Archiv der Kategorie: Historisches

Jahrestag der Bücherverbrennung zum 80. Mal

 Die Verbrennung von Büchern ist die Unterdrückung der Meinungsfreiheit und Vielfalt!

Kurz nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 kam es im März im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ zu einer organisierten und systematisch vorbereiteten Verfolgung jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller.
Dabei handelte es sich um eine von der Deutschen Studentenschaft geplanten und durchgeführten Aktion unter Führung eines Mitglieds des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB).
Höhepunkt waren die am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und in 21 anderen deutschen Universitätsstädten groß inszenierten öffentlichen Bücherverbrennungen, bei denen zehntausende Werke verfemter Autoren von Studenten, Professoren und NS-Organen ins Feuer geworfen wurden (siehe Liste der verbrannten Bücher 1933).

Quelle : http://de.wikipedia.org/

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Vergangenes, Vergessenes Teil2 – Die Dörrmühle bei Mechern

Die Dörrmühle gehört zu den vergessenen, verschwunden Orten unserer Region.

Wolfgang Zenner aus Mechern hat schon damals 1981/82 Weitsicht bewiesen und kurz vor dem Abriss dieses alten historischen Gebäudes alles aufs Foto gebannt um es der Nachwelt wenigstens auf dem Bilde zu erhalten.

Mit dem Schulbus fuhren wir jeden Tag an diesen alten Gemäuern vorbei.
Ein gewisses Flair hatten sie damals schon für mich. Obwohl ich meine Liebe für das Alte, Vergangene noch nicht so richtig entdeckt hatte.

Die alten Gebäude waren teilweise baufällig. Und es wohnten sogar noch Leute darin.
Aber sie waren als ehemalige Mühle ein Kulturgut unserer Gegend.

Vorne zur Straße hin befand sich ein großer Platz. An den eine Raststätte grenzte. Diese war an ein altes Gebäude angebaut.
Damals gab es noch keine Autobahn nach Luxembourg. Die Autobahn endete bei Saarlouis/Dillingen.
Und der Verkehr wurde über die B48 (Bundesstraße) abgewickelt.
Raststätten waren besonders für die LKW Fahrer wichtig.

Später befand sich vor der Raststätte noch zeitweise eine Rostwurstbude.
Ende der siebzier Jahre wurde die Raststätte zu einem Nachtclub dem „Penthouse Night Club um funktioniert.
Schon Ludwig Harig, dem saarländischen Schriftsteller, war das“Penthouse“ eine Erwähnung wert. In seinem Buch „Die neue saarländische Freude“ schreibt er:“ Zwischen Mechern und Hilbringen an der E42 , die nach Luxembourg führt, liegt der „Penthouse Night Club“. Aber der weltmännische Reisende darf kein Penthouse und auch keinen Nachtclub erwarten, das ganze sieht eher nach einer schüchternen Verlegenheit aus. Drei Schritte entfernt steht ein Wegweiser, der nach Waldwisse und nach Mondorf zeigt. -wirklich: Das Saarland ist voller Gegensätze, aber die Gegensätze bilden keine Widersprüche.

Ein paar historische Daten über die Dörrmühle werde ich in einem anderen Beitrag darlegen.

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Weitere Bilder findet man hier:
https://picasaweb.google.com/www.Mechern.de/DorrmuhleMechernKurzVorDemAbriss

https://picasaweb.google.com/www.Mechern.de/DorrmuhleMechernInDen50erUnd60erJahren

Ausstellungsprojekte – Museum Schloss Fellenberg … 2014 „Saarfürst-Brauerei“

Das Museum Schloss Fellenberg hat immer wieder sogenannte Ausstellungsprojekt in ihrem Programm-

Momentan läuft noch die Ausstellung „Aus den Augen aus dem Sinn – verschwundene Geschäfte und Firmen aus dem Landkreis Merzig-Wadern.
Die bis 30 Juni 2013 verlängert wurde.

