Archiv der Kategorie: Aktuelles

Kalter Mittwoch – Buß und Betttag …

 
Genutzt wurde er damals oft für das sogenannte „Kotelettenbraten“.
Ende der 70zige bis etwa Mitte der 80ziger veranstalteten die Silwinger Pfadfinder und später die Pilsköpp e.V.  an diesem Tag die sogenannte Schnitzeljagd.
Nach einer ausgelegten Strecke gelangten die Teilnehmer an einen „geheimen“ Ort in Feld, Wals oder Flur und konnten sich dort von der anstrengenden, bei jeder Witterung statt findenden Wanderung stärken.
Da der Buß- und Bettag weiterhin kirchlicher Feiertag ist, sind in manchen Bundesländern an diesem Tag Tanzveranstaltungen und der Betrieb von Geldspielautomaten und Spielhallen verboten.

Der frühestmögliche Termin ist der 16. November, der spätestmögliche der 22. November. Die Angaben für die einzelnen Jahre finden sich in der Liste der Termine der beweglichen Feiertage in Deutschland.

Im Jahr 1994 wurde beschlossen, den Buß- und Bettag als arbeitsfreien Tag mit Wirkung ab 1995 zu streichen, um die Mehrbelastung für die Arbeitgeber durch die Beiträge zur neu eingeführten Pflegeversicherung durch Mehrarbeit der Arbeitnehmer auszugleichen.

Post an den Nikolaus

Nikolaus beantwortet erste Kinderbriefe

Am Freitag den 17.11.2017 hat der Nikolaus seine alljährliche Kinderbriefaktion gestartet, unterstützt durch die Deutsche Post, Jeden Tag beantwortet der Nikolaus unterstützt durch viele freiwillige Helfer die vielen Briefe, die Kinder aus aller Welt an ihn schreiben.
Um die 20000 Briefe erreichen den Nikolaus jedes Jahr, geschrieben in sehr vielen Sprachen.

Alle Antwortbriefe werden mit der aktuellen Weihnachtmarke  und
dem neuen Nikolaus-Sonderstempel versehen.
Das Motto des diesjährigen Nikolaus-Sonderstempel lautet: „St. Nikolaus – Mitra, goldenes Buch und Bischofsstab“.

Veranstaltungsort für das Weihnachtspostamt vom 5. bis 24.12. ist die „Alte Schule“ am Nikolausplatz in 66352 St. Nikolaus.

 

Volkstrauertag 19 November 2017

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen.

Der Ursprung des Volkstrauertages findet sich im Jahre 1919.
Er wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges vorgeschlagen .

Die Tradition des Volkstrauertages wurde nach Beendigung des zweiten Weltkrieges wieder in alter Form aufgenommen. Um den Volkstrauertag von dem Heldengedenktag abzugrenzen, wurde 1952 beschlossen, den Volkstrauertag an das Ende des Kirchenjahres zu legen, da diese Zeit theologisch durch die Themen Tod, Zeit, Ewigkeit und Gedenken dominiert. Ab da wurden wieder der Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht.

Zusätzlich zu der zentralen Gedenkstunde im Bundestag, finden in vielen anderen Bundesländern, Städten und Gemeinden Gedenkstunden und Kranzniederlegungen an den entsprechenden Stellen, meist an Friedhöfen statt.

Am Volkstrauertag werden die Flaggen auf Halbmast gesetzt, um Trauer auszudrücken.

Handyempfang in Mondorf Silwingen …

 

Halbzeitbilanz des Merziges Stadtrates!

Ein Gespräch das von der SZ mit den Fraktionschefs der CDU und SPD geführt wurde.
Hier zu lesen:
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/stadtrat-zieht-positive-halbzeitbilanz_aid-6838681

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
Wollen wir es hoffen.
Nach dem der Handyempfang in beiden Stadtteilen eigentlich so Mitte September möglich sein sollte, wurde dies plätzlich verschoben

Besonders interessant für uns natürlich:
„Ende des Jahres wird für die Menschen in Mondorf und Silwingen die Mobilfunkversorgung ermöglicht. Dies gehört heute einfach zur Lebensqualität“,

Na dann sind wir mal gespannt und wollen uns positiv überraschen lassen.
Ansonsten müßte man den Handymast zwischen Silwingen und Mondorf einem anderen Zweck zu fügen.

