Archiv der Kategorie: Historisches

Vor sechs Jahrzehnten, am 23. Oktober 1955, schufen die Saarländer in einer Volksabstimmung die Grundlage für ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland.

Vor sechs Jahrzehnten, am 23. Oktober 1955, schufen die Saarländer in einer Volksabstimmung die Grundlage für ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland.

Am 23. Oktober 1955 wurde schließlich nach einem heftig geführten Abstimmungskampf eine Volksbefragung[8] über die Zukunft des Landes durchgeführt, wobei 67,7 Prozent der Saarländer mit „Nein“ stimmten und sich damit gegen das Saarstatut entschieden. Das Saarstatut war die Vision des saarländischen Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann, der das Saarland zum ersten europäischen Territorium machen wollte. Die Planung ganzer Stadtteile in und um Saarbrücken, die die heute in Brüssel, Luxemburg und Straßburg befindlichen europäischen Institutionen aufnehmen sollten, war bereits angelaufen.

Das Ergebnis der Abstimmung werteten die politisch Verantwortlichen in den beteiligten Regierungen als Wunsch der Saarländer, sich der Bundesrepublik anzuschließen. Am 27. Oktober 1956 wurde in Luxemburg der Saarvertrag abgeschlossen, worauf das Gebiet am 1. Januar 1957 als zehntes Land (ohne West-Berlin) zur Bundesrepublik Deutschland kam (sogenannte kleine Wiedervereinigung).

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Saarlandes

Weitere Informationen aus der damaligen Zeit:
http://www.saar-nostalgie.de/Volksbefragung.htm

http://www.villa-lessing.de/veranstaltungen/entscheidungsjahre-der-saar-1815193519551990/

saarland1952

Saar Nostalgie – Das Buch, die Seite … das Saarland früher

Wer sich für die Vergangenheit des Saarlandes interessiert und die Seite Saar-Nostalgie noch nicht kennt sollte sich diese mal schleunigst ansehen.
Die Seite berichtet über die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des Saarlandes.
Besonders die Jahre 1945 bis 1959 finden dort ihre Reflektion

Mit Schwerpunkt auf die Autonomiezeit des Saarlandes die von 1947 bis 1956 dauerte.
Aber auch das Alltagsleben in dieser Zeit kommt nicht zu kurz durch persönliche Rückblicke und Zeitzeugenaussagen.

http://www.saar-nostalgie.de/

Und jetzt ist das zweite  Buch herausgekommen das vieles von dieser Seite beinhaltet.
Mit über 500 Fotos aus dieser interessanten, turbulenten Zeit.

Das Buch kann man z.B. beim Geistkirch Verlag bestellen: HIER

Die Themen des Buches unter anderem:
Gestern und heute: Orte und Gebäude • Schule und Bildung • Kinos • Faasenaachd • Die Saar und Olympia • Der 1. FC Saarbrücken • Die saarländische Fußballnationalmannschaft • Schwimmen / Reiten / Motorsport • Tour de France • Lebens- und Genussmittel • Autofahren im Saarstaat • PKWs, Motorräder und andere Fahrzeuge • Feuerwehr • Eisenbahn • Luftfahrt • Geschichte des Rundfunks im Saarland • Persönliche Erinnerungen
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„Tor zur Hölle“ – „la porte de l’enfer“ so wird der Silwinger Tunnel auch genannt.

Heute morgen so vor einer halben Stunde mußte ich schon als Führer für ein Gruppe Jugendlicher fungieren. Die den Geistertunnel suchten.
Es handelt sich um einen Tunnel die Strecke Merzig – Bettelainville die am 1 November 1917 eröffnet wurde.
Er wird auch das „Tor zur Hölle“ – la porte de l’enfer genannt.
Diese Legende entstand erst nach dem 2 Weltkrieg und ist keinem der älteren Bürger Silwingens bekannt.
Von einem solchen Vorfall ist aber in Silwingen und Umgebung nichts bekannt.
Von einem Geisterzug der Schutzsuchende im WKII. erfasste und tötete bis zu einem verschollenen Wanderer oder einem Ingenieur der sich wegen Baudifferenzen des Tunnels erschoß ist die Rede.