Letztes Wochenende lief das Ausstellungsprojekt: „Land unter…“ an.
Hochwasser wird in den nächsten Jahren vermutlich immer mehr unser Begleiter. Das Museum Schloss Fellenberg bereitet daher zum Thema „Hochwasser und Brücken“ eine Ausstellung.
Infos oder Fotos werden noch gesucht.
Von vorrangigem Interesse ist natrülich der Landkreis Merzig-Wadern und das Saarland.

Für das Jahr 2014 ist eine Ausstellung über die „Saarfürst-Brauerei“ geplant.
Die in diesem Jahr ihr 200 jähriges Jubiläum. feiert.
Leihgeber sind wie immer herzlich willkommen.
Da hab ich auch noch einige alte Fotos vom ehemals gegenüberliegendem Gasthaus. Das leider sein 100 jähriges Jubiläum nicht mehr erreichte.

Ich habe dem Museum den Vorschlag im Jahre 1917 eine Ausstellung über die ehemalige Bahnlinie Merzig – Bettelainville zu machen.
Die Bahnlinie nahm am 1 November 1917 den Betrieb auf.
Viele Ältere können sich sicher noch daran erinnern die Fahrt mit dem Zug nach Merzig bestritten zu haben.
Scheitern könnte diese Ausstellung aber nur daran das nicht genug Material über diese fast vergessene Bahnlinie zusammen käme.
Mal gespannt ob mein Vorschlag auf offene Ohren stößt!?

 

Museum Schloss Fellenberg – drunter & drüber Brücken und Hochwasser im Landkreis Merzig-Wadern

Brücken verbinden und ermöglichen es dem Menschen Gewässer zu überqueren.

Silwingen hatte auch einmal zwei größere Brücken. Die über die alte Bahnlinie führten.
Beide wurden aber im Verlauf des 2 Weltkriegs gesprengt.

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Nach 1945

Auf diesem Foto sieht man die Trümmer einer dieser Brücken.
Die Brücke befand sich am Ortsausgang Silwingen Richtung Waldwisse/Biringen.
Die Straße wurde natrülich wieder hergestellt, aber keine Brücke mehr.
Die Ausstellung „drunter & drüber“ im Museum Schloss Fellenberg beschäftigt sich mit der Geschichte der Brücken im Landkreis Merzig-Wadern. Fünf große Brücken bieten hier die Möglichkeit die Saar zu überqueren. Ihre wechselvolle Geschichte, aber auch die Brücke über die Mosel in Schengen und viele kleinere Brücken werden in der Ausstellung vorgestellt.

Brücken & Hochwasser im Landkreis Merzig-Wadern
Die Ausstellung ist ab 10 März im Museum Schloss Fellenberg zu sehen.

brücken

Abbildung:
Archiv Museum Schloss Fellenberg

Denn das Gute liegt so Nah 01 – Heimat Museum Hemmersdorf

Bei einer Suche mit Google Map in unser Region bin ich auch nach Hemmersdorf geraten.

Und habe dort unter anderem das Hemmersdorfer Heimat Museum entdeckt.

Was dort geboten wird liest sich ganz interessant:
  ArchäologischeSammlungen aus privater Hand, Geologie und Fossilien des Niedtals,
wertvolle früh geschichtlichen Funkstücke, experimentelle Archäologie,  Nachbauten steinzeitlicher Arbeitsgeräte und Waffen aus der Steinzeit
Das großzügige Außengelände biete Platz für landwirtschaftliche Maschinen und Arbeitsgeräte, Brenn- und Keltergerätschaften und von der
Familie Paul Cavelius in liebevoller Detailarbeit hergestellte Modelle historischer Gebäude unserer Heimat.

Von April bis Oktober ist das kleine Museum jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
Und der Eintritt kostet nur 1 Euro.

Für Jeden der den Saargau erkundet sollten solche Projekte die Würdigung erfahren in dem man ihnen einen Besuch abstattet.

Unter „Wo wir sind“ wird der potentielle Besucher zu einer einfachen Wegbeschreibung geführt.

Dieses Jahr werden wir auf jeden Fall einen Abstecher nach Hemmersdorf machen.
Und danach auch gerne einen kleinen Bericht hier verfassen.

