Archiv der Kategorie: Brauchtum

Welttag der Muttersprache – Muddaschròòch im Saarland

Mein Beitrag dazu: „Wat hun mir haudt widder èn Wehrder gehott, lauder Schloussen senn rounerkoamm“
Selwinger Platt ( Nördliches Moselfränkisch )

Aktion zum saarländischen Tag der Muddaschròòch

Am Tag der Muttersprache finden in Saarbrücken grenzüberschreitende Muttersprache-Veranstaltungen mit dem Titel „muddaschpròòch“ statt. Die unter anderem im Saarland gesprochenen Mundarten, das Moselfränkische und das Rheinfränkische, zählen zu den von der UNESCO benannten bedrohten Sprachen.

http://muddaschprooch.geheichnis.de/index.html

 

muttersprache

Wetterregeln – Wetterregulierungen

Jeder kennt sie alte Bauern oder Wetterregeln.
Meist kommen sie in Reimform daher.
Auch mal lustig und absurd.

Bedenken sollte man aber das es früher keinen Wetterbericht gab. Und die Leute viel wetterabhängiger waren als wir heute.
Die Leute auf dem Land waren auf das angewiesen was sie anbauten. Sei es auf den Feldern oder im Garten oder um ihr Vieh zu versorgen.
Das Überleben der Familie war manchmal von der Voraussage des Wetters abhängig.

Die seid Generationen überlieferten Weisheiten in Reimform entstanden aus Beobachtungen auf einander folgender Umstände das Wetter und die Natur betreffen. aus denen man dann seine Rückschlüsse auf spätere Ereignisse zog.
Wichtig ist aber das man diese Wetterbregeln immer regional sehen sollte.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats.

Auf jeden sind sie das Ergebnis jahrhundertelanger Beobachtungen und Erfahrungen die die Menschen mit der Natur und dem Wetter gemacht haben.

Auch Tiere wurden zur Wetterprognose hinzu gezogen. Man beobachtete ihr Verhalten und konnte auf baldige Wetterverhältnisse schließen.
Das tiefe Fliegen der Schwalben signalisiert baldigen Regen. Die Insekten die den Schwalben als Nahrung dienen werden durch den tiefen Luftruck nach unten gedrückt. Und tiefer Luftdruck ist mit schlechtem Wetter verbunden.

Man sollte über altes Wissen nicht zu viel lächeln.
Unser Wetterbericht stimmt doch auch echt immer, oder?

Hier also ein paar Bauernregeln vom Ende des Dezember:

Dezember kalt mit Schnee, niemand sagt oh weh.
Ist der Dezember mild mit Regen, hat das nächste Jahr wenig Segen.
Ist der Dezember kalt, wird der Winter hart, aber der Frühling kommt bald.
Abendröte bei West, gibt dem Frost den Rest.
Wie der Dezember pfeift, so der Juni geigt.
Soll der Dezember den Bauern freuen, so muß er kalt und schneereich sein.
Wenns auf Weihnacht ist gelind, sich noch viel Kält einfind.

 

 

 

Bier der Saar …

Die Zeit zwischen den Jahren kann auch eine der Besinnung… (…slosigkeit) sein.
Ich beginne jetzt schon mit einem Vorsatz für das nächste Jahr!
Mehr verschiedene Biersorten trinken, vorher natürlich probieren. Und weg von den Großbrauereien mit ihrem Einheitsbier. Bier ist auch Vielfalt. Proschd!

Gespannt bin ich mal auf die Literbombe!

Bessser en Proscht wie en Bockel …
Besser en Bauch vom Saufen wie en Bockel vum Schaffen …

bier

Wintersonnenwende

Heute am 21 Dezember dem Thomastag ist der dunkelste Tag des Jahres.
Der kürzeste Tag und die längste Nacht.