… Fakten, Fakten, Fakten…Wider den Mythos vom Nenniger Mosaikboden als Beginn der Mettlacher Mosaikproduktion

Historischer Verein für die Saargegend

Der nächste Vortrag in unserer Reihe:
Sabine Graf: Fakten, Fakten, Fakten…Wider den Mythos vom Nenniger Mosaikboden als Beginn der Mettlacher Mosaikproduktion
28. November 2017, 19 Uhr, Museum Schloss Fellenberg, Merzig

St. Martin 11 November – Martinstag

Bauernregeln – Wetterregeln zum Martinstag

Wenn um #Martini Regen fällt, ist’s um den Weizen schlecht bestellt.
Ist Martini klar und rein, bricht der Winter bald herein.
Wolken am Martinstag, der Winter unbeständig werden mag.
Sankt Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.
Sankt Martin setzt sich schon mit Dank am warmen Ofen auf die Bank.

An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte.

Der Martinstag wird in vielen Gebieten mit Umzügen und anderem Brauchtum begangen. Da Martins Leichnam in einer #Lichterprozession mit einem Boot nach Tours überführt wurde, feiern vor allem die Kindergärten ein „Laternenfest“ mit Laternelaufen.

Da der Martinstag mit kirchlichen Festen und Umzügen verbunden war, war er in vielen Gegenden des Rheinlandes als Kirchmesstag ein Tag von ökonomischer Bedeutung: Anfang November war das bäuerliche Wirtschaftsjahr endgültig zu Ende. Pachten und Zinsen wurden ausgezahlt und Verträge abgeschlossen, erneuert und aufgelöst. Zahlreiche alte Urkunden bestimmen oft den Martinstag als Ziel- und Zahltag, das „Geschäftsjahr“ dauerte sozusagen von St. Martin zu St. Martin.

In der von Byzanz beeinflussten Christenheit lag der Martinstag am Beginn der Fastenzeit, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein – in den orthodoxen Kirchen teilweise bis heute – vor Weihnachten begangen wurde. Der Tierbestand, der nicht durch den Winter gefüttert werden konnte, musste reduziert werden, vorhandene und nicht „Fastenzeit-taugliche“ Lebensmittel wie Fett, Schmalz und Eier mussten verbraucht werden. Am letzten Tag vor Beginn dieser Fastenzeit konnten die Menschen – analog zur Fastnacht – noch einmal schlemmen.[3]
Daneben war der Martinstag das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres, neuer Wein konnte probiert werden, es war der Termin für den Viehabtrieb oder das Ende des Weidejahres sowie der traditionelle Tag, an dem die Entrichtung des Zehnten fällig war. Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen. An diesem Tag begannen und endeten Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen. Später wurde auch der Tag des heiligen Leonhard von Limoges, des Schutzpatrons des Viehs, am 6. November hierfür genannt. Landpachtverträge beziehen sich bis heute noch häufig auf Martini als Anfangs- und Endtermin, da der Zeitpunkt dem Anfang und Ende der natürlichen Bewirtschaftungsperiode entspricht. Der Martinstag wurde deshalb auch Zinstag genannt.

Quelle: Wikipedia

Martinsumzug 1971, 2 von rechts Christ Wahlen + Sabine, Anneliese Hoffmann + Martin, Dorothea Schwarz + Annemarie, Klara Altes + Andrea, Rudolf und Irmtraud Hemgesberger + Christine

#Martinstag #Martinsgans

 

 

Waffenstillstand von Compiègne – Nationalfeiertag in Frankreich

Waffenstillstand von Compiègne – Armistice 1918
am 11. November.

Dieser Nationalfeiertag erinnert an den Waffenstillstand zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich am 11. November 1918. Der Vertrag zum Waffenstillstand wurde damals in Compiègne, in der nordfranzösischen Region Picardie, unterzeichnet. Er besiegelte das Ende des 1. Weltkrieges.
In Verdun (Lothringen), dem wichtigsten Schlachtfeld des Krieges, findet an diesem Tag eine Gedenkveranstaltung statt.
Die französische Flagge weht im ganzen Land auf Halbmast.
Von den Kriegsdenkmälern werden die Namen der Gefallenen verlesen, es folgt eine Schweigeminute mit anschließendem Glockengeläut. Militärparaden finden keine statt.

Weitere Informationen

Schlacht um Verdun 1 Weltkrieg

An klaren Tagen und Westwind konnte man bei uns auf den Saargauhöhen den Kanonendonner von Verdun, das ungefähr 80/90 km entfernt ist, als Donnergrollen hören.  Endlos …
Endlos dann auch die Kolonnen der Verwundeten die auch in Merzig versorgt wurden.
Die erste Euphorie die den Beginn des ersten Weltkrieges begleitete war schnell vorbei und machte der harten Realität Platz.

