Archiv der Kategorie: Garten

Der Wonnemonat Mai …

Der Mai ist gekommen …
Wetter mäßig aber noch nicht so richtig.
Zu kühl auf jeden Fall bis jetzt.
Das Wachstum wird gebremst.
Im April hatten wir schon eine Kältewelle und den kältesten April seit 16 Jahren.

Aber…
Mairegen bringt Segen.
Ein kühler Mai wird hochgeacht’, hat stets ein gutes Jahr gebracht.

Also könnte das Jahr ab Juni besser werden und wärmer.

Der erste Eisheilige St. Mamertus am 11 mai stht kurz bevor und man merkt es.
Die Bohnen läßt man besser noch aus der Erde und auch andere Pflänzchen.

 

Frühblüher, Zwiebelpflanzen

Krokus und Winterling sind draußen. Ansonsten noch nicht viel zu sehen. Der Schneeglanz ist fast so weit. Von den anderen Zwiebelblühern sieht man bis jetzt nur das Grüne. Die brauchen noch Zeit.
Letzten Herbst haben wir über 200 Zwiebelblumen gesetzt. Alles Sorten die sich selbst verwildern. Na dann haut rein und überschwemmt ab nächstem Frühjahr unseren Garten mit einem Blütenmeer.

Der Vorfrühling ist da …

Der Vorfrühling beginnt meist Ende Februar oder Anfang März. Er wird angezeigt durch die Erste Blüte von Haselnuss, Schneeglöckchen, Schwarz-Erle und Salweide, die Vollblüte des Winter-Jasmins, in den Alpen den Austrieb des Bergahorn. Sobald die überschüssige Winterfeuchtigkeit von den Böden verschwunden ist, beginnt die landwirtschaftliche Tätigkeit, die mit der Aussaat des Sommergetreides endet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nologie

August Stramm
Vorfrühling
Pralle Wolken jagen sich in Pfützen
Aus frischen Leibesbrüchen schreien Halme Ströme
Die Schatten stehn erschöpft.
Auf kreischt die Luft
Im Kreisen, weht und heult und wälzt sich
Und Risse schlitzen jählings sich
Und narben
Am grauen Leib.
Das Schweigen tappet schwer herab
Und lastet!
Da rollt das Licht sich auf
Jäh gelb und springt
Und Flecken spritzen –
Verbleicht
Und
Pralle Wolken tummeln sich in Pfützen.

Quelle:http://gutenberg.spiegel.de/buch/august-stramm-gedichte-152/13
type    poem, booktitle    Gedichte / Dramen / Prosa / Briefe,author    August Stramm, year    1997

publisher    Philipp Reclam jun., address    Stuttgart,isbn    3-15-009929-3
title    Vorfrühling,pages    9-10,created    19990614,sender    gerd.bouillon@t-online.de

Saarländische Dorfzeitung – Gesunde und nachhaltige Ernährung

Man kann es nicht oft genug betonen und Viele wissen eigentlich schon um was es dabei geht.
Darum verweise ich hier auf den Beitrag der „Saarländischen Dorfzeitung“ – Gesunde und nachhaltige Ernährung.
Einfache Dinge sind zu beachten und man lebt gesünder und das Essen schmeckt auch besser.
Problematisch ist es aber bei denen die eine solche Ernährung nie kennen lernten.
Weil die Ernährung von Anfang an mehr auf Fertigprodukte ausgelegt war und weil man keinen eigenen Garten hatte und nie frisches Gemüse aus diesem genießen konnte.
Der Geschmack ist ein ganz anderer und ist darum gewöhnungsbedürftig.

Aber ist eine die eigene Gesundheit nicht wenigstens ein bißchen was wert?
Im Endeffekt muß das aber Jeder selbst entscheiden.

Mit dem Kauf gewisser Produkte z.B. Fertiggerichte etc. unterstützt man aber auch die großen Konzerne der Lebensmittelindustrie. Die eine Monopol ähnliche Stellung einnehmen.
Die Verwendung von Geschmacksverstärker und ähnlichem soll den Verbraucher davon abhängig machen und zum regelmäßigen Kauf anregen.

