Archiv der Kategorie: Selbstversorger

Die EU-Kommission plant ein weitreichendes Verbot von Neonikotinoiden

Unterstützen Sie ein EU-weites Verbot von Neonikotinoiden!“ mit Ihrer Unterschrift: HIER UNTERSCHREIBEN

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat bestätigt das diese Pestizide eine Gefahr für unsere Bienen sind.
Und nicht nur für diese, sondern auch für alle anderen Insekten.

Insektenweiden

Manche Steingartenpflanzen, vor allem duftende Polsterstauden, sind wahre Insektenweiden.
Verschiedene Fliegen, Bildbienen und Schmetterlinge geben sich ein Stelldichein. Aber auch unser blühender Pfefferminz lockt jede menge Insekten an.
Wilde, chaotische Gärten sind ein Garant für die Artenvielfalt.

Brennsesselsamen Butter

Letztes Jahr haben wir Brennesselsamen gesammelt und getrocknet.
Und diese z.B. für Salate verwendet.

1 gute handvoll Brennessel Samen
etwa 150 g weiche Butter
und ein wenig Salz
Die Brennessel Samen abzupfen und in der Pfanne anrösten.
Dann mit der  Butter vermengen und etwas Salz hinzugeben und abschmecken.
Die Butter hat dann einen leicht nussigen Geschmack.

Man kann und sollte aber auch ausprobieren und variieren.
Man kann als Zutaten noch folgendes wählen:
Spitzwegerich
Petersilie
Koriandergrün (ein halber Stengel, da sehr geschmacksintensiv)
3 sehr klein gehackte Knoblauchzehen

oder anstatt Butter Naturquarck benutzen

Der Wonnemonat Mai …

Der Mai ist gekommen …
Wetter mäßig aber noch nicht so richtig.
Zu kühl auf jeden Fall bis jetzt.
Das Wachstum wird gebremst.
Im April hatten wir schon eine Kältewelle und den kältesten April seit 16 Jahren.

Aber…
Mairegen bringt Segen.
Ein kühler Mai wird hochgeacht’, hat stets ein gutes Jahr gebracht.

Also könnte das Jahr ab Juni besser werden und wärmer.

Der erste Eisheilige St. Mamertus am 11 mai stht kurz bevor und man merkt es.
Die Bohnen läßt man besser noch aus der Erde und auch andere Pflänzchen.

 

Saarländische Dorfzeitung – Gesunde und nachhaltige Ernährung

Man kann es nicht oft genug betonen und Viele wissen eigentlich schon um was es dabei geht.
Darum verweise ich hier auf den Beitrag der „Saarländischen Dorfzeitung“ – Gesunde und nachhaltige Ernährung.
Einfache Dinge sind zu beachten und man lebt gesünder und das Essen schmeckt auch besser.
Problematisch ist es aber bei denen die eine solche Ernährung nie kennen lernten.
Weil die Ernährung von Anfang an mehr auf Fertigprodukte ausgelegt war und weil man keinen eigenen Garten hatte und nie frisches Gemüse aus diesem genießen konnte.
Der Geschmack ist ein ganz anderer und ist darum gewöhnungsbedürftig.

Aber ist eine die eigene Gesundheit nicht wenigstens ein bißchen was wert?
Im Endeffekt muß das aber Jeder selbst entscheiden.

Mit dem Kauf gewisser Produkte z.B. Fertiggerichte etc. unterstützt man aber auch die großen Konzerne der Lebensmittelindustrie. Die eine Monopol ähnliche Stellung einnehmen.
Die Verwendung von Geschmacksverstärker und ähnlichem soll den Verbraucher davon abhängig machen und zum regelmäßigen Kauf anregen.

Gartenarbeit erfordert aber Mühe und ist auch anstrengend. Wobei diese Bewegung aber auch gut für den Körper und die Gesundheit ist. Und man ist in der frischen Luft. Und es kostet nichts im Gegensatz zum Training in einem Fitneßcenter, das noch nicht einmal im Freien statt findet.

„Man ist was man ißt!“

 

Löwenzahnsirup selbst gemacht

Regionale und saisonale Produkte
Dazu gehört auch der selbstgemacht Löwenzahnsirup

3 Hände voll gelbe „Blüten“ sammeln.
Die gelben Blätter von den grünen Kelchen trennen.
Ich habe aber irgend wo gelesen das man die Blütenkörbchen und kurze Stielteile auch verwenden kann.
Diesmal noch ohne, beim nächsten mal wird es mit diesen Teilen und weniger Fummelei versucht.

Alles mit 1l Wasser in einen Topf und 2 Std. ziehen lassen.
Aufkochen und über Nacht stehen lassen.
Dann filtern und mit 1kg Zucker und von einer halben Zitrone
die abgeriebene Schale und den Saft zugeben und die Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Nur ganz kurz aufkochen und anschließend auf kleiner Flamme leise köcheln.
Die Flüssigkeit einkochen, bis sie Fäden zieht.

In Gläser abfüllen. Kühl und dunkel kann er bis ein Jahr genießbar sein.

löwenzahnsirup

Holunderlimonade oder Sirup

Das ist hier die Frage.
Auf jeden Fall ist die Zeit der Holunderblüte.
Ich denke wir werden den Sirup versuchen auch weil er ergiebiger ist.