Aber ab morgen schon werden die Tage wieder länger.
Zwar langsam aber stetig.
„Ab Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschrei“

Durch die Neigung der Erdachse 23,5 Grad zur Senkrechten beträgt fällt die Sonne im Sommer in einem fast Senkrechten Winkel auf die Erde   und im Winter in einem schrägen Winkel.
Das kostet Energie und dadurch geht Wärme verloren

Die Wintersonnenwende war in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Sonnenwenden auf dem 25. Dezember

Mit Sicherheit kannten auch unsere Vorfahren die Kelten den Tag der Wintersonnenwende.
Läutet er doch einen Umbruch im Tagesverlauf ein.
In wie weit aber das Sonnenfest das auf irische und schottische Feuerfeste zurück geht ist nicht so recht bekannt.

Vielfach wird aber davon berichtet das sowohl die Kelten als auch die Germanen die Zeit der Wintersonnenwende und die drauf folgenden Rauhnächte feierten.
Das Julfest war auf jeden Fall in den nordischen Ländern bekannt.

IMG_1947

Gedicht "Der wilde Jäger" von Ludwig Tieck

Passend zur wilden Jagd die durch Dunkle Nächte zieht ..

Der wilde Jäger
von Ludwig Tieck

Der wilde Jäger bei dunkeler Nacht
im wildesten Dickicht des Forstes erwacht.
Er höret den Sturm und erhebt sich im Zorn,
er nimmt seine Hunde, das tönende Horn.

Besteigt seinen Rappen, mit Blitzesgewalt
durchfährt er laut schnaubend den zitternden Wald.
Es wiehert sein Roß, tönt das Horn in die Runde.
Er hetzt die Gefährten, es bellen die Hunde.

Wohlauf meine Jagd, wohlauf meine Jagd!
Das Revier ist unser; denn jetzt ist es Nacht.
Von flüchtigen Geistern wird gerne gehetzt,
wer sich vor Geheul und Gebelle entsetzt.

So fahren sie polternd durch Lüfte dahin,
ein Grauen dem frommen und furchtsamen Sinn.
Doch wer sich vor Wald und vor Nacht nicht entsetzt,
der wird vom Getümmel de Geister ergötzt.

# Kalender 2014 – „Muselfränkischen Kalenner 2014“

Der französisch-deutsche Verein „Gau un Griis“hat für das Jahr 2014 einen Kalender heraus gebracht.
Den „Muselfränkischen Kalenner 2014“ der  schon seit Jahren die historische Region präsentiert.

Neben alten Ansichten der Region z.b. aus Merzig, Siersburg und Fremdersdorf findet man in der liebevoll gestalteten Ausgabe aber auch Mundartliche Reime und Ausdrücke.

Weitere Informationen über den Kalender erhält man hier:
http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarlouis/Kalender-laesst-Erinnerungen-wieder-aufleben;art2807,5018000

Über den Verein hier:
http://www.gaugriis.org/index.php
http://www.saarland-lese.de/index.php?article_id=395

Halloween, Samhain

Am Vorabend zu Allerheiligen wird bei uns das aus den USA in den Neunzigern rüber geschwappte Halloween Fest gefeiert.
Und da die meisten Vorfahren der heutigen „Amerikanern“ aus Europa stammen, brachten diese Europäer, irisch stämmige Aussiedler, das „Halloween Fest“ damals mit über den großen Teich.

Und da die Kelten die Vorfahren der Iren waren könnte Halloween eigentlich eine späte Variante eines alten keltischen Festes gewesen sein. Ob sich aber Halloween aus dem keltischen Fest Samhain entwickelt hat ist ungewiss.
Die genaue Herkunft verschwimmt wie so vieles in der Vergangenheit.
Das Wort Halloween, in älterer Schreibweise Halloween, ist eine Kontraktion  von All Hallows’ Eve, benennt den „Tag vor Allerheiligen”.

Samhain ist eines der vier großen irisch/keltischen Feste. Samhain wurde beginnend am Vorabend in der Nacht zum 1. November und an diesem Tage gefeiert

Der Kreis hat sich als wieder geschlossen und das Fest ist wieder zurück gekehrt zu seinen Ursprüngen.
Und gerade diese Ursprünge werden auch die letzten Jahre wieder mehr in den Vordergrund gerückt und der Vergangenheit gedacht.
Unsere Heimat das Saarland gehörte früher auch zum „Reich der Kelten“. Vielleicht sollten wir uns beim durchstreifen der Natur

wieder den alten Wurzeln erinnern. dark_room01

Erntedankfest

Vieler Orts wird am ersten Sonntag im Oktober das traditionelle Erntedankfest gefeiert.

