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Saargau Blog

Zeichnung – altes Schloss in Diedenhofen/Thionville

Mispel Likör -Houndsärschen Likör

Aquarell – Weinkeller

Saargau Blog

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Der Saargau, Land, Leute, Geschichte, Brauchtum, Sehenswertes, Wissenswertes und vieles mehr.

Aber auch die Region wird nicht zu kurz kommen.

wp_admin @ 30. Januar 2015

Zeichnung – altes Schloss in Diedenhofen/Thionville

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diedenhofen

wp_admin @ 2. Dezember 2016

Mispel Likör -Houndsärschen Likör

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Der Frost war da und ich konnte endlich meinen Houndsärschenlikör machen.
2,5 Kg habe ich geerntet.
Daraus werden zwei Flaschen Angesetzter gemacht und der Rest anderweitig verwertet.

Die Rezepte:
500g Houndsärschen200-300g brauner Kandis
1 Flasche Korn oder Wodka

Variante1:
Vanillestange
Zimtstange
1 Schluck Rum

Variante2:
1Apfel
Vanillestange
Zimtstange
1Schluck Apfelschnaps

Dann 6-8 Wochen stehen lassen und genießen. Mal gespannt auf den Unterschied

mispel1

mispel2

 

 

 

 

 

wp_admin @ 29. November 2016

Aquarell – Weinkeller

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„Wein, Weib und Gesang“ nicht nur an an der Mosel hier bei uns im Saarland.
Auch auf dem Kreuzberg in Merzig gibt es wieder einen kleinen Weinberg.

Vor etwa 100 Jahren wurde am Kreuzberg noch mehr Wein angebaut und nicht nur dort.
Viele Orte im Kreis Merzig bauten Wein an.
Sogar in Mondorf (Straße im Wingert oberhalb des Friedhofs) und in Silwingen baute man die edlen Trauben an.
Aber solange währte der Weinanbau auf den Saargaudörfern nicht. Krankheiten und Klima machten dem bald ein Ende.
Drum verschwanden sie rasch die Weinkeller des Saargaues, wenn es sie denn so gegeben hat.
Später mal genauere Details über den Weinbau in unserer Region.

wein-kl

 

 

wp_admin @ 29. November 2016

Geschichtliches – Das Silwinger Zollamt

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Silwingen hatte auch ein Zollamt. Am 5. Juli 1959, dem Tag X, öffnete das Zollamt auf den Gauhöhen.1993 fiel der Schlagbaum. Und die Grenze war offen. Das Wohnhaus der Zöllner und das alte Zollhaus sind heute in Privatbesitz. Leider hat damals keiner daran gedacht den alten Schlagbaum zu sichern.

Einer der Zöllner schaffte es manchmal nicht nach Einkehr ins Wirtshaus bei uns gegenüber, den Weg zum Zollhaus zu schaffen. Und schlief dann auf der Bank vor unserem Haus. Meine Uroma bat ihn dann morgens immer ins Haus in die Küche, machte einen Kaffee und der Zöllner konnte sich nun gestärkt zum Dienst begeben. Den Namen nenne ich hier aber nicht. Das war in den 60ziger Jahren

650zoll-ende1993-1

wp_admin @ 29. November 2016

Übersichtskarte der Großregion als PDF

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Saar-Lor-Lux auf einer Karte …
Tolle Sache … Kann man als PDF laden. Als freier Datensatz zur (OpenDATA). Die Lizenzbedingungen lassen weitreichende Nutzungen zu.

