Grafik Ammonshörner by lothar bauer

Saargau Arts
Ammonshörner  by lothar bauer

Ammoniten sind ausgestorbene Kopffüßler die eine Schnecken oder Spiralform aufweisen und sehr häufig vorkommen.
Früher befanden sich einige dieser Fossilien in meinem Besitz, gefunden auf den Feldern oder in unserem Garten.
Wer im Herbst nach dem Pflügen der Felder diese durchsucht und ab und zu auch mal einen Muschelkalkstein umdreht wird sicher fündig.

Umgangssprachlich werden diese Gebilde auch Ammonshörner genannt.
Sie erinnern an das Gehörn eines Widders. Ammon ist aber auch eine Variante des ägyptische Gottes Amun. In seiner Urform wurde er vom Volk eher als Widder, Gott der Herden und Weiden und deren Fruchtbarkeit verehrt. Die Griechen identifizierten Amun mit Zeus, die Römer später mit Jupiter. So blieb der Amun-Kult auch nach dem Niedergang des ägyptischen Weltreichs noch einige Zeit erhalten. Und wie wir wissen werden alte Mythen durch die Jahrhunderte hindurch manchmal nicht vergessen und bleiben den Unterbewußtsein erhalten. Das Bild stellt einen Ammoniten dar.

Ein Hybridwesen… Oder den Ammoniten gar selbst „Ammon“, eine Inkarnation des Gottes der Herden, Weiden und Fruchtbarkeit. Wie geschaffen für die weiten, offenen Flächen der Saargauebenen. Wer ihm in einer dunklen, nebligen Nacht begegnet sollte sich seiner positiven Gedanken auf unsere Flora und Fauna wohl bewußt sein. Ansonsten könnte ihn sein ganzer Zorn treffen.

 

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