Aber wer weiß …

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Merzig%E2%80%93Bettelainville

Der Tunnel befindet sich etwa 500m von unserem Haus  entfernt.
Ich helfe gerne dort hin zu gelangen.

tunnel-finden

Berühmte Silwinger …

Gab es oder gibt es so viele nicht!

Der Lehrer Paul Eisvogel der später Abt von Kloster Banz in Engelszell wurde
Matthias Karius unter anderem:
Geschäftsleiter des Gewerkvereins in Lothringen
Zentrumskandidat im Landesrat
Direktor des Niedersächsischen Kohlensyndikats
Und heute Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht

Da wäre noch ein Michael Geier geboren 28.10.1874 in Silwingen.
Obergärtner im Lieser-Schloßpark , Gartendirektor des Gräflichen Harrachschen Gartens von Schloß Prugg in Bruck an der Leitha / Nieder-Österreich. 
Frau Geheimrat Oppenheim in Wannsee.

Erinnerungen über den Halberg und SR1 bei Facebook

Geschichten und Erinnerungen rund ums Funkhaus auf dem Halberg.
Die Facebook Gruppe für alle Freunde des saarländischen Rundfunks.

Das Radio hatte in meiner Kindheit ( 60ziger) Jahre noch einen viel größeren Stellenwert als heute. Auch in Bezug auf Informationen.
Damals besonders beliebt die Meldungen aus unserem Saarland.

https://www.facebook.com/groups/125260417821993/

HALBERG RADIO MEMORIES“ FOTOALBUM

http://www.sr-online.de/sronline/sr1/uebersicht/index.html

halberg

Dreisprachige Literaturzeitschrift Paraple 29 erschienen

Erschienen ist der Paraple 29 des Vereines Gau un Griis
Die dreisprachige Literaturzeitschrift mit Schwerpunkt auf dem Dialekt unserer Region.
Das Hauptthema dieser Ausgabe:
Alles wird sich ändern/Et gewwt alles annerscht
Als Künstler dieser Ausgabe der Lothringer Lucien Mare

Von mir ist auch ein kleiner Beitrag enthalten:

Lothar Bauer
moselfränkisch / Merzig-Silwingen

Ed bleift net wéi et es
Ed bleift net wéi et es
Hott schun me.in Oma fre.iher gesòht
Em Därf es villes anerschd génn
on et gäht weider sou
zoum Godden odder Schlechten.

Mä wääss et nöt
wat vielleicht och besser öss
De Zeit bleift nöt stehn, dàt wössen mir all
Mä móss et bäscht draus maachen

Wat sich verännert hott, dat seiht mä, wä mer dorcht Därf gäht
Awer wenn gäht dann haut noch durcht Därf?
Dé mäschten fohren doch nur noch memm Audo röhm
Sogor wenn se nur fufzisch Meter weider Zigaretten hollen gen

We.i sóll mä dann noch senn, wat sich verännert hott?

Fre.iher humer émmer beim Kaschtenbamm gespillt
off em grussen Platz öm Därf
Èt sönn ja och fascht ke.in Autos gefo.ahr doh.mols
Dat wär haut nemmei miehlich
De Kaschtenbaam stäht émmer noch
Onn hoffentlich noch vihl Johr

Dé gehiert äinfach zou userem Därf
Awer et spillt kännen me.i off em grussen Platz.

paraple29

https://www.facebook.com/GauGriis?fref=ts

http://www.gaugriis.com/

Wetterregeln- Bauernregeln 6 September

Einige Wetterregeln und Sprüche zum September:
100 Tage nach dem ersten Nebel fällt der erste Schnee
Gewittert`s im September noch, liegt im März der Schnee noch hoch
Ist der September reich an Regen, bringt das Nass der Saat den Segen.
Wenn im September sind feist Dachs und Hasen, kommt ein harter Winter geblasen.
Bringt St. Michaeli Regen, kann man Bald den Pelz anlegen.
Viele Eicheln im September – viel Schnee gibt es im Dezember.
An schönen Herbst und Winter glaubt – werden die die Bäume schon im September entlaubt.
Donnerts im September noch, wird der Schnee um Weihnacht hoch.