Auch im Saargau spielte der Erntedank eine wichtige Rolle.
Das Erntedankfest findet heute eigentlich nur noch in der Kirche statt.

Geblieben ist bis der Brauch, das Erntedankfest in der Kirche zu feiern. Auf einem
mit der Erntekrone geschmückten Tisch werden Früchte aus Feld und Garten dar gebracht.
Mit dem Erntedankfest soll in Dankbarkeit an die Arbeit in Landwirtschaft und Gärten erinnert werdenFrüher wurden auch Gaben an bedürftige Menschen verschenkt.
Die letzten Garben auf den Feldern zurück gelassen.
Strohpuppen gebaut und verbrannt. Der erste Erntewagen wurde geschmückt ins Dorf gefahren.

Nichts oder sehr wenig ist geblieben.

In unserer heutigen schnelllebigen Zeit die meist nur auf Profit ausgerichtet ist gehen immer mehr alte Bräuche und Traditionen verloren.
Die Erntedankfeste mit Umzügen und Fußgruppen werden meist schon im September veranstaltet.
 

Grii.scheln – Johannisbeeren (Mundart)

Nach dem Johannistag werden sie reif die Johannisbeeren die bei uns Grii.scheln genannt werden.
Die Roten und die Schwarzen.
Früher waren sie in allen Gärten der kleinen Saargaudörfer zu finden.
Heute eigentlich nur noch in denen die auch kleine Nutzgärten ihr eigenen nennen.

Der Name Johannisbeere leitet sich vom Johannistag (24. Juni) her, um den herum die ersten Sorten reif werden.
Sie wächst auf nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden und hat einen sehr hohen Vitamin-C Gehalt, weshalb sie auch Abwehrkräftesteigernd wirkt.
Aus den Beeren kann man tolle Marmelade machen.
Aber auch für Kuchen ist die rote Johannisbeere geeignet, die aber einen leicht säuerlichen Geschmack hat.

Die Blätter der schwarzen Johannisbeere kann man auch als Tee benutzen
http://www.jameda.de/hausmittel/johannisbeerblaetter-schwarze-tee/

johannis

Allgemeine Wetterregeln für den Juli

Fängt der Juli mit Tröpfeln an,
wird man lange Regen han

Trübe Aussichten an den Hundstagen,
trübe Aussichten das restliche Jahr

Im Juli warmen Sonnenschein, 
macht alle Früchte reif und fein.

So golden im Juli die Sonne scheint, 
so golden sich der Roggen neigt.

Ohne Tau keinen Regen, 
so heißt es im Juli aller wegen.

2) Wenn Spinnen emsig weiben (weben) im Freien,
lässt sich lang Schönwetter prophezeien.

Scheint im Juli oft die Sonne,
ist´s für die Früchte wahre Wonne!

Regent es im Sommer kaum,
bleiben die Äpfel nicht am Baum.

Genauso wie der Juli war, 
wird nächstes Mal der Januar.

Wenn die Schwalben Ende Juli ziehen,
sie vor baldiger Kälte fliehen.

glockenbl

"Tag des Saar Bergmanns"

Heute wird erstmals der „Tag des Saar Bergmanns“ begangen.
Ausrichter der Veranstaltung ist der Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine.
Dieser Tag soll jeden letzten Sonntag im Juni gefeiert werden.

Mit diesem Gedenktag soll an die über 250 Jahre währende Ära des Steinkohle-Abbaus in der Region erinnert werden,
die am 30. Juni 2012 offiziell zu Ende ging.

Es gehe dabei aber auch um Brauchtums-pflege und die Aufrechterhaltung bergmännischer Tradition-

Neben dem Festakt im Vereinshaus in Saarlouis-Fraulautern wird es unter anderem eine Parade mit rund 50 Vereinen geben.