Gartenarbeit erfordert aber Mühe und ist auch anstrengend. Wobei diese Bewegung aber auch gut für den Körper und die Gesundheit ist. Und man ist in der frischen Luft. Und es kostet nichts im Gegensatz zum Training in einem Fitneßcenter, das noch nicht einmal im Freien statt findet.

„Man ist was man ißt!“

 

Mispel Likör -Houndsärschen Likör

Der Frost war da und ich konnte endlich meinen Houndsärschenlikör machen.
2,5 Kg habe ich geerntet.
Daraus werden zwei Flaschen Angesetzter gemacht und der Rest anderweitig verwertet.

Die Rezepte:
500g Houndsärschen200-300g brauner Kandis
1 Flasche Korn oder Wodka

Variante1:
Vanillestange
Zimtstange
1 Schluck Rum

Variante2:
1Apfel
Vanillestange
Zimtstange
1Schluck Apfelschnaps

Dann 6-8 Wochen stehen lassen und genießen. Mal gespannt auf den Unterschied

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Streuobstwiesen und alte Obstsorten

Streuobstwiesen werden immer seltener. Schuld war und ist auch die Landzusammenlegung die kleinere Felde und Wiesen verschwinden ließ.
Man will diese alte Kulturgut unserer Region erhalten und hat eine entsprechende Stelle eingerichtet.
Die Vielfalt unserer Obstsorten darf nicht verloren gehen.

Felix Ackermann ist neuer Streuobst-Koordinator im Saarland. Der 27-Jährige wird ab sofort die Pflege der Streuobst-Börse und die Beratung der Besitzer von Streuobstflächen übernehmen. Seit ihrer Einführung im Oktober 2014 hat sich die Stelle der Streuobst-Koordination bei dem Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz e.V. bewährt. Neben der Beratung von Flächenbesitzern, der Durchführung von Baumschnittkursen oder Tipps zu Pacht- und Kaufverträgen hilft die Koordinationsstelle auch bei der Beantragung von Förderanträgen für die Pflege von Obstbaumbeständen.

„Das Interesse an regional erzeugten Streuobstprodukten und den Streuobstwiesen wächst wieder. Es freut mich daher besonders, einen jungen und engagierten neuen Mitarbeiter gefunden zu haben, der sich für den Erhalt unserer saarländischen Streuobstflächen einsetzen wird“, sagt Umweltminister Reinhold Jost.

Im Saarland hat sich die Situation der Streuobstflächen verbessert. Durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden zurzeit 32.000 Bäume auf einer Fläche von etwa 480 ha gefördert. Allein in den Jahren 2015 und 2016 bewilligte das Ministerium 343.000 Euro für die Pflege von über 6.200 Obstbäumen. Insgesamt wurden für die laufende Förderperiode im saarländischen Entwicklungsplan (SEPL) 1,2 Mio. Euro für die Pflege der Obstbaumbestände bereitgestellt. Flankierend zu dieser Förderung erhalten Obst- und Gartenbauvereine finanzielle Unterstützung für den Erhalt ihrer Kelteranlagen. Bisher haben 58 Vereine diese Förderung in Anspruch genommen.

Um zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft mit verschiedenen Obstbäumen beizutragen, hat das Umweltministerium jetzt eine Broschüre „Apfel, Birne & Co“ mit 60 empfehlenswerten, heimischen Obstsorten veröffentlicht. Sie enthält nützliche Informationen rund um die regionaltypischen Sorten sowie Tipps zum Anbau und zur Pflege des eigenen Obstbaumes im Garten oder auf der Streuobstwiese.

„Mit gezielten Maßnahmen fördern wir die komplette regionale Wertschöpfungskette im Saarland. Von der Anpflanzung und Pflege der Obstbäume und Streuobstflächen bis hin zur Verwertung der Ernte in den Kelteranlagen unserer Obst- und Gartenbauvereine. Das ist ein unverzichtbarer Beitrag für den Erhalt unserer saarländischen Kultur und Lebensweise und ein unverzichtbarer Beitrag für den Erhalt der genetischen Vielfalt“, bewertet Jost die Fördermaßnahmen rund um das Thema Streuobst.