Maßstab 1:500 000

wp_admin @ 24. November 2016

Nachtrag: Buß und Bettag – der kalte Mittwoch

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Von einem Saarhölzbacher Historiker freundlicherweise überlassen:

Ich versuche mal ein Wenig Licht ins Dunkel zu bringen, bezüglich der Grundlagen und der Herkunft des Brauchtums.
Mit dem Hochwald, den wir so als Landstrich grob beginnend um Losheim herum kennen, hat das nichts oder nur sehr wenig zu tun. Mit unserem heimischen Wald, der sich als großes zusammenhängendes Waldgebiet von Mettlach bis zum Erbeskopf erstreckt, sehr wohl. Hier sprechen wir vom Schwarzwälder-Hochwald. Richtig ist, dass hier an die traditionelle Nahrungszubereitung der Köhler erinnert wird. Mit einem harten Winter 1709 hat das nichts zu tun (vielleicht von kirchlicher Seite in einer speziellen Gemeinde, das mag sein). Mit der aufkommenden Industrialisierung im 19. Jhd. brauchten die Fabriken immer mehr Kohle, in unserer Region handelt es sich dabei natürlich um Villeroy & Boch. Da Stein- / Braunkohle nur einen bedingt geeigneten Brennwert für die Porzellanherstellung hat (die genauen Grundlagen der Porzellanproduktion kenne ich da nicht!) und außerdem der Transport von den Gruben „lange“ dauerte, verfeuerte V&B besonders viel Holzkohle, die in der direkten Umgebung gewonnen wurde. Zu nennen sind hier Mettlach selbst und im Besonderen Saarhölzbach. Saarhölzbach, wie der Name schon sagt (abgeleitet von der „Saar“ und dem „Holzbach“), war ein reines Waldarbeiterdorf, abgesehen von den Agrarflächen zur Nahrungsgewinnung der ortsansässigen Familien. Die Waldarbeiter schlugen Holz und flößten dies den Holzbach hinab bis zur Saar, wo es verschifft wurde. Dieser Vorgang gibt auch dem Bach und dem Ort seinen Namen. Ebenso wurde mit der Holzkohle verfahren, die im Wald herstellt wurde.
Da der Weg in den Wald teils lange war und die Köhlerei ein langwieriger Prozess, konnten diese Arbeiter es sich nicht leisten, z. B. zur Mittagszeit ins Dorf zu wandern, essen, pausieren etc. um danach wieder in den Wald zurück zu kehren, schon gar nicht im Winter, wenn es früh dunkel wurde.
So kam jemand auf die Idee, wer auch immer, das Fleisch (Kotletts) auf die selbe Art zuzubereiten, wie die Holzkohle; nämlich im Köhlerhaufen. Dadurch, dass durch feuchtes Laub, Moos und Schnee der Gluthaufen luftdicht abgeschlossen ist, verbrennen Feststoffe (Holz wird zu Kohle und nicht zu Asche) nicht. So lässt sich eben auch Fleisch garen, oder schmoren.
Ich vergaß noch zu erwähnen, warum man jetzt ausgerechnet am Buß- und Bettag in den Wald lief:
So ein Köhlerhaufen brauchte in der benötigten Größe zwischen 2 und 4 Wochen um abzubrennen und somit genüg Holzkohle zu fördern. Deshalb blieben tage- oder auch wochenlang ein oder zwei Männer im Wald. Da der Buß- und Bettag ein sehr hoher kirchlicher Feiertag war, wollten die Frauen und Kinder ihre Väter nicht alleine im Wald sitzen lassen und sind mit Sack und Pack in den Wald gestiefelt, den Papa besuchen. Als ich ein Kind war, wurde das auch immer so gehandhabt, dass die Väter früh in den Wald sind das Feuer anzünden und wir Kinder mit den Müttern erst am späten Morgen hinterher.

Die Tradition, dass „Alle“ in den Wald rennen und so ihre Kotletts zubereiten, stammt also tatsächlich aus dem kleinen Örtchen Saarhölzbach in der Gemeinde Mettlach. Hier liegt dann auch der Grund, warum sich die Tradition weiter verbreitet hat, auch in die nicht so waldreichen Regionen wie den Saargau. Die Tradition wandert also die Saar hinauf und kommt nicht von der Region „Hochwald“ runter.
Aber natürlich ist es ein schöner Vorgang, der ein wenig den Zusammenhalt und die Verbindung der kleinen saarländischen Dörfer zeigt und es ist schön, dass das heute noch praktiziert wird und dass es auch in benachbarten Regionen regen Anklang findet.

