-Ost) laden die Kirchengemeinden zu diesem gemeinsamen Zeichen ein. In etlichen Gemeinden finden dazu auch Andachten statt. 

Diesen Beitrag weiterlesen » (  Quelle: http://www.saarkurier-online.de/ ) 

 

Der Bergbau hat die Menschen dieses Landes geprägt – Bild: SaarKurier

Das ehemalige industriereiche Kernstück des Saarlandes

Dieser Teil des Landes umfasst das Gebiet im Viereck Dillingen-Saarbrücken-Homburg-Ottweiler.

Fünf Eisenwerke, auch Hütten genannt, prägten diese Landschaft neben den Fördertürmen der Bergwerke:
Dillinger Hütte
Röchlingsches Eisenwerk Völklingen
Nenkircher Hütte
Burbacher Hütte
Hallberg Hütte

Wie man sieht sind die drei Kohlentäler Köllerbachtal, Fischbachtal und Sulzbachtal sehr waldreich auf den Hängen mit Laubbäumen bedeckt.
Der Wald wird immer wieder durch die Fördertürme der Kohlenschächte durchbrochen. 
Daher auch der Name Kohlengebirgswald.   
In dieser Region liegen auch die größten und bevölkerungsreichsten Städte und Gemeinden.
So war Dudweiler mit an die 30.000 Einwohner das größte Dorf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bergbau_im_Saarland
http://www.saar-nostalgie.de/Saargruben.htm
http://www.saarlandbilder.net/orte/saarbruecken/brebach/huette.htm

Am Atommeiler …..

deren Vier haben wir ja vor unserer Haustür in Frankreich. 
In Cattenom.

Die Saarländische Online-Zeitung berichtet über die Atomkonzerne und die AKW Entsorgung.
Und benutzt dazu mein Bild, was mich sehr freut.

Die SOZ, Zeit für unabhängige Informationen, berichtet jeden Tag kritisch und informativ.
Kostenlos und Werbefrei.
Die Saarländische Online Zeitung ist ein ehrenamtliches Projekt, das mit Unterstützung von Attac Saar die saarländische Presselandschaft etwas ergänzen möchte. 

Schaut also öfters mal dort vorbei!
 

Greenpeace: Öffentlich-rechtlicher Fonds muss Rückstellungen absichern

Am Atommeiler – Bildtitel: ”Peu de temps avant douze est fini presque …” – Bild: Lothar Bauer http://www.chaosrigger.org/saargau

Berlin – Die vier Atomkonzerne in Deutschland können sich aus der finanziellen Verantwortung für die Entsorgung ihrer Atomkraftwerke stehlen, wenn im Jahr 2022 der letzte Meiler vom Netz geht. Dies belegt eine aktuelle Studie von Greenpeace und dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Für den Rückbau der AKW und die Entsorgung des Atommülls werden laut Studie mindestens 34 Milliarden Euro benötigt. „Die Bundesregierung muss die Steuerzahler vor einem finanziellen Desaster schützen und die Kostenübernahme der Konzerne gesetzlich regeln“, sagt Thomas Breuer, Leiter des Klima- und Energiebereichs von Greenpeace. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kohle und Stahl! Industrial Arts …

Unter dem Level INDUSTRIAL ARTS werde ich die saarländischen Industrie die von Kohle und Stahl, dominiert wurde entsprechend würdigen. 

Gegen das Vergessen dieser für unser Land über 250 Jahre lebenswichtige  und prägende Industrie.

Kohle und Stahl bestimmten rund zweieinhalb Jahrhunderte das Leben der Menschen im Saarland mit!

In diesem Jahr jährt sich das schwere Grubenunglück in Luisenthal zum 50zigsten mal und die Ära des Bergbaus an der Saar endet am 30 Juni.

Grund genug ein wenig aus der Vergangenheit dieses Industriezweiges zu berichten.

In Bildern und in Texten. 

Ohne Kohle kein Eisen. Die Hütten an der Saar wären ohne die Nähe der Kohle nicht entstanden.
In früheren Zeiten war der Transport größerer Mengen noch sehr aufwendig und kostspielig
Natürlich war es ein Glücksfall das Kohle und Eisenerz im selben Boden gefunden wurde.
Nach Erschöpfung der Eisenerz Vorkommen müsste das Erz aus der Ferne heran geschafft werden.
Dieses Problem wurde durch die Eisenbahn gelöst.

Silhouette der Neunkircher Hütte Anfang der Sechziger Jahre :


Industrial Arts 002-2012

Heute vor 50 Jahren Grubenunglück in Luisenthal

Bei einem Grubenunglück in Luisenthal (Völklingen/Saar)verloren fast 300 Männer ihr Leben.
Genau heute vor 50 Jahren am 7 Febraur 1962.
Ein schwerer Schock für das ganze Land in dem Kohle un stahl zur damaligen Zeit noch einen Großteil des Lebens bestimmten.

Ich selbst kann mich daran nicht erinnern da ich zu dem Zeitpunkt knapp ein Jahr alt war.
Das erste Mal da ich unbewusst mit dem Bergbau im Saarland in Berührung kam war sicher durch unseren Kohle-Kochherd in unserer alten Küche.
Aus unserer Ecke des Saarlandes, des nördlichen Teils des Saar-Nied-Gaus, arbeiteten eigentlich eher wenig Leute in den Gruben.
Viele Menschen des Saargaus zog es eher nach Dillingen in die Hütte.

Und im 50zigsten Jahr des schwersten Grubenunglücks des Saarlandes  endet am 30 Juni die Epoche des Bergbaus im Saarland.

Vor 50 Jahren: Das Grubenunglück Luisenthal
http://www.sr-online.de/sr3/1215/1362138.html

 

Der Tag, an dem das Saarland Trauer trug
Vor 50 Jahren kostete eine verheerende Schlagwetterexplosion in der Grube Luisenthal 299 Bergleute das Leben.
Von SZ Redakteur Aloisius Tritz

http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Voelklingen-50-Jahre-Schlagwetterexplosion-Grube-Luisenthal-299-Bergleute;art27856,4168195#.TzDrLcVdzE4


Grubbenlandchaft bei Dudweiler 1960

Saar-Heimat.com

Auf die Seite http://www.saar-heimat.com/ bin ich durch Zufall gestoßen.
Ich war auf der Suche nach dem gleichnamigen Heftchen „Saarheimat“  Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum.
Meine Heimat, das Saarland, früher und heute!
So präsentiert sich die Seite Saar-Heimat.com dem Leser.

Die Seite von Horst Schmadel, ist für die interessant die sich mit dem saarländischen Bergbau und den Industrieregionen unserer Heimat auseinander setzen wollen.
Eine bunte Mischung über den Warndt, den Bergbau, die Gruben …
Ländlische und industrielle Regionen werden hier sehr Bildreich dargestellt.
Die meisten dieser Bilder sind wertvolle Dokumente unserer saarländischen Vergangenheit.

Für mich, der im Saargau einer ländlichen Gegend aufgewachsen ist fernab der Industrie unseres kleinen Landes, interessante Einblicke in die Industrieregion und deren Kultur.
Als Kind hörte man im Radio immer vom Bergbau und den Gruben aber selbst gesehen hatte man es nicht.
Man lernte in der Scule ein wenig darüber und das wars schon.
Die saarländische Geschichte kommt meines Erachtens im schulischen Bereich viel zu kurz.