Der Rezepte gibt es viele.
Wir haben uns für folgendes entschieden:

30 Dolden Holunderblüten, 3 ungespritzte in Scheiben geschnittene Zitronen, 2 kg Zucker, 50 g Zitronensäure, 1 1/2 L kochendes Wasser.
Zutaten über den Holunder geben, darüber das kochende Wasser, unter häufigem Umrühren vier Tage stehen lassen, abseihen und in Flaschen füllen.
Der Sirup hält sich sehr lange im Kühlschrank. Mit Mineralwasser vermischt ein bis zwei Fingerbreit schmeckt es vorzüglich.

http://www.helles-koepfchen.de/rezeptideen/leckere-limonade-selbst-gemacht.html

holunder
Holunderbusch „Steine an der Grenze“ co lothar bauer

Schwarzer Holunder, Sambúcus nigra L.
In Wäldern und Gehölzen, an Hecken und Zäunen, auf der Grenze zwischen Garten und Hof, wo nichts anderes fortkommen will, wächst und gedeiht der Holunder oder Holder, wie ihn sehr richtig das alte Volkslied nennt; denn er ist der hohle Baum ( hol = hohl, ter oder der, englisch tree = Baum), dem sich das weiße leichte Mark ohne Mühe aus den Stengeln drängen läßt. Kinder benutzen dies, um sich aus den Zweigen Knallbüchsen und Puströhren zu verfertigen. Die Rinde und die gefiederten Blätter werden von den gehörnten Zweihufern, unsern Rindern, den Hirschen, ferner von Antilopen und den Büffelarten verschmäht, offenbar wegen ihres Gehalts an ätherischem Öl. Die schwarzen Blattläuse lassen sich durch dieses dagegen nicht abhalten, die jungen Triebe zu Tausenden zu besiedeln, und ihnen folgen die Ameisen, welche den süßen Saft der Blattläuse auflecken. Die in Trugdolden stehenden, stark duftenden weißen Blüten mit den gelben Antheren leuchten weithin und sind, obwohl ihnen der Honig fehlt, das Ziel zahlreicher kurzrüsseliger Insekten, namentlich der Fliegen, welche mit dem breiten Rüsselende bald die Pollenklümpchen, bald die Narben betupfen und so zur Kreuzung beitragen. Die schwarzen Beeren sind an roten Fruchtstielchen befestigt und dadurch um so auffälliger; sie dienen zahlreichen Vogelarten zur Nahrung. Nachtigallen und Sprosser, Rot- und Blaukehlchen, Schwarzplättchen, mehrere Drosselarten, Pirol, Wendehals und viele andere lassen sie sich vortrefflich schmecken und setzen ihre Samen überall ab. Daher findet man Holunderbäumchen auf Felsen, Ruinen, niedrigen Kopfweiden und hohen Bäumen als Überpflanzen. – Als Volksheilmittel genießt der Holunder eines großen Rufes, der zumeist auch berechtigt ist. Der aus den frischen oder getrockneten Blüten bereitete Thee wirkt schweißtreibend, Blätter und Blüten, sowie das aus den Beeren bereitete Mus sind blutreinigend, letzteres ist auch als Kompott nicht zu verachten. Der aus Holunderbeeren bereitete Wein ist ein erfrischendes, magenstärkendes Getränk und darf sich vor anderen, berühmteren Obstweinen durchaus sehen lassen.

Quellenangabe: http://gutenberg.spiegel.de/
type    report,author    Franz Bley,title    Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Erster Teil
publisher    Verlag von Gustav Schmidt,year    1897
corrector    reuters@abc.de,sender    www.gaga.net
created    20131114,projectid    662f33fa,wgs

Backofenbau

Die Grundmauern stehen schon und die Betonplatte wo dann der eigentliche Ofen drauf kommt wird dieses Jahr auf jeden Fall noch gebaut.

Anregungen findet man im Web genügend. Zum Beispiel bei den Steinbackofenfreunden.
Anregungen und Ideen werden gerne angenommen. Aber beim Bau werde ich doch ein wenig unkonventionell vorgehen und das Bauwerk  individuell gestaltet.

Ofentüren der antiken Art findet man bei ebay aber auch Kammler Antiquitäten.
Und darüber hinaus noch viele interessante antike Objekte.

Viele tolle Geräte und Hilfsmittel rund ums Grillen und Schwenken ( Saarland Lexikon ) findet man hier: http://www.saarland-grillgeraete.de/
Auch den berühmten saarländischen Schwenkerhooke

Eine launige Abhandlung über das Thema “Schwenken im Saarland” entdeckt man bei Schwenken – eine saarländische Spezialität.

Flüssiges aus Obst und Früchten

Tipps zur Bereitung von Säften, Obstwein, Bränden und Likör

Auf der Seite des NaBu (Naturschutzbund Deutschland e.V) wird einem die Getränkeherstellung aus heimischem Obst und Früchten schmackhaft gemacht.
Die unterschiedlichsten Herstellungsmethoden laden zum Nachahmen ein:
Liköre, Apfelwein, Säfte …
aus Schlehen, Quitten, Holunder,Hagebutte, Äpfel …

Und auch längst aus unseren Gärten und Wiesen verbannte Arten finden hier wieder ihre Beachtung:
Kornelkirsche, Elsbeere, Speierlingsfrüchte, Houndsärsch( Mispel)

Viele Buchtips runden das Ganze ab.

http://www.nabu.de/nabu/nh/jahrgang2004/heft3/02534.html