In der Ausstellung „Das Erbe“ im Bergwerk Landsweiler-Reden kann sich Jeder ein Bild des saarländischen Bergbaus machen.

Der Bergbau prägte über Jahrhunderte die wirtschaftliche Entwicklung des Landes an der Saar.
Das Saarland hat seine Entstehung seiner Industrie zu verdanken.
Als politische Einheit entstand das Saarland als „Saargebiet“ im Jahre 1920 infolge des Versailler Vertrages.
Es ging unter anderem darum Deutschland den Zugang zur Saarindustrie und der damit verbundenen Ressourcen zu unterbinden.

m Jahre 1947 wurde das Saarland, größtenteils in den heute noch gültigen Grenzen, zu einem (teil-)autonomen Land, das eine Art Protektorat der Franzosen und wirtschaftlich an Frankreich angeschlossen war.

Um diese industrielle Ära unserer Region nicht dem Vergessen anheim fallen zu lassen sollte im Geschichtsunterricht der saarländischen Schulen verstärkt darauf eingegangen werden.

bergbau

http://de.wikipedia.org/wiki/Saarland
http://www.das-erbe-saarland.de/

Hexennacht – 1 Mai

Alten Traditionen wird immer seltener gehuldigt. Hexennacht ist auch nicht mehr das was es war.
Sogar die Tore musste ich nicht aushängen.
Was treiben den die Kids so? Hängen nur noch vor den Bildschirmen rum?
Oder kippen sich einen in die Birne oder Sonst was ….
Wir waren früher vielseitiger. Und sind es auch heute noch.

Der Maibaum wird zwar noch aufgestellt.
Aber eigentlich auch nicht mehr traditionell.
Früher wurde der Maibaum an Hexennacht aufgestellt und dann die ganze Nacht darüber gewacht.

Und dann auch mal versucht den Nachbarorten den Baum umzusägen oder zu klauen.

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2009/05/1-mai-walpurgisnacht-hintergrunde-und.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai

1. April …

Heute ist der 1 April.
Also kann man nicht allen Meldungen glauben.
Aber wenn ich es richtig überlege kann man das an anderen Tagen doch auch nicht.
Wir werden doch auf Schritt und Tritt Verarscht.

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April die Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte (meist spektakuläre)
Geschichten, Erzählungen oder Informationen hereinzulegen. Zielpersonen sind (manchmal leichtgläubige) Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen etc.

Eine Erklärung:Der 1. April gilt, je nach Überlieferung, als Geburts- oder Todestag des Judas Ischariot, der Jesus Christus verraten hatte. Zudem sei der 1. April angeblich der Tag des Einzugs Luzifers in die Hölle und daher ein Unglückstag, an dem man sich besonders vorsehen müsse.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aprilscherz

Dialekt, Platt, Mundart, Muddasprooch … man mag es nennen wie man will

Also platt schwääzen mier een Selwingen emmer noch!
Odder son mer mo sou, weinischtens dei dei ouch en Selwingen gebour senn.

Schwätzen oder Reden können auf dem Lande noch viele das Platt.
Aber beim Schreiben fängt die Schwierigkeit an.
In Zeiten des Computers der auch über das geschriebene Wort kommuniziert
muß der Dialekt aber auch geschrieben werden.

Am 21 Februar ist der internationale Tag der Muttersprache
.http://www.unesco.de/uho_0212_tag_der_muttersprache.html
Alle 2 Wochen geht laut UNESCO eine Sprache auf der Welt verloren.

Aus diesem Grunde sollten wir ruhig so Reden wie uns der Schnabel gewachsen ist.
Kinder nur einsprachig zu erziehen und neben dem Hochdeutsch das Dialekt zu verbieten ist schlichtweg Falsch.

Auch im Saarland wird der Muttersprache gewürdigt!
Problematisch ist das Ganze aber schon, weil es die Muttersprache im Saarland so gar nicht gibt.Zwar haben wir im Saarland das Rhein- und das Moselfränkisch, aber jeder Ort hat seine Spracheigenheiten.