Die Stelle der Streuobst-Koordination wird zu 65 Prozent von den Landkreisen und dem Regionalverband und zu 35 Prozent vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert.

Die Broschüre „Apfel, Birne & Co – 60 heimische Obstsorten im Überblick“ ist kostenlos und kann in begrenzter Stückzahl beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bestellt werden: broschueren@umwelt.saarland.de.

Apfel, Birne & Co – 60 heimische Obstsorten im Überblick (PDF 2,32 MB)

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Zeichnung – Mispel – Houndsärsch

Der Houndsärsch, die Möschpel, die Mistel.
Vielleicht besser bekannt unter Hundsärsch.
Eine typische Pflanze des Saargaus die es leider nicht mehr so oft gibt.
Um so erfreulicher sie wächst noch wild., wenn auch eher selten.
Was hält einen dann ab einfach einen Mispelbaum in den Garten zu setzen?
Nichts

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Wetterregeln – Bauernregeln 15. August: Maria Himmelfahrt

15. August: Maria Himmelfahrt
An diesem Tag werden in der katholischen Kirche verbreitet auch Kräuter gesegnet.
Der sogenannte Kräuterwisch der aus verschiedenen Kräutern besteht.
Dieser Strauß wird mir ins Hochamt genommen und dort gesegnet.
Er wird im Haus aufgehängt in Bauernhäusern wenn noch vorhanden im sogenannten Herrgottswinkel.
In früheren Zeiten hängte man den Kräuterwisch auch unters Dach zum Schutz vor Blitzschlag.
Starb Jemand im Haus wurde dem Verstorbenen ein Teil des Straußes mit in den Sarg gelegt.

Wegwerfen soll man ihn aber nicht wenn man den neuen Wisch gesegnet hat und aufhängen will, das soll Unglück bringen.
Verbrennen im Herd wäre eine Möglichkeit

Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.
Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.
Wer Rüben will recht gut und zart, sä’ sie an Mariä Himmelfahrt.
Mariä Himmelfahrt im Sonnenschein, bringt viel und guten Wein.
„Hat unsere Frau gut Wetter,wenn sie zum Himmel fährt,gewiß sie guten Wein beschert.”

Da es heute hei0 war kann man sich ja ausrechnen wie das Wetter weiterhin wird.
Beim heißen Wetter sollte man unsere gefiederten Freunde nicht vergessen und ihnen ein paar Vogeltränken zur Verfügung stellen.

Neben unserem kleinen Brunnen auf der Terrasse gibt es noch diese beiden in unserem Garten.
Aber immer nachschauen und bei Bedarf auffüllen.

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Tod im botanischen Garten des Saarlandes …

Halt den gibts ja nicht mehr den botanischen Garten des Saarlandes. Er wurde wegen Geldmangels geschlossen.
Geld für den x-ten Bau des Museums-Pavillons in Saarbrücke ist aber zum Beispiel genügen da.
http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/landtag_vierter_pavillon_kosten100.html
„Ursprünglich sollte der Bau für knappe zehn Millionen Euro fertiggestellt werden. Im Verlauf der vergangenen Jahre explodierten die Baukosten allerdings auf die besagten 39 Millionen Euro. „

Mißwirtschaft, Fehlplanung, Unfähigkeit, Ignoranz…

Der ukrainische Fotograf Vyacheslav Mishchenko fotografierte die Welt der Schnecken

Geheime Welten die wir meist „übersehen“ …

Man müßte sich halt mal bücken und in die Welt unter uns abtauchen und auch ein wenig Zeit die Natur zu beobachten sollte man mal mitbringen.

Auf der Seite des ukrainische Fotografen Vyacheslav Mishchenko findet man viele Fotos aus den geheimen Welten der Natur. Sehenswert.
http://vyacheslav1964.35photo.ru/

 

Eu Richtlinien, Olivenöl, Verbraucherschutz

Nach den EU Richtlinien ist solches erlaubt. Unsinnige und Verbraucherfeindliche Regeln die für mich keine Berechtigung haben. Und die Leute die für solche Regeln verantwortlich sind zahlt der Bürger und nicht der Heilige Geist.
„Qualitätsschwindel bei Olivenöl – Wie bei Premium-Ölen gepanscht werden kann
Olivenöl gilt als gesund. Extra nativ als die Premium-Qualität. Naturbelassen und absolut fehlerfrei in Geschmack und Geruch soll ein Olivenöl extra nativ sein. So schreibt es die EU-Verordnung vor. Doch halten die Öle im Supermarkt, was die Aufschrift verspricht? Die Reporter von „Vorsicht, Verbraucherfalle!“ zeigen, wie bei Olivenöl gepanscht werden kann. Sie machen aus ranzigem Öl ein angebliches Top-Öl – ganz einfach mit ein bisschen Chemie und geschickter Mixtur. Und führen mit ihrem Pansch-Öl selbst spezialisierte Olivenölverkoster hinters Licht.“

Viele dieser EU Richtlinien sollen ja auf Initiative der Mitgliedsstaaten initiiert worden sein.
Also nicht immer der EU die Schuld geben, so eine EU Abgeordnete vor kurzem im Radio.
Dann stellt sich mir die Frage warum die EU gier nicht regulierend eingreift und den Bürger und Verbraucher vor solchen Machenschaften schützt?

Die Brennnessel

Brennnessel-Arten wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, selten auch Halbsträucher. Sie erreichen je nach Art, Standort und Nährstoffsituation Wuchshöhen von 10 bis 300 Zentimetern

Die Arten der – mit den Brennnesseln nicht verwandten – Gattung der Taubnesseln (Lamium), sehen den Brennnesseln in Wuchs und Blattform sehr ähnlich, besitzen aber keine Brennhaare und auch sehr viel größere und auffälligere Blüten. Die ebenfalls ähnlichen Blätter der Nesselblättrigen Glockenblume (Campanula trachelium) sind wechselständig.

Von einigen Arten werden die grünen Pflanzenteile, die unterirdischen Pflanzenteile und die Samen verwendet. Als Frühjahrsgemüse werden die jungen Brennnesseltriebe wegen ihres hohen Gehalts an Flavonoiden, Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium und Silizium, Vitamin A und C (ca. 2x mehr Vitamin C als Orangen), Eisen, aber auch wegen ihres hohen Eiweißgehalts geschätzt. Die Brennnessel enthält in der Trockenmasse etwa 30 % Eiweißanteil. Der Geschmack wird als „dem Spinat ähnlich, aber aromatischer“[11] und als feinsäuerlich beschrieben.

Man sollte nur die Triebe mit weniger als 3mm Durchmesser Stengeldurchmesser. Die anderen Teile haben zu wenig Kaliumsalze, sind aber trotzdem gesund.

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Die Verrücktheit des Wetters …

Haben wir doch schon längere Zeit vor Augen!
Wer etwas darüber lesen will sollte sich  die 30. Ausgabe seiner Literaturzeitschrift Paraple
zulegen.

Weitere Informationen findet man hier:http://www.gaugriis.com/

25 Autoren aus der Großregion – darunter 3 Neue – haben sich um das Thema „Il n’y a plus de saisons / Das Wetter spielt verrückt / Et Wedder spillt verréckt“ geschart und ihre Beiträge auf Französisch, Deutsch und Platt „abgeliefert“. Lustiges, Besinnliches, Aufklärerisches und Anklägerisches ist dabei entstanden. Schöne Bilder hat der Überherrner Künstler Dieter Stoll beigesteuert.

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Löwenzahnsirup selbst gemacht

Regionale und saisonale Produkte
Dazu gehört auch der selbstgemacht Löwenzahnsirup

3 Hände voll gelbe „Blüten“ sammeln.
Die gelben Blätter von den grünen Kelchen trennen.
Ich habe aber irgend wo gelesen das man die Blütenkörbchen und kurze Stielteile auch verwenden kann.
Diesmal noch ohne, beim nächsten mal wird es mit diesen Teilen und weniger Fummelei versucht.

Alles mit 1l Wasser in einen Topf und 2 Std. ziehen lassen.
Aufkochen und über Nacht stehen lassen.
Dann filtern und mit 1kg Zucker und von einer halben Zitrone
die abgeriebene Schale und den Saft zugeben und die Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Nur ganz kurz aufkochen und anschließend auf kleiner Flamme leise köcheln.
Die Flüssigkeit einkochen, bis sie Fäden zieht.

In Gläser abfüllen. Kühl und dunkel kann er bis ein Jahr genießbar sein.

löwenzahnsirup

Schwalben willkommen?

Bei uns auf jeden Fall!
So langsam trudeln sie auch bei uns ein.

Schwalbennester an Gebäuden werden besonders in ländlichen Gegenden traditionell respektiert.
Schwalben sind Insektenvertilger und sind daher schon lange in der Landwirtschaft willkommen. Ihre Nester an Gebäuden werden traditionell vom Menschen respektiert.
Ob sie aber überall willkommen sind?

Die an nicht landwirtschaftlich genutzten Wohnhäusern errichteten Nester der Mehlschwalben werden allerdings häufig wegen der Verschmutzung der Hauswände durch Nistbaumaterial und Kotausscheidungen der Schwalben von den Hausbewohnern beseitigt, obwohl dies nach dem deutschen Bundesnaturschutzgesetz verboten ist (§ 44 Abs. 1 BNatSchG).[7]
Schwalbennester entfernen ist verboten! Das Verhindern von Schwalbennestern nicht

Schwierig haben es Schwalben alle mal.
Der Mangel an Insekten, versiegelte Flächen und Mangel an Nist- und Baumaterial erschweren das Bau ihrer Nester.

Das mit der Frühlings- oder Sommerankündigung durch Schwalben hat einigermaßen seine Richtigkeit. Die meisten Zugvögel kommen an einem bestimmten Zeitpunkt zurück.

Die Mauersegler kommen meist pünktlich am ersten Mai.
Den Altvorderen nach brachten Schwalben Glück im Stall und gehören der Mutter Gottes.
Schwalben unter dem Dach gelten als Unglück.

Als Zugvögel die ungefähr zur Zeit der Frühlings und Sommerankündigung eintreffen gelten sie als Glücksboten.
Als Bote des Frühlings bringt sie Segen, im Winter dagegen Unglück.

Wenn man eine Schwalbe tötet, soll es vier Wochen regnen; ihr Nest bringt gleich dem Storchneste Glück. An der Stelle, wo man im Frühling die erste Schwalbe sieht, soll man unter seinem Fuße eine Kohle finden, welche gegen das Fieber schützt

Schwalben werden nach folgenden Bauernregeln auch „Muttergottesvögel“ genannt, im badischen Raum bekannt sind:
„Am Tage von Maria Geburt fliegen die Schwalben furt.“ (8. September)‘
„Marienverkündigung kommen sie wiederum.“ (25. März)
„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.“
„Wenn Schwalben niedrig fliegen, wird man Regenwetter kriegen. Fliegen sie bis in die Höh´n, bleibt das Wetter noch recht schön!“
„An Gregor (12. März) kommt die Schwalbe über des Meeres Port, an Benedikt (21. März) sucht sie im Haus ‘nen Ort, an Bartolomä (24. August) ist sie wieder fort.“

-„Auf Sankt Georg (23. April) zeigt sich die Schwalbe einen Blick und zieht sich bald wieder zurück.“
„Mit Adalbert (24. April) kommen die Schwalben.“
„Wenn die Schwalben im August schon zieh’n, sie vor naher Kälte flieh’n.“
„An dem Tag Maria Geburt (8. September) nimmt die Schwalb’ den Reisegurt.“
„Fliegen die Schwalben tief, ist ein Gewitter nicht mehr fern.“

Stiefmütterchen werden auch als Schwalbenäuglein bezeichnet

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Quelle: http://www.zeno.org – Contumax GmbH & Co.KG
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwalben
http://de.mittelalter.wikia.com/wiki/Schwalbe
http://www.lexikus.de/bibliothek/Erinnerungen-an-die-nordische-Mythologie-in-den-Volkssagen-und-Aberglauben-Mecklenburgs/Die-Thor-oder-Donar-Sage/-6
http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Schwalbe