 Heute der 6. September: St. Magnus
     Wie das Wetter am Magnustag so es vier Wochen bleiben mag.

birnen
Birnenbaum
Eine alte Sorte. Wer nur die aus den Läden kennt wird sich an diesen eher die Zähne ausbeißen. Es ist eher eine Lagersorte, die sehr lange haltbar ist.
Auch die Farbe ist eher dunkelgrün grau

Computer liest historische Handschriften

Viele haben sicher noch alte Briefe und Dokumente und Briefe von früher.
Wer diese nicht oder nur mit Mühe entziffern konnte hat nun die Möglichkeit diese mit der der Software Transkribus automatisch entschlüsseln zu lassen.

Eine tolle Sache!

Eine experimentelle Version der Software steht im Internet bereits zum Download zur Verfügung. Expertinnen und Experten, aber auch Laien können sich dort registrieren und das Programm ausprobieren: transkribus.eu

https://idw-online.de/de/news636376

Einfach mal Nichts tun und der Natur lauschen

Und dann muß man ja auch noch Zeit haben einfach dazu sitzen und vor sich hin zu schauen. 
Von Astrid Lindgren

spruch1

Das erinnert mich an
„Die Königstochter aus Elfenland“ von Lord Dunsany“
Als der Troll aus seiner Welt, dem Elfenlande, über die Zwielichtgrenze zur Erde gelangt, den Gefilden die wir kennen,ist er sehr ist verwundert von der Rastlosigkeit die hier herrscht.
Er sitzt nur da in einem Taubenschlag und ergötzt sich an allen möglichen Sinneswahrnehmungen unserer Welt.

Dem wandernden Schatten eines Hauses, einem vorbei segelndem Schmetterling, dem wandelnden Licht auf dem Efeu, hörte dem Gurren der Tauben und ihren Geschichten zu und erfreute sich am Wechsel unserer Welt.
Sah und war neugierig auf die kleinsten Details der Natur.

Vielleicht sollten wir lieber wieder mehr der Natur „zuhören“ als den uns sonst berieselnden Dingen unserer jetzigen Welt.
Viele haben es verlernt. Einfach mal Nichts zu tun!

Foto – Grenzstein oberhalb Mondorfs

Den Söllenberg bei Silwingen hinauf Richtung Mondorf habe ich im Feld einen alten „Grenzstein“ entdeckt.
Ohne jegliche Beschriftung oder Ähnliches.
Der rote Punkt auf der Karte zeigt den ungefähren Standort dieses „Grenzsteines“.
Der Grenzstein liegt nicht auf der Banngrenze Mondorf-Oberesch/Gerlfangen und damit auch nicht auf der Grenze zwischen den Kreisen Merzig und Saarlouis.

grenzsteine-a

grenzstein1


grenzstein2

 

Fotoaktion auf merzig.de : Ihr besonderes Foto unserer wunderschönen Stadt…

Nochmals möchte ich die Fotoaktion auf merzig.de hinweisen:
Ihr besonderes Foto unserer wunderschönen Stadt…

Fotos von Sehenswürdigkeiten und besonderen Orten oder Plätzen aus allen 17 Merziger Stadtteilen werden gesucht.

Einsenden kann man sein Foto hier:

https://www.merzig.de/leben_in_merzig/eine_stadt_17_stadtteile/fotoaktion
Ein Reaktionsteam entscheidet dann über die Veröffentlichung.

Die bis jetzt erschienenen Fotos kann man sich hier ansehen:
http://www.merzig.de/leben_in_merzig/eine_stadt_17_stadtteile/bildergalerie_fotoaktion

Jeder entdeckt dort mit Sicherheit Orte die er selbst noch nicht besucht hat.
Also warum nicht mal das Sehenswerte unserer Stadt entdecken …

Es freut mich das meine Zeichnung des Hilbringer Schlosses dort zu sehen ist.

fotoaktion