wp_admin @ 24. November 2016

Silwinger Straßen früher

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Heute gibt es in Silwingen folgende Straßen:
Mondorferstraße, Büdingerstraße, Domperberg, Bannholzerstraße,Zum Linnenberg

1938 hatte Silwingen folgende Straßen: Provinzialstraße, Adolf-Hitler Straße und den Horst-Wessel Weg. Die Adolf Hitler Straße lag auch im Bereich der heutigen Mondorferstr, in dem sich unser Haus, Mondorferstr 49, befindet. Damals hatten wir die Hausnummer 42. Im Jahr 1913 die Hausnummer 34.

https://de.wikipedia.org/wiki/Provinzialstra%C3%9Fe
Die Provinzialstraße ist in Deutschland eine veraltete Straßenklassifikation. Über der Provinzialstraße war die Staatsstraße klassifiziert, für deren Kosten der Staat aufkommen musste. Unterhalb der Provinzialstraße waren die Distrikt- oder Kreisstraßen angeordnet, deren Bau und Unterhalt der Distrikt oder der Landkreis trug.[1] In der NS-Zeit wurden bei der Zentralisierung des deutschen Straßensystems 1934 die Provinzialstraßen je nach Verkehrsbedeutung und Verbindungsfunktion in Reichsstraßen oder Landesstraßen I. oder II. Ordnung umgewidmet, denen heute Bundesstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen entsprechen. Die Bezeichnung hat sich dennoch vielerorts bis heute erhalten, vor allem als amtlicher Eigenname in Ortsdurchfahrten.

Silwingen hatte damals noch keine Umgehungssstraße . Der Verkehr ging durch den Ort hindurch.

wp_admin @ 19. November 2016

Zeichnung – Tor im Saargau

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20×30, Bleistift, Fineliner, Aquarellstifte

Saargau Tor

Saargau Tor

wp_admin @ 19. November 2016

Phantastischer Kalender 2017

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So sieht das Titelbild aus.

wp_admin @ 16. November 2016

Kalter Mittwoch – Buß und Bettag

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Heute ist „Kalter Mittwoch“ – Buß und Bettag“

Das waren noch Zeiten als der „Kalte Mittwoch“ Feiertag war.
Lang ist es her. Um genau zu sein:
Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Buß- und Bettag auf einen Sonntag gelegt und damit als separater Feiertag abgeschafft – zur Aufbietung aller Kräfte im Krieg. Nach Kriegsende wurde er wieder eingeführt. Die westdeutschen Bundesländer (mit Ausnahme Bayerns) erklärten ihn nach dem Krieg zum gesetzlichen Gedenk- und Feiertag. Bayern zog 1952 nach, jedoch wurde der Tag zunächst nur in Regionen mit überwiegend evangelischer Bevölkerung gesetzlich anerkannt. Ab 1981 war der Buß- und Bettag auch in überwiegend katholisch bevölkerten Regionen Bayerns ein arbeitsfreier Feiertag und wurde nunmehr in der gesamten Bundesrepublik einheitlich begangen.

So Ende der 70ziger als Silwingen noch eine Pfadfindergruppe hatte.
Veranstaltete diese, da war ich auch dabei, eine Schnitzeljagd.
Start war morgens am Bürgerhaus und Ziel irgend wo im Wald.
Eine Spur wurde gelegt und die Leute begaben sich auf den Weg.

Der Weg zum Ziel war mit einigen Kontrollpunkten bestückt, an denen es natürlich auch was zum Aufwärmen gab. Das Ziel war jedes Jahr ein anderes. Und das Wetter war egal. Um so schmuddeliger um so besser.

Am Zielplatz im Wald angekommen  und schwenkte am offenen Feuer und wärmte sich mit Tee mit Rum und diversen Schnäpsen.
Lang ist es her.

Die Tradition des Kotlettenbratens im Wald soll von den Holzfällern und/oder Köhlern im Hochwald kommen.