Am 22 Juni 2013 findet dort ein Antikmarkt statt.
Haushaltsgerätschaften, alter Schmuck, Handwerk / bäuerliche Gebrauchsgegenstände und Antiquitäten werden dort angeboten

 

Hemmersdorfer Heimat Museum
„Wo wir sind

HEMERSDORF-MUSEUM

Landsweiler-Reden – Das Erbe, Ausstellung zum Bergbau im Saarland

Aber nicht nur das Landesdenkmalamt befindet sich im ehemaligen Grubengebäude von Landsweiler-Reden
sondern auch noch folgende Ausstellung :

Das Erbe, Ausstellung zum Bergbau im Saarland
http://www.das-erbe-saarland.de/Das-Erbe

Das Vermächtnis des saarländischen Bergbaues der die Region über Jahrhunderte mit prägte wird von dieser Ausstellung erhalten.
Besonders auch für Saarländer interessant die nicht aus der Bergbau Region kommen.

bergbau

Das Projekt „Silwinger Ortschronik“ 03 – Recherche

Am Freitag war ich im saarländischen Landesdenkmal Amt zu Besuch.
Und mein letzter Besuch war es nicht.

Es befindet sich in Landsweiler-Reden, einem Ortsteil von Schiffweiler, und zwar im Zechengebäude des ehemaligen Bergwerks Reden

Im Verlauf meiner Recherchen der Silwinger Ortschronik habe ich mich an das Landesdenkmalamt gewandt und bekam einen Termin mit Herrn Prof. Dr. Wolgang Adler.
Der schon einige Sachen vorbereitet und für mich raus gelegt hatte.
Das Gespräch brachte für mich einige interessante Informationen. Die ich weiter verfolgen werde.

Ein Besuch in der Altertümersammlung im Keller als auch in der Restaurierungswerkstatt waren sehr interessant.
Die Sammlung der Fundstücke ist sehr umfangreich.
Das Meiste ist aber archiviert und wird aber gerne auf Anfrage gezeigt.

Es befinden sich aber nicht immer die Originale bei uns im Saarland.
Zum Beispiel er goldene Halsring aus dem Fürstengrab in Besseringen.
Der sich im Berliner Museum befand.

Ende des zweiten Weltkrieges von den Russen zusammen mit dem Schatz des Priamos geraubt und nach Moskau gebracht.
Etliche Zeit galt er als verschollen.
Ist jetzt aber wieder aufgetaucht. Es besteht die Möglichkeit das der Halsreif wieder zurück nach Berlin kommt.

Dort konnte ich die neusten Funde vom Silwinger Bann anschauen.
Es handelt sich um Keramik- und Knochenreste aus einem Brandgrab der Früh römischen Zeit.
Der Fund wurde 2005 gemacht.
Den genauen Ort werde ich hier natürlich nicht preisgeben um keine Schatzjäger anzulocken.
Nur soviel: der Fundort ist „ungefähr“ im Bereich Andreashof zu finden.

Silwingen hat aber schon einiges an Fundstücken auf zuweisen.
Die meisten befinden sich aber nicht im Saarland, sondern in Trier.
Ob dort die Möglichkeit besteht sich das ein oder andere anzusehen
Man müsste nachfragen.

Vergessen sollte man auch nicht die Bibliothek
die dem Heimatforscher und Interessierten eine ausgiebige Recherche bietet.

Besuch nach Absprache möglich.

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Besucheradresse und Geschäftszeiten
Landesdenkmalamt, Am Bergwerk Reden 11, 66578 Schiffweiler
Geschäftszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr; Mo-Do 13-15.30 Uhr
poststelle@denkmal.saarland.de

http://www.saarland.de/denkmal.htm
Besuche  der Altertümersammlung , der Restaurierungswerkstatt und der Bibliothek bitte vorher abklären.