Es wurde die grenzüberschreitende Aktion „Rettet/Sauvez Muddaschpròòch“ ins Leben gerufen.
Nähere Informationen findet man hier:http://muddaschprooch.geheichnis.de/index.html

Der saarländische Rundfunk sendet am 21 Feruar die Sendung „Aktueller Bericht“ auf „saarländisch“.
Und SR 3 wird sich den ganzen Tag über dem saarländische Dialekt widmen.

Was ich aber befürchte wieder sicher eintreffen.
Der Schwerpunkt wird wieder auf dem Gebiet um die Hauptstadt Saarbrücken liegen.

Außerhalb des Saarlandes hat sicher der Heinz Becker das Saarländische am bekannesten gemacht.
Aber Jeder von außerhalb der einmal das Saarland besucht wird sich wundern wie sich der Dialekt in anderen Regionen des Saarlandes vom „Heinz seiner Sprooach“ unterscheidet.
Wobei die einzelnen Regionen bei uns im Ländchen so weit nicht auseinander liegen.

Also: Schwätzt Plaat und laßt Euch Eure Identität nicht nehmen …

Moselfrankisch

Author Hans Erren, This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Moselfränkische Dialektgruppe

 

 

 

Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende ist am 22. Dezember 2012 um um 12:11 Uhr MEZ.
Dann erreicht die Sonne ihre jährlich südlichste Deklination, die Nacht vom 21./22. Dezember die längste in diesem Jahr.  

Zur Wintersonnenwende – auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember – erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont.

In vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge erfassten diesen Zeitpunkt mittels der relativ leicht feststellbaren Auf- und Untergangspunkte der Sonne, die zu Winterbeginn etwa im Südosten bzw. Südwesten liegen. Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Sonnenwenden auf dem 25. Dezember und dem 24. Juni.

800px-Tageslaenge.svg

Thomas Steiner put it under the CC-by-SA 2.5. ,
wikipedia.org

1. Advent

Der 1. Advent kommt mit einer leichten Schneedecke.
Und die Temperaturen liegen unter Null Grad

"Fällt auf Eligius ein starker Wintertag, die Kälte noch vier Monate kommen mag"

So steht es im Kalender.
Auf jeden Fall ist es kälter als vor einem Jahr und Schnee hatten wir damals auch noch nicht.

Der Winter steht vor der Tür und wird auch kommen.
Richten wir uns ein wenig nach der Natur und nutzen die kalte Jahreszeit ein wenig zur Ruhe.
Aber der Mensch in seinem Streben nach immer mehr ist dazu nicht mehr fähig.

Gestern, am 1 Dezember war meteorologischer Winteranfang.

"Aus den Augen aus dem Sinn" – noch 12 Tage …

… besteht die Möglichkeit diese Ausstellung im Museum Schloss Fellenberg in Merzig zu besuchen.
Der Ein oder andere findet dort bestimmt Bekanntes aus vergangenen Zeiten.

Nutzen Sie die Gelegenheit und versäumen Sie diese tolle Ausstellung nicht.



Unser Haus ist dort auch zu sehen. Silwingen Mondorferstr 49
Bis etwa 1940-45 befand sich dort eine Schmiede.


Verschwundene Geschäfte und Firmen aus dem Landkreis Merzig-Wadern 



 

"Aus den Augen aus dem Sinn"

Geschäfte, Handwerksbetriebe und Gaststätten prägen und prägten heute wie früher die Ortsbilder unserer Dörfer und Städte. Mittlerweile haben viele Betriebe geschlossen oder schließen. Geschäfte verschwinden, die alten Ortskerne sterben aus und veröden.Erst vor kurzem hat das Lebensmittelgeschäft Guckeisen in Brotdorf zugemacht, Modehaus Olk in Merzig schloss im September 2009. Traditionsreiche Geschäfte geraten immer mehr in Vergessenheit. Seit Monaten wird im Museum Schloss Fellenberg gesammelt und gesammelt – alles dreht sich um diese verschwundenen Geschäfte, Firmen und Betriebe.

"Aus den Augen aus dem Sinn" – noch 12 Tage … weiterlesen