Wie diese Tradition aber in unsere nicht gerade so waldreiche Gegend kam ist unbekannt.
Die Schnitzeljagd wurde damals von einem eingeheirateten Bürger aus der St. Wendeler Gegend eingeführt. St. Wendel ist so weit nicht vom Hochwald entfernt und waldreicher als der Saargau.

Der „Kalte Mittwoch“ soll an an einen äußerst strengen Winter im Jahre 1709 erinnern.
Die Saar war komplett zugefroren und es verwendeten viele Tiere in Wald und Feld.
In der darauf folgenden Dürreperiode verhungerten viele Menschen.
Die Kirche führte daraufhin am „Kalten Mittwoch“ eine Bannprozession durch, um für das Vermeiden solcher Naturkatastrophen zu beten.

Buß und Bettage

wp_admin @ 16. November 2016

Renovierung altes Waschhaus Biringen

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Erste Projekte für die Region Warndt-Saargau

In einer mehrstündigen Sitzung am 05.07.2016 haben die LAG-Vorstandsmitglieder über die sechs anlässlich des 1. Projektaufrufs eingereichten Projektanträge entschieden.

Als „förderwürdig“ im Sinne des LEADER-Programms haben sich die Projektvorhaben der Stadt Völklingen, der Gemeinde Rehlingen-Siersburg und des Vereins für Heimatforschung Wallerfangen e.V. erwiesen

Projekt Renovierung des alten Bringer Wachhauses

Da der Bach leider nicht durch Dorf oder in dessen Nähe floß mußten die Menschen einen kleinen Fußweg auf sich nehmen um ihre Wäsche zu waschen.
Was sicher im Winter und bei Regen nicht so angenehm war.

Die Überreste eines alten Waschhauses das sich außerhalb Biringens neben dem Saarlandradweg am Ufer des Biringer Baches befindet werden im Rahmen des Projektes
„Lebendige Ortschaften und aktives Engagement der Menschen in der Region“ innerhalb der Lokalen Entwicklungsstrategie „Rendez-vous Warndt-Saargau – gemeinsam, lebendig, grenzenlos“ der LEADER-Region renoviert und wieder hergestellt.

Waschhäuser gab es früher in allen Orten als es noch keine öffentliche Wasserversorgung gab.
Viele Waschhäuser wurden bis in die 50ziger Jahre betrieben.
Die meisten mußten danach moderneren Strukturen weichen uns wurden abgerissen.

Im Rahmen des Vorhabens sollen die vorhandene Mauer erweitert und ein Dach, Wegebefestigung sowie Bänke im Umfeld ergänzt werden. Ein Aufenthaltsort zum Ausruhen und Verweilen soll entstehen.
Das Vorhaben soll mit Bürgerengagement umgesetzt werden.

Quelle:http://www.warndt-saargau.eu/aktuelles/

Das Waschhaus auf einer Karte von 1880
Interessant auch das der Weg am Waschhaus vorbei der Hauptweg nach Oberesch ist.

waschhaus-biringen

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wp_admin @ 10. November 2016

Martinsumzug und Probleme wo keine sind …

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Probleme werden aufgezeigt wo keine sind!
Wo ist das Problem? Im letzten Amtsblatt der Stadt Merzig wird bei jedem Ortsteil der eine solche Veranstaltung abhält auch dies als Martinsfest oder Martinsfeier, Martinsumzug genannt.Und es gibt keine Beschwerden von irgend welcher Seite.

In Silwingen findet der Martinsumzug am 12 November statt. Mit Musik, Musikverein Fremersdorf,  und St. Martin auf dem Pferde geht es von der Kapelle Richtung Bürgerhaus. Dort erwartet die Bürger ein Martisnfeuer, Martinsbretzeln für die Kinder und eine Tombola. anschließen Umtrunk für Alle.
 
https://www.facebook.com/lothar.bauer01/posts/1418672914817362

stmartin01

 

 

wp_admin @ 6. November 2016

Was bringt uns CETA?