9 November: Reichsprogromnacht,Ausrufung der ersten deutschen Republik und Fall der Berliner Mauer

Den 9 November kann man als Schicksalstag der Deutschen bezeichnen.

Was geschah an diesem Tag im November der für Deutschland so wichtig war und teilweise auch internationale Auswirkungen nach sich zog:

Der Fall der Berliner Mauer 1989
Reichspogromnacht am 9. November 1938
auch Reichskristallnacht oder Novemberpogrome genannt, waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich.

Hitlerputsch am 9. November 1923

Novemberrevolution: Ausrufung der Republik am 9. November 1918

Quellen und weitere Infos:
https://de.wikipedia.org/wiki/9._November_(Deutschland)

Bundeszentrale für politische Bildung
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/69545/der-9-november-09-11-2012

Merzig

Am Freitag, 10. November, um 11 Uhr findet bei der  Gedenktafel in der Synagogenstraße Merzig eine Gedenkstunde zur Reichspogromnacht statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen

 

 

Martinsumzüge im Saarland

Der Martinsumzug in Silwingen findet am Freitag den 10.11.2017 statt.
Um 18 Uhr starte der Zug an der Kapelle .
Weite rgeht es über die Bannholzerstraße, die Mondorferstraße, den Domperberg zum Bürgerhaus.

Dort gibt es bei einem großen St.Martinsfeuer die traditionelle Brezel für die Kinder.
Aber auch für die Eltern und alle Bürger ist für Speiß und Trank gesorgt.

http://www.sol.de/archiv/news/Die-Termine-der-Martinsumzuege-im-Saarland-2017-Uebersicht,104987

Einkaufen an Heiligabend … im Saarland !?

Einkaufen an Heiligabend …
Eigentlich kein Problem wenn dieser auf einen Werktag fällt.
Nur dieses Jahr ist Heiligabend eben an einem Sonntag.
Die Gesetze im Saarland lassen es zu das die Geschäfte dann eben an diesem Sonntag öffnen können.
Es aber nicht müssen.

Nach Umfragen sind aber die meisten Menschen gegen diesen Verkaufs offenen Sonntag.

Und auch der Umgang der Läden und Geschäfte damit ist oder wird unterschiedlich sein.
Ein paar große Ketten verzichten darauf an diesem Tag zu öffnen.
Wobei andere sich noch nicht dazu äußern möchten.

„Eine Sonderregelung im Ladenöffnungsgesetz des Saarlandes macht dies möglich: Danach können Lebensmittelgeschäfte frei entscheiden, ob sie ausnahmsweise an Sonntagen zwischen neun und 14 Uhr öffnen, wenn diese auch der Heiligabend sind.“

Aber wer trotzdem am heiligen Abend Einkaufen möchte kann dies auf der anderen Seite der Grenze in Frankreich oder Luxemburg tun. In den Grenzregionen Saargemünd, Forbach, Sankt Avold, Thionville, Metz und Luxemburg ist dies möglich.  Die Läden in Frankreich dürfen an allen vier Adventssonntagen öffnen.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/streit-um-einkauf-an-heiligabend-im-saarland_aid-6801346

 

Windräder auf dem Gau

Gibt es einige. Von Silwingen bis Perl im Dreiländereck sind es rund 30.

Auf französischer Seite, im Windpark Waldwisse – Launstroff, waren ganze 9 geplant.

Eines dieser 9 Windräder wäre sehr nahe an den kleinen Ort Biringen herangekommen.

Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg klagte gegen diesen Bau.
Es ging dabei nicht gegen die Windkraft an sich, sondern an die Massierung auf den Saargauhöhen entlang der deutschen-französischen Grenze.

Nun kam es zum Kompromiss und es werden nur 8 gebaut.
Das nächste 1500m von Biringen entfernt.

Da Land des weiten Blickes, der Saargau, wird dann um einige große Monumente reicher.
Ob es einem nun gefällt oder nicht, oder ob diese in die Landschaft passen.

Windpark Waldwisse/Launstroff – Gemeinde Rehlingen-Siersburg vermeldet

Einigung beim Windpark auf der Grenze – Windpark Launstroff-Waldwisse

Plan mit den 9 Windrädern.

 

Allerheiligen … November Totenmonat

Der November ist der Monat der Toten.
In diesem Monat wird ihnen mehrmals gedacht.
Am Volkstrauertag den Toten der beiden Weltkriege zum Gedächtnis. Am Totensonntag  erinnern sich die evangelischen Christen der Verstorbenen.
Allerseelen, dem 2 November, gilt dem Gedächtnis der Verstorbenen, die noch nicht im Himmel sind.