Aufgaben des Landesdenkmalamtes

– erfasst Kulturdenkmäler (Bodenfunde, Bauten, bewegliche Denkmäler) und trägt sie in die öffentliche Denkmalliste ein
– führt wissenschaftliche Untersuchungen an Kulturdenkmälern durch
– führt Ausgrabungen durch und überwacht sie
– restauriert und sammelt Bodenfunde in der staatlichen Altertümersammlung
– berät und unterstützt Eigentümer bei der Pflege, Unterhaltung und Wiederherstellung ihres Baudenkmals
– genehmigt archäologische Grabungen und Baumaßnahmen an Denkmälern
– erstellt Gutachten in allen Angelegenheiten des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege
– veröffentlicht Publikationen zur saarländischen Denkmalpflege

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Die Siersburg … Zeichnung

Die Burgruine auf dem Siersberg oberhalb des Ortes Siersburg kennen wir doch Alle.
Und wenn es nur vom alljährlichen Burgfest ist.

So hat sie früher ausgesehen die „Siersburg“. Inspiriert durch ein Gemälde im Dillinger Rathaus.

Ein „Urban Sketching“ der Vergangenheit.
Urban Sketching ( Diese Zeichnungen sind eine Aufzeichnung der Zeit und des Ortes. )ist das Skizzieren oder Zeichnen vor Ort.

siersburg

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Siersburg_%28Burg%29

 

Das Projekt „Silwinger Ortschronik“ 01

Folgende interessante Information habe ich für die Silwinger Ortschronik recherchiert:

Artikel:
Postgeschichte von Silwingen
Merzig und seine Postgeschichte-SilwingenBahnpost auf der Nebenbahn Merzig-Bettsdorf.

Dann werde ich die Möglichkeit haben alte Grabungsfunde beim Denkmal Amt für Bodenfunde einzusehen.
Zum Beispiel früh mittelalterlichen Gräber im Bereich der Kapelle und an römische Grabfunde, die wohl in den 1980er Jahren zu Tage gekommen sind (bisher noch unveröffentlicht).
Diese Funde müßten dann bei der Erweiterung des Friedhofs gemacht worden sein. 
Dem Denkmalamt liegen auch handschriftliche Berichte über die römischen Funde beim Bahnbau bei Silwingen von 1910 vor.
Des weiteren werde ich Kopien der Urkarte von Silwingen und weiteren Gebrauchskarten erhalten.

Urkarte (Inselkarte)
Ursprünglich wurde die Urkarte (= die erste auf witterungsbeständigen bzw. verzugsfreien Karton angefertigte Karte; in Folge Neuaufbau des Katasterkartenwerks kann es entsprechend Urkarten aus verschiedenen Jahrgängen geben) als Inselkarte ausgearbeitet. Eine Inselkarte bildete einen Teil (Flur, Teil einer Flur) der neuvermessenen und kartierten Gemarkung ab, ohne angrenzende Fluren derselben Gemarkung oder benachbarter Gemarkungen blattfüllend inhaltlich anzudeuten.
( Quelle: http://wiki-de.genealogy.net/Kataster#Urkarte_.28Inselkarte.29 )

Das Projekt „Silwinger Ortschronik“

als gedrucktes Werk gibt es noch nicht.

Aber schon lange geistert diese Idee in meinem Kopf herum.
Es geht aber so langsam in die Zielgerade und in drei, vier Jahren müsste das gedruckte Werk, das auch viele alte Fotografien und gezeichnete Bilder enthalten wird, vorliegen.

Durch das Internet ist es mir gelungen im Laufe der Jahre gelungen einige interessante Informationen über Silwingen zu finden.
Ebenso habe ich meinen Bücherbestand über die saarländische Vergangenheit immer weiter ausgebaut. Auch dort ist der ein oder andere Beitrag mit einem Bezug zu Silwingen enthalten.

Zu gute kommt mir auch das ich schon über viel altes Material das meine Familie über die Jahre aufgehoben hat verfüge.
Die nächste Zeit werde ich noch einige Archive, Museen und Bibliotheken aufsuchen.
Einige Gespräche mit alten Silwinger Bürgern führen

 Aber immer noch ist das Projekt auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen.
Darum nochmals der Aufruf:
Das Projekt „Silwinger Ortschronik“ sucht alles über die Vergangenheit Silwingens.
Jede Kleinigkeit kann wichtig sein um Lücken zu schließen oder Neues ans Licht zu bringen.