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Was bringt uns CETA? „Als eines der wichtigsten Ziele hat die wallonische Regierung in letzter Minute nun erreicht, dass der Europäische Gerichtshof überprüfen soll, ob diese geplanten Gerichte überhaupt mit EU-Recht vereinbar sind. Der Gerichtshof muss nun prüfen, ob die Gerichte missbraucht werden können – zulasten der Demokratie.“
Wir werden es erleben.

wp_admin @ 3. November 2016

Dokumentarfilm „Kuhdorf war gestern“ über dörflichen Wandel auf dem Land. 6 November

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Da ich auch auf dem Dorf lebe schaue ich es mir an. Und bin mal gespannt was dort anders oder eben nicht anders als bei uns ist oder war.
Das schwindende Gemeinschaftsgefühl kann ich unterstreichen. Rückgang und Verschwinden von Geschäften und Gastronomie. Vereine verschwinden ebenso. Viele leben nur noch auf dem Dorf des billigen Preises und der Ruhe wegen. Ansonsten kein Kontakt zu den anderen Bewohnern. Trotzdem kann nichts unseren großen Garten und die Ruhe vermiesen.

wp_admin @ 3. November 2016

November von Max Dauthendey

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Max Dauthendey
November

Grau verwirrt der leere Wald.
Mit tausend blauglühenden Ätheraugen,

Hoch durch schwarzen Fichtenbehang,
Irren Heere blauer gigantischer Blüten.

Von fremden Dolden,
Niemand hat je sie belauscht,

Blüht jeder Morgen im Grase
Eisigen Samen.

Graue Frauen,
Die lautlos im Reigen kamen,
Sind lautlos gegangen.

Der Bleichen Juwelen
Strahlende Fäden

Irisgrün, irisgolden,
Hangen an allen Zweigen.

In nackten Kronen singen
Wachszarte Ströme der Sonne.

Um bloße Säulen,
Auf weißen Schwingen kreist

Einäugig ein Aar,
Das Schweigen.

Max Dauthendey

wp_admin @ 2. November 2016

1 November Allerheiligen

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1. November: Allerheiligen
Allerheiligen (lateinisch Festum Omnium Sanctorum) ist ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird.
Da der heutige Tag sehr schön war, halten wir mal diese alten Wetteregeln im Auge:

    Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.
    Ist’s zu Allerheiligen rein, tritt Altweibersommer ein.
    Hat Allerheiligen Sonnenschein, wird’s um Martini (11. November) umso kälter sein.
    
Vereinsamt
Friedrich Nietzsche

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein. –
Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat!

Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! –
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein. –
Weh dem, der keine Heimat hat.

http://gutenberg.spiegel.de – title    Vereinsamt – type    poem – author    Friedrich Nietzsche – sender    Alex.Koch@gmx.de
firstpub    1882

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wp_admin @ 1. November 2016

Wahlen 2017

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Die Saarbrücker Zeitung aufgeschlagen und was sehe ich da?
Ein Saarpolitiker der als Direktkandidat zur Bundestagswahl aufgestellt wurde.
Und plötzlich will er Alles was er und seine Partei seit Jahrzehnten den Arbeitnehmern und Bürgern gegen über vernachlässigt hat wieder umsetzen. Für wie blöde halten diese Menschen den Bürger. Aber wenn es um Stimmen geht und damit auch um Ämter und spätere Pensionen dann ist Alles Recht. Äußerst verachtenswert.

wp_admin @ 30. Oktober 2016

Fotoausstellung Merziger Unfallfotos aus alten Zeiten in der Fellenbergmühle

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Fotoausstellung Merziger Unfallfotos aus alten Zeiten in der Fellenbergmühle

Der Merziger Hauptkommissar Anton Schulz hat über Jahrzehnte mit seiner Fotokamera Unfälle festegehalten.
Eine Auswahl dieser Bilder zeigt ab November die Fellenbergmühle in Merzig. Vor allem Fotos aus den 50er und 60er Jahre werden dort zu sehen sein
6. November bis 18. Dezember sowie 1. bis 22. Februar 2017. Öffnungszeiten des Feinmechanischen Museums Fellenbergmühle (Marienstraße 34, 66663 Merzig): dienstags bis sonntags, 14.30 bis 17 Uhr.