Allerheiligen ist ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird, der „verherrlichten Glieder der Kirche,
die schon zur Vollendung gelangt sind“, der bekannten wie der unbekannten.
Das Fest wird in der Westkirche am 1. November begangen, in den orthodoxen Kirchen am ersten Sonntag nach Pfingsten.
Die lutherischen Kirchen feiern es als Gedenktag der Heiligen (hier ist die liturgische Farbe Rot),
ähnlich auch weitere protestantische Kirchen.

Im Lauf der ersten christlichen Jahrhunderte wurde es wegen der steigenden Zahl von Heiligen zunehmend unmöglich, jedes einzelnen Heiligen an einem besonderen Tag zu gedenken. Jährliche Gedenktage für Verstorbene gab es bereits im antiken Christentum.
Seit Ende des 10. Jahrhunderts wird, ausgehend von der Benediktinerabtei Cluny, am 2. November mit Allerseelen zusätzlich ein Gedenktag aller Verstorbenen gehalten.

Die Annahme, dass die Christen mit der Wahl des Termins das keltische Fest Samhain, ein Totenfest am ersten Tag des Winters, aufgegriffen haben könnten, ist umstritten, da auch Geschichte und räumliche Erstreckung des Samhain-Festes unklar sind. Gegen eine Verbindung spricht, dass der November-Termin für Allerheiligen zuerst im 8. Jahrhundert in Italien eingeführt wurde, wo Samhain unbekannt war. Im frühen christianisierten Irland wurde Allerheiligen zunächst im Frühjahr gefeiert. Doch muss bedacht werden, dass die Missionierung Irlands bereits im 4. und 5. Jahrhundert nach Christus begann und sicherlich irische Geistliche Italien und Rom bereisten.

Bauernregeln zu Allerheiligen
„Schnee am Allerheiligentag / selten lange liegen mag.“
„Bringt Allerheiligen einen Winter, / so bringt Martini einen Sommer.“
Allerheiligen bringt den Nachsommer.
„Zum Allerheiligen Sonnenschein, / tritt der Nachsommer ein.“
„Allerheiligen klar und helle, / sitzt der Winter auf der Schwelle.“

Schloss Itzbach

Foto um 1930, aus Saarkalender 1936
damals als Bauernhof genutzt das Schloss Itzbach.
Wahrscheinlich von den Nazis zum Marienhof gemacht…
Erbaut um 174o. Heute im Privatbesitz

Siersburg ist durch den Zusammenschluss der Orte Büren, Itzbach und Siersdorf am 1. April 1937 entstanden. Namensgeber für den neuen Ort war die gleichnamige Burg Siersburg.

Schloss Itzbach heute
https://commons.wikimedia.org/…/File%3ASchloss_Itzbach…

Kurzes Resümee zum 1 historischen Abend

Der erste historische Abend ist vorbei und ich finde er war ein Erfolg.
Natürlich gibt es immer was zu verbessern und das werden wir auch tun.
Die zweite Veranstaltung steht in den Startlöchern und Themen sind auch schon vorhanden.
Wie lange wir jetzt warten oder Pause machen werden wir sehen. Ein oder zwei Jahre!?
Da wir auf die Informationen unserer älteren Bürger angewiesen sind, würde ich den 2 Abend im Herbst 2018 veranstalten.
Wie seht Ihr das?
Und gibt es Verbesserungsvorschläge?

Beim nächsten historischen Abend werden die Freilichtspiele eines der Themen sein.

 

Museum für dörfliche Alltagskultur – Rubenheim

Museum für dörfliche Alltagskultur
Das Museum für dörfliche Alltagskultur, das sich im Ortsteil Rubenheim der Gemeinde Gersheim befindet, dokumentiert die Lebensverhältnisse von „kleinen Leuten“ der saar-pfälzisch-lothringischen Landbevölkerung. Das Museum will die Alltagskultur der Bevölkerung zwischen Hunsrück und Lothringen mit Schwerpunkt auf dem Saarland beleuchten.
Dem Museum ist seit 2012 auch ein Museum des saarländischen Aberglaubens angegliedert.