Die Auflage wird so groß nicht sein. Das Buch „ „Mòòndroff freierMondorf heute“ von Hermann Schmitz hatte eine Auflage von 500 Stück.
Für Silwingen wird sich die Auflage zwischen 200 und 300 bewegen.
Etwa ein Jahr vor Druck wird mit der Werbung begonnen und die Vorbestellung eingeleitet.

Ein Sponsoring wird es auch geben.
Es besteht die Möglichkeit der halb- und der ganzseitigen Werbung.
Die Preise werden sehr erschwinglich sein und jeder Sponsor wird ein Buch erhalten.

Das Buch wird es als gedruckte Version, als gedruckte Version mit DVD (alle Daten darauf enthalten) und als ebook geben.

 

Folgende Artikel habe ich mir zum Beispiel aus Bibliotheken besorgt:
D. 30jährige Krieg und seine Folgen für den unteren Saargau     – Anton Jakob

D. wirtschaftl. Verhältnisse d. Saargaus zu Beginn d. Großen französischen Revolution  –  Anton Jakob
Die Frankengräber zu Silwingen  –  Anton Jakob
Einwohnerlisten des unteren Saargaus aus dem Ende des Mittelalters  –  Anton Jakob
Erinnerungen eines saarl. Grenzortes an die französische Revolution  –  Anton Jakob
Stadt u. Kreis Merzig in Reisebeschreibungen u. Statistiken des 19. Jahrhunderts –   Dr. Edtih Ennen

Weitere werden noch folgen.

Vergangenes, Vergessenes … Teil1 – Die alte Schulgasse in Silwingen

Silwingen etwa 1945-1955, meine Oma vor dem Gasthaus Ley.
Gegenüber unseres Hauses.

Zwischen dem Haus ganz rechts, jetzt Haupert Thomas, und dem Haus mit dem Motorrad davor,
sieht man sich ein kleines Häuschen dazwischen drängen.
Das war das Haus des Schweinehirt, Hiirt genannt.
Das Häuschen kannte ich auch noch. Es stand bis etwa Anfang der siebziger Jahre.
Einmal sind wir sogar mit einer Leiter dort zum Fenster eingestiegen.
Die Haustür war verschlossen.
Es standen noch vereinzelt Möbel darin.
Welche „Schätze“ haben wir damals dort liegen gelassen?

Das Haus mit dem Motorradfahrer davor, Pittern, hatte noch ein Plumpsklo am Schuppen.
Und unter dem Arm meiner Oma sieht man eine Treppe, die an einer Bruchsteinmauer hinausführt.
dort gelangte man in de Garten unterhalb des Hauses des Bruders meines Uropas. Des Schmiedemeisters Peter Weber.

Unterhalb befand sich die alte Schule.
Mit eingefallenem Dach. und einem großen Holzfass mit einer verwesenden Katze drin.
Diese Schule wurde benutzt nach dem die alte Schule auf dem Kapellenberg einen Bombenangriff zum Opfer gefallen war.

Dieses kleine Gässchen befand sich gegenüber dem Platz mit dem Kaschtenbahm/Kastanienbaum.
Unter dem Platz und unter dem Gässchen läuft die Bach aus der Heppengräth kommend durch.
Die Frage: Wann wurde diese Bach kanalisiert?
Zumindest mußte in früheren Zeiten Brücken über diese Bach geführt haben, weil sie ja mitten durchs Dorf führte.
Sie mündet in den Reinbach.

schweinehirt

Der alte Turm des Schengener Schlosses

Das Schengener Schloss von Jahr 1390 wurde bis auf seinen Turm zerstört.
Es wurde mit den Baumaterialien seines Vorgängers an derselben Stelle neu aufgebaut.

Das heutige Schloss datiert aus dem 19. Jahrhundert.
 
Bedeutendster Gast war im Jahr 1871 der französische Schriftsteller Victor Hugo.
Der dieses Bild des Turmes mit Feder und Kaffee zeichnete

Quelle: wikipedia.de

 

Meine Zeichnung

 

aktuelles Foto