Quelle: Saarbrücker Zeitung 29.10.2016

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Hotel Römer Merzig, alte Postkarte

wp_admin @ 30. Oktober 2016

Foto – Dillinger Hütte

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wp_admin @ 29. Oktober 2016

Wetterregeln – Bauernregeln 27,28 und 29 Oktober

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27. Oktober
    Wer Weizen sät vorm Simonstage (28. Oktober), dem trägt er goldene Ähren ohne Frage.
    Bevor du Simon (und) Judas (28. Oktober) schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.

28. Oktober: Apostel Simon und Apostel Judas
    Ist’s an Judas hell und klar, gibt’s Regen erst an Cäcilia (22. November).
    Simon und Juda, ja die zwei, führen oft den Schnee herbei.
    Bevor du Simon und auch Judas schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.
    Simon und Judä hängen an die Stauden Schnee.

29. Oktober
    Wenn Simon und Judas (28. Oktober) vorbei, rückt der Winter schnell herbei.

wp_admin @ 28. Oktober 2016

Neues Buch – Saarlouis im Fluss der Zeit

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Neues Buch aus dem Geistkirch Verlag ab 31 Oktober.

Bebilderte Lesung und Autorengespräch mit Christian Job und Bernd Kissel am Mittwoch, 02. November 2016, um 19:30 Uhr im Städtischen Museum Saarlouis.

wp_admin @ 27. Oktober 2016

Wie das Saarland zum Autoland wurde …

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WIE DAS SAARLAND ZUM AUTOLAND WURDE
Auf den Spuren der Automobilwirtschaft an der Saar
Vortrag mit Dr. Hans-Christian Herrmann, Historiker und Archivar

In keinem anderen Bundesland nimmt die Automobilindustrie eine derart bedeutsame Rolle ein wie im Saarland. Sie stellt hier die meisten Arbeitsplätze und leistet nach Angaben der IHK auch den größten Beitrag zur Wertschöpfung.

In der Villa Lessing in Saarbrücken
Eintritt frei

wp_admin @ 25. Oktober 2016

Das Saarland wird 60 – Sondermarken

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Sonderbriefmarken zum 1. Januar 2017  
 
Am 1. Januar 2017 feiert das Saarland seinen Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland. Zu diesem 60. Jubiläum finden zwischen Oktober 2016 und Januar 2017 vielfältige Aktionen statt. Sie thematisieren vor allem die historische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Saarlandes.

Zur Würdigung des Geburtstages wird es zum 1. Januar 2017 einen Sonderbriefmarkendruck mit 10 Motiven geben. Eine gesondert eingerichtete Filiale der Deutschen Post in der Staatskanzlei versieht die nutzbaren Briefmarken mit einem Sonderstempel und gibt sie zum Portowert am 1. Januar an interessierte Bürgerinnen und Bürger heraus.

Welche saarländischen Motive kommen auf die Sondermarken? Sie können hier mitbestimmen!

Vier Briefmarken stehen fest und werden mit dem Logo „60 Jahre Saarland“ sowie Motiven aus der Geschichte versehen. Hinzu kommt jeweils ein Motiv pro Landkreis und Regionalverband. Machen Sie mit und wählen jetzt Ihr Lieblingsmotiv pro Landkreis/Regionalverband. Jeweils fünf Fotomotive geben wir vor. Die sechs Motive mit den meisten Stimmen pro Kreis werden auf die Sondermarken gedruckt.

Die Abstimmung läuft bis Ende Oktober 2016.

Quelle:
http://www.saarland.de/SID-B49643C0-3B637543/216166.htm

Zur Abstimmung:
http://www.teilnahme60jahre.saarland/

saarland60

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wp_admin @ 19. Oktober 2016

Skizze Kirche Böckweiler

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Einfache Skizze
https://de.wikipedia.org/wiki/Stephanuskirche_(B%C3%B6ckweiler)

boeckweiler-skizze

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wp_admin @ 17. Oktober 2016

Streuobstwiesen und alte Obstsorten

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Streuobstwiesen werden immer seltener. Schuld war und ist auch die Landzusammenlegung die kleinere Felde und Wiesen verschwinden ließ.
Man will diese alte Kulturgut unserer Region erhalten und hat eine entsprechende Stelle eingerichtet.
Die Vielfalt unserer Obstsorten darf nicht verloren gehen.

Felix Ackermann ist neuer Streuobst-Koordinator im Saarland. Der 27-Jährige wird ab sofort die Pflege der Streuobst-Börse und die Beratung der Besitzer von Streuobstflächen übernehmen. Seit ihrer Einführung im Oktober 2014 hat sich die Stelle der Streuobst-Koordination bei dem Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz e.V. bewährt. Neben der Beratung von Flächenbesitzern, der Durchführung von Baumschnittkursen oder Tipps zu Pacht- und Kaufverträgen hilft die Koordinationsstelle auch bei der Beantragung von Förderanträgen für die Pflege von Obstbaumbeständen.

„Das Interesse an regional erzeugten Streuobstprodukten und den Streuobstwiesen wächst wieder. Es freut mich daher besonders, einen jungen und engagierten neuen Mitarbeiter gefunden zu haben, der sich für den Erhalt unserer saarländischen Streuobstflächen einsetzen wird“, sagt Umweltminister Reinhold Jost.

Im Saarland hat sich die Situation der Streuobstflächen verbessert. Durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden zurzeit 32.000 Bäume auf einer Fläche von etwa 480 ha gefördert. Allein in den Jahren 2015 und 2016 bewilligte das Ministerium 343.000 Euro für die Pflege von über 6.200 Obstbäumen. Insgesamt wurden für die laufende Förderperiode im saarländischen Entwicklungsplan (SEPL) 1,2 Mio. Euro für die Pflege der Obstbaumbestände bereitgestellt. Flankierend zu dieser Förderung erhalten Obst- und Gartenbauvereine finanzielle Unterstützung für den Erhalt ihrer Kelteranlagen. Bisher haben 58 Vereine diese Förderung in Anspruch genommen.

Um zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft mit verschiedenen Obstbäumen beizutragen, hat das Umweltministerium jetzt eine Broschüre „Apfel, Birne & Co“ mit 60 empfehlenswerten, heimischen Obstsorten veröffentlicht. Sie enthält nützliche Informationen rund um die regionaltypischen Sorten sowie Tipps zum Anbau und zur Pflege des eigenen Obstbaumes im Garten oder auf der Streuobstwiese.

„Mit gezielten Maßnahmen fördern wir die komplette regionale Wertschöpfungskette im Saarland. Von der Anpflanzung und Pflege der Obstbäume und Streuobstflächen bis hin zur Verwertung der Ernte in den Kelteranlagen unserer Obst- und Gartenbauvereine. Das ist ein unverzichtbarer Beitrag für den Erhalt unserer saarländischen Kultur und Lebensweise und ein unverzichtbarer Beitrag für den Erhalt der genetischen Vielfalt“, bewertet Jost die Fördermaßnahmen rund um das Thema Streuobst.

Die Stelle der Streuobst-Koordination wird zu 65 Prozent von den Landkreisen und dem Regionalverband und zu 35 Prozent vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert.

Die Broschüre „Apfel, Birne & Co – 60 heimische Obstsorten im Überblick“ ist kostenlos und kann in begrenzter Stückzahl beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bestellt werden: broschueren@umwelt.saarland.de.

Apfel, Birne & Co – 60 heimische Obstsorten im Überblick (PDF 2,32 MB)

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wp_admin @ 17. Oktober 2016