Das Museum wurde von dem Rubenheimer diplomierten Wirtschaftsingenieur (Dipl.Wirtsch.Ing.) und Volkskundler Gunter Altenkirch konzipiert und sukzessive realisiert. Er hat das Museum im Laufe von Jahrzehnten eingerichtet und garantiert den laufenden Betrieb. Dokumentiert und gezeigt werden soll das alltägliche Leben der Dorfbewohner des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere das der unteren sozialen Schichten. Sie wurden seinerzeit von den Tagelöhnern, Arbeitern, Bauern, Handwerkern und Vaganten gebildet, also den Schichten, die man im alltäglichen Sprachgebrauch die „kleinen Leute“ nennt. Über 50.000 Objekte hatte Altenkirch zusammengetragen, 2500 davon werden in verschiedenen Sonderausstellungen und einigen Dauerausstellungen gezeigt.
Das Museum wurde 1988 eröffnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_f%C3%BCr_d%C3%B6rfliche_Alltagskultur

Das Museum für dörfliche Alltagskultur und das Museum des Saarländischen Aberglaubens sind an jedem dritten Sonntag im Monat ab 14 bis 18 Uhr geöffnet …
http://www.museum-alltagskultur.de/

Umweltschutz braucht man das überhaupt …

Naja irgend wie schon.

Man verfolge den weg des Pappbechers der den Platikbecher ersezt hat. Ist das so viel sinnvoller?
Wohl eher nicht, sondern sinnlos.
Wie so vieles auf dieser Schönen neuen Welt.

Laßt Plastik und Pappe sein und benutzt lieber Gläser und Keramiktassen und Glasflaschen, auch wenn diese schwerer sind.

Aber Bequemlichkeit kann halt das Gehirn vernebeln, ebenso wie die Geldgier.
Bedenken sollte man das man nach dem Ableben nichts  mit nimmt.

 

Buch – Homo Saarlandicus. Was es heißt, ein Saarländer zu sein

Homo Saarlandicus von Peter Waldbauer.
Für alle die nicht wissen was es heißt ein Saarländer zu sein.

In essayistischer Weise liefert Peter Waldbauer ein unterhaltsames Bekenntnis zum Saarland: Augenzwinkernd porträtiert er sowohl den gemeinen Saarländer und dessen Eigenheiten als auch Städte, Sprache, Gastronomie und den ganz normalen Alltag dort. Eine Pflichtlektüre für Saarländer und alle, die es ins Saarland zieht.

Überall im Buchhandel, online oder im Buchladen …

Dann bin ich mal gespannt ob ich mich darin erkenne …

https://anacondaverlag.de/produkt/homo-saarlandicus-was-es-heisst-ein-saarlaender-zu-sein

Noch ein Äppelfescht …

Da Viezfest in Merzig oder das Äppelfescht in Fremersdorf waren nicht die letzten in diesem Jahr und im Saargau.

Die Dörfer Borg, Tettingen und Butzdorf feiern am 14. und 15. Oktober ihr 21. Äppelfeschd.
Vielerlei Essen und Trinken rund um den Apfel aber nicht nur kann man dort probieren.
 
Weitere Infos im Wochenspiegel:

 

 

Rummelbòòtzen – Brauchtum

Rommelbotzen sieht man bei uns keine mehr. Woher auch nehmen? Weil man Rommeln oder Rüben auf keinem Feld in unserer Umgebung mehr findet. Früher wurde das Vieh damit gefüttert, aber heute scheint man da auch anderes Futter ausgewichen zu sein. Ob dieses neuwertige Futter aber besser ist als die alte Rommel …

Die Futterrübe wurde durch die Umstellung auf Silomais aus unserer Region verdrängt.

Rummelbooze oder Rummelbòòtzen: Saarland

Im Saarland und einigen Regionen der Pfalz ist derselbe Brauch verbreitet, die Rübenfiguren werden dort Rummelbooze genannt, was ebenfalls als „Rübengeist“ zu übersetzen ist. Rummel steht für Futterrübe und Booze für Verkleidung/Vermummung (vgl. Faasebooze für Personen, die ein Fastnachtskostüm tragen). Der Rummelbooze wird im Saarland meist vor der Haustür oder auf eine Fensterbank gestellt, damit er von außen gut sichtbar ist. Üblich war früher auch eine Verkleidung mit einem weißen Leintuch. Im Saarland hatte der Brauch seinen Höhepunkt in den 1920er bis 1950er Jahren. Insbesondere die Umstellung der Landwirtschaft auf Mais- statt Rübenanbau sorgte jedoch dafür, dass der Brauch heute fast ausgestorben ist. In Niedaltdorf versucht die Dorfgemeinschaft den Brauch jedoch seit einigen Jahren wieder aufleben zu lassen. Ein Bauer baut die Rüben eigens deshalb wieder an. 2012 entstanden so 160 Rummelboozen.[1]

In den 60ziger Jahren wurden Rommeln noch sehr oft als Laternen für St. Martin verwendet. Abfackeln konnten diese nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCbengeistern